USR III und die Kirchen: „Goodwill verspielt“

Der Zürcher Kirchenratspräsident Michel Müller und Kirchenrätin Katharina Kull-Benz (FDP) sind enttäuscht – und überrascht, dass Regierungsrat Stocker (SVP) die Zürcher Landeskirchen nicht auf dem Radar bei den Ausgleichszahlungen hatte. Ein Achselzucken ist alles, was er für sie übrig hatte. Und dies, obwohl die Landeskirchen in Zürich, gleich hinter der Stadt Zürich und noch vor Winterthur, über 30 Millionen Franken Verlust tragen müssen. Lesen die den Artikel in der NZZ und die Kommentare von Michel Müller im Artikel von Matthias Böhni auf ref. ch

Es freut uns, dass Daniel Binswanger aus liberaler Sicht das Referendum gegen die USR III unterstützt. Er schreibt: „Das Wachstum der Gewinnsteuern konnte sich nur deshalb vom Wachstum der Wirtschaft entkoppeln, weil Steuersubstrat aus anderen Ländern abgesogen wurde. Die Schweizer Fiskalstrategie ist parasitär. Daran sollten nicht nur Sozialdemokraten, sondern auch Wirtschaftsliberale Anstoss nehmen.“

Genau dieses Argument, dass eine ethisch korrektes Steuersystem der Schweiz hilft und der internationale Druck für gerechte Steuersysteme steigt, vertritt libref schon länger. Siehe das liberale Argumentarium hier

„Hinterlassen sie einen Kommentar“

„Hinterlassen sie einen Kommentar“. Das ist mutiger, als hintenrum zu kritisieren.

Ab und zu vernimmt mann, dass sich jemannd über unser Blog genervt hat. Herrlich, er hat es gefunden. Das ist der Zweck dieses Blogs.

Ein solcher jemand hat sich über meinen „Pfaff“ aufgeregt. Vermutlich hat er nicht einmal den nächsten erklärenden Satz gelesen, geschweige denn bis zum Pfaffensteig. „Pfaff“ – Google gibt 13’700’000  Ergebnisse. Echt super und nur CHF 2’199.– kostet die bewerbte Leistungsfähigkeit. Jetzt lachen Pfaff Andreas I und Pfaff Andreas II. Übrigens, wenn ich nicht Griechisch, Lateinisch und Hebräisch hätte büffeln müssen, wäre ich heute auch ein Pfaff.

Die einen werden jetzt sagen, zum Glück wurde die Welt verschont. Nur, ich hätte garantiert mehr Zuhörer, als manch einer. Als CEO Church einer durchschnittlichen Stadt habe ich meinen sechs Schwarzröcken immer gesagt, dass sie selbst verantwortlich sind, wie viele Predigtgänger sie haben. Langweilige liberale Hochwürden hatten deutlich weniger Zuhören und begeisternde, liberale und alle evangelikalen hatten wesentlich mehr „Kunden“ – die letzteren sogar die besser opferstockenden, aber vermutlich nicht unbedingt zahlungskräftigeren.

Pfaffe“ kennt sogar der Duden und noch viele andere Bezeichnungen. Der Pfaff ist ein mittelalterlicher Ausdruck und erstaunlich, dass sich garantiert Leute darüber aufregen, die vermutlich von allenfalls liberal zu eher oder ganz konservativ gealtert sind. Das ist ein riesiges Problem, das wir uns nicht der Zeit anpassen. Na ja, wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit … steht auch in besagtem Beitrag – ganz am Schluss. 6’845 Worte sind in diesem Beitrag geschrieben worden – mein längster Beitrag – und ein Wort ärgert ihn. Es wurden doch immerhin 99,85% nicht beanstandet. Danke für dieses Vertrauen.

Und sie glauben nicht, was alles für Vorschläge kommen, wie wir unseren Auftritt ändern müssten. Blog alleine, Blog mit Homepage, aber nebenher und die Mitglieder haben beschlossen, so wie wir es haben. Die sollen doch selbst mal etwas schreiben. Ich habe erst einen einzigen Beitrag nicht gebracht und der war gelinde gesagt extrem und das kommt nicht ins Blog. Extremismus hat in der heutigen Zeit nichts zu suchen – verbannt – der Vorstand hat es sanktionniert.

Ein Blog ist ein relativ modernes Kommunikationsmittel und wer Erfolg haben will, muss einen süffigen Schreibstil anstossen und dazu gehört zum Teil auch Ironie. Es gibt wissenschaftliche Blogs, aber das wollen wir nicht. Wir müssen dringend junge und jüngere Menschen ansprechen. Die meisten, die noch Kirchensteuern zahlen, sind liberal. Nur, sie müssten aus dem Schattendasein raustreten – raus retten.

Übers Mittelmeer weht ein rauher Wind.

Was wir im christlichen Abendland brauchen ist ein ganz bestimmter Gegenwind.

Retten – auch diejenigen, die zu uns kommen wollen. Nach 500 Jahren sind die Zeiten vorbei, für – sorry wenn ich das so schreibe – theologisches Geschwafel, das nicht in unsere Zeit passt. Über Kommentare habe ich vor drei Jahren geschrieben – mit Kommentar vom Katzenblog. Ürigens, der Katzenblog ist drei Wochen älter als mein Finanzblog, auf das nach einem Trimester Erfahrung libref.ch folgte. Alle im 12. Jahr. Und deren gibt es nicht viele. Einige sind im Beitrag über die „Pfaffen“ erwähnt. Vielleicht ergibt sich ein freudiges Wiedersehen.

Also, wer etwas zu sagen hat, soll dies der ganzen Welt mitteilen und nicht hintenrum reden – das ist feige, passt nicht in unsere Zeit und ist sicher nicht progressiv sondern destruktiv. Dazu eignet sich der Kommentar oder noch viel lieber, schreibt selbst einen Beitrag und ich hoffe, die Leser die sich aufgeregt haben, nicht allzu sehrmit meiner Antwort gekränkt zu haben. Ansonsten „Mensch ärgere dich nicht“ – „eile mit Weile„, die Vorgängervariante … älter muss sicher nicht konservativer sein.

Tag der Brücken – liberales Pilgern

Dies ist kein normaler Blogbeitrag – eher eine Ideensammlung. libref.ch will 2017 einen Marsch durch Bern machen, zur Feier von 500 Jahren Reformation. Einen Tag der Brücken gibt es noch nicht, nur Brückentage. Dabei schlagen wir die erste sinnbildliche Brücke und wir feiern den Thesenanschlag in Wittenberg in Deutschland.

Eine  Chance, dass wir Liberalen der Reformierten Landeskirche wieder ein grosses Zeitzeichen setzen können. Vor 150 Jahren wurde im Kanton Bern Kirchengeschichte geschrieben mit der Gründung des Bernischen Vereins.

Wer ist „wir“.  Das müssen wir doch schnell mal erklären. Drei aus dem Vorstand.

  • Werner – nicht der von Brösel – der wird noch Einiges an Verlinkungen , Verknüpfungen und Verrenkungen zu erreichen haben. Die Kirche von Bern kennt er bestens und auch den Islam aus erster Hand.
  • Dann ist da der Pfaff Andreas der Erste – jetzt lacht er. Bleiben wir ernst. Sollte ich vor ihm sterben, hält er die Andacht und sonst Adreas II – selbstverständlich auch aus dem Vorstand. Der 1. ist ruhig, fast zu ruhig. Ich liebe seine Fragen, seine Bemerkungen. Er stellt fest, fast unbezahlbar und dabei sind unsere Finanzen nicht in Milliardenhöhe, wie heute üblich. Streichen sie etliche Nullen.
  • Für Finanzen bin ich zuständig, auch fürs Internette. Und ab und zu schreibe ich etwas oder habe andere, progressive Ideen – einige finden sie in diesem Beitrag. Ich danke für ihren Mut,  Durchhaltewillen und hoffe auf Unterstützung. Ansonsten können wir diese tolle Übung beerdigen. Aber dieser Tätigkeit werden wir einige Male begegnen. Und wenn sie Ironie nicht mögen sind sie bei den Liberalen fehl am Platz – 150. Jahre ohne reformierten Sarkasmus, das geht nicht. Und Ziel wäre eigentlich, dass diejenigen, die im letzten Drittel des 18. Jahrhunders die heutige schweizerische reformierte Kirche massgeblichst gestaltet haben, wieder mal zu Wort und Tat kommen. Liberal bis hin zu progressif – proref.ch, progressif-liberal eben.
  • Lady’s last oder wie hiess der Spruch nun mal schon? Eigentlich sollte mann das ja heute wissen, aber Therese ist wichtig. Sie ist Präsidentin der Liberalen in Bern, hat Ideen und ist unvoreingenommen. So gesehen die Jüngste bei den Projektierenden.

Wann fand die Reformation statt? Am 31. Oktober 1517? Nein. Damals schlug Martin Luther die 95 Thesen an:

Disputatio pro declaratione virtutis indulgentiarum

oder auf Deutsch, abr fischet nid im Trübe, di evangeij Tese gäbs och uf Hochdeutsch. Und wen würde ich da für eine Rede gewinnen wollen – Prof. Dr. Reiner Anselm, Vorsitzender der Kammer für öffentliche Verantwortung der EKD, Evangelische Kirche in Deutschland
Prof. für Systematische Theologie und Ethik an der Universität München. Er arbeitet schon eine Zeilang nicht mehr an der Uni Zürich, ist aber immer noch bei uns Vorstandsmitglied. Nicht immer, aber bei wichtigen Terminen ist er dabei. 2019 vermutlich auch wieder in Erlenbach und nicht auf dem Gotthard, dann doch schon eher in Stampa im Bündnerland (das nur für „Geweihte und Rätselfreaks“).

Ja, wann fand dann die Reformation statt? Sicher nicht an einem Tag, sondern über Jahrhunderte und im Grunde genommen läuft die Reformation in heutiger Zeit auf Hochtouren. These 95 – sie werden sagen, das ist die letzte, da hat man ja noch viel Zeit. Vielleicht haben wir eine Chance, mit einer These, die „er“ vor einigen Tagen angeschlagen hat. Via Militär hat unser „Hohes P“ Ende der Siebziger Jahre den damligen Nationalratskanditaten zu uns ins Schlüsselloch an einen Verbindungsstamm eingeladen. „Ich einmal Bundesrat? Ich bin viel zu angriffig!“ Hat mein Tischnachbar zu meiner Bemerkung gesagt. Damals hat er sich und letzte Woche  andere trumpiert.

These 95: Und so dürfen sie darauf vertrauen, eher durch viele Trübsale hindurch in den Himmel einzugehen als durch die Sicherheit eines Friedens.

Freude herrscht“ – aber es wäre doch schön, wenn der Spruch umgeschrieben würde:

Friede herrscht„.

Adolf Ogi will Brücken bauen, sieht eine Riesenchanche für die Schweiz, dass sie sich als neutrales Land – mit Uno Sitz in Genf – zur Verfügung stellt, dass Putin und Trump zusammen verhandeln.

Denkgrenzen und Denkblockaden abbauen!

Übrigens, die Reformation begann erst 1519 in der Schweiz mit dem Wirken Ulrich Zwinglis. Und im Grunde müsste nicht der 31. Oktober gefeiert werden, denn im Reformjahr 1582 wurden 10 Tage bei der Umstellung auf den Gregorianischen Kalender ausgelassen. Am 10. November 2017 sind es genau 500 Jahre, seit die 95 Thesen angeschlagen wurden. Die aktuellen Thesen zu 500 Jahre Reformation.

Wir suchen Leute, Institutionen, die sich von den nachfolgenden Ideen begeistern lassen und einen Brückentag, -schlag in Bern gestalten und durchführen helfen. Es werden nun verschiedenste Orte aufgeführt, die ergänzt oder gestrichen werden können. An einem Tag wären eh alle Orte nur in einem Sternmarsch mit verschiedenen Gruppen denkbar, die sich unter der Autobahnbrücke beim Haus der Religionen treffen können. Wir können auch mehrere Sonntage einplanen und jeweils in einer anderen Kirche mit einer Predigt starten. Ich beginne den Pilgerweg 2017 einmal bei „A wie Aare“ und höre bei „Z wie Zollikofen“ auf.

Wie wann wo wer ist überhaupt noch nicht festgelegt. Nur warum ist festgelegt. Brücken verbinden nicht nur Hindernisse geografischer Natur, man kann auch Brücken zu anderen Kulturen und Religionen schaffen – sich kennen lernen, sich achten, nebeneinander friedlich existieren.
Das ist nichts anderes als reformieren ohne missionieren. Bedenken müssen wir auch, dass Brücken auch Nachteile mit sich bringen.

 

Hier die Ideen für den Tag der Brücken, das liberale Pilgern durch Bern

 

1.Die Kappelenbrücke verbindet Hinterkappelen (Wohlen) mit der Eymatt und überquert sie nun den obersten Teil des Wohlensees oder die einfliessende Aare, die knappe 9 km später neben dem Kernkraftwerk Mühleberg weiter fliesst? Die 2. Kappeler Milchsuppe war unser grösster, ähnlicher Anlass. Wie wärs, wenn wir „Im Hafen von Bern“ mit Peter Bichsel unserem prix-libref. Preisträger, starten könnten? Ich der Lehrzeit würde ich noch einen kennen, der am rechten Aareufer wohnt. Edi ist heute für Schutz und Sicherheit zuständig.

dsc_1814Wenn sie auf die Bilder klicken, werden sie vergrössert.

2.  Jorde-Weiher – hier könnten wir den Jordan einmal in geistiger Form überschreiten. Es gibt zwischen „Himmel und Erde“ einiges, wo wir noch nicht alle Mechanismen kennen. Wenn es klappen sollte, müsste sich Wikipedia reformieren. Der Jordan bedeutet  „Eingang in die himmlischen Berufung“. Diese hatte ich noch nicht, aber es existieren doch eine Anzahl Fotos vom allerletzten Bremgartenrennen, wo ich immerhin den Rücken zum Jordan hatte.

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3. Autobahn überbrückende Brücken gab es noch keine, als die katholische St. Mauritiuskirche gebaut wurde. Städteplanerisch gesehen kein Glanzstück. Werder Autobahn noch Kirche. Bitte nehmt es mir nicht übel, aber es ist vermutlich die hässlichste Kirche von Bern. Wir nannten sie nur Wellblechkirche und zudem wurde sie genau dort gebaut, wo ich als Kind immer auf die Wieselfamilien herunterschauen konnte. Das frühmorgentliche Geläut ihrer Schiffsturmglocke wurde relativ schnell auf christliche Zeiten anbeordert, wobei mich das 6-Uhr-Gebimmel nicht störte. Wenn ich schlief, dann schlief ich.

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4. Von der Waldmannstrasse aus durchqueren wir dasTscharnergut und auch der Jorde (Weiher) gehört zu Bethlehem, wo wir uns seit dem Start befinden. Mein Zürcherischer mitrekognoszierender Pfarrer ist erstaunt, dass wir dem Heerführer Hans Waldmann gedenken. Was die Zürcher mit ihrer Waldmannstrasse, eine Sackgasse und „Erinnerung an verfehlte Grossstadtplanung“ sein sollte, das ist in Bern gelungen. In den 60-iger Jahren war es die echte Eingangsallee von Westen her in die Stadt von Zürich-West. Die Waldmannstrasse ist das nordöstliche Ende des Tscharnergut in Bethlehem, das städtebauliche Weltgeschichte schrieb. Sorry, wenn hier die Links nicht mehr funktionieren und die Bilder verschwunden sind – es war halt eine Zürcher Firma, die doch den Text des Blogs transferieren konnte, als sie das Bloghosting aufgab. Wo heute die Designmöbel aus der Musterwohnung sind, weiss Papst Chugeli, der Viertel vor Erste. Eigentlich müsste man jetzt zum Apèro einen Tscharnergut von Gian-Babttista von Tscharner trinken und ihn Geschichte(n) erzählen lassen. Nach der Besichtigung des Glockenturms, geht es via …

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5. Vorbei am Ort der Weihnachtspoststelle 3027 und einen Umweg in etwas anderer Reihenfolge durch die Kaspar-, Melchior- und Balthasarstrasse zur refomierte Kirche Bethlehem  – mehr dazu in den obigen Links. Um bei Google Erfolg zu haben braucht es manchmal Fallüberlistungen.

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6. Hunger? Da gäbe es zwei Restaurants – der drei Könige und der Jäger, der anscheinend im Volksmund Jericho-Beizli hiess – nur ich lebte 15 Jahre in dieser Gegend und hörte den Namen nie, man isst übrigens im Jäger sehr gut – schon vor über 30 Jahren, als meine Mutter den 60. dort feierte.

Bild habe ich noch keines – folgt vielleicht mal.
7. Wir kommen beim Brockenhaus der Heilsarmee vorbei zur Neuapostolische Kirche Bümpliz. Zu Freikirchen sollten wir wieder Brücken bauen. Sie entstanden alle nach der Reformation aus dem Protestantismus. Das ist bei Gott keine Neuerscheinung. Schon unter Weggefährten wie Huldrych Zwingli haben die Täufer ihren alleinigen Anfang genommen.

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Entschuldigt bitte, dass hier das Hochhaus mehr zur Geltung kommt. Da bin ich regelmässig zu Besuch und da wohnte nebst mir auch einer, der die W.Nuss vo Bümpliz schrieb und sing. So nebenbei haben wir die Eisenbahnlinie Bern-Neuenburg unterquert und sind gespannt, wer den Packt mit dem Teufel gewinnt.  Wir schaffen sicher auf den nächsten 300 Meter insgesamt viermal die anstrengende Überquerung des reissenden Stroms, der offen und aufwärts mitten durch Bern fliesst – des Stadtbachs. Und wer Lust hat, der schaut sich im Fellergut noch die Graffiti an, die eigentlich zur Kirchengeschichte gehört. Mehr kurz vor dem Münster.

8. Gleich daneben das alte und neues Schloss Bümpliz. C’est formidable! Wer war Bewohner des neuen Schlosses und gestalte das Buch von Dölf – Ted Scapa. Wenn der Fogsplitter sich noch lange nicht meldet, wäre das eine Überlegung wert. Das werden jetzt wohl nur wenige verstehen, Insider so gesehen. Ob sie es glauben oder nicht, es gibt auf der Welt kein Schloss, an dem ich häufiger vorbeigefahren oder gelaufen bin, als am Alten Schloss Bümpliz und besitze keine digitale Aufnahme und Dias mag ich nicht einscannen. Aber „mein Gott Walter„, da existiert doch Aufnahmen im Alten Schloss mit Sicht aufs Neue Schloss. Alle Bernischen Katholiken sollten zumindest Walter kennen … dazu etwas später. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass man hier gut essen kann.

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9. Wer sprichwörtlich „über den Jordan geht“, findet eine der schönsten Ruhestädten auf dem Friedhof Bümpliz.  Schang Hutter hat den nördlichen Teil stark beeinflusst. Ich will leben. Hier könnte ich noch eine Ergänzung über Huttwil anbringen. Bei mir hängt ein kleines, aber feines Original „ich lebe nur einmal“.  Ein besinnlicher Rundgang und vielleicht an die Opfer des Shoah denken. Gestaten sie mir und meiner Mitorganisatorin, dass wir einen Abstecher zu unseren Müttern machen und kurz beim Gemeinschaftsgrab innehalten, bevor wir an der reformierten Kirche Bümpliz vorbeigehen. Mal schauen, ob uns auf diesem Weg mein Namensvetter begleiten würde.

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10. Nehmen sie es mir nicht übel, dass ich die genau zwischen den zwei Kirchen liegende Post Bümpliz von innen her besser kenne. Zwei? Viele vergessen die Evangelisch-methodistische Kirche, die EmK mit der Matthäus Kapelle, weil sie unauffällig ins Strassenbild passt.

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11. Die katholische  Pfarrei St. Antonius Bümpliz, „dr Plämpu“, wie sie genannt wird. Als ehemaliges Mitglied des Kirchgemeindeverbandes Bern müsste ich doch  Walter Riedweg, den ehemaligen Synodalratspräsidenten anfragen, ob er uns „seine“ Kirche zeigen und vor allem etwas über die grösste Landeskirche sagen würde. Habt ihr ihn im Alten Schloss erkannt?

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12. Den Pfaffensteig bei der Bodenweid im Könizbergwald hassten wir. In der 5. Klasse mussten wir den beim OL überwinden. Sport war nicht unser Lieblingsfach. Wir waren Denker. Zwei Katholiken und zwei Reformierte. Urban trat zwei Jahre später ins Kloster ein und ich wurde mal CEO Church einer Durchschnittsstadt. Hier könnten wir nun nach Köniz weiterziehen. Dort wurde uns ein ganz spezieller Führervorgeschlagen. Einer der die Titanic überlebt hat und auch einen Brückenschlag auf dem Pilgerweg zwischen Bümpliz und Köniz machen könnte. Ist es gar ein Hasler, der uns Hintergründe über die Ascom und den örtlichen Vorgänger erzählen kann? Wir drehen aber gegen Osten (links) ab.

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Schleifen war noch nie meine Lebenseinstellung und deshalb habe ich im obersten Stock links vom Pfaffensteig keine Lehrstelle angenommen. Die ersten drei Monate nur schleifen und das von Hand. Statt Elektronik dann halt Betriebswirtschaft. Na ja, aus dieser Sicht wüsste Walter noch viel mehr zu erzählen. Er hat schliesslich das Handy in die Schweiz gebracht.
13. Nach Über- und Unterqueren von Autobahnen gelangen wir zum Haus der Religionen.  Hier muss ich einen Gruss von Adreas dem Dritten aus unserem Vorstand anbrigen. Er ist heute Pfarrer, wo die Dame, die für das Kulturprogramm zuständig ist,  stammt. Adreas II lässt auch grüssen. Brücken bauen zwischen Zürich und Bern ist fast schon Geschichte. Andreas I und ich haben auf umgekehrten Weg (siehe unten) uns bis zur nächtlichen Stunde an den Europaplatz durchgekämpft. Europa, das ist Verwirrung, Baustelle und festgefahrener Beton. In etwa so sieht der Platz hier auch aus. Deprimierend, schwach beleuchtet und dies wird auch der Grund sein, wieso ich mit den Stichworten Endo Anacondo oder Stiller Has zusammen mit Europaplatz nur einen brauchbaren Link finde – ausser einigen vom Finanzblog oder von libref. Aber die kenne ich ja selbst. Das Beste was ich in dieser Betonwüste je gesehen und vor allem gehört habe.

Tequilla Hallejuia und der Nils Balts ist … lesen sie selbst. Es soll ja niemand sagen dürfen, dass die Liberalen der Landeskirche keine Ironie verstehen.

Im Haus der Religionen sind acht Religionsgemeinschaften vertreten. Zwei haben wir zu später Stunde aufgesucht. Wir schauen sicher noch einmal bei den anderen vorbei. Vielleicht treffen wir auch wieder auf Mehmet „unser“ Elevit. Er ist Mitglied  und Yahya „unser“ Muslim ist gar Revisor bei libref. Wir bieten Hand zu sinnbildlichen Brücken. Es könnte ja auch sein, dass wir unseren Freund Karan, der Sikhs, wieder einmal treffen.

Einen äusserst herzlichen Empfang gab es durch den Iman der Muslime. Mustafa Memeti ist Schweizer des Jahres 2014. Liberaler und fröhlicher geht fast nicht. Unser Revisor und Blogger, der Muslim Yahya Hassan Bajwa könnte kein Streitgespräch mit ihm machen, sie sind sich zu ähnlich. Sie haben sich beide voll in unser christliches Abendland integriert.

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Und bei den Hindus staunt man nur. Soviel Phantasie in Bern.

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Hier können wir Brücken bauen, die vielleicht 500 Jahre halten.

14. Kennen sie die längste Brücke in Bern? Das dürfte der Felsenauviadukt sein. Und welches ist die zweitlängste und wie heisst sie? Die Weihermannshausbrück – so könnten wir sie taufen, denn sie scheint Namen los zu sein und jeder macht sich seine eigene Bezeichnung. Vielleicht heisst er auch Weyermannshaus Viadukt, auf alle Fälle wissen diese, das man ihn reformieren, sorry reparieren müsste. Sie misst 912 bis rund 1000 Meter. Bauen ist auch eine Art Religion. Innen-, Aussen- oder Mittelradius? Schön, wenn alle Religionsprobleme einfacher und dauerhafter zu lösen wären. Wer Betonbrücken liebt, kommt hier ähnlich wie im Wankdorf auf seine Kosten.

Wir brauchen jetzt professionelle Hilfe. Wie weiter? Nicht der Brücken weg. In welche Richtung? Köniz oder Länggasse? Wir sind in der Ideenphase und der Wegoptimierer wird erst später gesucht. Wir machen einen Umweg. Bestaunen den Platz, wo früher eine Kapelle stand. Heute führt eine Brücke über diese Stelle. Auf einige Meter kommt es ja nicht an. Vorbei am Kirchgemeindehaus Steigerhubel. Kirche und Kirchturm? Luftlinie 1 km. Türme, Schlote sieht man auch nicht mehr. Die ehemalige KVA wurde zur Brache. Lasst euch überraschen, ob wir übers Warmbächli eine Brücke finden. Es geht nichts über die Vogelperspektive.

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15. Der Bremgartenfriedhof, früher Galgenfeld, das heute unbekanntere in Bern, wo die Hinrichtungsstätte erst vor 146 Jahren abgebaut wurde. libref. – Schweizerische Vereinung für freies Christentum – wie wir früher hiessen, ist vier Jahre älter. Das zeigt, welchen Gegebenheiten wir in der Schweiz damals entgegenwirken mussten. Die letzte Hinrichtung in der Schweiz erfolgte 1945  vor 71 Jahren. In weit über 20 Ländern, gibt es heute noch Hinrichtungen – 4 christliche Länder und die deutliche Mehrheit der übrigen Länder ist nicht muslimisch. Für libref., mit akkreditieren Personen bei den Menschenrechts-Verhandlungen in Genf, ein Thema, wo es garantiert noch Reforamtionsbedarf gibt.

Zwei Gräber könnten wir besuchen, das von Michail Alexandrowitsch Bakunin, ein kollektivistischer Anarchist. Der etwas liberalere und progressive Andreas II ist hier gefordert. Das BGE. das bedingungslose Grundeinkommen, hat philosophisch etwas Ähnliches an sich. Zudem unterstützen wir als landeskirchliche Organisation das Referendum gegen USR III. So viel Mut ist fast schon revolutionär.

Sollte die Wanderung durch den Bremgartenfriedhof zustande kommen, werden wir das Krematorium und den nahegelegenen Teich besuchen. Berichten würde ich über Dällebach Kari und was mir mein Grossvater Ernst Stettler über ihn erzählt hat. Nicht der aus Langenthal, aber den könnte ich am Rande zusammen mit den Machenschaften der Verbandsmolkerei Bern auch noch erwähnen. Mit zwei Jahren muss ich dort ein Nahtoderlebnis gehabt haben. Bilder von diesem Tauchlehrgang gibt es keine, aber Erinnerungen.

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Nicht die Biohof-fnung hat mir geholfen, auch nicht die Bremslichter am Wagen, den ich auf dem Friedhofsgelände sah, sondern die weit über ein Jahrzehnt höchste Hebamme in der Schweiz, die mir zweimal in Bern das Leben geschenkt hat. Ich kann problemlos über den Tod schreiben und reden, aber feuchte Augen sind ein Zeichen von gelebter Ethik, von Anteilnahme. Und der durch Extremismus verursachte Anschlag – je suis Charlie – greift libref. deshalb mit dem Thema „Cartoon“ beim nächsten prix libref. auf. Die Welt braucht noch einige Reformen, Brücken.

16. Kurz nach dem Überqueren der Eisenbahnbrücke – alle Züge gegen Westen und ins östliche Gürbetal müssen hier unten durch. Der Friedhof auf der einen Seite und die ehemaligen Panzerhallen auf der anderen Seite. Panzer wurden meines Wissens hier keine gebaut, aber das Geschütz und der Turm wurden montiert.  Und das Erstaunliche: Heute findet ma nur sehr schwer Informationen dazu – hier einige über das Artilleriewerk San Carlo, der Gotthardfestung. Andreas der II und der III werden nun schmunzeln.

Was aber viel erstaunlicher ist, wir waren als Kinder einige Male in den Giessereiwerken und fanden immer jemanden, der uns das alles erklärte. Schliesslich wohnten einige Arbeiter in unserer Umgebung – ich am Waldrand in der hinteren Längasse. Das Quartier erkundet habe ich immer mit Beat und das Erstaunlichste an ihm war zu dieser Zeit, dass er nicht den gleichen Geschlechtsnamen wie seine Mutter hatte. Ein halbes Jahrhundert und jetzt stellen dies vielleicht noch ältere Ureinwohner in ländlichen Gebieten fest. Die Patchworkfamilie.

Auch wenn ich heute im Aargau lebe, so habe ich doch für die Kirche Bern , vielleicht der Schweiz, zumindest etwas Gutes getan.  Meine Entdeckung in dem über 100 seitigen Vorlagenpapier und die Mithilfe einer ehemalige Tamilin hat ein Chaos für die Kirche abwenden können. Ihren Namen kann ich noch heute auswendig, obschon sie immer meinte: „Sagen sie doch einfach Bigler.“  GERES liefert heute Daten an die Kirchgemeinden und einige andere wichtige Stellen. Was früher war, wäre abgeschafft worden. Absicht oder vergessen gegangen. Ich habe es nie herausgefunden. Die Presse hatte von der kirchlichen Panik nach der ausserordentlichen Vernehmlassung im Audi  max nicht viel mitbekommen. Alles blieb beim Alten. Vielleicht ergibt sich hier bei der von Roll eine tolle Diskussion – bei über 40 Hörräumen sollte doch einer bei der Uni Bern zu finden sein.

In einem Leben habe ich einige Male eine offerierte Stelle nicht angenommen. Eine war Finanzchef bei der von Roll und ich gab Hahnloser eine Absage. Damals montierten sie keine Panzer mehr, aber in den Siebziger-Jahren hatten wir noch einmal eine offiziellle Führung. Unbequeme Archive, die mal zur Geschichte zählen könnten, werden vielfach vernichtet.

Krieg und Frieden ist ein Religionsthema. Den einzigen Krieg, den ich kenne, der nicht durch eine Religon entfacht wurde, ist Nicaragua gegen San Salvador. Er wurde durch ein Fussballspiel ausgelöst und heute muss man Fussball als eine Art Religion anschauen. Ein anderer Aargauer könnte uns hier einige Informationen liefern. Der ehemaligen Direktor der Militärbibliothek – Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg. Alles ist in der Wikipedia erwähnt, nur nicht das er bei den Liberalen in der Kirche war. Keiner erzählt Geschichte so spannend wir er. Sorry, einmal kommt mit der Suche noch Matthias Lauterburg. Matthias wäre natürlich der Moderator, den wir uns vorstellen können.

17. Na ja, dann bewegen wir uns durch die Längige. Ganz hinten im Tierspital gäbe es vielleicht noch Diskussionsstoff über Zellen. Tierische? Es werden auch andere erforscht. Ob wir religionsmässig mitdiskutieren möchten. Mein Beitrag über die Nobelpreiszellen wurde dort auch schon beachtet. 500 Jahre Reformation – wir müssten wieder was Mutiges machen.  Fotos gibt es keine, aber Mutiges schon. In der ersten Klasse schauten wir uns die Aussicht hoch oben auf dem Kran auf diese Baustelle an … nur gab es da noch keine Fotoapparate für Knirpse.

Folgen wir dem Duft der Schockolade. Zumindest früher bei Südwind ging dies, wenn die Toblerone produziert wurde. Heute ist in der Tobel Fabrik die Uni Bern. Aber nirgendswo studieren sie den primären oder sekundären Sektor. Sie arbeiten in ehemaligen Fabikhallen und beschäftigen sich vor allem mit dem teritären Wirtschaftssektor – mit der Verschiebung von Geld undbeachten nicht, dass eine produktive Leistung nur entsteht, wenn mehr exportiert als importiert wird.

Dienstleistungsgesellschaften werden untergehen!

Brutal mein Zitat, aber das ist meine Überzeugung und dann wäre wieder die Religion und der liebe Gott gefragt. In der alten Schoggifabrik ist zum Glück heute die Theologie zu finden. Da könnte man doch Martin Saalmann mobilisieren, der in der Lang Stiftung ist – gegründet zusammen mit libref. Martin hilft sicher mit, selbst mal Neue Geschichte zu schreiben.

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Fühlen sie sich wie ein Engel und schauen sie von oben herab.

18. Die Pauluskirche, wo ich mein erstes kirchliches Dokument erhielt – den Taufschein. Kunststück habe ich immer Jugend Stil gehabt. Spass beiseite, meiner Meinung nach die schönste Kirche in Bern, die dem ehemaligen FED-Chef Greenspan alle Ehre mit ihrem Kupferdach macht. Und wenn Alexandre Schmid auf Alex folgt, hätten wir zwei Anknüpfungspunkte für Referenten. Der erstere hat am gleichen Ort gearbeitet wie ich sieben Jahre – oben in der Bildmitte rechts – ein Beitrag von diesen ging in die Geschichte ein.

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19. Wieder wird eine Eisenbahnbrücke überquert und wir sind beim Nachbar des Bremgartenfriedhofs. Leider manchmal ein „Lieferant“, das Inselspital. Die Spitalseelsorge ist wohl eine der wichtigsten, wenn mann und frau das Leben revue passieren lassen muss. An vielen Spitälern betreuen die Spitalpfärrer zwischen Leben und Tod mehrer Religionen und schlagen doppelte Brücken. Für etliche ein Ort, wo sie das erste mal in ihrem Leben wirklich beeten und für einige der letzte (Helikopter)-Landeplatz.

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20. Irgendwo hier in der Diagonalen haben wir zweimal den Stadtbach überquert. Verschwunden im Untergrund. So wir gehört haben, könnte es auch der hoch überragenden Friedenskirche gedeihen. Anscheinend wird über einen Verkauf diskutiert. Sie soll eine tolle Akkustik haben und für Konzerte geegnet sein. Ich kann es nicht beurteilen, Ich war noch nie drin und es war die einzige reformierte Kirche auf unserem Rundgang, die verschlossen war und das am Ende vom Pilgerweg.

Auf ihrem Turm hat man garantiert eine wundervolle Aussicht auf die Stadt Bern und viele ihrer Kirchen. Hier könnte man über den innerstädtischen Frieden sprechen. Keine Schweizer Stadt steht so in den Schlagzeilen über Demonstrationen, Freizeit- und Sport-, vor allem Fussball- und Reithallen-Veranstaltungen, wie Bern. Das ist irgendwie das Schicksal der Hauptstädte. Die Wahlen stehen vor der Türe und wir wissen nicht, wer im nächsten Jahr Sicherheitsdirektor ist. Der bisherige Nause oder gar er, ich – wir werden es sehen. Von einem weiss ich, dass man mit ihm gut über Gott und die Welt diskutieren kann. libref. hat die Begabung, dass sie mit Links und Rechts und auch Konservativen diskutieren kann. Unsere Position ist liberal – einige werden im Alter aber konservativer.

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21. Auf dem Weg zur Thomaskirche passieren wir die Vidmarhallen. Mir kommen Erinnerungen ans kunstwerk.fabric8 ag (ab 2. Beitrag) in den Sinn. Hier wäre auch die Freikirche NTG zu finden. Bern haben wir verlassen, wo es mehrere Freikirchen gibt, und kommen via Liebefeld nach Köniz. Nicht nur die Kirche ist versteckt, auch der Eingang, wenn man auf dem Parkplatz ankommt und eben die Türe zum Kirchgemeindehaus geschlossen wird. 10 Meter würden uns trennen. Dafür können wir dann den Tag nach dem ersten Frost geniessen und das Innere der Kirche, das uns wesentlich besser gefällt, als das Äussere. Frost! Vor kurzem haben wir den ehemaligen Produktionsstandort von Carbagas passiert. Nach dem Tod einfrieren?  Können, wollen, dürfen wird das?

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22. Schloss und Kirche bilden eine Einheit. Unser ehemaliger Präsident Pfr. Max Balsiger wüsste sicher viel über „seine“ Kirche zu erzählen. Er könnte vermutlich als einziger heute noch deutlich mehr als ein halbes Jahrhundet über die Geschichte der Liberalen aus eigenen Erfahrug berichten. Haben sie gewusst, dass die Berner und Bümplizer früher nach Köniz in die Predig gingen.

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23. Nicht weit weg, nach einem Marsch durch den Friedhof und der Überquerung des Sulgenbachs stehen wir vor der kath. Pfarrei St. Josef. Eine Kirche, die viele für gewöhnungsbedürftig halten. Der Eingang sieht wie bei einem Industriekomplex aus – entschädigt werden sie im innern durch die wunderschöne Lichtführung.

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24. Wir gehen in Richtung Gurten in den Spiegel. Den halten wir uns nicht vor sondern geniessen die schöne Aussicht auf Bern – die schönste Stadt der Welt, wer es noch nicht wissen sollte. Wir werden jetzt relativ lange keine Brücke mehr überqueren. Bevor Brücken gebaut werden, ist gemäss Plato ein unüberbrückbarer Abgrund zwischen zwei Seiten. Vor dem Balsigerrain machen wir Halt. Hat der was mit Max zu tun? Wir stehen vermutlich vor der grössten Kirchenspitze in Bern, der Kirche Spiegel. – eigentlich heisst sie Stephanuskirche. Die Frage ist immer dieselbe, was ist die „Kirche“.

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25. Vom Spiegel wo Bundesrätin Simonetta Somaruga wohnt, ist es ein kurzer Weg zum Zieglerspital, das heute als Bundes-Asylzentrum für Flüchtlinge für fünf bis acht Jahre dieen sollt. Die meisten haben einen langen bescherlichen Weg hinter sich. Manche auch noch bevor. Eines der grössten Probleme, das die Kirche heute beschäftigt. Im Renferhaus werden vor allem Familien im Auftrage des Bundes von der wohl bekanntesten Freikirche betreut – der Heilsarmee, der sinnvollsten und am weitesten verbreitete Armee auf der ganzen Welt. Ein oft gesehener Pfarrer hier ist Andreas Nufer von Offenen Heiliggeistkirche. Den Kollegen von unserem Andreas II haben wir einmal zusammen in einer Menschrechts-Diskussion in der UN Genf besucht. So viele Andreas – der Name steht für tapfer, tüchtig, männlich. Mit Andrea wird der Name dann doppeldeutig. 4/5 des Zürcher Vorstandes unserer Sektion prolibref. sind nicht weiblich und haben alle den gleichen Namensursprung. Die ersten drei sind auch im Schweizerischen Vorstand und dort haben wir noch André – insgesamt nur 50 Prozent. Bis ins 18. Jahrhundert war der Namenstag zu Ehren des Apostels Andreas ein Termin für die Entrichtung von Zinsen und Zehnten. Eigentlich könnten wir hier den „Privilegien Test“ absolvieren.

Vom ehemaligen Zieglerspital habe ich kein besseres Bild. Aber es soll sinnbildlich den weiten Weg der Flüchtlinge zeigen – der Hochhauskomplex in der Bildmitte unterhalb des Gurten, oder Güsche, wie einige Berner noch sagen. Dieses Bild lässt sich stark vergrössern.

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26. Im Sulgenbach wüssten wir zwei Anlaufstellen. Der Bührenpark mit der Gesamtkirchgemeinde Bern und der SEK, der Schweizerische Evengelische Kirchenbund mit einem grossen Programm 500 Jahre Reformation. Gottfried Locher hat meinen roten Bürolocher ab-gesegnet – ich nenne ihn Bischof. Dieser Berner hat Wissen und Humor. Schön, wenn wir ihn wieder für eine Diskussion gewinnen können.

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27. Es wäre schön, wenn wir auf unserem liberalen Pilgerweg die Jüdische Gemeinde Bern an der Kappelenstrasse mit der eindrücklichen Synagoge besuchen dürfen.

Die Innenstadt haben wir auf unserem ersten Rundgang nicht besucht und deshalb fehlen halt einige Fotos und ich brauche in der Regel nur eigene.

28. Die katholische Dreifaltigkeitskirche liegt um die Ecke, der Sulgenecke. Von aussen kennt sie vermutlich jeder Stadt Berner. Sie ist nicht zu übersehen. Aber von innen? Sie hat etwas Einmaliges. Schauen sie doch einmal den Vorbau an. Zumindest eine farbliche Ähnlichkeit ist nicht von der Hand zu weisen. War es der gleiche Architekt wie bei der Synagoge? Nein.

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29. Die Offene Heiliggeistkirche braucht wohl nicht vorgestellt zu werden. Hier beginnt Bern an. Der bekanntere Loebegge ist so was von unscheinbar vis-à-vis. Wir sind hier 4 800 km vom Nordpol entfernt. Es gibt Leute, die von weit her kommen, um in dieser Kirche zu singen. 1977 am Jazz Festival begeisterte Beryl Bryden – unvergesslich. Memphis Slim war, so meine ich, im Kursaal aufgetreten. Eine Kirche die prägt und die die wohl meistbesessenen Treppenstufen in Bern hat. Wenn sie das Bild anschauen, wissen sie, wieso wir den „Hausherrn“ schon beim Asylzentrum erwähnt haben.

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30. In der Ferne sehen wir das Bundeshaus, das seit diesem Jahr ständig beflaggt ist, damit Touristen es nicht für eine Kirche halten. „Située au coeur de la ville de Berne, l’Église française réformée est un lieu d’accueil, de rencontre et de culte au service des francophones de Berne et environs.“ Wer hätte es nicht bemerkt, wir sind in der Französischen Kirche angelangt. Ein geschichtsträger Gebäudekomplex. Wie schon bei der letzten Kirche, hier handelt es sich nicht um die Städtische Veloparkplatz-Verwaltung.

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31. Wir stehen vor der Kirchenfeld Brücke. Im Kirchenfeld sollte die Kirchenfeld-Kirche unterhalb vom Thunplatz gebaut werden. In diesem Quartier steht nur die Saint Ursula’s Church der Anglikaner vom gleichen Architekt, der die Synagoge erstellt hat.

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Bevor es eine Brücke gab, gab es Abgründe und für einige stellen auch Brücken ein unüberwindbarer Abgrund dar.

Mit einem philosophischen Referat wird allenfalls unser Präsident das eine Thema aufgreifen, ob wir wirklich Abgründe überbrücken wollen, können, dürfen. Er schreibt dazu:

„Okay. Brücken verbinden, sie sind Produkt der Geschichte  in Graubünden, das aus nichts denn einem Sammelsurium von Furchen, Fugen, Tälern besteht, wenn wir aus der Vogelperspektive aufs Land schauen. Wir leben zwischen Herkunft und Weggang, in welches Zwischen Existenz gefügt ist. Sie ist Fuge.  Wir tun so nichts Anderes denn auf die je andere Talseite zu über-setzen. Wir transzendieren a priori, doch ob solchem Transzendieren will nicht vergessen sein, dass echte Transzendenz hierfür erforderlich ist. Was bringts, wenn wir auf der andern Seite (von mir selbst) nur wieder wir sind?  Wir erstreben zugleich Offenheit zur Transzendenz. Ein qualitatives Transzendieren aus der Sache der Religion als Transzendenz ist verlangt. Wir wechseln sonst strikt die Seite vor gleichem Horizont. Bauen wir die Vertikale in den Brückenweg  ein, um einen neuen reforming way of life  einer Zukunft, die wir wollen, abzuringen.“ jcc

Übrigens, der Welt Philisophie Tag findet heute am 17.11.16 statt, als dieses Thema unter den Bäumen zwischen Bellevue und Casino platziert wurde. Brücken heissen nicht, dass wir nun zum Islam konvertieren wollen, aber das wir Gräben überwinden und uns auf unbeschwerlicherem Weg näher kommen wollen.

32. Halt, gibt es einen Fehler? Vorbei bei der  Universitätsbilbliothek oder Bibliothek Münstergasse – ohne inne zu halten. Hier ist nur ein kleiner Vermerk zu finden, der Liberale stutzig machen müsste: “ 1997: Übernahme der Schweizerischen Osteuropabibliothek (SOB)“. Der Hinweis auf Peter Sager fehlt – eine liberale „Legende“. «War das nicht derjenige mit der Fliege, der immer ein Lächeln im Gesicht hatte auch wenn er über ein böses Thema sprach?» Genau der wars. Er hat auch die Neuenschwander Stiftung gegründet – ein grosser liberaler Theologe.

Eigentlich hätten wir seine Sammlung an der Hallerstrasse anschauen und dann gleich noch die einige Häuser entfernte Humanrights erwähnen können. Und nicht zu vergessen wäre in der Länggasse am Falkenplatz das Staatsarchiv, wo alle unsere gesamtschweizerischen Dokumente aufgehoben sind.

Die Stadtbibliothek, wie wir sie nennen ist aber die schönere Augenweide. Im Mitteltrakt wurde einmal ein obrigkeitlicher Weinkeller gebaut. Das lässt mich aufhorchen, denn vom u-förmigen Haus in der Bildmitte ist es noch weit bis zum Weinberg oder es ermöglicht uns jemand, dass man auf dem in der Nähe ein Mittags- oder Abendmahl abhalten könnte.

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33. Münstergasse 2 – der Beauftragte für kirchliche Angelegenheiten – könnten wir ja auf dem Pilgerweg auch kennen lernen. Die Stellvertreterin könnte ich ja fragen oder seinen Vorgänger, mit dem wir beide nicht zeitgleich im Vorstand waren. An Themen würde es Hansruedi garantiert nie fehlen. Einige Anektoten über Graffiti oder Hintergründe zur Harmonisierung amtlicher Register (Reg G). Am Schluss ist dort der Dank ausgesprochen an alle jene, die im Hintergrund mit einem Handstand ein politisches Deaster zu vermeiden halfen. Die drei „Höchsten“ der Erwähnten im Vordergrund anlässlich der Präsentation des Kirchgemeindeverbandes Bern – Andreas Zeller, Christoph Neuhaus und Hansruedi Spichiger.

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Im gleichen Haus ist auch der Generalsekretär, der viel über die Kirchengesetzrevision zu erzählen weiss. Weltweit wird die Erfassung von Religionsdaten ganz unterschiedlich gehandhabt.

34. Das Berner Münster – hier wo sich Freud und Leid verbindet. Vielleicht war unser Bruno , dessen „Markenzeichen“ der Pilgerrucksack war, schon Pfarrer, als das Negerbegräbnis bei einem gespielt wurde, dessen Kreis sich im wahrsten Sinne des Wortes geschlossen hat. Das Münster vorzustellen, wäre Wasser in die Aare getragen, aber ein Orgelkonzert, das wäre was.

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35. Nach der Besichtigung des offenen Stadtbachs durch den Schluch, die Hauptgassen Berns …

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… kommen wir am Ende der Metzgergasse, die heute Ratshausgasse heisst, zur christ-katholischen Kirche St. Peter und Paul. Die Krypta, die auch ökumenisch genutzt wird, kennen vermutlich weniger, als das dominante Läuten der Glocken.

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36. Im Nachbargebäude, dem Rathaus werden auch die reformierte und die katholische Synode abgehalten. Es wäre nicht das erste Mal, dass im Rathaus eine Pilgerstation wäre.

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37. Unterhalb der Nydeggbrücke ist die Nydegg-Kirche zu finden. Der wohl bekannteste Pfarrer ist mein Namensvetter, der „BarthianerKurt Marti, obwohl er sehr liberal schreibt. „Nach der Einführung der Berner Reformation (diesen Abschnitt lesen Zürcher nicht so gerne) im Jahre 1529 wurde die Nydeggkirche in eine Lagerhalle für Fässer, Holz und Korn umfunktioniert.“

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38. Nach dem Überschreiten der Untertorbrücke muss man als Heimwehberner die Altenbergstrasse 66 suchen – vermutlich die ehemalige Krankenpflegeschule. Heute Sitz von refbejuso mit dem Syndalratspräsidenten Andreas Zeller. Nächstes Jahr feiert der liberale Andreas sein 10-jähriges Jubiläum. Foto vom Altenberg habe ich keine. Vermutlich weil hier ein Graben, das Rappental ist. Aber aus der Vogelperspektive oberhalb des Altenbergsteges kann ich in etwa ihre Aussicht gegen Westen wiedergeben.

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39. Zu Fuss durchqueren wir einen ehemaligen Friedhof – den Rosengarten. Nicht geübten Berggängern schlagen wir nun den Bus bis zum Zentrum Paul Klee vor.  Wieder einmal eine Autobahnbrücke die wir überquert haben. Bilder, ein Konzert? Das Programm für 2017 kennen wir nicht. Diskussionsstoff gäbe es. Klee ist vermutlich der bekannteste Emigrant von Bern. Ein faszinierendes Kunstmuseum.

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40. Marsch durch den Schosshaldenfriedhof. Hier ruhen unter anderm Klee und Rudolf von Tavel. Sein „gehobenes Stadtberndeutsch“ ist für uns Proletarierer fast schöner als Hörbuch anzuhören, denn zu lesen. Wer könnte hier zu seiner Einstellung des tatkräftigen Christen etwas erzählen? Entschuldigen sie, von diesem Friedhof habe ich keine Bilder gemacht. Viele wissen nicht einmal wo er zu finden ist. Ganz einfach, vis-à-vis dem Hochhaus wo mal die GD PTT zu finden war (Bild).

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41. Die Originalausgabe der Luther Bibel wurde nicht in Bern gedruckt. Eine Druckerei gäbe aber sicher interessanten Diskussionsstoff. Alleine 65 soll es in Bernnoch geben. Eine an der wir vorbeikommen ist das Druckzentrum Bern der Tamedia (früher TA-Media). Na ja, Berner sind bei Namensänderungen manchmal langsam, schliesslich gehen wir noch heute ins Konsum.  Gedruckt werden hier – nicht bei Coop – unter anderem „Der Bund„, die „Berner Zeitung“ und ihre Kopfblätter, der „Bernerbär“ sowie „20 Minuten„. Diejenigen, die hier schreiben, schreiben noch mehr als ich. Mein längster Blogbeitrag seit März 2005. Damals hatten wir noch den gleichen Blogserver. Auch die digitalie Medienwelt ist starken Schwankungen unterworfen.

Keine Ahnung wie viele Brücken wir über- oder unterschreiten bis wir kurz nach dem Zentareal bei der Stämpfli AG wären.  Wandern verstehen sie nicht nur, sie drucken das auch. Zu Luthers Zeiten war der Druck seiner Bibeln noch etwas langsamer, als wir das heute können.

Keine Bilder, aber das ist typisch von Orten, wo man häufig vorbei fährt.

42. Die nächste Kapelle werden die Wenigsten kennen. Die Waldaukapelle. Hier habe ich Konzerte mit Saitenklavieren gehört, deren Namen ich zuvor gar nicht gekannt habe. Durch den Park der UPD mit den schönen Baumbeständen und danach durch den Schermenwald. Wir könnten auch über die durchschnittle Haltung unserer Bevölkerung zu Krankheiten dieser Art dieskutieren. Ein Beinbruch kann jeder erleiden. Das ist klar. Eine Geisteskrankheit kann auch jeden treffen und er einen sicheren Hafen.

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43. Der Israelitische Friedhof, wie er auf einem Stadtplan von Kümmerly + Frey heisst, finden wir unter Jüdischer Friedhof. Rolf Bloch, „der Schokoladenfabrikant, Jurist und Vermittler, das Musterbeispiel für gelebte Toleranz – im jüdisch-christlichen Dialog und im Alltag“ findet hier seine letzte Ruhe.

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44. Wir könnten einen Umweg machen und die ehemalige Waffenfabrik besuchen – die Ruag. Ein Thema das aus Sicht der Religion sicher zu diskutieren gäbe. Mein Namensvetter, der ehemalige Präsident des KGV würde da sicher mithelfen. Rundum Autobahnbrücken und ansonsten weiter vorbei an der Gebäudeversicherung, wo wir Ueli fragen könnten, wie der Eigenmietwert einer Kirche ermittelt wird. Je nach Verwendungszweck? Weiter über die Worble, wo es gar nicht so einfach ist, die Brücke zu entdecken. Bei den rostigen Mega-Konservendosen ist das Bundesamt für Umwelt zu Hause, wo wir über den Grünen Gockel oder Grünen Hahn informieren könnten. Den suchen beim BAFU noch vergeblich. Aber Informationen könnten sie garantiert.

Der bekannteste grüne Hahn in der Schweiz. Das Schweizerische Reformierte Volksblatt erschien von 1866 bis 2004. An dessen Stelle trat im nächsten Jahr das Blog www.libref.ch.

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45. Bis zum Gemeindezentrum Ittigen ist es nicht weit. Dort treffen wir auf einen Kirchturm und zwei Kirchen. Die reformierte und die römisch-katholische Petrus und Paulus liegen Tür an Tür.

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Das Wappen von Ittigen scheint uns so interessant zu sein, dass sich Andreas I dem annehmen würde. Zudem suchen wir noch einen Geschichtsprofessor oder eine entsprechende Persönlichkeit, welche nächstes Jahr ein spannendes Thema aufgreifen möchte: „Vereinfachte Kindsadoption vor 99 Jahren in der Gesamtgemeinde Bolligen, anlässlich der Spanischen Grippe 1918“, allenfalls kombinierbar mit Nachrichtenlosem Vermögen. Ein spannendes Thema, zu dem ich in der Literatur noch nichts Entsprechendes gefunden habe.

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46. Weiter über Brücken oder unten durch – wie sie es wünschen – nach Altikofen. Noch nie gehört? Das ist ein Quartier in Worblaufen, wo wir neben der Gosteli-Treppe auf die Casapella treffen – Wohnhaus und Kirche. Eigentlich müssten zumindest alle Frauen Marthe Gosteli kennen, die vor 99 Jahren geboren wurde. Keine Ahnung, ob meine Mutter ihr einmal die Geschichte mit der Adoption des ersten Kindes meines Grossvaters erzählte.

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47. Bei schönem Wetter können wir einen Umweg über die Tiefenaubrücke und durch den Ri(y)chenbachwald auf der Engehalbinsel unternehmen. Keltische und römische Bauwerke besichtigen, über Spiritualität diskutieren oder die kath. Heiligkreuzkirche und die ref. Mathäuskirche besuchen, wo früher ein Pulverturm stand.

Mit einer Fähre können wir nach Bremgarten übersetzen – Zehndermättelifähre allenfalls Reichenbachfähre.  Hinter dem Schloss versteckt befindet sich die geschichtsträchtige Michaelskirche.

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48. Zeit um ein Abendmahl zu nehmen. Wein oder Wasser, das ist immer die Frage. Wir haben im Siebner-Gremium mal beides ohne Traubensaft beschlossen. Ein ewiges Streitthema, aber auf dem Weg nach Zollikofen würde sich Wein gerade zu aufdrängen. Meines Wissens der grösste Weinberg in und um Bern steht kurz vor dem Schloss Reichenbach. Die Frage ist nur ob Mercurius Weisenstein noch Rebensaft an Lager hätte.

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49. Die letzte Brücke führt uns über den Chräbsbach, früher  Reichenbach und dann dessen Graben hoch zur Kirche Zollikofen wo der Ökumene Weg beginnt. Reformiert wie diese Kirche ist, sind darin keine harten Kirchenbänke zu finden. Weiter führt der Weg vorbei an der buddhistischen Pagode Tri Thu zur kath. Pfarrkirche St. Franziskus.

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50. Zum Schluss unserer Pilgerreise befindet sich der Mormonentempel – die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage. Der Bern-Tempel ist der erste der in Europa errichtet wurde.

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Das wäre nun die Übersicht aus all den Ideen die wir erhalten haben. Ein Teil der Bilder stammt aus meinem privaten Archiv und etliche habe ich auf dem Rundgang mit Andreas I gemacht. Er ist auch Feldprediger, aber auf einen wirklich aktuellen Link, was wir hier zu Krieg und Frieden – vor allem Letzterem – anbieten können, sind wir bisher noch nicht gestossen. Über Fritz, der ehemalige Oberarmeefeldprediger, finde ich auch nichts. Google: meinten sie „Oberarme Feldprediger“. Er hat nicht nur Mückenstiche gesehen. Hätte von seinem Einsatz in Korea berichten können, wie versucht wird Frieden zu erhalten oder herzustellen. Und da wäre noch  Andreas Goerlich, der Flüchtlinge aus Syrien betreut.

Z wie Zollikofen, da machen wir Schluss. 500 Jahre Reformation. Grab gesagt, die ersten 300 verliefen ähnlich und der grosse Umbruch fängt Anfangs 19. Jahrhundert an. Auslöser bei uns war die Schlacht am Grauholz – Luftline 3 km entfernt – dort wo das alte Bern unterging und die erste Finanzkrise begann. Die Bahai könnten im Haus der Religionen die zwei letzten Jahrhunderte aus eigener Sicht erwähnen. In ihren Grundsätzen steht ein Satz, den ich am Schluss als Start in die neue Reformation setzen möchte:

Die Menschheit steht am Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter.

oder anders gesagt:

Nach den Bedürfnissen der Menschen fragen.

Für das liberale Pilgern hat es nun zig Vorschläge. Und wenn das zu wenig sind, oder mehr Details her müssen, dann fragen wir den Bloggerkollegen Claude der Stadtwanderer. Spätestens bei obigen Link wüsste er, woher wir uns kennen. Er könnte auch verlässlichere Prognosen machen, wie viele Leute mitwandern, marschieren, pilgern. Vielleicht ist auch die Berner Kirche oder die Stadt Bern an diesen Ideen interessiert – wir setzten keine Grenzen, wir wollen Brücken bauen, heutige Abgründe überwinden helfen.

Eure Ideen und Bemerkungen könnt ihr als Kommentar erfassen oder hier unsere Kontaktdaten.

Schreibfehler sind noch nicht korrigiert, wenn ich sie überhaupt entdecke, aber meine drei KollegInnen sollen sich dies mal anschauen und Änderungswünsche anbringen und überlegen, welche der zig Ideen, andere, wann, an mehreren Tagen, ob einer der erwähnten möglichen Referenten angefragt werden soll …?

Nach 150 Jahren hätten wir wieder mal eine Chance, dass wir uns öffentlich profilieren könnten. So nach dem Motto:

Wer in der Religion nicht mit der Zeit geht, dankt mit der Zeit ab.

 

SVP geht fremd, gelinde ausgedrückt! Nordkorea Paremalin?

123 Staaten möchten über ein Atomwaffenverbot verhandeln, darunter Nordkorea.

16 von 193 enthalten sich der Stimme. Wenn es nach der SVP mit dem Vertreter Guy Parmelin ginge, würde man den Amerikanern, der von der SVP immer verhöhnten USA folgen und nein Stimmen. Folgen sie diesem Gesinnungswandel noch?

Ist unser Bundesrat Parmelin paremalin? Sucht er nur einen trickreichen Schutz, Schutz vor Schlaumeiern? Bei Nordkorea könnte ja man ja dies bei einem Schachzug noch begreifen. Aber bei der Schweiz. Absoluter Tiefschlag der SVP. Noch nie habe ich so bitterböse über sie geschrieben.

Nicht, weil sie gegen den Atomausstieg in der Schweiz sind. Das ist ein ganz „anderes Paar Schuh“.  Zudem sind sie für die USR III in der Schweiz. Beide Abstimmungsergebnisse dürften wohl wie der Vorschlag der SVP herauskommen. Aber bitte auch dies ist ein anderes Paar Schuh, als was in Zürich referendumisiert wird. Hat sicher nichts mit der Reformation zu tun.

Zurück zur Verherrlichung von Atomwaffen durch den SVP Bundesrat. Der handelt garantiert nicht aus Eigeninitiative mit einnem Hüftschuss. Vielleicht müsste sich die SVP in der Geschichte zurückdenken, wo sie einmal stand. Unsere Position wäre ja wohl klar – aber was liberal ist, müsste ja gar die NZZ nachlesen. Wer in Geschichte nicht ganz sattelfest ist – wie ich zum Beispiel – der kann sich im Paradies gratis Geschichtsbücher besorgen. Internet und nicht mehr benötigte hochstehende Fachliteratur ermöglichen es, zu recherchieren. Über die SVP – das „V“ steht eigentlich für Volk und damit sind wir Schweizer gemeint – wird garantiert auch in die Geschichte eingehen, was sie in den letzten Tagen vollbracht hat. Trapezkünstler im Zirkus „si ne Seich dr gäge“.

Keine Diskussion über Ureinwohner, Einheimische und Zugewanderte im ISO 3166-2:CH voll Stimmberechtigte. Da wird einmal eine echt junge Unternehmerin (keine Jungunternehmerin) in den Grossrat gewählt und schon ist wegen dem Paradis die Hölle los. Dieser Artikel ist nicht mehr brandneu, aber stammt aus der grössten Schweizer Zeitschrift und der Chefredakteur ist, wie könnte es anders sein, auch Aargauer – der Schnebi. Für ins Aargau immigrierte Berner ist dieser Name etwas gewohnheitsbedürftig, aber Hans der Zweite will es so. Diese Geschichte fängt mit einem Borsalino in Solothurn an und endet mit Cash in Zofingen. Dieser Verbindung dürfen sie absolut vertrauen. Wollte auch schauen, was sein damaliger Arbeitgeber darüber schreibt.

Der 8. Bundesrat“ – was sowas fast wie eine schöne Zusammenfassung ist. Unterstützung dürfte sicher von BR Didier Burkhalter kommen – er war für ein JA und ist von der wirtschaftsfreundlichen FDP – wo doch einige an Waffen verdienen und nicht nur bei Kleinen.

Bei der NZZ habe ich noch nichts über die neuen Verhandlungen über das Atomwaffenverbot gelesen, aber ihre Stellungnahme müsste eigentlich klar sein. Bei der AZ finde ich nichts, bei der BAZ zu diesem Thema auch nichts – aber was vom letzten Wahlkampf, das 46 Minuten online ist – Müller oder was.

Vielleicht wäre es an der Zeit, wenn auch die Schweizer Politik wieder mal daran denkt, echt liberal, progressiv zu werden. Dann wäre auch ihre Position wieder klar. Die ganze Schweiz liegt halt unter einer Nebelschicht – das seit einigen Tagen. Und sogar bei mir hatte es zwei Tage lang Bodennebel – zwei mehr als im letzten Herbst. Hier noch zwei Links aus einer frühmorgendlichen Diskussion, die über Menschenrechte ging. Der Flugzeugentführer und der Bundesrat Couchepin 

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… in der BZ steht bei zwei Bildern „zvg“ – hier sind noch zwei andere vom gleichen Fotografen – ich selbst bin der zvg (inkl. Bild mit Ernst Sieber). Das erste mit dem zukünftigen und heutigen BR Schneider, ex BR Couchepin und Karan Singh dem Flugzeugentführer.

Und nur, damit sich am Nabel der Schweiz der Nebel leicht öffnet – die Crew erlitt damals Kopfweh, vielleicht musste sie auch von einem Careteam betreut werden. Das ist das sein  telefonisches Problem und wenn ich das mit klarer Sicht beurteile, so standen da „mehrere zehntausend Leichen getöteter Sikhs in Massengräbern“ gegenüber, auf die man in der Welt aufmerksam machen wollte.

Und wer etwas Gutes tut, hat auch nicht immer Zeit, alle Buchhaltungsergebnisse zu publizieren. Es ist auch usus, dass wir Vereinsmitglieder und andere nur Spender informieren. Sogar der motzende Katholik, der sich jetzt hoffentlich erholt hat und sich nicht zu fest angegriffen fühlt, kann an beiden Orten mitmachen – wir sind beide neutral. Übrigens, welcher Partei er am nächsten steht, muss wohl heute nicht geschrieben werden. Und Atomwaffen hat er auch nie produziert. Vielleicht wüsste er aus seiner ehemaligen Branche allenfalls Erstaunliches zu berichten.

Übrigens, habt ihr den psychologischen Wandel in letzter Zeit beobachtet. Es wird wieder von Atomwaffen und Atomenergie gesprochen und dabei waren jahrezehntelang immer die Ausdrücke Kernwaffen und Kernenergie verwendet worden. Das Pendel dreht eindeutig um.

Ich wünschte mir eine etwas andere SVP – eine Schweizerische Vrede Partei.

 

 

Liberal-jüdische Ansichten zu Jesus von Nazareth

Vortrag von Rabbiner Dr. h.c. Tovia Ben-Chorin, Gemeinderabbiner, St. Gallen

Dienstag, 15. November 2016, 19.00 Uhr im Kirchgemeindehaus Petrus, Brunnadernstrasse 40, 3006 Bern, Bus Nr. 19 bis „Petruskirche“.

Tovia Ben-Chorin ist bekannt durch sein Engagement für den interreligiösen Dialog. Ein Erlebnis mit einem ägyptischen Offizier in einem der nahöstlichen Kriege hat ihm die Kraft des Dialogs vor Augen geführt. Er glaubt, dass nur das Gespräch, der Dialog, im Leben Brücken bauen kann.

Tovia Ben-Chorin, * 1936 in Jerusalem, studierte Bibelwissenschaft und Hebräische Geschichte in Jerusalem und Cincinnati, USA, und wurde 1964 zum Rabbiner ordiniert. Er wirkte in den USA, in Südafrika, England, Israel und heute in der Schweiz. Er lebte ab 2009 in Berlin, wo er in der Synagoge predigte und wo er Mitbegründer des „House of One“ war. Er dozierte am Abraham Geiger Kolleg, wo Rabbinerinnen und Rabbiner für jüdische Gemeinden in Zentral- und Osteuropa ausgebildet werden. Er vertritt das liberale Judentum.

„Ich gelte als Ketzer, weil ich alles hinterfrage!“

Das Verhältnis von Kirche und Staat im Kanton Bern – Weiterentwicklung oder Trennung?

Vortrag von Pfr. Dr. Andreas Zeller, Präsident des Synodalrates Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn

Dienstag, 1. November 2016, Kirchgemeindehaus Petrus, Brunnadernstrasse 40, 3006 Bern, Bus Nr. 19 bis „Petruskirche“

Andreas Zeller wurde nach dem Studium der evangelischen Theologie an der Universität Bern 1981 ordiniert, promovierte 1998 zum Dr. theol. mit einer neutestamentlich-konfessionskundlichen Arbeit, war von 1981-1987 Pfarrer in Flamatt FR, dann bis 2007 Pfarrer in Münsingen und seither Synodalratspräsident der Reformierten Kirchen Bern-Jura- Solothurn.

 

 

 

Folgen oder verfolgen

Wir gratulieren Andreas Goerlich ganz herzlich.

Samir Shaba, Weltfriedensbotschafter und Botschafter des guten Willens für Amnesty International in den USA, verlieh mir den Preis im Namen von ICRIM“.

Gefunden auf Facebook von andreas.goerlich.3 – folgen sie ihm und verfolgen sie, was er über Menschen schreibt, die verfolgt werden. Oder auf Berndeutsch und Deutlich, „folgen“ (gehorchen) sie meinem Aufruf.

Menschenrechte – human rights – das wäre einmal eine Denksportaufgabe an unsere Vorstandsmitglieder. Hätten wir nicht was, was die nicht haben und können die nicht was, was wir nicht so recht können. Nur so eine Idee, wenn der Webmaster und CFO frühmorgens in der Welt rumkurvt und feststellt, dass es uns eigentlich wirklich gut geht. Wenn sie mir folgen, könnten sie feststellen, dass wir für Verfolgte allenfalls Synergien „knüpfen“ könnten.

Laut gedacht. Drei von uns gehen mal nach Bern. Wir wollen in dieser Zähringerstadt einen Marsch organisieren. Die Geschichte um Berchtold V, Herzog von Zähringen reisst in der schönsten Stadt der Welt ganz selten jemanden vom Hocker. Man weiss etwas von 1191 und einem Bär der gejagt wurde. Ich löffle mich, bin letzten Freitag vor und nach dem Stammbetrieb an seinem Denkmal vorbeigegangen und habe ihn überhaupt nicht beachtet.  Ich glaube, es war die letzte Stadt vor dem Untergang des Adelsgeschlechts. Das interessiert wirklich keinen. Und wieso Breisach keine Zähringerstadt ist, wissen vermutlich auch nur Spezialisten – sie wurde erst so richtig von den Staufer gebaut. Aber wo der unscheinbare Zähringerhof ist, dass weiss ich schon seit meiner Jugendzeit – für irgendwas studiert mann ja „Wirtschaft“. Vermutlich wurde die mini Gartenbeiz auch einfach in die Raucherecke umfunktioniert. Aber so genau weiss ich das nicht mehr … aber hier könnten wir was Menschenrechtliches anbahnen. Die Bahn ist nicht weit und die Zähringer hatten mindestens eines. Immer einen guten Riecher, wo man etwas anteigen konnte, das Bestand hatte. Treffen wir uns doch einmal bei ca. 600000/200250.

Übrigens, Ban Ki-moon fordert UN-Notstandssitzung – das ist leider nicht Geschichte oder eine Geschichte – das ist aktuell.

Zum Glück war Freitag

Ja, morgen ist wieder Montag und die Woche fängt mit dem gehassten Montagmorgen an. Dabei können wir eigentlich gar nicht klagen.

Matthew macht einigen mehr Sorgen. Hier ein Beispiel aus Haiti – vorstellen können wir uns das nicht. Wir schlagen uns stattdessen mit den Billetautomaten rum und dem P.P.-Versand der Naturschutzcouvert von Bird Life Schweiz – „DiePost AG“ ist nicht mitaufgedruckt. Sind sie wirklich erstaunt, dass die erste Anleitung bei der ehemaligen PTT auch auf dem alten Stand ist? Heute usus bei uns. Rund eine Viertelstunde, bis ich weiter kann. Und bei der Bahn kann ich in etwa 13 verschiedene Tageskarten lösen – auf einen Blick neu ersichtlich. Für den Z-Pass müssen sie anders hirnen. Reorganisationen am laufenden Band bei diesen ag-mässigen (Ursprung des Wortes stimmt hier voll) Staatsbetrieben, die nicht einmal die Stäbe geschweige denn das Frontpersonal dort verdauen. Aber der Kunde soll es.

Die digitale Strategie mit hochbeschulten und -bezahlten Strategen, verkaufsprovisionsabhängig aber ohne strassentaugliche Praxiskenntnisse. Das sind unsere heutigen Problemchen. Nicht das verdienen, das schaffen nicht ganz alle in diesen Dimensionen. Eher das Umärgern mit nicht mehr Perfektem. Und derweil mein Kollege in die Karibik zurückgekehrt ist und per Handy bestätigen kann, dass das „Geschenk Gottes“ abgewandt wurde und die Muskatplantagen verschont wurden. Hier müssten wir uns fragen, wer den Namen für einen Wirbelsturm, Blizzard, Tornado, Zyklon, Hurikan oder Taifun vergibt.

In der Schweiz schlagen wir uns derweil eher mit Staubteufeln rum. Es gibt ganz andere Probleme, als diejenigen, die wir im nicht mehr ganz perfekten Musterland Schweiz haben. Sitzung von libref in Zürich fängt mit Finanzen an. So sind wir halt. Adieu Genf – merci für die Überweisung eines schönen Teils an die „Mutter“. Trauer und Freude, das gibt es dank eines „Geschenk Gottes“. Genf wird auf eine andere Art weitermachen. Herzlich willkommen, wenn sie wollen. Wir haben es „abgesegnet“. Wir segnen auch den Vorschlag unseres Präsidenten ab. Irgendwo im Fernsehen hat er mitbekommen, dass ein Pfarrer Goerlich in der fast 2 Millionen-Stadt Aleppo – mit ganz anderen Problemen, als bei uns –   den Flüchtlingen hilft. Fernsehen? Ja, das Ding habe ich das letzte Mal bei der Fussball EM benützt. Res Peter, dank USR III zum aktiven Blogger befördert, erklärt, dass er Andreas Goerlich von der Notfallseelsorge her kennt. Für gute Taten können sie in diesem Link die Zahl CH20 0900 0000 8926 8661 5 verwenden. Die Spende und unsere besten Wünsche sind unterwegs.

Kriegsberichterstattung kenne ich nur von der Theorie, die Praxis wurde unserer Einheit erspart. In Aleppo würde unsere Spende im Null-Komma-Null … Bereich liegen. Dort wird mit extrem viel mehr Geld, noch viel mehr zerstört. Denken sie einmal am 1. August oder am Sylvester/Neujahr an diesen Irrsinn. Einschlag und Detonation. Dort gleichzeitig, bei uns als Augenweide und dann erst die Detonation. Und das Geld wird im Irak für Flüchtlinge aus Syrien eingesetzt.

Nehmen sie sich die halbe Stunde Zeit und überlegen sich einmal, ob ihr Herz mit unserem Stress schon leidet. Frieden zu erreichen oder zu helfen, ist anstrengender. Geschweige denn Krieg. Andreas der Dritte im Vorstand hat seine Terminüberschneidungen im Griff. Er weiss am meisten über den mit dem Menschenrechtspreis aus Kurdistan. Dabei haben vermutlich die meisten schon von diesem Zürcher gehört. Der Krebskranke, der operiert werden soll. Das Stichwort und Zusammenhänge bilden sich unheimlich schnell – Namen, die kann ich mir schlecht merken. Die heutige Behandlung dieser Krankheit ist schuld, die Chemie der Pharma. Zwei Millionen fehlen rund und wir könnten an der Abhilfe weiter forschen.

Irgendwie bahnen sich da Terminkollisionen im 2017 an, ja irgendwie stehen die im Raum. Cabalzar hätte dann ja Zeit. Wir melden uns dann wieder mit Karikaturen und dem Blick zur Gotthard-Röhre raus und geniessen den Freitag. Fast ein freier Tag. Und einer setzt Waffen gar für Musik ein.

Der Wirtschaftsnobelpreis kollidiert auch terminlich und ist auch für Frauen nicht ganz  chancenlos. „Die Geschlechterunterschiede vergilben – doch nicht ganz allen gefällt diese Entwicklung“. Stiglitz erwartet gar den Austritt Italiens aus der EU. Keynes wusste noch gar nicht, was die EU einmal sein würde. Ich bin von Friedman beeinflusst worden. „Subventionen sind des Teufels – liberales von Gott“ – so meine Kürzest-Zusammenfassung seiner Thesen.

Und was macht mann so, an einem Freitagnachmittag in Zürich. Krieg oder Frieden. Eine Zweierdelegation beschliesst, solange wie es geht zu geniessen – die Gour-messe ruft. Mit meinem Pfarrkollegen an die Freitags-Messe. Gour ist indisch oder marokkanisch. Beides vertreten. Kräuter, Pulver und und und. Gesund und ungesund sind vertreten, aber eines ist allen gemeinsam. Nicht ganz billig. Und einige endtäuschen mit Gewächsen für Etikettentrinker. Oder auf Deutsch: viel zu hohe Marge. Ganz allen ist nicht alles Wurst. Obschon teuer, haben einige vermutlich eine nicht ganz kostendeckende Geschichte hinter sich. Der Alpenhirt sieht fast aus wie Fidel Castro – sein Geschenk kam via Kollegen meines Begleiters zu mir. Alles liberale Reformierte.

Da kann ich mir nur loben, dass ich nicht Vegetarier bin. Einfach köstlich. Na ja, der Grossvater ist nicht am Stand, aber der Junior ging mit dem von von Tscharner (letzte Seite) in die Schule. Den Vater Gian-Battista kennen wir zwei doch und haben den heute an der Sitzung als „Idee für einen Marsch“ erwähnt. Kennen tun wir auch den Bekannten aus der Surselva wie die Dame beim Stand, Renzo Blumenthal. Einen kennen wir beide nur vom Degustieren der Produkte – sieht Fidel nicht unähnlich aus – die Stählemühle. „Vergessen Sie alles, was Sie über Schnaps wissen.“ Eine Wucht.

Der Web-Auftritt ist eher nebensächlich. Der Inhalt muss stimmen. Die Höflichkeit hat mich heute zurückgehalten, das auf einem Mail an Res den Zweiten zu beantworten. Die Dame hat festgestellt, dass der Auftritt moderner sein könnte. & diese Dame schreibt in ihrer Beschwerde & mit dem Ampersand, das in der Deutschen Korrespondenz vor über 50 Jahren abgeschafft wurde und und und &&& da gab es noch andere tolle Degustationen wie das neu auferstandene Vivi-Kola, Di Capuna mit Bergoliven & eigenem Theater in Embrach, Julius Meinl verwendet Wasser mit 3000 BE – börsenkotiert – Hahnenwasser hat rund das Doppelt, man lernt nie aus, weiss, wie man eine Kuh teilen muss, wo man Wasser brennen kann … ja so viel gut schmeckende Abwechslung GAB´s noch selten.

Derweil andere hungern und dursten und doch einige zumindest die Pestizide im Vinschgau verboten haben. Und zum Schluss wird noch hingewiesen, dass die Schweiz brennt – nur am 12.11.16 – einen Tag nach Fasnachts-Beginn. Obstverband hin oder her, ich habe keinen Zugriff. Damit wären wir kurz vor dem Datumswechsel wieder am Anfang, mit den Problemen mit den Automaten etc., &sf &sw. Und da gibt es Länder, wo es wirklich brennt. Das sind echte Probleme und wir hoffen, dass zumindest einige ab unserer Spende etwas Hoffnung, Erleichterung haben und vielleicht doch mal Ruhe und Frieden.

USR III und die Kirchen. Ein Argumentarium aus liberaler Sicht

Grösste Steuererleichterung in der Geschichte der Schweiz

Die Unternehmenssteuerreform III ist eine der grössten Steuererleichterungen für die bislang ordentlich besteuerten juristischen Personen, welche die Schweiz je gesehen hat. Der Anlass für die USR III ist ein gerechter: Bisher privilegierte Firmen sollen gleich behandelt werden wie alle Firmen in der Schweiz. Das ist gut und richtig so. Nur werden die bisher bevorzugten Firmen nicht einfach so viel bezahlen müssen, wie alle anderen zuvor. Sondern alle werden weniger bezahlen müssen. Die Umsetzung der USR III ist so verheerend. Es stellen sich grundsätzliche Fragen: Welches sind die empirischen und politischen Argumente für die USR III? Was sind die sozialethischen Folgen? Was bedeutet dies für die Landeskirchen? Und welche Strategien sollen die kirchlichen Organe (SEK; Kirchenrat, Kirchgemeinden, Pfarrvereine und Pfarrkapitel, Diakonatskapitel, MusikerInnen, Verbände von kirchlichen Mitarbeitenden, etc.) einnehmen?

Politisches Argument: „Wir müssen uns gegen unten anpassen“.

Es ist unbestritten, dass das Steuersystem angepasst werden muss. „Nichtstun wäre noch viel gravierender“ sagt der Steuerexperte Peter Uebelhart in der NZZ[1]. Der Wegfall der bisherigen Privilegien ist zwingend, da so Steuerausfälle in den Ursprungsländern entstanden sind. Es ist daher nachvollziehbar, dass die OECD auf die Einhaltung von internationalen Standards pocht. Die Schweiz ist wohl zu Recht ins Visier geraten, da das internationale Ziel der Vermeidung von base erosion and profit shifting (Beps) für alle Beteiligten sinnvoll ist. Es stellt sich nun die Frage, ob die vom Bundesparlament gewählten Instrumente sinnvoll sind. Wird hier der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben?[2]

Politisch-ökonomisches Argument: „Die Firmen ziehen ab“

Das Hauptargument für eine Nicht-Hinaufsetzung der bisher privilegierten Firmen auf das Niveau, das alle anderen Firmen im bisher unbestrittenen Konsens zahlen, heisst, dass die bis anhin bevorzugten Firmen sonst ins Ausland abziehen würden. Das glaubt etwa CVP-Nationalrat Leo Müller.[3] Hier stellt sich die Frage, ob dieses Argument ethisch stringent ist. Dies ist es nicht. Zu sagen: „Wenn ihr uns andere Regeln gebt, dann gehen wir“ ist kein ethisches Argument. Selbstverständlich besteht das Recht zu gehen. Die Frage ist, ob sich der Gesetzgeber von diesem Argument beeinflussen lassen darf. Damit übernähmen die Unternehmungen eine Stellung, die ihnen im Staatsgefüge nicht zukommt. Gesetzgebung ist Sache der gewählten Repräsentanten.

Ob die Steuern gerecht sind oder nicht, hängt nicht davon ab, ob eine Firma sie bezahlen will oder nicht, ob sie drohen, wegzuziehen oder nicht. Sondern, ob sie für soziale Gerechtigkeit und Ausgleich sorgen oder eben nicht. Wenn Firmen wie Glencore, Apple und Amazon ihre Steuern global versteckt haben, so wächst nun Widerstand. Die ethische Frage der Steuergerechtigkeit wird gestellt. So titelt das Wirtschaftsmagazin Bilanz: „Steuern: Am Fiskus vorbei. Sie minimieren trickreich ihre Steuerlast: Apple, ­Amazon, Glencore und andere multinationale Konzerne. Doch nun wächst der Widerstand. Steuergerechtigkeit wird zum Wahlkampfthema.“[4]

Wegzug wohin? Dekonstruktion eines Mythos

Lassen wir den Mythos, dass Firmen aus der Schweiz abziehen würden, für einen Moment als wahr erscheinen. Stellen wir uns die Frage, wohin denn diese Firmen ziehen wollten. So sagt Herr Uebelhart zu recht: „Man muss sich bewusst sein, dass die Schweiz ein solches Steuergesetz heute nicht mehr in Isolation schreibt, sondern unter enger Beobachtung der OECD“[5]. Wie das Beispiel von Apple in Irland zeigt[6], will die OECD, dass in Zukunft global dort die Steuern bezahlt werden, wo gearbeitet, geforscht, produziert wird. Mittel- und langfristig sind also alle Länder angehalten, Steuergerechtigkeit umzusetzen. Wer trotzdem in eine kleine Steueroase irgendwohin in der Welt ziehen will, hat zwangsweise etwas zu verstecken und muss sich die Frage stellen lassen, was denn. Ob dies dem Image der Firma zuträglich ist, mag bezweifelt werden.

Steuern nur Faktor an siebter Stelle

Kommt dazu, dass die Steuern nur ein untergeordneter Faktor (Rang sieben) von vielen Standortfaktoren sind. Wichtig sind Rechtssicherheit, öffentlicher Verkehr, Schulwesen, Gesundheitswesen, Kultur, liberale Religionsausübung etc. Bei einer Umsetzung der USR III entgehen der öffentlichen Hand, und den Kirchen, jedoch genau für diese Aufgaben grosse Mittel.

Fakt ist: Firmen investieren und bleiben

Hier gilt es ruhig festzustellen: entgegen der unablässig widerholten Drohung, Firmen würde abwandern, wollen grosse Firmen gar nicht wegziehen. Im Gegenteil: Sie investieren in die Zukunft. So berichtet Stadtrat Daniel Leupi: „Trotz der im kantonalen Vergleich überdurchschnittlich hohen steuerlichen Belastung boomt die Wirtschaft. Firmen wie Swiss Re, UBS, CS oder die Zurich haben in den letzten Jahren Hunderte von Millionen in Neu- und Ausbauten ihrer Hauptsitze in Zürich gesteckt. Ein klares Bekenntnis zum Standort Zürich – unabhängig vom Steuerfuss“. Dies gilt es im Kopf zu behalten, wenn allenfalls Kirchen vorgeworfen würden, bei ihrer Unterstützung des Referendums gegen die USR III, sie wären „gegen die Wirtschaft“ und „für die Zerstörung von Arbeitsplätzen“[7].

Mythos: „Firmen kommen“ – Einnahmen steigen“. Beides ein Misserfolg

Das schon erwähnte Hauptargument für die USR III wird mit einem weitere verbunden: „Wir müssen etwas tun, damit Firmen nicht abziehen. Und wir müssen schauen, dass neue Firmen herziehen. Es wird zwar eine kurze Baisse der Steuereinnahmen geben. Der Zuzug von Firmen wird den Ausfall mittelfristig ausgleichen, schliesslich sogar übertreffen“. Beide Argumente bedienen einen neoliberalen Mythos, den es mit aller Klarheit und Faktenschärfe zu dekonstruieren gilt.

Der Kanton Luzern hat die Unternehmensgewinnsteuer im Jahr 2012 auf 12 Prozent gesenkt.[8] Die Steuereinnahmen entwickelten sich nicht wie erwünscht: „2011, vor der Steuersenkung, betrugen sie 141 Millionen Franken, danach 94 Millionen (2012), 114 Millionen Franken (2013), 110 Millionen (2014) und 93,9 Millionen im letzten Jahr.“ Die Folge davon war ein fataler Sparkurs: „Zwangsferien für 20’000 Luzerner Schüler, die landesweit höchsten Schulgelder für Mittelschüler oder die neue, komplett von Firmen finanzierte Wirtschaftsfakultät. Obwohl Luzern bereits 200 Millionen Franken eingespart hat, fehlen in den kommenden drei Jahren rund 330 Millionen Franken.“ Wirtschaftsprofessor Marius Brülhart von der Uni Lausanne analysiert: «Aus der Warte der Steuereinnahmen handelt es sich um einen ziemlich klaren Misserfolg. Was die öffentlichen Einnahmen betrifft, wäre der Kanton wohl am besten gefahren, wenn er die Unternehmenssteuern überhaupt nicht gesenkt hätte.»[9] Diese Einsicht wiederholte Professor Brülhart im Tages-Anzeiger vom 8. Oktober[1]. Es habe zwar Firmenzuzüge und somit Zusatzeinnahmen bei den Einkommenssteuern gegeben, aber diese vermochten die Ausfälle bei den Steuern und beim Finanzausgleich nicht wettzumachen.

Kein Mythos, sondern Fakt: Ausfall zahlt Mittelstand

Was hingegen Fakt ist, ist, dass der Mittelstand und die Stadt Luzern die Zeche bezahlen: Höhere Schulgelder und Zwangsferien. Genau dieser Mechanismus droht bei der Einführung der USR III: entweder werden Leistungen wie für Schulen, Spitäler und öffentlicher Verkehr gestrichen. Oder die Steuern für natürliche Personen steigen. Das heisst: die Städte und die Gemeinden bezahlen die Zeche. Und die Kirchen.

Steuern in den wirtschaftsliberalen USA bis 40 Prozent

Ein Argument für die USR III ist, dass behauptet wird, dass die Steuerlast in der Schweiz für Firmen hoch sei. Dies ist schlicht nicht richtig. So besteuern die USA in Kalifornien Unternehmen bei 39 Prozent: „Tatsächlich besteuern weltweit nur gerade die Vereinigten Arabischen Emirate (55%) und Tschad (40%) die Einnahmen von Unternehmen stärker als die USA, wie eine Analyse des Think-Tanks Tax Foundation zeigt.  Der Durchschnitt von 163 untersuchten Ländern beträgt derweil 22,6%. Der Schweizer Satz liegt laut OECD-Daten leicht darunter bei 21%“ [10]

Auch diese Firmen „drohen“, Silikon Valley zu verlassen. Tatsache ist: kaum eine dieser Firmen hat ihren Standort verlassen. Wohin sollten sie auch gehen? Allenfalls kämen sie – nach Zürich! In die Schweiz! Hier treffen sie auf tiefe, international kompetitive 21 % Steuerlast. Hier treffen sie auf eine anerkannt sehr gute Infrastruktur und Kultur, welche Zürich, welche die Schweiz, dank fairen und gerechten Steuern, der Allgemeinheit zur Verfügung stellt. Auch durch den Beitrag, den die Firmen mit ihren Steuern verdankenswerter- und gerechterweise beitragen.

Wohin gehen die verschenkten Gelder? Mehrheitlich ins Ausland

Sozialethisch ist von grosser Bedeutung, wohin die nicht mehr eingeforderten Steuer-Milliarden mit den Mitnahmeeffekten wandern. Die schlichte Antwort lautet: Der grösste Teil geht direkt ins Ausland. Die grossen Firmen in der Schweiz sind zwischen 50 bis 70 Prozent in der Hand eines ausländischen Aktionariates[11]. Die eingesparten Steuern erhöhen direkt den Gewinn dieser Firmen und damit deren Möglichkeit, Dividenden auszuschütten. Die Dividenden wandern also zu 50 bis 70 Prozent sogleich ins Ausland. Der Lausanner Wirtschaftsprofessor Marius Brülhart sagt dazu: „Übers Ganze gesehen ist davon auszugehen, dass die USR III eine leichte Umverteilung der Steuerlast von oben nach unten nach sich ziehen wird – denn entlastet werden in erster Linie Aktionäre grosser und rentabler Firmen.“[12] Leicht? 15 bis 20 Millionen für die Zürcher Landeskirche? 200 bis 300 Millionen für die Stadt Zürich?

„Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist.“ Eine Frage der Steuergerechtigkeit

Ein Ziel einer nachhaltigen Steuerpolitik sollte die Gleichbehandlung aller Branchen sein. Es ist nicht einzusehen, weshalb gewisse Branchen (z.B. neu der IT-Bereich) ihre Erträge von bis zu 90% von der Besteuerung ausnehmen können sollen, während andere Branchen vollumfänglich besteuert werden. Insofern gilt es ernsthaft zu bedenken, ob irgendwelche Steuern gesenkt werden sollen. Wie schon erwähnt: Die Schweiz ist mit 21 % leicht unter dem Durchschnitt von 163 Ländern. Ethisch kann selbstbewusst vertreten werden: „Die Unternehmensgewinnsteuern sind gerecht. Sie tragen zu einem liberalen und funktionierenden Staat bei. Sie müssen von allen Unternehmen ohne Ausnahme bezahlt werden. Die Unternehmen tragen damit zu einem rechtstaatlich stabilen und verlässlichen Staat bei, von dem die Unternehmen selbst wieder profitieren.“ Dass diese Argumentation auch langsam in den USA greift (mit Steuersätzen bis 39%), wurde oben schon erwähnt (siehe Artikel Bilanz.)

Folgen für den Kanton Zürich

Die USR III bedeutet für den Kanton Zürich das historisch grösste Steuergeschenk an die juristischen Personen. Bis zu einer Milliarde Franken jährlich werden dem Kanton und den Gemeinden wahrscheinlich fehlen. Diese Zahlen sind zwar noch nicht erhärtet und beruhen auf den Aussagen von Daniel Leupi in der NZZ. fehl Dies ist vor allem dem sogenannten „Mitnahmeeffekt“ geschuldet. Firmen, die bis anhin gar nicht von Steuervergünstigungen betroffen waren, kommen nun auf einen Schlag ebenso Steuervergünstigungen. Der Zürcher SVP Regierungsrat sagt dazu: „Der Mitnahmeeffekt ist unbestritten gross. […] Niemand gibt gern so viel Geld her“.

Den finanziellen Ausfall für den Kanton Zürich wird Stadtzürcher Finanzvorstand für die Stadt Zürich auf 300 Millionen Franken geschätzt. Regierungsrat Stocker hält diese Zahl für übertrieben, hat bis jetzt jedoch noch keine Zahlen genannt. Fest steht aber für beide: Den Ausfall müssen vor allem die Gemeinden und die Städte bezahlen. Bei ihnen fallen mindestens ein Viertel der Steuern von juristischen Personen weg. Dies ist dem schon genannten „Mitnahmeeffekt“ geschuldet.

Auch Gemeinden und Konferenz der städtischen Finanzdirektoren dagegen

Der Verband der Gemeindepräsidenten im Kanton Zürich, der weitgehend von bürgerlichen Politikern geführt wird, wehrt sich deshalb gegen diese Steuerausfälle[13]. Sie sagen, dass ihnen so nur zwei Möglichkeiten bleiben: Entweder die Steuern für die natürlichen Personen erhöhen, oder die Leistungen kürzen. Dasselbe gilt für die Städte. „Die Konferenz der städtischen Finanzdirektoren ist bürgerlich dominiert – und sagt Nein zur USR III“[14]. So titelt ein Beitrag auf SRF. Die Einsicht setzt sich durch, dass die Städte, wie die Gemeinden, die Hauptlast der Kürzungen tragen müssen, und dies unabhängig davon, welche politische Ausrichtung die jeweilige Stadtregierung hat. Und wo bleiben die Kirchen?

Folgen für die Landeskirchen: grosse Verluste bei Diakonie und Kultur

Bei all diesen Argumenten ist nun von Seite Landeskirchen zu tiefst zu bedauern, dass sie bis jetzt kaum in den Blickwinkel der Argumentationen gekommen sind. Denn sie sitzen im gleichen Boot wie die politischen Gemeinden. Den Landeskirchen im Kanton Zürich zum Beispiel wird, mit einem Schlag, mindestens ein Viertel ihrer Steuern von juristischen Personen wegfallen. Der Stadtverband der Reformierten Kirchen in Zürich rechnet mit einem Rückgang von 8 bis 10 Millionen Franken[15]. Die Landeskirche des Kantons Zürich rechnet insgesamt mit 15 bis 20 Millionen Franken[16]. Da diese Steuern nicht für Kultuszwecke, sondern nur für diakonische und kulturelle Zwecke verwendet werden dürfen, trifft der immense Ausfall vor allem die Schwachen in der Gesellschaft. Es sind deshalb vor allem die diakonischen Aufgaben, welche die Kirchen für die Allgemeinheit ausführen, gefährdet: Familienarbeit, Jugendintegration, Flüchtlingsarbeit, Betreuung in Altersheim, Spitalseelsorge, Notfallseelsorge, Besuchsdienste, Beratungszentren, etc. Ebenso werden unweigerlich die vielfältigen kulturellen Angebote überproportional unter der USR III leiden müssen. Zudem muss überdacht werden, ob Kirchen „geschlossen oder verlottern gelassen“ werden sollen.[17]

Mit Spareffekten nicht auszugleichen

All diese Kürzungen können mit Sparanstrengungen niemals aufgefangen werden. Auch den Kirchgemeinden bleiben so nur die beiden Möglichkeiten, wie sie den Gemeinden und Städten bleiben: Steuererhöhung oder Leistungsabbau. Da Steuererhöhung alle natürlichen Personen betreffen, kann mit Fug und Recht gesagt werden: Die Zeche zahlt der einfache Bürger, das normale Kirchenmitglied.

Welche Strategien für die Kirchen?

Die Kirchen sind leider noch kaum in den Blick als Leidtragende der Umverteilung der USR III gekommen. Weder im Gespräch zwischen Stadtrat Leupi und Regierungsrat Stocker wurden von den Konsequenzen für die Kirchen gesprochen. Auch im neuesten Bericht im Tages-Anzeiger vom 6. Oktober über die USR III[18], werden die Kirchen von keiner Partei mit einem Wort erwähnt. So stellt sich die Frage der Strategien, welche sie anwenden sollen. Kirchgemeinden und Kantonalkirchen sind sich nicht gewohnt, in Fragen der Bundespolitik Stellung zu nehmen. Die Gefahr dabei ist, dass man sich den Schwarzen Peter gegenseitig zu schiebt. Hier muss aber für alle Stufen der Kirchen gelten: „Niemand wird es für die Kirchen richten“[19].

Kirchen leider noch kaum im Blick

Bis jetzt wurden den Kirchen im Kanton Zürich keine Ausgleichszahlungen vorgeschlagen. Anders in Bern: Dort hat der Regierungsrat gesehen, dass die Kirchen sehr unter den Abstrichen zu leiden hätten, und hat einen Ausgleich vorgeschlagen[20]. Diese werden jedoch bei weitem nicht die Verluste decken. Immerhin wurde dort mit den Kirchen buchstäblich gerechnet. Biel würde ein Viertel seines Budgets verlieren. Deshalb unterstützt Biel das Referendum.

Ein Teufelskreis: direkte Kantonsbeiträge

Die Kirchen müssen, zumindest im Kanton Zürich, noch mit einer weiteren Senkung rechnen: die direkten Kantonsbeiträge an die Landeskirchen. Die sind bekanntlich abhängig von den neu gemessenen und erhobenen Leistungen in Diakonie und Kultur. Sinken diese Leistung infolge der USR III, sinken auch die erhobenen und gemessenen Leistungen. Sinken diese, so sinken auch die Kantonsbeiträge. Ein Teufelskreis, der nur die Kirchen betrifft!

Froh und dankbar um Steuern? – Ja! Behalten wir es bei!

Eine Strategie des „vorauseilenden Gehorsams“ ist die Haltung, dass die Kirchen doch, bitte schön, dankbar für die Kirchensteuern der juristischen Personen sind und bleiben sollen. So sagt der Synodalratspräsident von Basel Land, Martin Stingelin, die Lust der Kirche sei klein, sich gegen die USR III zu stellen, „in erster Linie weil wir froh und dankbar sind für die Beiträge der juristischen Personen“[21]. Dankbar sind selbstverständlich alle Kirchen. Die Steuern, die nun gesenkt werden, waren aber gar nie in Frage gestellt worden. Alle sahen und sehen den Sinn der Steuern ein. Ethisch muss argumentiert werden: „Ja, auch wir Kirchen sind dankbar für diese wichtigen Steuern. Räumen wir deshalb alle ungerechten Privilegien aus, und halten wir an diesen Steuern für alle fest. Sie tragen für das Allgemeinwohl bei.“

Kein Öl ins Feuer? Kontraproduktiv? – Selbstbewusst hin- und einstehen!

Eine weitere kirchliche Strategie schenkt vorsichtigen Stimmen innerhalb der Landeskirchen Gehör, die sich vor einer klaren Stellungnahme gegen die jetzt USR III scheuen. So meint Daniel Kosch, Geschäftsführer der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz, dass ein Engagement der Kirchen „kontraproduktiv“ sei. Das habe eine Mitgliederbefragung gezeigt. Es gehe den Kirchen da nur um sich selbst. Diese Strategie ist gefährlich. Denn: entweder geht es wirklich um einen Zehntel bis einen Viertel der Gelder der Kirchen. Dann sollen die das sagen dürfen und müssen. Oder aber sie sagen nichts. Damit geben sie ein Zeichen, dass es „schon irgendwie gehe“ und „auch die Kirchen ihren Beitrag entrichten müssten“. Dann kann und muss aber nachgefragt werden: „Wenn es ohne diesen Zehntel bis einen Viertel weniger im Budget geht, warum wartet ihr auf die USR III und spart nicht schon jetzt?“ Wenn die Kirchen nicht selbstbewusst, wie die politischen Gemeinden, hin stehen und ihre Verluste benennen können und dürfen, dann haben sie in dieser Debatte von Beginn weg verloren. So hätten sie dann wirklich selbst Öl ins Steuersenkungsfeuer gegossen.

Im selben Boot wie die politischen Gemeinden

Dass mit den Kirchen kaum je das Gespräch gesucht wurde, zeigt, dass auch sie im gleichen Boot wie die Gemeinden sitzen. Diese beklagen ihren Nichteinbezug. So sagt FDP Nationalrat Kurt Fluri, Präsident des Schweizerischen Städteverbandes: «Es wurde geradezu hochnäsig auf die Hierarchie zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden verwiesen. Es wurde gesagt, es sei Sache der Kantone, die Gemeinden zu berücksichtigen“[22]. Das gilt auch für die Kirchen: sie wurden (noch) kaum berücksichtig. Eine Strategie kann deshalb sein, nun das Gespräch mit den Kantonen zu suchen.

Fazit:

  1. Kirchgemeinden, Kantonalkirchen und der Kirchenbund sollten […] das Referendum gegen die USR III unterstützen“ rät Matthias Böhni[23]. Denn sie sind, noch mehr als die politischen Gemeinden, die grossen Verliererinnen in dieser geschichtlich grössten Umverteilung, welche die Schweiz je gesehen haben wird.
  2. Umgekehrt würde ein kirchliches stillschweigendes Akzeptieren dieser Umverteilung von Steuergeldern ins Ausland das Signal aussenden, dass die Kirchen sparen könnten. Dieses Signal wäre fatal und selbszerstörend. Aus Angst davor, dass es denn Kirchen selbst nur um den Mammon ginge, verteidigen sie nicht die liberal anerkannte gute Wirkung von sinnvoll eingesetztem Mammon und Geld. Das ist entweder feige oder dumm. Oder aber man verfällt so wirklich dem Mammon. Gott bewahre.
  3. Die Angst vor einer Diskussion um den Beitrag der juristischen Steuer an die Kirchensteuern ist unbegründet. Das Zürcher Stimmvolk hat eine entsprechende Vorlage der Jungliberalen vor zwei Jahren abgelehnt. Die Mehrheit ist einverstanden, dass die Firmen auch auf diese Art ihren Beitrag an die Allgemeinheit leisten. Alle Argumente der kirchlichen Kampagne „Sorge tragen“ gelten gerade und vor allem hier.
  4. Auch Landeskirchen und Kirchgemeinden, die nicht direkt betroffen sind, sollten sich in Solidarität mit den stark betroffenen Kirchen zeigen.
  5. Die geschichtlich grösste Umverteilung von unten nach oben und vom Inland ins Ausland wird hauptsächlich von den politischen Gemeinden, den Städten – und den Kirchen getragen. Damit zahlen die Schwächsten der Gesellschaft, für welche die Kirchen mit ihrem Wächteramt seit je eintreten, die Zeche. Das ursprüngliche, ethisch sinnvolle Ziel gegen das BEPS, das base erosion and profit shifting, wird in sein Gegenteil verkehrt. Der Teufel wird mit dem Beelzebub ausgetrieben. Das angebotene Mittel gegen das BEPS erzeugt eine dramatische Erosion an der Basis. Und der Profit wird ins Ausland verschifft. Das ist sozialethisch und liberal schlicht untragbar.

Mit der Annahme des Referendums müssen der Nationalrat und der Ständerat nochmals über die liberal-sozialethischen Bücher. So könnten sie von Beginn weg auch die Kirchen in den Blick nehmen. So kann die sozialethisch entscheidende Frage neu gestellt werden, wer die Zeche bezahlen wird. Oder ob notwendige Steuergerechtigkeit nicht mit einer Reform gelöst werden kann, in der nicht die Schwächsten die Zeche bezahlen müssen.

Pfarrer Res Peter

Präsident prolibref Zürich, Zürcher Verein für freies Christentum
Vorstandsmitglied libref Schweiz

Zürich, 6. Oktober 2016

[1] NZZ vom 27. Juni 2016, siehe http://www.nzz.ch/zuerich/aktuell/unternehmenssteuerreform-iii-in-zuerich-nichtstun-waere-noch-viel-gravierender-ld.91782

[2] Siehe Denknetz, Unternehmenssteuerreform III: Die Austreibung des Teufels mit dem Belzebub: Denknetz, Jahrbuch 2014, 197–205. http://www.denknetz-online.ch/sites/default/files/baumann-unternehmenssteuerniii-jahrbuch_denknetz_14-14.pdf

[3] Siehe den Beitrag auf SRF:

http://www.srf.ch/news/schweiz/unternehmenssteuerreform-iii-kirchen-bangen-um-pfruende

[4] Bilanz, 19. 5. 2012. http://www.bilanz.ch/unternehmen/steuern-am-fiskus-vorbei

[5] NZZ vom 27. Juni.

[6] Die Zeit, 2. 9. 2016. Siehe http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-09/wolfgang-schaeuble-finanzminister-steuernachzahlung-apple-irland-eu-kommission

[7] NZZ vom 2. September 2016. Siehe http://www.nzz.ch/zuerich/aktuell/unternehmenssteuerreform-iii-so-viel-geld-gibt-niemand-gerne-her-ld.114344

[8] Tages Anzeiger vom 5. September 2016, siehe http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Der-bange-Blick-nach-Luzern/story/23217872

[9] Ebd.

[10] NZZ vom 3. 9. 2014. Siehe http://www.nzz.ch/wirtschaft/us-firmen-auf-der-flucht-1.18375822

[11] Diese Angaben sind seit dem 1. Januar 2016 und dem Schweizer Finanzmarktinfrastrukturgesetz öffentlich. Sie können in Kleinarbeit zusammengetragen werden. So findet man auf der Homepage der UBS folgende Angaben: 18, 4 % Prozent der Aktien sind in Schweizer Hand. 81,6 Prozent in sind in ausländischer Hand. Das heisst, die Dividenden der Aktien der UBS fliessen zu 81, 6 Prozent ins Ausland. Siehe https://www.ubs.com/global/de/about_ubs/investor_relations/share_information/shareholder_details/distribution.html#par_title_2

[12] Michael Soukup und Stefan Häne: „SP fordert Kompensation für Steuerausfälle“ Tages-Anzeiger, 6. Oktober 2016, S. 8. Siehe http://www.tagesanzeiger.ch/zeitungen/linke-wollen-gegengeschaeft/story/21253424

[13] „Die Befürchtungen von Städten und Gemeinden bewahrheiten sich. Unternehmenssteuerreform III (USR III) im Kanton Zürich: Steuerausfälle von 400 Millionen für Städte und Gemeinden zu erwarten“ Verband der Gemeindepräsidenten des Kantons Zürich, Medienmitteilung vom 26. Juni 2016. siehe http://www.gpvzh.ch/dl.php/de/57752b10e0ee4/16_06_30_-_USR_III_-_MM_DEF.pdf

[14] http://m.srf.ch/news/schweiz/ein-ausdruck-der-geringschaetzung

[15] Matthias Böhni: „Warum die Kirchen das Kürzel «USR III» kennen sollten“, ref.ch vom 19. September, https://www.ref.ch/gesellschaft-politik/warum-die-kirchen-das-kuerzel-usr-iii-kennen-sollten/. Vgl. Matthias Böhni: „Und wer bezahlt die Zeche“, bref Nr. 18/ 30. September 2016, S. 20-22

[16] So der Zürcher Kirchenratspräsident Michel Müller im Interview mit Radio SFR am 16. September 2016 im Beitrag von Gaudenz Wacker „USR III – Besorgnis bei Landeskirchen“. Siehe http://www.srf.ch/news/schweiz/unternehmenssteuerreform-iii-kirchen-bangen-um-pfruende.

[17] Ebd.

[18] Michael Soukup und Stefan Häne: „SP fordert Kompensation für Steuerausfälle“ Tages-Anzeiger, 6. Oktober 2016, S. 8. Siehe http://www.tagesanzeiger.ch/zeitungen/linke-wollen-gegengeschaeft/story/21253424

[19] Matthias Böhni: „Zögern ist fehl am Platz“, bref Nr. 18/ 30. September 2016, S. 20

[20] So Reto Burren von der Finanzdirektion des Kantons Bern im Beitrag von Gaudenz Wacker (a.a. O.) Ebenso M. Böhni, ref.ch vom 19. September, a.a.O.

[21] Ebd.

[22] http://m.srf.ch/news/schweiz/ein-ausdruck-der-geringschaetzung

[23] „Zögern ist fehl am Platz“, Kommentar von Matthias Böhni, bref Nr. 18/ 30. September 2016, S. 21.