DAS PULSIERENDE HERZ und unsere ZELLEN als Sender und Empfänger

Der etwas andere Vortrag über das Herz unter anderem mit Prof. Dr. Thierry Carrel und und und … … …

Die verschiedensten Einladungen habe ich schon in einem der drei Blogs untergebracht. Meist ist das einfach. Aber bei diesem Vortrag, bei dem mich unser Einzelmitglied Bruno Leugger v/o Schmutz bittet, die Einladung weiter zu leiten, wird es nicht mehr ganz so einfach.

Einladung zum öffentlichen Progressia -Podium von Donnerstag, 8. März 2018, 18 Uhr in der Aula der BFH – TI, Biel, Quellgasse 21:

Podium DAS PULSIERENDE HERZ – FLYER

Begleitnotizen

Die Sache wäre ja getan, ich müsste nichts mehr schreiben. Aber hier geht es nicht um einen chirurgischen Anlass, wie man technisch ein Herz repariert. Übrigens, meine Pumpe hat jetzt deutlich über zwei Milliarden Zyklen hinter sich, ohne jemals WD40 im Einsatz anzuwenden. Unglaublich. Vermutlich gibt es auf der Welt keine Maschine, die so oft und regelmässig, das heisst ohne jeglichen Stillstand, ihre Arbeit verrichtet.
Aber Herzen gibt es einige auf der Welt. 8 Milliarden Menschen, Pferde, Kühe, Hühner, Würmer – nun wird es endgültig kompliziert mit den verschiedenen Herztypen. Der Blauwal pumpt sechsmal die Minute 350 Liter Blut durch seinen Körper. Eine Stechmücke, obschon sie Blut saugt ist sie kein Säugetier, wohl weniger, aber alle Mücken insgesamt wohl mehr, als das grösste Säugetier.
Ob Pflanzen auch ein Herz haben? Zumindest die Artischocke und der Kopfsalat. Kommunizieren können sie garantiert. Am einfachsten stelle ich das bei Unkräutern fest. Die können sich anpassen. Verhalten sich im Wuchs ähnlich wie Nutzpflanzen in der Umgebung. Manchmal habe ich das Gefühl, dass die intelligenter sind als viele Menschen, die einfach planlos ausreissen. Sie können ja Prof. Dr. Klaus Ammann fragen. Ob er weiss, dass die „W.Nuss vo Bümpliz“ einen Zusammenhang mit dem Botanischen Garten hat? Beim ersten Tag beim proref pilgern – Punkt 10 – haben wir darüber diskutiert. Mit Elisabeth, Bünes Mutter, habe ich letztes Jahr lange gesprochen … über Gott und die Welt. Sie kennt das Geheimnis auch. Zwei Buchstaben aus dem Wort Liebe enthalten die echten Initialen. Sucht weiter! Irgendwie kommt mir jetzt die Alperose in den Sinn.
Über das Herz könnte man noch stundenlang schreiben … hoffentlich schlägt es noch Jahrzehnte lang. Wenn ich Energie in meinen Körper laden will – nicht mit Nahrung oder Flüssigkeit – so geht das am schnellsten, wenn ich sie in der Herzgegend will. Sie kommt dann automatisch durch die Füsse, Beine hochgeschossen. Die meisten Menschen könnten das lernen, wenn sie wollen. Welche Energie das ist, gibt es Vermutungen, die wissenschaftlich noch zu wenig gut bewiesen werden können. Vermutlich wird es auch nicht in Biel zum Durchbruch kommen. Ein weiterer Stein, Leute von Ideen zu überzeugen. Ich denke, dass hier Neutrinos am Werk sind. Skalarwellen? Lachen sie nur, wenn sie finden, das sei Aberglaube oder Verschwörungstheorie. Kennen sie die Geschichte von Galieo Galilei? Und sie bewegt sich doch. Die Katholische Kirche brauchte genau 350 Jahre um ihren falschen Glauben einzugestehen.
Ich bin abgedriftet, für viele, die meisten unverständlich. Das ist mir egal. Kehren wir wieder zum Herzen zurück. Vielleicht gibt es während dem Apero Zeit, über Schwindelanfälle zu diskutieren, deren Ursachen man nicht kennt und ihnen deshalb nicht helfen kann. Drei Fälle kenne ich. Statistisch nicht sehr aussagekräftig, aber jeder hat eine zu grosse Aorta. Und hängt allenfalls Kopfweh in andern Phasen des Lebens zusammen. Der eine Referent hätte Zugriff auf zwei Dossiers.
Der Vortrag wird von der Studentenverbindung der Progressia organisiert – siehe Link zu Doodle für die Anmeldung.
Progressiv, fortschrittlich erinnert mich irgendwie an www.proref.ch. Schmunzeln sie über etwas Konservativerem …

… oder Ethischem wie der Moderator Bruno v/o Schmutz die Kraft des Herzens im Unternehmen wirken lässt …

… und rückblickend noch ein Foto mit Bruno, wo ich ihn kennen gelernte …

… v.l.n.r. Yahya, einmal etwas versteckt – Bruno – stehend der Schreiberling oder sollte ich besser sagen, am liebsten ein „Jünger“ von Preisträger Peter Bichsel  des prix-libref in Erlenbach.

Die Kirche kann sich das Leben nehmen

10 Thesen nach 500 Jahren Reformation

Vortrag von Pfr. Josef Hochstrasser, Oberentfelden

Dienstag, 27. Februar 2018, 19 Uhr im Kirchgemeindehaus Petrus, Brunnadernstrasse 40, 3006 Bern
Veranstalter Forum Kirche & Gesellschaft

Den christlichen Kirchen weht ein eisiger Wind um die Ohren. Die Konkurrenz ist gross. Das Interesse an den Kirchen schwindet. „Quo vadis, Kirche?“ – Wohin geht dein Weg?

Der Referent hat 10 provokative Thesen publiziert. Damit will er die Möglichkeiten zeigen, wie die Anliegen Jesu auch in unserer modernen Gesellschaft eine Chance haben – ob innerhalb oder ausserhalb der Kirche?
Auch diese Frage soll erörtert werden.

Josef Hochstrasser (70); römisch-katholischer Priester; Schweizergardist; nach seiner Heirat Berufsverbot; Studium der reformierten Theologie; seit 1989 reformierter Pfarrer; Sprecher der Sendung „Zum neuen Tag“ auf DRS 1 und 2; Publizist und Autor mehrerer Bücher. S. unten! 

Publikationen:

„Einwurf – Jesus und Mohammed im Gespräch“
„Ottmar Hitzfeld“, die Biografie
„Gottfried Locher – der ‚reformierte Bischof‘ auf dem Prüfstand“
„Der Kopfstand auf der Kirchturmspitze – eine Befreiungsgeschichte“; u.a.m.

 

„Konfessionslos zu sein, bedeute nicht einfach, nichts zu glauben.“

Das sagt Professor Dr. Martin Sallmam im Artikel „Wie die etablierten Kirchen an Boden verlieren„.

Ein lesenswerter Artikel. Martin erwähnt auch die katholische Kirche Heiligkereuz im Tiefenau – Punkt 88 bei proref. pilgert. Über Punkt 89 – die reformierte Mathäuskirche  in der Nachbarschaft wird Übermorgen entschieden. Abriss, wie es schon vor zwei Jahren zur Debatte stand? Ganze drei Kommentare und einer vermutlich von einem Studienkollegen, der die wirtschaftlichen Aspekte betrachtet.

Die beiden Antworten, die er erhalten hatte sprechen für sich. Die Kirche soll sich aus der Politik raushalten! Da sind wir etwas anderer Ansicht. Und wenn sie noch etwas Spannendes lesen wollen, dann Peter Bichsel. Hier der Lead-Spruch:

„Ich habe den Eindruck, dass ich in einem Land lebe, das sehr, sehr gefährdet ist. Und zwar nicht durch Terrorismus, sondern durch uns selbst.“

Nun schreibe ich gleich den Text des zweiten kirchenunpolitischen Kommentators hin. „Peter, der Spruch könnte von mir sein …“.

… 2018 … brecht um, aus, auf … startet voll Elan ins 2018!

Und denkt dran, was im 2017 alles geschrieben wurde. Hier einen Blick ins Magazin

… einen Tagespass lösen, das wär schon mal was. Ich nehme nur auf einige der Punkte Bezug, die ich schon gelesen habe … bis 42

Lesenswert sind alle Punkte und mit einigen werden auch sie nicht einverstanden sein. Jeder hat seine eigene Meinung über den Magzin-Artikel „Was ist Zwinglis korrekter Vorname?“

Punkt Nr. 9 – „Was ist der Unterschied zwischen reformiert, evangelisch, protestantisch?“ Die Antwort spricht mir voll aus dem Herz.

Punkt Nr. 28 – „Die letzte grosse Reform ist nun 500 Jahre her. Spricht das eher für oder gegen die Kirche als Institution?“ An die heutige Zeit anpassen, das ist die Antwort.

Punkt Nr. 31 – „Kann man Feministin und katholisch sein?“ Logisch, aber die Antwort geht viel weiter, was den Katholizismus betrifft. Absolut eine Superantwort … „Wie etwa gegen die Boys-Only-Ordination der katholischen Kirche.“

Punkt Nr. 32 – „In der Bibel wimmelt es vor sexistischen und diskriminierenden Aussagen …“. Trifft des Pudels Kern, über ein Buch, das die Situation vor 2000 Jahren schildert. Und heute reklamiert jeder, wenn er eine Tageszeitung von Gestern lesen muss.

Punkt Nr. 35 – „Wo braucht die heutige Kirche Reformen? Die Antwort ist meiner Ansicht nach korrekt. Nur müsste noch etwas hinzu. Theologen neigen heute dazu, dass man sie „auf der Strasse“ nicht mehr versteht. Passt euren Wortschatz an oder seid zumindest nicht erstaunt, wenn immer weniger Leute in die Kirche kommen. Das Wort zum neuen Tag auf SRF1 müsste in diesem Sinne auch überdenkt werden.

Punkt Nr. 37 – „War Luther ein Radikaler oder ein Konservativer?“ „Beides.“ Geht gar nicht darauf ein, dass sich das nicht ausschliesst. Es gibt viele Konservative, die sehr radikal sind. In diesem Sinne könnte man auch eine Frage stellen, die in etwa so lautet: Sind Autos praktisch oder schnell?

Punkt Nr. 38 – „Welcher Person der Gegenwart ist Luther am ähnlichsten?“ Die Gedanken über Trump sind alles andere als abwegig. Ein Denkansatz!

Aber am „traurigsten“ ist, dass Daniel Binswanger nach zehn Jahren seine letzte Kolumne im Magazin schreibt. Hier einige Ausschnitte zum Nachdenken:

  • „Der Widerstand gegen den ukzessiven Rechtsdrift des bürgerlichen Lagers wird entweder aus der Zivilgesellschaft kommen … oder er wird ausbleiben“, was ich nicht hoffe.
  • „Der liberale, westliche Verfassungsstaat und die Wirtschaftsordnung des globalisierten, finanzialisierten Kfapitalismus leiden an endogenen Defiziten, welche wesentlich bedrohlicher sind als die Herausforderung durch den religiösen Fundamentalismus.“ Sie können dazu auch im Finanzblog rückwarts in die Vergangenheit über 13 Jahre lesen.
  • Die vergangenen zehn Jahre waren dramatisch. Die politischen Konflikte dürften sich weiter zuspitzen. Es ist nicht die Zeit, um politische Kommentare einzustellen. Ich werde diese Kolumne an dnerer Stelle vorsetzen.“  Mit anderen Worten; „Es ist Zeit.

 

 

2017 neigt sich dem Ende zu – für CH-Risten und Ju-Risten


2017 ist bald vorbei. 2018, das ist genau 50 Jahre nach 1968 … einem auch denkwürdigen Jahr. Das Leben ist für alle tödlich. Jeder stirbt einmal. Früher oder später. Aber warum werden Menschen vor dem normalen Ableben umgebracht?

Die Weihnachtszeit hat es in sich. Filme über Stalingrad … es lebe der leichenfreie Krieg. Und ein Muslim, der Zypern Reiseführer, empfiehlt „Königreich der Himmel„. Superfilm … nur, viel zu viele Tote. Jerusalem vor rund tausend Jahren. Heute Botschaftssitz der USA, trumpierend nachdenklicher Film … aber wieso Schlachttote? Schlachtplatte reicht doch. Morgen gibt es Blutwurst. Worte, böse Worte, aber bitte keine hergestellten Toten. Das gottgebene Leben übernimmt das von selbst. Der Lauf der Natur.

Da gibt es nur eines zu sagen:

Zerstört alle Waffen und Fahnen!

Auf allen Fahnen und Wimpeln klebt Blut und es sollte ein blutfreies Zeitalter beginnen. Krieg meinetwegen mit Worten, aber sicher nicht mit Blut oder Tote ohne Blut mit A-Waffen, Sprengpunkt hoch noch BC-Waffen.

Warum bringen sich die Menschen gegenseitig um? Warum stellen wir Waffen her und verkaufen die. Wir Schweizer sind eh Weltspitze … verlinkt wird nichts, lest meine Blogs. Wieso wollt ihr euch gegenseitig umbringen?

Lebt friedlich zusammen, arrangiert euch. Wenn wir das richtig anpacken, hat es für jeden genügend zu essen, zu trinken … und Geld ist eh nicht alles.

Wer im Kapi-Tal hochsteigt, kann ganz tief fallen.

Das alles wurde aus dem Finanzblog kopiert. Schreibfaul. Sicher nicht. In libref.ch habe ich noch nie so viel geschrieben, wie im 2017 – zum 500 Jahre Jubiläum. Jubiläum? Es ist noch lange nicht alles erreicht. Heute streiten wir um Glauben und Geld … aber lest doch hier weiteroder hier.

Glauben und Geld oder sollte es heissen, Glauben um Geld. Was soll es. Heuer haben mich zwei Personen hässig gemacht. Eigentlich wenige. Grund genug, dass die Probleme gelöst werden. Und nicht, wie von denen am liebsten unter den Teppich gekehrt würden. Klartext sprechen, das erst, wenn nichts mehr hilft. Nicht mehr melden und Schwanz einziehen. Die Aufzeichnungen sind da … also nichts anmerken lassen … auch wenn wieder eine Sektion am eingehen ist … also waren es nur noch zwei:

Bern und das wiederauferstande Zürich

… 2018 … brecht um, aus, auf … startet voll Elan ins 2018!

Aber brecht nicht ein oder ein Bein. Und solltet ihr noch Fragen zu den CH-Risten und Ju-Risten haben, dann vielleicht noch mals durchlesen und allenfalls einmal einen Link anklicken.

Denken … nicht nur glauben.

Denken … nicht nur glauben … und lenken, das ist der Trick der Leittiere. Und wenn ihr euch als Leidtier fühlt, rafft euch auf und werdet Leittier.

Voll durchstarten ins 2018!

 

Die grossen christlichen Mythen – eine Rehabilitation: Wurzeln und Umdeutungen

Vortrag von Kurt Mahnig, Theologe, Bern

Dienstag, 23. Januar 2018, 19.00 Uhr

Kirchgemeindehaus Petrus, Brunnadernstrasse 40, Bern

Es werden jeweils die mythischen Wurzeln dieser Glaubensgeheimnisse aufgezeigt. Vorgestellt werden aber auch mögliche Umdeutungen der entsprechenden christlichen Dogmen. Der Referent zeigt auf, wie Mythen in allen Religionen eine wichtige Rolle spielen. In jeder Religion sind auch mythische Elemente früherer Religionen enthalten.

Behandelt werden folgende Themenkreise:

Schöpfungsmythen – Gottessöhne – Gottesmütter – Auferstehnung

Kurt Mahnig, katholischer Theologe, war Pfarrer in Bern und Biel, langjähriger Radioprediger und zwischenzeitlich Fabrikarbeiter und Taxifahrer.

Nach der Heirat: Stellenleiter bei „Die darbebotene Hand“ (Tel.143).

Nach der Pensionierung: Dozent an der Volkshochschule Bern mit Schwerpunkt „Theologie für kritische Laien“.

Autor des Buches: „Theologische Relativitätstheorie“

Design oder nur Schein

Sind das Menschenrechte verletzt, wenn ich Hamlet etwas anders interpretiere und von Pluderhosen schreibe. Ist das Rassismus und die UNO kann besorgt über uns Schweizer sein?

Ich mag mich nicht oft erinnern, dass über 600 Kommentare in der BZ geschrieben wurden. Das sind mir zuviele, um alle zu lesen. Das bewegt die Leute. Zudem bin ich froh, wenn wir die Kommentarschreiber bei uns in die Bahnen lenken könnten und wieder frei aufschalten. Captcha, damit muss ich mich mal befassen.

Ich wage einen Versuch, die Meinungen zu interpretieren. Die Menschenrechte in der Schweiz werden sehr gut eingehalten – aber an einigen Stellen happert es. Wurde in den vergangenen Jahren schlimmer. Dazu soll sich jeder seine eigene Meinung machen.

Einer, der über Menschenrechte spricht, wandelt in Pluderhosen. Ironik und Sarkasmus versteht Res. Hamlet wird ja auch in Talar ähnlichen Kleidern zitiert. Zwar immer weniger. Hyperallergic – passt zur Stunde! Jeder soll die Kleider anziehen, die ihr gefallen … ich verletzte dauern die Menschenrechte, zumindest die Frauenrechte, denn ich schreibe normalerweise in der männlichen Form. Muss ich jetzt noch mals zur Schule? Quatsch. Es geht mir so halt einfacher, schneller.

Die Gleichberechtigung kenne ich seit Jahrzehnten. Meine Mutter hat für Frauenrechte gekämpft. Vernünftig, nicht extrem. Hat sogar Mercedes auf die Welt gebracht. „In der Schweiz darf kein Kind Mercedes oder Chanel heissen.“ So ein journalisitischer Quatsch. Vielleicht darf heute keines mehr so getauft werden. Die armen Spanier- und Portugiesen-Kinder unterstünden ja einem Einreiseverbot. BWM, das hätte früher und heute niemand gewählt. BMW tut Busse und das ganz saftig. Selbst schuld, wer immer noch so einen fährt. Mal einer hat fast soviel Öl gesoffen wie Most. Ich habe ihn dann für symbolische 316.– verkauft – ohne Garantie.

Bei der BMW-Geschichte stellt sich ja eigentlich die Frage, was Menschenrechte nun genau sind. Was ist erlaubt, was ist gesetzlich verboten, was ist einfach nur unethisch. BMW hat den Preisaufschlag schon lange. Meinen Jaguar haben wir gekauft, a, weil meine Frau vielleicht mehr in diesen verliebt war als in anderes, b, es mein Bubentraum war und der war ganze satte 20% billiger als nicht nur der BMW. Und ich glaube, vielleicht nicht immer an Gott, dass er über alle Menschenrechte richtig wacht, aber dass ich eine solche Analyse ganz neutral durchführen kann. Das ist ja meine Stärke und dazu habe ich noch einige Jahre in der Autozulieferindustrie gearbeitet und dann reingesehen.

Menschenrecht und Ethik ist grob gesagt das Gleiche.

Freiwillig kann ich anziehen was ich will, worin ich wohl bin, was ich bereit bin auszugeben … oder kann. Aber da wären wir zum Teil schon in den Menschenrechten mittendrinnen. „Der Mensch braucht nicht viele Kleider, es müssen bloss die richtigen zu sein.“ So Christa de Carouge, die Dame, die auch Pluderhosen macht. Vielleicht müsste mann mit frau in diesem Zitat über das Wort müssen etwas Zeit verliehren.

To be or not to be, that’s the question? Und ob ich jedem seine eigene Narrenfreiheit lasse … übrigens, wir hatten eben 11.11. 11:11. und wenn ich das so aus meiner Sicht anschaue, haben wir das ganze Jahr über jede Menge an Narren … immer mehr, glaube ich. Genau analysieren kann man das nicht.

 

Die Waldenser

Dienstag, 21. November 2017, 19.00 Uhr
Kirchgemeindehaus Petrus
Brunnadernstrasse 40, Bern
Bus Nr. 19 bis „Petruskirche“

Von der mittelalterlichen Armutsbewegung zur Kirche der Reformation

Vortrag von Pfr. Dr. Martin Hirzel

In der Mitte des 12. Jahrhunderts in Lyon entstanden als eine kirchliche Reformbewegung, orientierten sich die Waldenser am einfachen Leben der Apostel und an der Bergpredigt. Anders als die etwas später entstandene Bewegung des Franziskus von Assisi, konnten sie sich nicht mit der Kirche arrangieren. Aufgrund der Laienpredigt und ihrer Kritik am Reichtum und gewissen Praktiken der Kirche, wurden die Waldenser zunehmend von der Inquisition in die Verborgenheit gedrängt. Dies behinderte die Ausbreitung der Waldenserbewegung in Europa jedoch nicht. Aufgrund der wichtigen Rolle der Laien und des starken Bibelbezugs zeigte sich im 16. Jahrhundert die Nähe zur Reformation. Eine grosse Gruppe Waldenser in Norditalien schloss sich ihr an.

Das Referat zeichnet die Entstehung der Waldenserbewegung nach und fokussiert anschliessend auf den Übergang der piemontesischen Waldenser zur Reformation.

Pfr. Martin Hirzel ist beruflich als Beauftragter für Ökumene und Religionsgemeinschaften des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes tätig. Bis 2006 war er Professor für Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der Waldenserkirche in Rom. Martin Hirzel ist Präsident der Bernischen Waldenserhilfe.

Forum Kirche und Gesellschaft

Hammerschläge und Schwert – Bierfreuden und Wurstessen

Urteile und Vorurteile gegenüber Luther und Zwingli

Vortrag von Pfr. Dr. Niklaus Peter, Zürich

Dienstag, 17.10.2017 um 19.00 Uhr im Kirchgemeindehaus Petrus, Brunnadernstrasse 40, 3006 Bern, Bus Nr.19 bis „Petruskirche“

Von Luther gibt es mehr als 500 Gemälde und Zeichnungen, die zu seinen Lebzeiten verfertigt wurden und eine lebendige Persönlichkeit zeigen – von Zwingli nur die zwei posthumen Porträts von Asper, die ihn ziemlich steif und verkniffen zeigen. Stellen wir uns einmal vor, wir hätten ein kraftvolles, lebendiges, sympathisches Porträt von Zwingli – vielleicht wäre unser Bild des Reformators dann ein anderes. Es gibt jedenfalls Gründe, einmal die unsäglichen Vorurteile gegenüber Zwingli abzubauen und wegzuräumen – und darum soll es in unserem Vortrag gehen.

Zum Referenten, Niklaus Peter:

Studium der Theologie in Basel, Berlin und Princeton, Assistent an der Theologischen Fakultät Basel, Dissertation über den Basler Theologen Franz Overbeck, Oberassistent für Systematische Theologie mit Lehrauftrag, Universitätspfarrer und Studentenseelsorger in Bern, seit 2004 Pfarrer am Zürcher Fraumünster, ab 2015 Dekan des Pfarrkapitels der Stadt Zürich. Pfr. Peter ist editorisch und publizistisch tätig, unter anderem für das Magazin des „Tages Anzeiger“ und des „Bund“.

 

 

Buchvernissage „Pfaffkids“

21 Persönlichkeiten aus dem Pfarrhaus werden portraitiert. Alle Porträtierten sind in einem reformierten Pfarrhaus gross geworden.

Sie erzählen dem Autor Matthias A. Weiss, wie sie sich aus dem elterlichen Pfarrhaus als «religiöser Anlaufstelle ihres Dorfes» gelöst und ihren eigenen Lebensentwurf entwickelt haben. Ausserdem berichten sie aus ihrem Leben und schrecken auch nicht vor der Frage nach dem eigenen Glauben zurück. Entstanden sind so 21 eindrückliche und zum Teil sehr persönliche Porträts über bekannte und weniger berühmte Persönlichkeiten aus dem Pfarrhaus.

Freitag, 6. Oktober, 19.00 Uhr,
Kirchgemeindehaus Küsnacht,
mit Autor Andreas A. Weiss, Live-Interviews
mit Portraitierten und
Musik von Richard Broadnax
Moderation Pfr. Andrea M. Bianca, Vorstandsmitgleid prolibref.

Mehr Informationen hier.

Pfaff Res Peter bittet mich, diesen Beitrag doch noch schnell beim Dachverein zu publizieren. Danke, hab ja nur „klauen“ müssen. Ganz speziell freut mich, dass dich mal einer angehauen hat, dass sich Marti (der jetzt Schreibende), erlaubt hat, bei „Friede herrscht – proref pilgern“ Pfaff zu schreiben. Fall dieser am Freitagabend auch kommt, lass ihn von mir grüssen: „Er könne am Pfaffensteig (18. und 19.) das Erlebnis vertiefen.