Ja zur Konzerninitiative – Politik und Kirche – 7 Days Geissberg Langenthal

Geissberg – wie kann man den erklimmen? Ja zur Konzernverantwortungsinitiative und Ja zu Kirche und Politik!

Den Geissberg in Langenthal kann man über einige Treppenstufen erreichen. Oben ist die neu umgebaute reformierte Kirche Langenthal, die ab Montag eine Woche lang „7 Days – Geissberg. Die Kirche neu erleben“ feiert. Die neue Synodalratspräsidentin Judith Pörksen Roder wird auch zugegen sein. Ein tolles Programm. Lesen sie mehr im Profil, das in drei Monaten seinen 20 Geburtstag feiern kann. Ich war damals auch „Geburtshelfer“. Ich werde in „meiner Kirche“ auch vorbeischauen. Anfangs Jahrtausend war ich schliesslich mehrere Jahre dort CEO-Church und erlebte das 5. Rock In Church auf dem Geissberg. Das zweite in einer Kirche, die drei andern im Kirchgemeindehaus. Es braucht nicht nur Kirchenmusik in der Kirche, wir sprechen heute Menschen an, die andere Musik lieben.

Falls sie mal auf einen Geissberg steigen wollen, nehmen die einen den Zahm oder den Wild Geissberg. Dort hat es Steinböcke. Ich besuche lieber den Geissberg mit Gämsen, wo es auch guten PIWI-Wein gibt. Nun wird der Kirchenverwalter von Langenthal schmunzeln. Prost Urs.

Ja zur Konzernverantwortungsinitiative! Etwas über dreissig Buchstaben. Das ist eigentlich auch undurchsichtig, wie die Geschäfte, die nicht mehr über die Schweiz laufen sollen. Nicht nur für Konzerne, auch für KMU’s, bis auf „Tiefrisiko-KMU’s“. Das ist ein Ausdruck, der nicht definiert ist, eigentlich in der Betriebswirtschaft und Politik inexistent ist. Der Gegenvorschlag ist viel zu wässrig. Also JA. Übrigens, den Tiefrisiko-Link können sie vermutlich nicht öffnen. Das PDF muss auf dem PC gespeichert werden, es ist beim Bundesamt für Justiz nicht direkt auf Firefox oder einem andern Browser ladbar.

Aber wen erstaunt dies noch. Bei einer Warnung, dass Mails der Post gehackt werden, hat mich das zuständige Bundesamt ausgelacht. Zwei Tage später kam der Artikel dann auf 20-Minuten. Die Gegenüberstellung finden sie auf diesem Weg des Kopierens. Die Kirche Refbejuso macht dies eleganter. Beispiel von Frau Pörksen gefällig. Und wenn wir schon an ihrem Wohnquartier Bern-Bethlehem sind. Manchmal bringt es auch etwas, wenn man gegen Sachen ist, die nicht der Konzern-Initiative unterstellt sind. Die Weihnachtspoststelle in 3027 gibt es auch dieses Jahr noch. Viele haben „gegen diesen Grosskonzern rebelliert“.

Wer noch mehr über die Initiative lesen will, schaut sich das Kapitel der Kirchen an. Kennt ihr diese Kirche? Die Paulus-Kirche in Bern. Meine erste „Familienkirche“. Meine Eltern wurden dort verheiratet und ich und später mein Bruder dort getauft. Liberale Kirchen scheinen mich geprägt zu haben.

Ab und zu muss ich das Radio abstellen. So geschehen vor kurzem, als darüber diskutierte wurde „Wie politisch soll die Kirche sein?“  Etwas mehr Ethik in der Politik wäre angebracht und da kann die Kirche mitmischen, mithelfen. Wir Liberalen haben massgeblich auch zum Absturz von USR-III mitgewirkt. Manchmal überspringen wir politische Grenzen und bleiben aber in der Mitte. Dass die Kirche mitpolitisieren soll, schreibt Cédric Némitz ganz eindrücklich. „Das ist ungerecht!“  Oder „Auch Politik ist Ethik!“ Vielleicht lernen wir Personen, die in diesem Beitrag erwähnt wurden, nächstes Jahr auf unserem Parkett zur 150-Jahr-Feier kennen. Andreas Zeller, den abgetretenen Synodalratspräsident von Refbejuso, kennen wir ja schon lange. Hier noch sein Abschiedsinterview, „Die Kirche will breit aufgestellt bleiben„.

Schön, dass ich auch fast regelmässig die Zwischenausgabe von Zürich zu Gesicht bekomme. In der September-Nr. von reformiert. war zu lesen: „Landeskirche (Anm.: Zürich) will ihr Geld nachhaltiger investieren„. Wirklich schön, das zu lesen. Eigentlich sollte dieser Artikel in allen Regional-Ausgaben erscheinen. Nachhaltige Anlagen sind noch nicht überall anerkannt. Schön, nachdem ich mich nicht ganz drei Jahrzehnte damit befasste und 25 Jahre eine nachhaltige Vermögensverwaltung betrieb. Am Anfang hat man mich immer ausgelacht. Die Renditen sprachen ein anderes Wort. Schaut einmal den nx-25, den Natur-Aktien-Index, an. Und wenn es interessiert, besorgt bei Max Deml ein Probeheft vom Öko-Invest und lässt Max grüssen. Ich war praktisch von Anfang als Leser dabei. Die ersten Jahre bezahlte die CS das Abonnement. Nun habe ich meine Firma in Liquidation, habe aufgehört, bin nur noch AHV-Bezüger.

Vielleicht sollten die Anleger einmal das Martische 6-Eck studieren. Nächsten Monat wird es 21 Jahre alt.

Etwas freut mich an der Zürcher-Kirche. Sie war schneller, als die EU. „Lagarde denkt über grüne Kriterien beim Kauf von Anleihen nach. „Wie wäre es, wenn man die Ethik auch noch einbeziehen würde. „Während die Euronotenbank über Ansätze für eine klimaverträglichere Geldpolitik diskutiert, herrscht beim Schweizer Noteninstitut Funkstille.“ Die Schweizerische Gewerbezeitung schreibt sogar gegen nachhaltige Anlagen.

Schön, wenn die Kirche vorausgeht und sich ethisch in die Politik einmischt.

Letzten Donnerstag ist Johann Zürcher aus Seftigen verstorben. Johann habe ich hauptsächlich von den Präsidentenkonferenzen der liberalen Berner-Sitzungen her gekannt. Ich war als Gast von libref.ch und der Langenthaler Vereinigung dabei. Wir kondolieren den Angehörigen von Johann von Herzen und vielleicht wird jemand, wie er den Nachlass von Albert Schweitzer aufgearbeitet hat, das mit seinem machen. Behaltet ihn alle auch in guter Erinnerung und denkt mal eine Minute still daran, was er uns immer an Interessantem zu erzählen wusste. „Der Staub wird wieder zur Erde …„.

Sintflut? Nein, wenn Engel pilgern scheint die Sonne – 4. Tag durch Bern

Einige Eindrücke vom 4. Tag „Friede herrscht – proref pilgern“ – Kanton …

und Druck. Wir haben in der Corona-Zeit beschlossen, uns nicht unter Druck zu setzen und so das Thema „Druck“ auf den 5. Tag pilgern zu schieben. Ja, wenn alles klappt, werden wir im 2021 in der Altstadt beginnen. Das Wetter war entgegen aller vortäglichen Prognosen so angenehm, dass wir nicht alle geplanten Punkte anpilgerten. Wir haben es total genossen. Es waren herrliche 8 Stunden  in Bern … einige mussten sich vorher ausklinken.

Ja das Wetter! Regen während des ganzen Tages möglich! Über Prognosen habe ich schon einmal geschrieben. Ich schaue im Wetterradar nach – um 10:10 hört der Regen in Bern auf. Es war 10:15 oder 10:20 – wir haben einen Kaffee im Kirchenfeld genossen. Die ersten drei Tage war herrliches Wetter – manchmal spanische Pilgerwärme – Hochsommertage. Heute war es total angenehm. Kunststück, wenn Engel pilgern, scheint die Sonne. Zwei Engel stammen aus Bern und die wussten noch viel mehr zu erzählen, als ich. Einer war mal Major oder Oberst … so ein extrem hohes Tier, von denen ich noch keinen Respekt hatte. Aber Respekt, was er weiss. Und schön, dass er heute mitgekommen ist. Was Werner erzählte, war super … nur, die Planung wurde gelinde gesagt, etwas über den Haufen geworfen. Wenn wir an jedem Pilgerpunkt so lange gewesen wären, wie die am Samstag genossenen, wären wir vermutlich heute noch am 4. Tag pilgern. Coronamässig mussten wir halt flexibel sein und überall haben wir unsere Adresse hinterlassen und auch www.libref.ch angeführt.

09:55. Wir treffen uns vor dem Histerischen, sorry Historischen Museum. Wir harren länger als bis zum Glockenschlag aus, um allfällige Nachzügler auffangen zu können. Verschieben uns ins Kirchenfeld. „Wir sind ja schon im Quartier Kirchenfeld!“ Als Berner weiss man, wenn man sich im Chilefäud treffen will, wo. Da haben wir schon letztes Jahr den Kaffee zu uns genommen. 17 Jahre ist es her, dass in diesem Restaurant, unserem Verein noch einmal Leben eingehaucht wurde. Nächstes Jahr 150 Jahre – vielleicht nicht viel länger.

Dieses hohe Tier wird wohl auch nicht i Bärn leben können. So kalt war es nicht, aber doch einige Grade unter 30. Perfektes Wetter. Danke nach ganz oben. Also starteten wir mit einiger Verzögerung vor dem wohl imposantesten Gebäude ausserhalb der Aarehalbinsel. Der Eintritt wäre an diesem Tag ins Historische Museum sogar gratis gewesen, aber erst ab elf Uhr und da waren wir doch schon auf der Brücke unterwegs.

Homo Migrans – 2 Millionen Jahre unterwegs. Wir waren eindeutig schneller. Ich, im Aargau wohnhaft, aber immer noch Stadtberner, kam mir wie der feldweibliche Migrant vor. Eine Peitsche, um die Leute anzutreiben, wäre ersten nutzlos gewesen und zweitens total schade. Was die Teilnehmer wussten – wirklich echt toll. Kommt das nächste Mal mit! Ich habe total Neues über die Stadt Bern kennengelernt.

Fixierbild? Nein, das alte und das neue Museum. Die 50 Meter zurück wurden nicht mehr angetreten … hätte vermutlich eine halbe Stunde gedauert.

Altes und neues Geländer der Kirchenfeldbrücke. Das Gusseiserne ist bei einem Verkehrsunfall nicht stabil genug. Und es gab schon früher einige, die hier zu schnell fuhren. Vom Casino her war die Feuerwehr mit Blaulicht und Sirene ins Kirchenfeldareal unterwegs. Der „Expressler“ der Post hat sie überholt. War ja wirklich in Eile. Zurück in der Schanzenpost musste er sein Billet abgeben. Der Kollege meines Vaters, hatte einen einsatzfähigen Pöstler weniger. Das sind einfach mal so Geschichten rund um Bern. Werner und Therese wüssten noch viel mehr. Die beiden wüssten, wie man schreiben kann … eine hat sogar ein Passwort für das Blog. Die „Beerdigung der Sektion Bern“ wurde krönend verschoben. Merci, dass ihr mitgekommen seid.

Die NZZ hilft mit dem Witz über Dällebach Kari bei der Kirchenfeldbrücke weiter. Der Link ist zwar tod, aber in der Suchmaschine ist der mit der versenkbaren Nähmaschine zu orten … beim Pfeiler der Brücke … halt doch gesunken. Details zu den Brückenpfeilern und dem Coiffeur meines Grossvaters? Kommt nächstes Jahr halt mit. Mindestens vier begnadete Geschichtenerzähler waren dabei – Andreas I zum Glück nicht aus Bern … sonst wären wir heute noch nicht zurück. Wer es nicht weiss, soll demnächst zu Nachtzeiten über diese Brücke laufen … die Beleuchtung der Gehwege wird auf LED umgebaut.

Dann wird es global. Bananen und Rüebli auf dem Samstagsmarkt in Bern. Bébébrei … was anderes fällt mir nicht ein. Die Banane ist von der Sumitomo-Gruppe. Eine der grössten Konzerne aus Japan – unter den 30 grössten japanischen Unternehmen. Nicht ganz regionales Futter. Aber wen interessiert es …

… Bern ist wieder einmal eine Baustelle. Les Amis steht zum Glück noch, aber vor einer Stunde, war bei Magnus, einem Bedeutenden, noch nicht zum Frühschoppen geöffnet … und das in der Gassenachse, wo die drei Studentenlokale der Oeconomia Bernsis waren oder noch ist … Metzgergasse, später Rathausgasse, weiter unter die ehemalige Hauptverkehrsachse in Bern , die Postgasse – dazwischen der Mani-Matter-Stutz. An diesen Strassen haben wir einige Stunden verbracht. Aber zuvor noch zur Bibliothek Münstergasse zurück – die blieb letztes Jahr auch auf „der Strecke“.

Die alte Burgerbibliothek ist heute am Thunplatz … zumindest die Front. Hätten sie es gewusst. Ich glaube, die Bibliothek in Werners Rucksack ist fast grösser, als die neben dem umgebauten Casino. Rucksack! Da kommt mir der ehemalige Münsterpfarrer Bruno in den Sinn – Punkt 61 – und eine Steinmetzstiftin und deren Vater. Zufälle gibt es nicht. Ein grosses Thema auf unserer Pilgerei.

Münsterportal … Papst in den Himmel …

… Papst ins Fegefeuer …

… „machts nach“ – zum Glück vor der Reformation noch Katholisch – also Geschichte, keine Ironie. Aber das folgende Bild ist fast Sarkasmus …

… Fotoverbot im Berner Münster. Wollt ihr eigentlich, das gar keine Menschen mehr in eine Kirche kommen! Silentium traurig. Silentium war angesagt, auch für diejenige, die mit lauter Stimme referierte. Daniel Glaus war an der Orgel. Ein Gratiskonzert. Schöner, weicher, herrlicher Klang. Von der alten Orgel ist noch eine Pfeife bei mir zuhause. Jcc, das wäre einer für Biel. Er kennt es. Nur mit der winddynamischen Orgel wird er dort nicht spielen können.

Pfarrer, Organisten, Synodalräte – in der Mehrzahl, mit * oder sonst wie – wichtig ist, dass ihr mit der Kirchgemeinde Münster und Bethlehem eigentlich alles Wichtige beisammen habt. Jean-Claude, das ist fast wie ein öffentlicher Hinweis, was mit wem du am 12. oder 13. Juni zu unserer 150-Jahr-Feier in Biel organisieren könntest. Am Samstag haben Pfarrpersonen frei. Ein Streitgespräch als Idee – die Kirche ist heute wieder einmal umstritten.  Nun hat zumindest BEJUSO Ruhe. „Erstmals steht eine Frau an der Spitze der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn. “ Zudem eine aus 3027 Bethlehem – ich hatte 100 Punkte. Herzliche Gratulation Frau Pörksen. Gruss an ihren Mann Hans Marti-n Roder. Er liess mich 30 Minuten in „meiner, seiner Kirche“ reden. Tolle News, beim Pilgern ganz neu erfahren.

Der Weinberg unter dem Münster. Wer hat die Foto geschossen …

… Nr. 54, der Heilige Stephanus war es nicht, es war der Scheinheilige mit dem gelben T-Shirt.

Hier sind die Steinmetze zu Hause – in der Zunft zum Affen. Und nun gebt doch einmal von Hand www.aff.ch ein – hoppla. Die Bernischen sind neben dem Münsterplatz. Am Sonntag trafen sich dann hier die Ferrari-Fahrer … aber da schweigt das Internet. Einen Link finde ich bei der NZZ – haargenau an diesem Samstag 66 Jahre alt – Formel 1 in Bern – und ich war damals schon dabei.

Ganz Bern ist total friedlich. Ganz Bern? Einer macht den Rathausplatz unsicher …

… nein, es ist nicht der Gir-Affe vor dem Stadttheater … vielleicht sehen sie sogar eine Mitpilgerin auf dem Bild, die uns frühzeitig verlassen musste. Der kläffende, kleine, plumpe …

… wurde einfach an der Leine hochgezogen. So nach dem Motto – Köterchen, schweig endlich. Das ist eigentlich nicht die Erziehung, wie wir sie uns vorstellen. Nur zu hoffen, dass diese Dame keine Kinder hat.

Frau sieht es, in Bern hat es vor kurzem stark geregnet. Zwei Dolologen waren dabei, die Schutzgötter haben beide gewirkt. Die eine lebte/lebt an der südlichen Parallelstrasse zum „Schluch“. Der Schlauch ist die heutige Hauptgasse – Spital-, Markt-, Kram- und Gerechtigkeitsgasse.

DIESCHREIBWEISEINDERCHRISTKATHOLISCHENKIRCHESANKTPETERUNDPAULISTNICHTGANZEINFACHZULESENUNDEINIGEHABENDARÜBERGESCHMUNZELTERSTAUNLICHWIEVIELEPILGERERNOCHNIEINDIESERKIRCHEWAREN.

Dann kommt ein biologischer Rundgang. Löwenzahn, Chrötepösche, Häliblume oder wir sagen einfach Söiblume und viele andere Blümchen und Unkräuter, die heute Beikräuter oder Kulturpflanzenbegleiter heissen. Auf der andern Seite der Treppe hat es allenfalls einige „Kulturpflänzchen“ spezieller Art, die hier durchgehen.

Dieses Haus sucht Rat, wie man das Grünzeug in Zukunft wegbringt. Gift, brennen oder heisse Luft, jäten. Vielleicht fällt dem Kanton Bern das Geld und allenfalls kommt es mal hier im Rathaus zu einer Diskussion. Allfällige Resultate bitte veröffentlichen, denn dieses Problem wird uns in den nächsten Jahren ganz extrem beschäftigen.

Berns Brunnen sind wirklich einmalig. Über die Gallionsfiguren, wie hier auf dem Kronenbrunnen oder Lischetti-Brunnen kann Mann und Frau ja streiten, aber nirgends hängt ein Schild „kein Trinkwasser“.

Ganz in der Nähe der Len-Brunnen. Den kenne ich auch nicht. Er ist versteckt. Ein Durchgang, leicht verborgen, lässt man lieber sein. Dem Gestank nach hilft auch eine Corona-Maske nichts.

Also, Geruchkulisse ändern und etwas für die spätere Mittagszeit suchen …

… Postgasse 48 – mit Video – so was, wie ein Geheimtipp. In der Gasse und dem Strassenkaffee hat es genügend Platz und nach zehn Minuten wechseln wir unter die Lauben. Schatten wird kurz abgewechselt mit regensicher. Mich befällt ein leichtes Zittern. Muss ich jetzt doch noch meine Reisezahnbürste aus dem Gepäck nehmen … Salome. Nicht die Schwester von Herodes, der in unserer Kirchengeschichte nicht so gut davon kommt. Sie ist Zahnärztin und Tochter eines Pilgers. Punkt 31, damals beim 2. Tag pilgern. Kaugummi muss heute reichen.

Für den ganz harten Kern gibt es dann noch Oboen-Soli von Martin Bliggenstorfer und die Besichtung seiner doppelten Oboenblätter-Sammlung. Jetzt wird es für den Laien langsam kompliziert.

Die Südfranzosen haben es nicht echt einfacher. Sie nennen ihre Oboe „au bois“, aus Holz – genau Autbòi oder oder oder. Im letzten Blogbeitrag sind wir schon auf die Oboe gestossen. Zufall? Nein, die soll es nicht geben.

Hier noch einige Links, die uns Martin gibt:

Und keinesfalls vergessen:

Schaut euch das Bild an – zumindest einen solltet ihr nun kennen. Martin. Wenn du mal einen aussergewöhnlichen Lebenslauf hast, so stelle ich den auch ins Finanzblog, wie vom zweiten auf dem Bild, den ich kenne: Heinz Holliger – bei den Weblinks schauen. Zufälle gibt es nicht.

 

Wenn ihr diese Musik nicht mögt, dann seid ihr selbst schuld, vermutlich halt konservativ und nicht liberal, progressiv. Schaut euch mindestens die zwei letzten Minuten an.

Und für die ganz starken, modernen Zuhörer: Daniel Glaus – die hellen Nächte – gespielt von Proton Ensemble Bern. Martin am Lupophon.

Jcc, für Biel sollten jetzt genügend Vorschläge vorhanden sein.

Dann werden wir noch durch den Progr geführt. Progr – die meisten Berner sagen Proger (o und e gleich schwach betont).

Wer hat von hier oben eine schöne Aussicht?

Die Mauersegler – da, die Frage vom Zufall – am Freitag aufgeschaltet. Es fällt mir anscheinend zu.

Die Treppe zum besten Lehrerzimmer in Bern.

Da wären noch 21 Dinge, die eigentlich nur echte Berner kennen. Den Ingwerer wäre was für einige Pilger – andere finden, Ingwer stinke immer und ausschliesslich nach Seife. Knoblauch werde ich in den nächsten Tagen im finanzblog.ch erwähnen. Speziell den aus China.

Auf dem Weg zum Parkhaus …

Wie halte ich um Gottes Willen zwei Meter Abstand ein, um diesen Automaten zu bedienen? Coronamässig könnte man manchmal mit den Vorschriften überfordert sein. Beim Markt musste hinter dem weiss-roten Absperrband gewartet werden und gestern an einem Schalter vor dem gleichen Band – seitwärts war nicht abgesperrt. Also, bleibt gesund, kommt das nächste Mal mit zum pilgern und stellt ruhig Fragen.

Die beste Frage dieses Mal: „Sind Stündeler, Stundenlöhner?“ Auszuschliessen ist das nicht. Bei unserem Pilgern sind nicht nur Papierchristen willkommen. Auch andere. Über Stundisten hätten wir heute diskutieren können. In der Kirche ungefähr auf der Höhe der Einfahrt zum Parkhaus …

… sie war geschlossen.

 

 

Ausflug in den Süden … verlorene Socken und Nebbiolo

 

Nur mal einige Bilder von der Alpensüdseite …

… wir besuchten unser ehemaliges Vorstandsmitglied Verena. Sie hat uns eingeladen …

… war echt toll.

Die Konzernverantwortungsinitiative … sogar von den Brissago Inseln sichtbar. Als merci habe ich diverse Hölzer gereinigt, die jetzt wieder „Durchzug“ haben. Und das in der Ortschaft …

… wo alles geschlossen war. Sogar der Sacro Monte in Brissago … wenigstens war es so an einem provisorischen Zettel notiert. Etwas schweisstreibend, der Aufstieg durch die Quartiere und hinunter zum Flüsschen im Tal. Echtes Dschungelwetter. An den See hinunter dann über die Pilgertreppe, vorbei an unzähligen Kapellen des Kreuzweges.

Aber zuerst noch einige Bilder …

… die Rückseite ist etwas verwittert …

… aus der Kirche war wunderschöner Trompetenklang zu vernehmen …

… „Lost Socks“ am Aufnehmen. Ich entschuldigte uns, dass wir „eingebrochen“ sind, aber manchmal kann ich der Musik nicht wiederstehen. Marco von Orelli und Sheldon Suter faszinieren. Das Schlagzeug kann auch durch die Wände, Türe, Fenster klingen. Nur etwas warten, dann wird es kräftig …

… die Akustik der Kirche kriege ich nicht ins Blog. Wirklich schön, eindrücklich. Am Schluss diskutieren wir noch kurz über Basel … Heinz Holliger, man kennt sich, spielt ja auch mit „modernem Stil“. Musik für Geniesser. Musik zum Träumen.

Wir haben noch einige Kirchen gesehen. Alle still. Fast ausgestorben, denn in Italien ist die Gesichtsmaske vorgeschrieben. Nur ein Messedienser läuft ohne herum.

San Giovanni Battista in Mogno … zufällig durchgefahren. Sofort als Werk von Mario Botta erkennbar. Erinnerungen an den Monte Tamaro kommen auf.

Die Madonna del Sangue in Re, in der Fortseztung des Centovalli. All diese Kirchen haben einen Standort, den man eigentlich nicht erwarten würde. Energie spendend.

Die Kirche San Donato in Barbaresco. Die von weitem sichtbare Kirche ist geschlossen. In San Donato (spenden, schmeicheln) mag ich nicht degustieren. Wir werden am Montag zu einem gehen, dessen Vater ich vor 25 Jahren besucht habe. Barbaresco, der Wein der Königin, weicher, der zum Glück nur 9 Monate im Fass lagern muss. Und was steht bei Daniele im Weinkeller vor den Holzfässern – eine Harley Davidson (Sohn des Davids). Fast nicht vorstellbar, dass Harley auch ein weiblicher Vorname ist. Und was steht auf dem Helm: „Red Wine is my GASOLINE“. Und wem gehören das Motorrad und der Helm – wenn ich es richtig verstanden habe, der Freundin. Mehr demnächst im Finanzblog.

Noch etwas zum Barolo, den wollen wir keinesfalls verteufeln. In den 80-iger Jahren hat Peter Bichsel mal Wein aus Italien nach Solothurn gebracht, der seinen Kollegen nicht gefallen hat. Wie ich damals auch. Es war Barolo! Jahrzehnte später spinnen die Menschen nach Barolo … und er wurde sicherlich nicht überall besser, aber feiner, weicher, „feministischer sagt Mann“. Ich kenne mehrere Frauen, die die Gegensätze lieben und das weich Ausgebaute, wenn möglich noch in klingenden Weingläsern, lieber dem Nasentrinker überlassen und den schönen Genuss  zum Schluss auf dem Zungenhintergrund zum Rachen geniessen. Aber erwähnen sie bei einem Weintrinker mal das Wort Rachen. Da kann man Bier runterschütten! Denken sie beim Weintrinken an meinen Spruch, wo man zusätzlich den Wein spürt. Ich selbst habe den Vorteil, dass ich nicht sehr stark auf Bitterstoffe reagiere und deshalb der Zungenhintergrund viel besser einsetzen kann. Und die Punktepapste, die Degustatoren benutzen meist diesen Punkt nicht – sie spucken den Wein vorher aus. Teuflisch nicht!

Aber zuerst noch zu einem Nachtessen vor über 20 Jahren. Es wird ein Name für das Pony gesucht, das meine Eltern meinen Kindern geschenkt haben. Nach einer Stunde immer noch keine Einigung. Die Jungmannschaft trinkt Fanta, wir Barbaresco von Vater Carlo. „Fanta“ – mein Vorschlag. Dreimal Jubel und einmal: „Geht nicht, Fanta ist weiblich und das Pony männlich.“ Schade, meinen die Kinder. Coca Cola etc. bieten nicht das gleiche Gefühl. Der Name des Weins, den wir trinken ist zu lang und die Traubensorte Nebbiolo echt zu neblig.

Pinocchio † und Barolo – noch Fragen? Echt teuflisch und das bei Reformierten, die eigentlich gar nicht an den Teufel glauben …

… der Teufelstein in Lavizzara im Maggia Tal, einen Steinwurf weg von Bottas Kirche – höllisch heiss hier …

… am Tag zuvor, die Teufelsbrücke in der Schöllenen. Teuflisch kalt und windig …

… und hoffen wir doch, dass am Samstag zum Pilgern das Wetter gut ist. Die Prognosen sprechen zwar von Regen am Nachmittag, nur, die Wetterprognosen waren bisher im 2020 häufig teuflisch verhext.

4. Tag – 22. August 2020 – Kanton und Altstadt  –  „Friede herrscht – proref pilgern“

 

Heute 1. August, gestern islamischer Feiertag – allen gute Gesundheit

Eben erhalte ich aus Zürich eine Foto, die ich nicht vorenthalten möchte.

Und dann gleich noch ein Mail von Yahya, unserem muslimischen Revisoren von libref. Gestern habe ich erlebt, wie ein islamisches Fest gelebt wird. Vier Gäste, die muslimische Bekannte haben und einer hat nie telefoniert – Matthias von Hampelstern. Dafür hat er am späten Nachmittag ein Bierglas aus Detmold zum trinken erhalten. Bei diesen beiden Links müsst ihr halt etwas scrollen oder suchen. Dumm, wenn alles immer in der Ferienzeit geschieht, wo man sich Zeit zum schreiben nimmt. Seine Verwandten haben dann plötzlich den Tisch verlassen – schwarze flache, kleine Kiste in der Hand. Alle wurden von ihren Bekannten angerufen. Mann und Frau telefoniert, wenn das Kurban Bayramı zu Ende ist. Wie die Weihnachtsgrüsse bei uns.

Und ein ganz spezielles Dankeschön an einen weiblichen Gast, für die Berichtung. Sie hat mich mit einem ausführlichen Mail informiert. Wer das Blog gestern gelesen hat, findet jetzt einige Korrekturen darin. Es soll zum Ausdruck bringen, dass ich das angerufen werden toll gefunden habe. Und ich gebe zu, dass ich bei den islamischen Festtagen alles andere als sattelfest bin. Unter Eid Mubarak ist das Fest des Fastenbrechens zu finden, das untenstehend von Yahya in der Überschrift erwähnt ist. In der Wikipedia steht auch, dass nicht jedes Fest in jedem Land gleich heisst. In Facebook stelle ich fest, dass er vom Fest am 31.7.2020 spricht.

Dann finde ich auch „Das Opferfest, auch Eid ul-Adha (arabisch عيد الأضحى, DMG ʿĪdu l-Aḍḥā), ist das höchste islamische Fest.“ Die Verwirrung, zumindest für mich, ist da. Dieses Fest wurde am 31.7.2020 gefeiert. Yahya, du als Dr. der Kommunikation, hast nun auch das Recht, nach deinem Text nachträglich noch was beizufügen. Merci.

Eid Mubarak, „glückliches Fest“?
Das Opferfest im Islam – eine Sinnsuche und Diskussion unter christlichen Freunden

Der Opfergedanke besteht seit es Menschen gibt. In den Religionen wurden Früchte, Tiere, aber auch Menschen geopfert. Menschen hatten Angst vor Unerklärbarem und wollten durch diese Opfer die verschiedenen Gottheiten gnädig stimmen. Opfergaben sollten versöhnen, Dankbarkeit ausdrücken und Hilfe herbeirufen.

Bereits in der jüdischen Tradition kennen wir aus der Thora die Geschichte Abrahams, der aufgefordert wird seinen Sohn Isaak zu opfern und im letzten Moment davon abgehalten wird. D.h. Gott lehnt Menschenopfer ab. Der Opfergedanke wird im Kult des jüdischen Tempels fortgeführt und verschwindet jedoch mit dessen Zerstörung im Jahre 70 durch die Römer.    Die gleiche Geschichte kennt man im Islam. Im Koran wird erwähnt, dass Ismail, nach islamischer Auffassung der Erstgeborene von Abraham, geopfert werden soll. Auch hier wird Abraham im letzten Moment aufgefordert, ein Tier zu opfern. Im Islam ist diese Geschichte aber so wichtig, dass sie als Opferfest gefeiert wird.

Paulus, der Jesus zu Lebzeiten nie gesehen hat, überträgt den alten Opfergedanken auf den Kreuzestod von Jesus Christus. Nach christlicher Auffassung stirbt Jesus als einmaliges Sühneopfer für die Menschen. Der Islam lehnt diese Dogmatik ab, in guter Reformtradition der jüdischen Propheten, in der auch Jesus steht: Es braucht ein demütiges, reuevolles Herz und keine blutigen Tieropfer.

Hier kommt nun die Frage, ist ein stellvertretendes Opfer überhaupt möglich? Das stellvertretende Tieropfer wurde deshalb beibehalten, um den Gedanken der Hingabe an Gott und der eigenen Verantwortung gegenüber Gott wach zu halten. Wenn Muslime den stellvertretenden Sühnetod von Jesus ablehnen, wie kann man dann akzeptieren, dass stellvertretend für mich ein Tier geopfert wird? Viele Muslime vollziehen diesen Ritus, ohne sich grössere Gedanken dabei zu machen. Sie entziehen sich einer Selbstreflexion und ihrer Verantwortung vor Gott.

Dr. Yahya Hassan Bajwa und zwei christliche Freunde

Bettet für alle, die in Regierung und Staat Verantwortung tragen – genau darüber haben wir gestern diskutiert … die Steine im Hintergrund gehören zur Panzersperre auf dem Julier.

3.3. Hier nochmals Yayha mit einem Mail. „Danke, dass Du meine Gedanken abgedruckt hast. Werds heute ins fb stellen.
Das Fest war das Opferfest – Eid ul Adha genannt. Eid ul Fitr wäre das „Zuckerfest“ bzw. Abschluss des Fastenmonats!“

Scheint wirklich nicht so einfach zu sein, das mit den Festnamen. Habe ja auch an Ostern, vor fast vier Monaten, geschrieben: Fröhliche Weihnachten! Am meisten hat mich das Echo unserer Pfarrerin Nadia gefreut. „Oh, habe ich gelacht.“ Lachen in schlechten Zeit ist eine gute Medizin. Nicht kassenpflichtig.

Katholische Laientheologen haben ein Problem

Dieser Artikel dürfte noch zu reden und zu schreiben geben.

Vatikan drängt Schweizer Laientheologen an den Rand„.

Nachtrag, vier Stunden, nachdem kath.ch mutig und 2020-gerecht Stellung bezieht: “

Eine Gemeindeseelsorgerin ist keine Laiin.

Wenn ich mich nicht irre, entstand der katholische Glauben vor rund 2000 Jahren. Vier mal älter, als wir Reformierten. Die Zeit schreitet voran. Bei einigen noch recht langsam.

Manchmal wissen sogar Laiinen mehr als als Nicht-Fachmänner. Genderneutral schreiben lerne ich vermutlich schneller, als die katholische Kirche. Schade, mit Gallati und Riedweg können wir nicht mehr diskutieren. Zwei ehemalige Berner katholische Synodalratspräsidenten, mit denen ich ab und zu diskutiert habe. Mit dem zweiten wesentlich interessanter über Finanzen. „Mein Gott Walter!“ Aber behaltet das für euch … nicht Gottlob, sondern Gottstein. Diesen CEO der CS dürfte allenfalls interessieren, wieso meine Diplomarbeit über die Einführung von ökologischen Funds bei der Credit Suiesse 1995 nicht zustande kam.

Walter war auch Chef von 3027 Bern-Bethlehem, nicht nur dem Kanton Bern und speziell 3018 Bern-Bümpliz. Wenn sie gendermässig auf dem Laufenden gehalten werden wollen, sollten sie meinen vorletzten Beitrag lesen.

Systemrelevant … krisenrelevant

zu Gemüte führen. Bethlehem! Und wer es nicht wissen sollte, ich fühle mich immer noch als Bethlehemer. Das ist meine prägende Jugend-Heimat und die andern Bethlehemer machen Schlagzeilen. 2.4 Mio. Erlös aus einer Auktion eines Bildes von Banksy gehen an ein palästinenisches Spital in Bethlem. Toll. Glauben können verbinden. Lesen sie unter „Systemrelevant“ den Schluss und dann sagen sie mir, wo James, ein Bekannter von Ellen, seine Möbel einkauft. Sein „oberster Chef“ ist Teddy. Vermutlich haben sie in der Corona-Zeit etwas Zeit (nicht über 2000 Jahre, wie die Katholiken), aber sie können doch was knobeln … und es ist nichts erfunden. Mit vielen und ganz extremen, die seit rund 2000 Jahren eine andere Richtung gefunden haben, kann ich diskutieren … und eigentlich wollen alle das Gleiche, aber sicher nicht:

Friede – Freude – Eierkuchen

Und für Zahlenmenschen, an der gleichen Auktion wurde ein Bild von Rembrand versteigert, dass EUR 455 pro Quadratmilimeter einbrachte … e Gufechnopf isch öppe glich gross.

 

 

Systemrelevant … krisenrelevant

Nur so einige Links kreuz und quer der letzten zwei Monate.

Wir sind im 5. Monat, seit Corona ein echtes tagtägliches Thema ist. Eigentlich eine ruhige Zeit. Ich versuchte sogar, mehreren Vorstandsmitgliedern einmal zu telefonieren. Nicht erreichbar. Ich nehme an, es geht allen gut und das wünsche ich ihnen auch.

Vielleicht war die Kirche allzu systemrelevant“ – ein Interview mit Alt Bundesrat Moritz Leuenberger. Ihn haben wir in guter Erinnerung. Moritz sprach auch mal bei uns für swissblogpress. Ja tempi passati. Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei.

Vertrauenskrise bei der EKS. Der liberale Synodalrats Präsident Andreas Zeller schreibt diesen Artikel. Josef Hochstrasser prangt den Knatsch bei der Reformierten Kirche an. Mit Hochstrasser habe ich lange über die Reformation, den Perforator und das proref Pilgern gesprochen. Hoch-Strasser ist ein Hoch-Interessanter Mensch.

Zurück zu Zeller. Er wird als Präsident abtreten und es wird eine neue Präsidentin oder Präsident gesucht. Danke Andreas, du hast in all den Jahren immer für eine „neue“ Kirche gekämpft.

Wer übernimmt das Amt? Schwer zu sagen. Bekannter in der Allgemeinheit dürfte der Bieler Cédric Némitz sein, der aber aktuell nicht mehr im Synodalrat ist. Ab Seite 23 im Ensemble. Ab Seite 21 wird Judith Pörksen Roder vorgestellt oder etwas mehr hier.

Egal wer gewählt wird, es stehen zwei interessante und fähige Personen zur Auswahl. Jemand wollte von mir wissen, auf wen ich tippe. Auf die Dame! Weil sie eine Frau ist? Nein, aber es würde refbejuso gut anstehen. Wenn sie wissen, wo Frau Pörksen wohnt … und mit wem, dann ist für mich der Fall klar. Schauen sie den Punkt 7 an! Wirkt garantiert auch im Nachbarhaus. Vermutlich das Pfarrhaus von Bern-Bethlehem. Und vermutlich war ich schon in diesem Haus – vor rund 50 Jahren. Bei Helen Meyer. Sie konfirmierte mich und dann zog dieses Pfarrehepaar nach Biel. Irgendwie ist die Welt doch klein.

Und wer wohnt heute hier mit der Pfarrerin zusammen. Der Pfarrer Hans Marti-n Roder. Mit ihm bin ich nicht per du, aber er ermöglichte mit, in seiner Abdankung eine halbe Stunde ziemlich humorvoll eben über Hans Marti zu sprechen. Manchmal musste ich tief Luft holen, aber meine drei Kinder sagten danach: super! Schaut euch hier das letzte Bild über ein Kunstwerk von Schang Hutter an und lest den Text. Nicht nur, was auf meinem Original von Schang steht, sondern auch meine Worte.

Wenn jemand mit dieser Kirche verbunden ist, dann weiss diese Person, was aufstellende Kirche heisst, dann weiss sie, was von einer modernen, begeisternden Kirche in Zukunft verlangt wird. Bethlehem ist meine kirchliche Heimat und es steht sicher schon in diesem Blog, mein Vater war Kirchgemeinderat, zusammen mit den Vätern von Büne Huber, dem Chef vom Öufi-Bier und Öttu Wenger … erstaunt es sie, dass beim ersten Link gleich der Pfarrer Xander Bäschlin kommt.

Wir können jetzt philosophieren, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich Theologie studiert hätte. Griechisch, Hebräisch und Latin sprachen dagegen. „Herr Gott“ ermöglicht endlich ein Studium ohne diese alten Sprachen. Wir hätten echt tolle zusätzliche Pfarrpersonen, deren Stärke halt nicht auswendig lernen, sondern Zusammenhänge sind.

Ich habe über Marti geschrieben, über die Beerdigung und den unvermeidlichen Tod. Herzliche Kondolation zum Tod von Lorenz Marti. Ja, vor gut einem Jahr habe ich noch mit ihm diskutieren dürfen.

Was gab es sonst noch so, was uns interessieren müsste. Dick Marty berichtet über die Konzernverantwortungs-Initiative. Ja, ja, ja, ja … es dürfte ein knappes Resultat, hoffentlich eines, das einer heutigen Ethik würdig ist, geben.

Nicht vergessen, reformiert. erscheint erst einen Tag nach diesem Beitrag. Alos einen Nachtrag. „Der Kirche steht ein heisser Herbst bevor“. Der Artikel ist noch nicht einzeln aufgeschaltet, aber auf Seite 1 zu finden. Ich darf die Aargauer und die Berner Ausgabe lesen.

Im Saemann, wie er heisst, ist auf Seite 2 (Link oben) ein interessanter Artikel zu finden. „Oft bleibt die Sucht lange unbemerkt“.  Zwischen „Gesund, wieviel ist OK“ und „Sucht“ ist eine recht grosse Kluft und die wird aus medizinischer Sicht immer zur Sucht gerechnet. Solange die Zwischenstufe nicht – sagen wir mal akzeptiert und umschrieben wird – beachtet wird, kann dieses Problem nie gelöst werden. Und wenn im Artikel erwähnt wird, dass eine Flasche Rioja mit billigem Fusel aufgefüllt wird, kann man die Sprache der Alkoholtrinker in der heutigen Zeit erst recht nicht erreichen. Rioja ist vermutlich das Paradebeispiel, wie billiger Fusel mit jahrzehntelangem Marketing, als Top-Wein emporstilisiert wurde. Es gibt wirklich wunderschöne Rioja … nur, die müssen sie heute eher suchen. Ein Indiz für guten Rioja ist, wenn Tempranillo drauf steht. Dann ist er nur aus einer Traubensorte gemacht und sonst eine Cuvée – auf den Nasengeschmack für Weingeniesser gemacht. Cuvées sind heute Mode. Es gibt tatsächlich viele wunderschöne „Mischweine“, Und Wein muss man im Mund und Rachen geniessen. Sicher nicht nur in der Nase und einen langanhaltenden Abgang suchen. Machen sie einen süchtigen vom Nasen- zum Mundtrinker. Langsam auf einen richtigen, bedächtigen Genuss gebracht, bringt mehr, als auf die schlechten Gefühle abstellen.

In der Aargauer-Ausgabe wird auf Seite 10 noch über saure Milch philosophiert. Max Drohner – nicht Dröhner – schreibt über fehlenden göttlichen Resonanzraum. Bin gespannt, wie der neu erworbene Töff meines Sohnes tönen wird. Hoffentlich nicht wie die Toutsuiterschüsseln, wie ich sie nenne. Wenn ich schon bei den Kindern bin, kommt mir Fritz + Fränzi von Ellen Ringier in den Sinn. Haben wir oft gelesen. Ihre Einstellung  kommt auch hier zum Vorschein … scrollen sie von Seite 10 ganz nach unten und lesen sie in der Gretchenfrage, wo für unsere reformierte Kirche noch Handlungsbedarf besteht. Vielleicht wird im Interview mit Marius Schären ein Punkt demnächst in BErn/JUra/SOlothurn gestärkt. So wie ich Ellen und Marius kenne, haben sie sicher dieses Thema angesprochen.

Der vierte Tag proref-pilgern findet am 22. August 2020 statt. Wir werden ein etwas verkürztes Programm durchführen.

Warum sind die Kirchen in der wohl schwersten Krise seit 1945 so wortkarg?

Ja, warum wohl? Hier eine Sammlung an Links, die uns die Corona-Zeit leider etwas spannender machen.

Von unserem Vorstandsmitglied Reiner Anselm und dem Mitautor Christian Albrecht ist die Publikation „Warum sind die Kirchen in der wohl schwersten Krise seit 1945 so wortkarg?

Gefunden haben wir auch einen zweiseitigen Beitrag über ein weiteres Vorstandsmitglied. Bei Andreas Cabalzar ist alles anders.

Andreas Cabalzar mit seinem Amigo anlässlich der Verleihung des prix-libref. Alle wären froh, wenn sie statt einem Rollstuhl einen Rollator brauchen könnten. Aber dieses Gefährt hat in der Corona-Zeit auch schon für Reaktionen gesorgt. Etwas weniger, als die Verbannung der Ü65. Beides zusammen ist noch schlimmer – an den Rollstuhl gefesselt.

Die Behinderten haben es nicht zum Thema gebracht, schreibt der Schriftsteller Christoph Keller, der selbst im Rollstuhl sitzt. Ich fühle mit. Im Herbst sind es elf Jahre, dass ich entgegen aller Prognosen der Ärzte den Rollstuhl selber auf flachen Ebenen fahren konnte und am Tag der Entlassung – nach 5 Monaten – mit einer für mich sagenhaften Geschwindigkeit von 600 h/m (nicht Kilometer), in einer halben Stunde 300 Meter bewältige. Der Chefarzt, der mir mit seinem Team die Chance 1:1000 ermöglicht hat, weinte, als er mich an den Krücken kommen sah. Vielleicht hilft hier sogar, wenn man ab und zu einen sturen Kopf hat und kämpft.

Bleiben wir beim Kämpfen. Terroristen könnten die Pandemie ausnützen. Der Link führt zu Epoche Times und diese werden oft kritisiert, dass sie sich an Falun Gong orientieren. Schlimm? Ganz sicher nicht, denn die Leute, die ich kenne, die in diesen Gebieten arbeiten, sind sehr ethisch und friedlich. Die Zeitung deckt aber vieles auf. Viele möchten wissen, was an den Mitteilungen, die seit über zwei Monaten im Netz zu finden sind, wahr ist. Jetzt wagen auch unsere Zeitungen langsam, darüber zu schreiben. Wer war der Patient von COVID-19 Typ A? Heute gibt es nach dem B schon das C. Typ ist wohl das falsche Wort. Wir müssten vielleicht nicht wie im oberen Link das Militär-Labor in Wuhan anfragen, eher Mittelhäusern oder Spiez. Da sind vermutlich die ehrlicheren Antworten vorhanden … nur, an die kommen wir nicht. Über Senfgas hat uns der Chef-Schnüffler vom Thunersee einiges im Theoriesaal erzählt. „C-Alarm!“ Ich war nach drei Sekunden mit dem Stgw in Anschlagposition. Er meinte, dass ich der einzige gewesen wäre, der den Anschlag auf 150 AdA’s (Angehörige der Armee) überlebt hätte. „Wo haben sie das gelernt?“ Bei einem ehemaligen Fremdenlegionär, der mir unterstellt war. Wo? An unserem Kriegsmobilmachungs-Platz und wegen der Diskussion mit Max Balsiger auf der gegenüber liegenden Aareseite, wird es vielleicht einen kleinen Kampf im Vorstand um IARF und deren Methoden gehen.

Res, Jean-Claude, Max und ich – alle etwas betrübt, weil Max uns zum letzten Mal gebeten hat, aus IARF auszutreten. Das ist das Leben heute. Alle wollen nur möglichst viel „Chümi“ einsammeln und suchen sich Internationale NGO’s, bei denen man „Ansehen“ erreichen kann. Aus der „Küche geplaudert“, diese ehemals Superorganisation wurde ost-asiatisch unterwandert (vielleicht wieder auf dem Weg zur Besserung), aber hat auf meine fragende Mitteilung von Ende April noch nicht reagiert. Vielleicht mache ich jetzt einige hässig – aber das muss sein. So kann man nicht zusammenarbeiten.

Mein Ex-Schwiegervater, denn ich leider nie kennenlernte, weil er zu früh verstarb, hätte sicher Freude. Wir könnten köstlich über Spiez und die Armeen diskutiert. Und dass jetzt die Geheimdienste von China, der USA und der Schweiz am Mitlesen sind, stört mich nicht im geringsten. Am allerbesten scheint es der Französische Geheimdienst zu machen. Mit denen möchte ich ab 15. Juni mal diskutieren – die wissen vermutlich am meisten. Wie sagen wir dort: Vive la France! Ich freue mich, bringe einen ganzen Anhänger voll Ware für das Rote Kreuz in „meine mittelalterliche Stadt„. Und liebe Geheimdienste, seid beruhigt, heute schaue ich nicht mehr nach, wie oft ihr meine Blogs lest. Vor 15 Jahren war das vielleicht noch interessant.

Krieg – es gibt auch einige, die von Abrüsten diskutieren. Die SPD will Atombomben loswerden. Vermutlich eine der besten Ideen seit Jahren, was diese Thematik anbelangt. Nur, es sind doch einige dagegen. Im schlimmsten Unterliegensfall: Wenn schon eine, dann „Sprengpunkt hoch“ – ohne direkte Todesopfer. Notstromaggregate in Spitälern ohne vorsorgliche Schutzbauten, gingen dann auch  nicht mehr. Aber „wir Schweizer“ profitieren ja davon. Zumindest einige wenige. Schon weiter oben verlinkt, wen ich hier ethisch angreife.

Ja, es haben nicht alle die gleiche Einstellung. Lesen sie die letzte Ausgabe von Ensemble – die beste nach meiner Denkweise, die je erschienen ist. Prof. Dr. Jürg Minsch berichtet. Sein Schreibstil ist etwas unterschiedlich zu meinem – super . Ich freue mich schon auf die „Gesamtfassung“, die ich bei ihm zum Lesen erbitten werde. In der Ausgabe von Ensemble hat es auch ein Streitgespräch zweier Ökonominnen.

Sorry, sirry, surry liebe FDP’ler, war ja mal Parteiideologe und Grossratskandidat in einer FDP-Ecke, die gar einen Bundesrat gestellt hatte und heute schlägt mein Herz eher im Artikel „welche Aufgabe hat die Wirtschaft“ für meine Namensvetterin Samira Marti, die mir allenfalls über Ecken, die ich nicht kenne verwandt ist. Liberal scheinen beide zu sein.

Ja, wenn wir schon bei liberal sind. Da hat sich in den letzten Jahrzehnten extrem viel geändert. Vergessen sie die Parteicouleur. Schauen sie die heutige Zeit an, was Nationalrätinnen so äussern. Viele Politikerinnen und Politiker kenne ich ja nicht persönlich, die in Bern tagten. Aber schmunzeln musste ich an Jacqueline und Christa. Gut so. Per Definition weit auseinander, aber charakterlich nahe beisammen … so, wie ich das beurteile. Gut so.

Und wie geht es nun mit Corona weiter? Keiner der 8 Milliarden Menschen weiss das. Hoffentlich einigermassen gut und schnell. Es sollte nicht alles wiederholt werden, was in den letzten 2000 Jahren vorgefallen ist.

Und soll da die Kirche unpolitisch bleiben? Eine kleinen Mitternachtstraum sehen wir hier: „Das globalisierte Unglück„. Und wenn sie wieder Nähe suchen, können sie es auch mit einer Schaufensterpuppe in einem Restaurant versuchen. Aber wie zu erwarten, wenn sie die Auswertung anschauen, vertragen lang nicht alle Leser Spass, geschweige denn Ironie.

Nachtrag: Ist das eine neue Art von Care-Ökonomie?

 

 

 

 

Fröhliche Weihnachten

Wir sind nicht der Zeit voraus, hoffen aber, dass wir demnächst wieder geordnetere Verhältnisse auf der Welt antreffen.

Ostern ist das wichtigste Fest für uns Christen. Aber Hand aufs Herz, können sie nicht auch einfacher erklären, was an Weihnachten geschehen ist. Und wird nicht Weihnachten meist intensiver gefeiert als Ostern.

Wissen sie, wer den Weihnachtstag auf den 25. Dezember festgelegt hat? Papst Julius I. Wann starb er? Am einem 12. April – heute haben wir den 12. April. Der Namenstag ist Julius. Das wohl wichtigste Ereignis je an diesem Datum, war der erste Mensch im All – Juri Gagarin. Unsere Kinder wären vielleicht anderer Meinung – Disneyland Paris wurde eröffnet. Vieles kreist hier um einen Mittelpunkt. 1633 beginnt an diesem Tag die Inquisition in Rom die förmliche Befragung Galileo Galileis wegen dessen Lehre des heliozentrischen Weltbildes. Etwas kurzfristiger, fünf Jahre, dauerte die Helvetische Republik. Das Gold Vreneli wird heute vor 123 Jahren in Umlauf gesetzt. Meine Grossmutter hat mir erzählt, dass sie die Dame, die Model stand, gekannt hat. Muss mal bei meinem Onkel nachforschen.

Wenn sie ein Gold Vreneli suchen, dann schauen sie doch nach dem 100 Franken Vreneli von 1925. Wissen sie, was am heutigen Datum in diesem Jahr war? Ostern. Sorry, für mich fast nebensächlich, denn Ostern wechselt regelmässig das Datum. Aber der 12.4. ist immer am 12.4. Viel wichtiger für mich war, dass meine Mutter an diesem Datum geboren wurde. Dass sie ein Osterhase war, hat sie oft gehört. 95 wäre sie heute geworden.

Mit dem Tod beschäftigen sich die meisten in der Corona-Krise vermutlich öfters, als in normalen Zeiten. In der NZZ am Sonntag berichtet Gottfried Locher darüber. Am 12. April 1665 starb das erste Opfer in London an der grossen Pest. Rund 70 000 Tote allein in London. Corona ist nicht einzigartig. Das sollte uns Mut geben. Vielleicht nicht ganz alles glauben, was dargereicht wird. Aber versuchen sie sich zu schützen, was manchmal nicht ganz einfach ist.

Freude hatte ich an einem Brot, das diese Woche mit einem Osterbrief im Milchkasten lag. Wir sollen es am Gründonnerstag mit einem Schluck Wein geniessen. Und was für einen Wein … von einem Bekannten, der vor Jahrzehnten verstorben ist … ich habe we(i)nige Flaschen geerbt. Chanteauvieux – Dôle 1975 – das von einem großen Brot abgeschnittene Stück. Ich glaube nicht an Zufälle. Heute eine Assemblage (Gemisch … so meine ketzerische Sprache) und in spätestens 3 Jahren zu trinken. Wir sollten vielleicht mal zurückdenken – die heutige Zeit überrascht manchmal. Vielleicht nicht zum Besten. So tut eine „Corona-Pause“ gut. Allenfalls sehr gut. Wer schenkt ein Brot. Die Post? Die funktioniert zurzeit eher C-Post mässig. Um 14.00 Uhr wird die Post zugestellt und zwei Stunden später wird entfernt, der Schalter und der Briefkasten verriegelt. Die Ostergrüsse werden sicher an Weihnachten eingetroffen sein … Privatisierung hin oder her.

Zustände wie im alten Rom. Schauen sie sich Ben Hur an, der zielt auf Ostern ab, oder hören sie Jesus Christ Superstar – hab ich im 1972 in London gesehen – Stehplatz für ein Pfund. So werden sie Ostern, die Zeit, etwas näher verstehen. Ostern, wie gesagt, nicht ganz einfach. Ich habe mal bei der Kreditanstalt auf Weihnachten Osterhasen im Schaufenster ausgestellt – Kommentar: „Wir sind der Zeit voraus.“ Der oberste Boss hat sich mit dem internen Mail gemeldet: super!

Von wem war das Brot zum letzten gemeinsamen Essen von Jesus und seinen Jüngern – von unserer Kirchgemeinde … und heute Morgen gab es die Predigt digital. Danke Nadia.

Um Ostern war der Tod von Jesus – an Weihnachten die Geburt. Wir haben heute einen „Abstands-Befehl“ von 2 Metern. Nicht ganz alle haben ein Bett von zwei Metern und die Partnerin eine „unbefleckte Empfängnis„. Ab Dezember 2020 müsste es extrem viel weniger Geburten geben. Familien haben es allenfalls schwer – maximal fünf Personen dürfen heute zusammen sein. Zum Glück haben wir drei und nicht mehr Kinder.

Bundesrätin Somaruga setzt sich ein, dass Risikogruppen nicht ausgeschlossen werden. Wer ausschliessen will, ist nicht ersichtlich. Der grüne deutsche Boris Palmer ist im Nachbarland dafür. Keine Ahnung, wer Recht bekommt. Später werden wir statistisch nicht exakt sagen können, wer Recht hatte. Es hätte allenfalls viel mehr Tote gegeben, wenn keine Schutzmassnahmen  getroffen worden wären. Herzlichen Dank allen, die sich eingesetzt haben. Merci auch dem Chefkoch im Corona Notstand für seinen Einsatz. Keine einfache Aufgabe zu entscheiden – geschweige denn, es allen Recht zu machen. Ich habe heute Abend Ratatouille angeschaut – die Ratte die kocht. Ja, zu viele Köche verderben den Brei … und morgen herzliche Gratulation zum 65 – zum alten Eisen gehörend, für einige wegzusperren. Meiner Meinung nach verletzt das die Menschenrechte. Schutz hin oder her. Diese Menschen haben Erfahrung, was sie sich zumuten wollen. Der eine mehr, der andere weniger.

Geniessen sie den Ostermontag … und denken sie nicht unendlich  über die Situation nach. Das Leben ist endlich. Hoffentlich können sie sich noch lange, möglichst schmerzfrei an ihm erfreuen …

… lest die Kommentare … das gibt Kraft.

Nachtrag: Habe eben den Beitrag von Sandra-Lia Infanger über Menschenrechte gelesen – gefunden auf FB … übrigens, sie hat heute Geburtstag, am Ostermontag

… und bei unserem Revisor Yahya den Beitrag „Der Fastenmonat ohne Fasten

Bevorzugt heiraten

Corona-Gefährdete dürfen bevorzugt heiraten„.

Hoffen wir, dass bei diesen Brautpaaren niemand am Corona-Virus oder aus einem andern Grund sterben muss … aber zumindest können sie für den Notfall vorsorgen.

Manchmal hilft schon ein Testament, wo die Pflichteile und der Überrest speziell erwähnt werden.  In diesem Zusammenhang kommt mir ein Kollege in den Sinn. Sportlegende und er hat bei einem Mittagessen gefragt, wie er seine Freundin erbrechtlich behandeln kann. Schreibt dein Testament auf die Rückseite deines Tischsets, damit deine Freundin im schlimmsten Fall alles erhält, da er keine Pflichterben hatte. „Wenn ich aus den Ferien zurückkomme, machen wir das ganz professionell. Vielleicht haben wir den „Teufel an die Wand gemalt“.  Goodie, so sein Übernahme, verunglückte bei einer Passabfahrt als ein Personenwagen überholte und ihn auf dem Rennrad übersah. Als Velorennfahrer hat man bei diesen extrem hohen Geschwindigkeiten keine Chance, wenn man frontal erfasst wird. Seine Freundin erhielt nicht mal ein Erinnerungsgeschenk aus dem grössten Antikgeschäft, das ich je in der Schweiz gesehen habe … sie half es während Jahren aufzubauen.