Kategorie-Archiv: 01 Wer ist libref.

Herzliche Gratulation zum zweiten Platz

Für den ersten Platz hat es Res Peter nicht ganz gereicht. Nun warten wir, was in zwei Jahren geschieht.

«Bei der Wahl ums Präsidium der Kirchenpflege der Reformierten Kirchgemeinde Zürich konnte sich Annelies Hegnauer gegen Res Peter knapp durchsetzen».

Etwas nachdenklich sieht er schon aus … aber er lachte auch und freut sich auf den neuen Job. Nicht vergessen, am 27. Februar ab 17.00 Uhr findet in diesen Räumen das Swiss Peace Symposium 2020 statt.

 

Andreas Cabalzar auf SRF – heute um 17.30

Sie kennen unser Vorstandsmitglied Andreas Cabalzar nicht?

Dann haben sie etwas verpasst. Andreas muss frau und mann kennen … oder einfach wieder mal anhören. Heute Abend um 17.30 Uhr auf SRF 1 – Regionaljournal Zürich-Schaffhausen.

Vielleicht finden wir den Podcast? Auf alle Fälle, es sind schon zwei ältere Sendungen aufgeschaltet (ab15:48 – total 9 Minuten). Viel Glück, falls sie die Sendung auf ihrem Radio mit Kabelanschluss suchen müssen. Allenfalls hilft Radio Garten.

Andreas Cabalzar auf seinem neuen Elektrofahrzeug.

Sorry, mir läuft es immer eiskalt über den Rücken, wenn ich jemanden im Rollstuhl sehe. Sicher nicht aus Angst, sondern aus Mitgefühl. Vor zehn Jahren haben die Chefärzte mir nach der Chance 1:1000 das Leben wieder in Angriff zu nehmen, gesagt, dass ich vermutlich nie einen herkömmlichen Rollstuhl selbst bedienen könne. Sie haben sich verschätzt. «Mehr Zeit zum Nachdenken» nehmen, wie Andreas sagt. Deine Einstellung gibt vielen Mut.

Hier der Potcast -ab 13.50 (6 Minuten) – entschleunigen tut allen gut.

Dolologen – unsere Schutzgötter?

Stellen sie sich einmal vor, alle Dolendeckel, alle Senklochdeckel, alle Gullis würden geklaut. Das wäre doch gefährlich. Überall auf der Strasse und den Trottoirs Löcher – ganz zu schweigen von den Plätzen, wo man eh nie auf den Boden achtet.

Dann gibt es noch die sogenannten Kappen und andere ulkige Dinger. Diese hier ist ziemlich abgelatscht. Das Wort Zofingen ist praktisch nicht mehr zu erkennen. Aber ein goldener Zapfen liegt daneben und die Bohnen machen den einen oder andern schon hungrig. Einige bestaunen nun diese Kappe. Sie  harrten vorher bis zu zwei Stunden in einem Saal aus und genossen herrlich schönes Berndeutsch.

Da waren  noch eine Zürcherin und eine Luzernerin, fast Aargauerin und wie sprechen die «Pfe» aus? «Pfe» wie Pfenig,  «Pfi» wie Pfifetubak oder «Pfä», wie Pferch oder Pfärd, dem wir Berner eher Ross sagen oder eben wie Pfäffike. Und wer nun herausfinden will, wo diese Ortschaft ist, sollte unbedingt mit Pfeffikon suchen.

Sonja Hasler, Monika Villiger und Roland Jeanneret … hören sie sich «Persönlich» an – echt spassig.

Hier aber noch ein erstaunliches Foto. Roland Jeanneret ist nicht nur Mitglied bei den Dolologen, der Dolologie die wirklich fast eine Krankheit sei kann sondern auch von libref. in der Sektion Bern, die am 5. Mai 2020 aufgelöst wird. Wird Roland, dem Bild nach zu schliessen, konvertieren und von den liberalen Reformierten zu einer andern Religion wechseln?

Irgendwie kennen wir das doch?

Frau Dr. Gret Haller – auch eine Bernerin. In obigem Link blieben halt die Bilder auf der Strecke, aber unser Host war damals noch in Zürich und heute im Kanton Bern.

Übrigens, die beiden Gäste bei Persönlich sind Nichtraucher. Roland hat 1000 Jahre geraucht. Bis am Sylvester 2000 und jetzt raucht er 1000 Jahre keine Zigis mehr. Und krampfhaft suche ich im Internet die ganze Sendung von «Espresso» wo Adrian Küpfer etwas mehr über die Dolologie spricht. Einige glatte Sachen über die Dolologen, die Ädu erzählt. Via App ist es zu finden, aber im Internet nicht. Gefunden habe ich mal den Beitrag von Lukas Müller.

Haben sie das Datum der Mitgliederversammlung schon notiert – 7. März 2020, 11.00 Uhr in Windisch. Die Veranstaltung geht etwa bis 16.00 Uhr. Anschliessend könnten wir noch den ältesten Dolendeckel der Schweiz suchen. Lukas muss ich wegen der genauen Koordinaten fragen. Vielleicht weiss die ja auch Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg, der uns durch Königsfelden führen wird. Der Dolendeckel ist 2000 Jahre alt – sechstes Bild (nach der blauen Maus)

Das zweite Datum das für 2020 feststeht auch schon notiert? Der 4. Tag liberales Pilgern findet am 22. August 2020 statt. Zumindest kennen wir von Radio und Fernsehen doch interessante Personen mit denen wir per «Du» sind. Der Dolologe schützt uns, dass wir nicht in ein Loch fallen und Ralph Wiki hat uns das Pilgern vorgemacht.  Schaut euch das letzte Bild von Ralph an … das gibt schon einiges zu denken. Hier nocheines vom gleichen Tag … aber sicherheitshalber etwas unscharf …

… einer unserer Revisoren wird jetzt vielleicht eine Statutenänderung beantragen. Welcher von beiden. Hans oder Hans – er wird uns gnädig sein. Von beiden habe ich eine unheimliche Angst. Spass beiseite, wenn man mit diesen gut auskommt, gibt es manchen guten Rat. Dazu rauche ich meist mit dem einen eine Cigarre, das wohl meistgekaufte Format – eine Corona. Sicher nicht das bekannteste. Churchill kennen vermutlich alle, auch die Nichtraucher. Sie sind durchwegs von Villiger aus dem Fabrikladen – 6 km Luftlinie von meinem Wohnort. Mit Linien in der Luft haben andere jetzt viel mehr Mühe und Angst. Das Virus mit dem vorläufigen Namen 2019-nCoV (new, neu, nouveau Corona Virus) könnte zu uns vordringen. Ich verzichte sicherheitshalber auf Fisch und Meeresfrüchte – vermutungsweise der Herd in China. Gefährliche Viren in Seegetier hat man auch schon in unserem westlichen Nachbarland, nach dem Genuss von Pain au chocolat und in mindestens zwei Regionen ist der Fang und Verkauf seit kurzem verboten.

Zugegeben, rauchen ist auch nicht gesund, auch wenn man nicht inhaliert. Als ich die Cigarren kaufte, fragte ich, wieso Louise und Heinrich Villiger mit einer Foto dort beehrt sind und Kaspar. Aber Monika Villiger fehlt. Vier Personen wussten es nicht. In diesem Link lesen sie auch, was der andere Revisor mit seinen Cigarren, einem Geschenk von Fidel Castro gemacht hat. Noch einmal ganz herzlichen Dank.

Er lässt uns in Frieden. Aus diesem Grund noch eine Einladung an Swiss Peace Symposium 2020 vom 27. Februar 2020 im Theater am Seefeld. Lieber Yahya – unser muslimischer Revisor – danke für die Einladung und wenn du sagst, dass dies im Kirchgemeindehaus Neumünster ist, hirnen wir nicht lange nach einem Theater. Beim Haupteingang links tagen wir jeweils – zumindest bis im Frühjahr. Genau genommen an der Martin-Luther-Strasse und noch sechs mal schlafen und dann wünschen wir unserem Gastgeber dort viel Glück: RES PETER for president.

 

Langsam aber sicher umdenken

Sexuelle Diskriminierung, Berner Pfarrer unterstehen heute der Kirche, unsere Armut, schon wieder «Persönlich» und neuer Schwung in Zürich.

Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung, darüber stimmen wir in gut zehn Tagen ab. Knapp zwei Jahrzehnte habe ich Dienst in verschiedenen militärischen Organisationen geleistet. Der Armeestab war eine Ausnahme, sonst habe ich nie einen «Verein» erlebt, wo mehr anzügliche Witze erzählt wurden, Frauen angebaggert, als hier. Beschämend. Mir ist auch egal, dass sie mich manchmal als Weichei bezeichnet haben.

Dem Churer Oberschul-Tiger Zäuwägerli, damal noch nicht Fan für Tiger, sondern für Tiergift, Venom genau genommen und Vampir, war ich immer ein Dorn im Auge. «Sie müssen die Rekruten zusammenscheissen, damit sie Respekt haben». Stimmt überhaupt nicht. Sie müssen überzeugen, motivieren und jeden achten. Ob sogenannt stark oder schwach. Die ersten vier Wochen war ich Führerrechts (FR) mit vielleicht für den Oblt manchmal zu linken Ansichten. Genaugenommen liberal und in der Mitte. Anschliessend für drei Wochen der, welcher via Bestechungsaffäre Off wurde. Ist sicher verjährt und der Merz statt Opel lässt grüssen. Er wurde als FR abgesetzt und ich musste das Amt 14 Wochen machen. Die drei anderen Korporäle wurden gar nicht in Betracht gezogen. Meine Art zu führen kann nicht so schlecht gewesen sein. Zumindest bin ich auf der zweiten Liste von P-26, falls die wirklich mal zum Vorschein kommt. Diejenigen die ich kannte, waren keine «Kampfsäue», Jäger, eher überlegt denkende Strategen.

Jeder Mensch erbt von seiner Mutter drei Teile Gene. Die ganz hartgesotten, die Jäger, haben mehr männliche Gene. Ich bin im mittleren Teil und wer im übrig gebliebenen Teil zu finden ist, der ist schwul. Wissenschaftlich gesehen kann er rein gar nichts dafür. Bei den Frauen, resp. Mädchen, läuft es gleich. Nur, vor allem die Jäger, werden das noch lange nicht begreifen. Die schaffen vielfach nicht mit Wissen oder Vernunft, sondern mit ihrem kämpferischen Willen. Falls sie mals Chefs aus den drei verschiedenen Gruppen hatten, so wissen sie, von was ich schreibe.

Neue Erkenntnisse gab es viele in den vergangenen Jahren. Wenn es um eine nicht eindeutig «wissenschaftlich» bewiesene Erkenntnis geht, ist die Wikipedia durchwegs auf der angeblich sicheren stockkonservativen Seite. Die können auch nicht zuhören.

Unterstützung fand ich in Obstetrica. Die hiess einmal die Schweizer Hebamme. Die schreiben sogar über das dritte Geschlecht. Es gab noch selten eine Abstimmung, wo mann und frau so wenig überlegen muss. Werbeunmässig haben sich CVP und SVP zusammen  dagegen eingesetzt. Den Artikel der Hebammen habe ich gefunden, weil die Präsidentin des Hebammenverbandes im benachbarten Amt wohnt. Auch hier nicht überlegen, wer die Stimme kriegt.

Wenn wir schon beim Wählen sind. Res Peter wird im April nach 15 Jahren die Kirchgemeinde Neumünster verlassen … wir drücken ihm die Daumen zum mittleren Stuhl. Er wird der Zürcher Kirche garantiert neuen, progressiven Schwung geben.

Wechseln wir von Zürich nach Bern: Die Kirche war bis Ende 2019 keine Staatskirche, und sie wird ab dem neuen Jahr nicht zur Freikirche – ab Seite 4. Ein riesengrosser Umbruch für den Kanton Bern. Früher waren die Pfarrer – Pfarrerinnen sind immer mitinbegriffen – dem Staat unterstellt und jetzt der Kirche. Im diesem Kanton mussten wir, wenn wir ein neues Reglement der Kirche herausbrachten, abwechslungsweise die weibliche und dann die männliche und dann die weibliche und sie erraten es, dann die männliche Form benutzen. Viel interessanter war, dass wir in Langenthal als vermutlich allererste im Kanton die PfarrerInnen den Kirchgemeinderäten (der Kirchenpflege) unterstellten. Refbejuso hat damals eingewilligt. Einige Pfarrer waren so progressiv eingestellt, dass sie das erblickt haben und einer, zwei haben den Wechsel in der Gesetzesvorlage vermutlich nicht erkannt. Aber unser Reglement wurde für die kantonale Vorlage angefordert. Das war vor etlichen Jahren.

Es gibt auch einen Wechsel an der Spitze im Amt für Kirchliche Angelegenheiten (ab Seite 10). David Leutwyler folgt auf Martin Koelbing. Mit den beiden hatte ich nie offiziell zu tun. Die Stellvertreterin wird jetzt schmunzeln. Annemarie habe ich schon lange nicht mehr beim Essen des Kirchgemeindeverband des Kantons Bern gesehen. Dauerstress? Und der Präsident, Hansruedi Spichiger, war der Vorgänger der beiden … Hansruedi, der mit dem Handy, finden sie einige Male unter libref.ch.

Mit «Persönlich«-em  Einsatz hat sich Roland Jeanneret seit Jahren für die Armen eingesetzt. Das ist nun auch ein Thema in der Schweiz. Vermutlich wird er auch die Dolologie ansprechen, oder Piccard. Frau Villiger kenne ich nicht, aber wenn man schon knapp sechs Kilometer neben der Fabrik ihres anderen Bruders  lebt, dann hat man doch einige Anhaltspunkte. Viel Spass nächsten Sonntag. Ja, an einem Haken im Haus hängt immer noch mein Koga Miyata. Eines der besten Räder anno dazumal. Wer hat es in der Schweiz vertrieben? Villiger Fahrräder … aber nirgends erwähnt. Wann schaue ich das nächste Mal Radrennsport? Garantiert am 2. Juli – TdF in 30500.

Heute flattern noch Sprüche von Albert Schweitzer in den Briefkasten – wie üblich, begleitet von so einem rosa Papier. «Wir müssen nie kritisieren, sondern verbessern!» Im Prinzip richtig, aber wer hat heute noch direkten Kontakt. Man ist digital verbunden, da reagiert keiner auf Verbesserungsvorschläge. Vermutlich ist Schweitzer noch nicht von digitalem Balast überflutet worden. Noch ein anderer Spruch:

«Jede Generation muss ihre Aufgaben selber lösen.»

Ehe für alle

Am 29. August 2019 hat der SEK beschlossen, die gleichgeschlechtliche Ehe zu befürworten. An einigen – konservativen – Stellen stösst dies nicht auf Liebe.

Diese lieben sicher auch nicht das Buch «Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken» vom Ehepaar Pease. Nichts für Erbsenzähler. Für solche Themen ist Wikipedia grottenschlecht. Die Schreiber wollen, dass alles 100%ig bewiesen wurde. Früher waren es solche, die die flache Erde und den Mittelpunkt im Sonnensystem verteidigt haben. Lesen sie das Buch und machen sie sich nach dem Test eine eigene Meinung.

Das Buch ist nicht echt lustig zu lesen, wie der Titel verheissen könnte. Manchmal musste ich ziemlich nachdenken. Grob gesagt wird dargelegt, dass die Mutter schuld ist, wie das Kind sexuell geprägt wird. 3 Teile Gen von der männlichen Seite ergibt Kämpfer … so etwa wie die Karrieretypen und Kriegsanstifter. 2 Teile sind die, die meiner Meinung nach würdevoll mit der Mitwelt und den Mitmenschen umgehen. Diejenigen, die nur einen Teil männliche Gene erhalten, können das noch besser, aber sind homosexuell. Bei einem Mädchen funktioniert es genau gleich, umgekehrt meinetwegen. Alles sei von der Geburt an vorgegeben. Machen sie den Test … ziemlich lang, aber das Resultat entsprach meinen Erwartungen. Wie der Film ist – keine Ahnung – aber ich nehme an, dass sie den Inhalt garantiert nicht in 90 Minuten seriös verdauen können. Den Film finde ich nicht, aber das Hörbuch.

Heute ist in der AargauerZeitung ein Artikel erschienen:

Pfarrer klagen an: «Es ist wieder salonfähig, gegen Schwule zu schimpfen».

Zwei aargauische Pfarrer berichten. Einen kenne ich nicht, aber Waldmeier ist ein ganz toller Typ. Wir sehen uns wieder im März, wenn die Rechnung der Lang-Stiftung  besprochen wird. Keine Ahnung, ob uns die Finma als Revisoren absetzt. Die haben das Gefühl, das wir einer kirchlichen Organisation unterstellt sein müssen. Vielleicht eben dem SEK, siehe erster Linke. Heute nennen sie sich schon Evangelisch Reformierte Kirche Schweiz. Am Namen stört uns nur das Evangelisch. Die Schweiz ist Reformiert und nicht evangelisch. Evangelisch sind Freikirchen etc. Egal, der Entscheid war gut. Schade nur, dass man auf der Welt nicht überall weiss, dass es nicht nur 100%-Frau und 100%-Mann gibt.

Aber eigentlich total verrückt. Wir haben vor über 150 Jahren die Landeskirchen der Schweiz geprägt, wie die im politischen System zum Teil bis heute verankert sind. Und heute sollten wir uns denjenigen «unterwerfen», über denen wir «standen». Über die Finma werde ich nicht wie vorgesehen auf den Jahreswechsel von 2019 auf 2020 schreiben, sondern erst in meinem Buch – Murgang im Kapi-Tal. Der heutige Tag hat mich total aufgestellt … und ich hab nicht einmal ein Horoskop gelesen. Da hab ich bei etwelchen noch meine Mühe.

Iris Treppner lag damals voll richtig, aber die Interpretation «Getriebeschaden» war extrem anstrengend. Nichts für Wikipedia, aber wir wollen die Welt weiterbringen und nicht mit Historischem aufschreiben erweitern.

Vor allem Afrika ist in der gleichgeschlechtlichen Sicht noch reinstes Entwicklungsland – Südafrika ausgenommen – und Asien folgt auf Schritt und Tritt. Die Schweiz muss sich eigentlich auch nicht rühmen – durchsuchen sie einen der längsten Beiträge von Wikepedia. Wikipedia sucht zur Zeit wieder Geld … vergessen sie es. Untergehen werden die nicht … allenfalls übernommen und dann haben wir eben Werbung dabei. Ich bin auch Wikipedia-Schreiber. Autorisiert … und eine einzige Zeile eingefügt. Aber die freut mich. Ich lasse mich am Samstag vom privaten Konzert informieren … hab eh mehr Vinyl als die meisten andern von Heinz.

Irgendwo im Beitrag über die beiden Pfarrer war auch Poligamie angesprochen. Ich hab schon dreimal über dieses Thema geschreiben. Der letzte Beitrag macht Spass … überlegen sie sich die Sexualität doch einmal von dieser Seite. Ursus, ich freu mich dich im Frühling wiederzu sehen. Bin zwar nach Pease einen Drittel anders gelegen, aber diskutieren macht echt Spass, darf man, soll mann und immer würdevoll. Meine homosexuellen Kollegen sind (oder leider bei einem war) immer supertoll und in keinster Weise «angriffig» … lassen wir die eine echte Ehe führen auch ohne Steuerrepressalien. Das Bundeshaus wird demnächst informieren.

 

 

Persönlich – Die etwas andere Sonntagspredigt, GV und pilgern 2020

«Persönlich» hat jeder seine Vorlieben für den Sonntagsmorgen. Vielleicht am 15.12. im Kursaal Bern: «Kirche und Politik: Katharina Hoby und Claude Longchamp

Liebe Katharina nimm es mir nicht übel, aber meinen sechs Pfarrerinnen und Pfarrern habe ich einige Male gesagt, dass ich am Sonntagmorgen nach dem Frühstück mit der Familie eigentlich mein wöchentliches Sprudelbad und die Sauna geniesse möchte. In meiner Amtszeit in einer durschnittlichen Stadt wurde eingeführt, dass jeden Donnerstag eine Predigt abwechseln in einem unserer zwei reformierten Tempel stattfand. Ab und zu besser besucht, als an einem Sonntag.

Du als Kassierin der Sektion Zürich wirst hier informiert, dass

… am 7. März 2020 um 11.00 in Königsfelden …

  … die gesamtschweizerische GV/HV oder Mitgliederversammlung …

stattfindet. Dein Bruderherz Res Peter hat sicher noch keine Zeit gefunden, darüber zu berichten. Er ist daran, noch einen Zwingliplatz in Zürich einzurichten …

… die Martin Luther Strasse gibt es seit gestern in Zürich und war exakt fertiggestellt zum Vollmondtag, ankomme Freitag den 13. Der Köbi Kuhn Platz muss frauenhalber noch 500 Jahre warten. Falls du nicht weisst, wo diese Strasse ist, helfen dir die Dackel von Reinhard Mey weiter. Demnächst werden laut Gerüchteküche einige Chiotta beim Zwingli-Platz im Kirchgemeindehaus des Neumünsters nach Trüffeln suchen.

Links Res, die Ex-Zirkuspfarrerin Katharina Hoby, ich mal nicht fotografierend, Reiner (Huch, libref. ist nicht erwähnt), Ulrich Zwingli (na ja, wir probieren ihn an die Mitgliederversammlung einzuladen) … und rechts Andreas Cabalzar. Ein echter Kämpfer, bei Facebook ist Andreas.3 und bei uns im Vorstand der 4. Andreas, André oder Res … und fünf nicht so tapfere. Darunter eine einzige Frau, die uns auf die GV verlassen möchte. Verena, bitte überlege dir das doch noch einmal.

Links und rechts, das gibt es nicht nur in der Politik, sondern auch sinngemäss in der Kirchenpolitik. Unsere Position ist klar. In der Mitte, liberal, progressiv, oben. Der Ehrlichkeit halber muss ich sagen, dass einige ältere Mitglieder, genau wie in der Politik, im Alter eher konservativ wurden. Es gibt sogar Parteien, die nicht mehr echt liberal, sondern eher konservative Züge aufzeigen.

Genau vor 450 Jahren hatte man diese Problematik auch in Köigsfelden. Sind die Berner jetzt links oder rechts? Wenn alles klappt wird uns Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg und vielleicht auch seine Frau über das geschichtsträchtige Vindonissa orientieren und durch die sehenswerten Gebäude führen. Ich erinnere mich an Bourbaki und an die 2. Kappeler Milchsuppe. Eines sei klargestellt: dass auf diesen beiden Links die Bilder und Folien fehlen, sind nicht die beiden verantwortlich, die Bern und den Aargau kennen, sondern alleine die Zürcher, die einen Transport von Zürich nach Bern nicht ganz schafften. Genau genommen, sind wir nach Fraubrunnen umgezogen, damit die Männer etwas kürzer treten müssen … und die dort können sogar Deutsch, die meisten sogar Berndeutsch. Das einige Bemerkungen über «unseren Zirkus», wobei wir nicht so hoch auf dem Seil tanzen und Schlagzeilen werfen.

Wenden wir uns doch dem zweiten Gast von Persönlich – Claude Longchamp – zu. Lieber Claude, als wir uns kennen lernten hattest du Herzklopfen. Nicht du warst zu jung, sondern dein Blog. Der Stadtwanderer schreibt am Schluss seines letzten Beitrages auch über links und rechts. Du hast über 12 Jahre geschrieben und wir von libref.ch als ehemaliges Mitglied von swissblogpress sind jetzt mit unserem Blog mehr als 14 Jahre unterwegs und der Finanzblogger, als Urgestein aller deutschsprachigen Finanzblogs mit dem Finanzblog.com oder .ch schon bald 15 Jahre.

Vielleicht bloggst du ja weiter oder kommst mal mit proref.ch in Bern ans Pilgern.

Der vierte Tag Pilgern ist am 22. August 2020. Wir beginnen um 10.00 Uhr vor dem grossen Tor beim Historischen Museum in Bern.

Claude, du bist herzlich willkommen und würdest garantiert auch mehr wissen, als wir alle zusammen. Du könntest ja unseren Kirchenführer rund um Bern mit 95 Punkten auch ergänzen, präzisieren. Nur eines, wir werden garantiert wieder in kleinem Kreis pilgern.

Katharina, Claude und Res für eure öffentliche Präsenz am 15.12.2019 resp. am 9.2.2020 viel Glück und Spass und hier noch ein bekanntes Lied über Künstler, Clown und Seilakrobat

… und wie immer hat alles zwei Seiten.

Nachtrag: Das Podcast von Persönlich ist hörenswert. Eine der besten Sendungen. Nur einige Beispiele. Longchamp hat seine Frau gefunden, weil diese Klaus Stöhlker interviewen wollte und dann echte «Vorliebe» mit Claude nehmen musste. Klaus hat er allenfalls später als Mitglied von Swissblogpress kennengelernt. Stöhlker hat vermutlich sein Blog eingestellt.

Das Markenzeichen von Claude – die Fliege, das Mascherl, Schlips oder der Querbinder. Die oben, von Jean Tinguely ist zumindest aus meiner Sammlung. Öfters schaue ich mir aber meine Tinguely-Weinetikette an – ein seltenes Sammlerstück.

Fliegen liebt auch Katharina. Zumindest hat sie sich in jüngeren Jahren ein Zubrot verdient indem sie Dokomumente via Flugzeug zum Beispiel von Zürich nach Mailand brachte. 50 Franken Verdienst und wusste nicht einmal, was in den Dokumenten zu finden war. Das waren noch Zeiten.

Martin Luther grüsst die reformierte Kirche der Stadt Zürich

Der erste Wahlgang für das Präsidium der Kirchenpflege ist vorüber – am 9.2.2020 kommt der zweite.

Platz zwei für Res Peter. Auf andern Kanälen ist noch nicht viel zu lesen. Fast wie die Stimmbeteiligung – jeder Sechste gab seine Stimme ab.

Res, ich erlaube mir im Namen des Vorstandes zu gratulieren und dir demnächst ein Präsent zukommen zu lassen. Zweiter wirst du hoffentlich nicht sein und sonst behaltest du halt dieses «Ding» als Trostpreis. Wir drücken die Daumen.

Das Bild kriegst du natürlich nicht, das bleibt in meinem Besitz – das erste Bild, das ein bekannter Zürcher verkauft hat … wer ist es ? Er wurde vor rund zwei Monaten 75. In seinem Leben hat er mal einen Taucher gemacht … 300 Meter und einen Weltrekord aufgestellt. Ein Kämpfer …

… wie du es in den nächsten Monaten sein wirst.

 

 

17, 18 und 5G

Für die nächsten 17 Tage wünschen wir unserem Vorstandsmitglied Res Peter alles Gute zur Wahl …

… am 18. November wissen wir mehr. Es wird klappen. Eigentlich bin ich kein Facebook Fan, aber Res Peter’s Beiträge sind spannend … fast wie die Kritik am Finanzsystem  in der heutigen Zeit.

Res, ich gebe jetzt dann noch ein Mail mit Schleichwerbung an eine mir ziemlich nahestehende Dame … die lebt in Zürich … und wird am 18. garantiert jemandem gratulieren … hoffentlich auch dir. Ich lasse eine Gratulation weitergeben … bei dir mache ich es persönlich. Lass mich nicht im Stich.

Noch etwas von der Kirche BE-JU-SO aus dem Ensemble Nr. 43 – November 2019 – Seite 34f. Die Berner Kirche ist schnell, wir haben erst Oktober, den zweitletzten und das Magazin ist gelesen. Im digitalen Bereich geht es meist langsamer … das sind einfach so langjährige Erfahrungswerte. «Mobilantennen auf Kirchtürmen?»

Spannendes Thema. Ist mir einmal in meiner Zeit als Kirchgemeinderats Präsident in die Quere gekommen. Die 10 000 Franken hätten wir wohl brauchen können, aber «über meine Leiche, eine Handyantenne im Kirchturm». Der Antragsteller hat mit seiner technischen Ausbildung geprhalt … aber ist unterlegen. Auch mit seiner Bemerkung, wir brauchen ja den Bürgern nicht zu sagen, dass da im Turm oben gestrahlt wird. Strahlen soll anders sein und anderswo herkommen. Wie so oft, die Geschichte gibt den Rufern in der Wüste Recht.

Technik ist manchmal auch für mich unverständlich. Warum kommt der Noah-Effekt, wenn ich nach 5G suche? Sintflut? Die fand laut Bibel am 17. Tag statt. Genesis 7.11. Wellen werden überall geworfen, aber gab es da nicht ein kleines Wunder? Vom Regen in die Traufe, am zweitletzten Monat nicht im zweiten. Wo ist der gesuchte Beitrag … ja … G5 … das ist was anderes.

Hoffentlich schlägt er ganz fest zu … «Res Peter als Präsident der reformierten Kirchenpflege»

Ein Duell, das aber sicher nicht mit Fäusten stattfinden wird. Auf alle Fälle, für den Wahlkampf hast du die ganze Unterstützung des libref.-Vorstandes.

RES PETER als Präsident der reformierten Kirchenpflege Zürich

– und sie sehen, wo ich das Bild «geklaut» habe. Viel zu schreiben gibt es nicht. Res, du hast ein Ziel vor Augen – CEO Church of the biggest Church Community within Europe. Toi, toi, toi.

Wenn er es schafft – und das hoffen wir – bleibt er am Boden. Wird nicht wie dort im Trend, alles auf Englisch umstellen. Res, ich drücke dir ganz fest die Daumen. Aber nicht jetzt – schreibe doch noch mit dem Zehnfingersystem. Die modernen Kommunikatoren können das aber. Die brauchen das Einfingersystem oder wenn’s hoch hinauskommt, das Zweifingersystem. Dabei kann man die Daumen ständig drücken. Handymässig doch mal ein Vorteil eines Smartphones.

Res brauche deine persönliche Kommunikationsart. Die kommt an. Schauen sie doch auf dem Bild oben. Muss er sich selbst die Daumen drücken. Unkompliziert, offen. Sowas braucht Europas grösste Kirchgemeinde. Grösse ist ja nicht unbedingt massgebend. Du bist dann vielleicht mal der grösste CEO Church. Ich war nur der durchschnittlichste. In der Durchschnittsstadt Langenthal. Im Kanton Bern heisst es auch nicht Präsident der Kirchenpflege, sondern Kirchgemeinderatspräsident. Grösse sagt nichts und Durchschnitt ist eben nur Durchschnitt. Res, wenn du gewinnst, mach Zürich zur besten reformierten Kirchgemeinde. In einem halben Jahr, am 17.11.19 wissen wir mehr.

Präsidentenbrief

An die

Sektionen und Einzelmitglieder

des Vereins für freies Christentum, libref.

 

Sehr geschätzte Damen und Herren

 

Gerne dürfen wir die Tradition der einstigen ‚Präsidentenbriefe’ wieder aufnehmen, stehn wir ja vor einem ‚Paradigmenwechsel’ im Selbstverständnisse unserer Kirche;

Vor der Wende vom SEK zur EKS

Reformation und Revision, Verfassungsnovellen gehn zusammen;  Die Reformation als anfängliche Verfasssungsrevision im Glauben verbreitete sich im 16. Jahrhundert wesentlich dank Gutenbergs Buchdruckinnovation, Innovation, Transformation  des ‚alten Glaubens’ von paradox ‚melancholischer Heiterkeit’ wie der Schriftsteller Amos Oz seinen jüdischen Glauben definiert, in ein ‚Freuet euch’ der Weihnachtsbotschaft. Jesus hatte den heitern hellenistischen Kultur- als Zeitgeist aufgenommen, der einen allumfassend-menschenfreundlichen ‚Lebenston’ kannte, wie Friedrich Schiller ihn in seinem Gedicht ‚An die griechischen Götter’ feierte, und doch sind Institutionen in der Geschichte nie davor gefeit gewesen, Selbstweck zu werden, obzwar wir uns als im protestantischen Wurzelbereiche des Liberalismus bewegen. Der Mensch kommt vor der Institution. Ernst Troeltsch sah die christliche Idee  von der Bestimmung des Menschen zur vollen Person durch den Aufschwung zu Gott als Quelle des Lebens- und der Welt; gegeben an, gleichsam ein göttliches Gesetz., und trotzdem  befindet sich in jeder Gesellschaft, auch der kirchlich geprägten ‚a secret and tacit consent’ darüber, was als Tugend und als Laster zu gelten hat. Auf die absoluten göttlichen Freiheitsrechte trifft bald einmal eine Konvention, eine örtlich und zeitlich bedingte Sondermoral, und diese Relativierung der ethischen Norm strapaziert die auch religiöse Freiheit der Person.. Der Wechsel vom Bündnis der Kantonalkirchen zur Einheitskirche verlangt alle Aufmerksamkeit., wenn auch der traditionelle Bündnischarakter nicht zu überdehnen ist. SEKJnennt sich das Bündnis, weil Bundesbern unter einem Namen einen Adressaten für seine Kommunikation mit der Kirche brauchte eher denn der abrahamitische Bund mit Gott.

Unser Schweizerischer Verein für freies Christentum, gegründet vor rund 150 Jahren, entstand, als die Bundesverfassung ein erstes Mal revidiert werden wollte, als ‚Lobby’, welche Kirche in den Gewissen der Menschen als Subjekte, in ihrer Subjektivität  verankerte. Gott hat sein letztes Wort auch auf Erden in den Gewissen. Bauen wir darauf, die anstehende Verfassungrevision lichte ein naturwüchsig anwachsendes Normengeflecht, und sie wehre damit zugleich mediatisierend episkopalen Ambitionen-

Unser Vereins-Vorstand hat sich mit dieser Intention an die verfassungsgebende Versammlung des SEK schon früh gewandt, um  den föderalen Charakter der  Landeskirche für die laufende Verfassungsrevision hervorzuheben, und er arbeitet, nachdem die Schlussabstimmung ends Jahr  darüber bevorsteht, an einer nochmaligen Eingabe, welche moniert, Evangelische Kirche Schweiz’ habe strikt für innerkirchliche Verwaltungsstrukturen, Verfahrensorganisationen zu gelten,  die alle  für eine ‚Kirche sind wir’ zu wirken haben. Ehemalige ‚Kirchhörige’  greifen im Hören auf Gott darin über ein Nachlesen von Reglementen hinaus.

Verfassungsnovellen sind Anlass,  Begriffe weiter, freiheitlicher zu fassen, den Konfessionsbegriff ‚evangelisch’ in eine offne Zukunft fortzuschreiben. Als Mitglieder freien Christentums, als letzt verbliebnes der ehemaligen  religiöses Milieus aus der Zeit des ‚Kulturkampfes’, sind wir gehalten, das ‚Evangelisch’ im Titel der ‚neuen Kirche’  von Jesus her, zu denken,  für welchen Glaubensgehalte in keine noch so religiös gedachte Sätze zu fixieren sind. Die Harfe kommt vor ihren Noten.

Liebe Mitglieder, wir hoffen gerne, von Ihrem eignen reformatorischen (Wider-) Stand-Punkte  eines  ‚Wir sind Kirche’ getragen zu sein. Pfarrer Ernst Sieber selig pflegte ganz liberal Orthopraxie vor – Doxie zu setzen, und wir werden deshalb darauf achten wollen,  dass Kirchenvorsteher im Grossen und Kleinen regelmässig nicht sagen: Ich dekretiere, sondern ein Kirchenrat der neuen EKS sagt: Wir … –  Libref. hat in einem seiner beiden Revisoren einen praktizierenden, liberalen Muslim, der in seiner angestammten Heimat Pakistan Schulprogramme vorantreibt: ‚Living education’, Erziehn am Leben, fürs Leben auch im Glauben.

Pfarrer Pierre de Salis, Neuenburg, wird die Wende von der Abgeordnetenversammlung zur neuen Synode leiten. Er wird für sie bis 2020 wirken. Sein erstes, gediegnes, Votum hierzu klingt sympathisch;  „Meines Erachtens bietet dieser Übergang die einmalige Gelegenheit, dem Schweizer Protestantismus mehr Sichtbarkeit zu verleihen und unseren Auftrag als treibende Kraft für die Gesellschaft zu würdigen. Treibende Kraft in ethischer und spiritueller Hinsicht, treibende Kraft für ein Zusammenleben im Sinne des Evangeliums, für den gegenseitigen Respekt, den aktiven Widerstand gegen jegliche Form von Gewalt und für die Sorge um die Schwächsten unter uns. In diesem Bemühen müssen wir auch mit unserer Umwelt achtsam umgehen, im theologischen Sinn der <Bewahrung der Schöpfung>. Die neue Synode soll alles tun, um die Kantonalkirchen dahingehend zu unterstützen.“

Noblesse – des einstigen Bündner Patriziers  von Salis- oblige, und doch sind wir als Mitglieder unseres Dachverbandes und der Sektionen bspw. gehalten, dahin zu wirken, dass  offene Gemüter irgendwelcher ethnischer, religiöser — Provenienz Gastrecht in unseren Kirchen erhalten, die sich als öffentlicher Raum und damit als Anziehungspunkt für Viele verstehn, um so zugleich eine Balance zwischen einer Kirche, die wir auch demokratisch sind, und ihren ‚Obrigkeiten’ zu wahren. Das erste Statut, welches unser Verein sich gab, verschaffte  1871 im Gleichklange mit der ersten Bundesverfassungsrevision den Landes-Kirchenmitgliedern eigne subjektive Rechte – neben denen der bisherigen ‚Staatskirche’. Die Schweiz ist Land. Eher denn Staat, Staatsstruktur – und um nochmals Geschichte auf und aus dem Lande zu bemühn, bleibt daran zu erinnern, wie etwa der Bündner Reformator Johannes Comander im neuen Stadtrecht  Churs von anfangs 16. Jahrhundert verfügte, dass der Weg zum Abendmahle auch fürs ‚Gesinde’ geöffnet wird, es für keine Privilegierten allein gespendet mehr wurde,  die ihren Zugang mit entgeltlichen Plaketten erwarben. ‚Die Kirche sind wir – alle’, die wir uns im Gemüte an den ‚Tisch des Herren’ hinzugezogen fühlen!

Wie, wenn der Abgeordnetenversammlung, welche den Verfassungstext der EKS im Dezember beschliesst, nahezubringen ist, eine Präambel darin aufzunehmen, die ein ‚Kirche sind wir’ als obersten Grundsatz festschreibt? Der Verfassungsentwurf enthält eine Präambel, doch bleibt als Demokratiegebot , den Text als Ganzes in die Verantwortung der Gläubigen zu delegieren. Präambeln sind  – seitdem die französische Constituante am 11. August 1792  beschloss, alle Dekrete ohne Präambeln zu erlassen, wozu Robespierre angestiftet hatte, heute marginal anzutreffen, sie gelten als eine Art ‚soft-law’, doch  Verfassungen sind seither Befehl anstelle guter Rat geworden.  Unsre  Bundesverfassung ist im Namen Gottes verkündet, ER ist ihr Sprachrohr, Anwalt., nach dem gerufen wird, weil ein Gesetz, eine Verfassung selten allein kommt. Verordnungen kommen. Die besagen autoritativ, was die Verfassung sagt – was immer Gott davon hält. Das Recht sorgt für seine eigne Autorität aus mystischen Quellen her. Die angedeutete solche Präambel  zugunsten der Demokratie würde der Verfassung eine inhaltliche Ausrichtung geben, dank welcher die neue EKS greifbar da griffig wird, indem die Kirche in ihren Mitgliedern als ihr Souverän sagt, was Recht auf Recht hat, gibt – Gewalt zu kritisieren, Freiheit des Gewissens zu verteidigen.  Halten wir dafür; Wenn Religionsfreiheit angetastet wird, gerät die Freiheitsordnung  ‚mit historischer Begründung’selbst ins Wanken.

 

Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Einstehn für unsern Glauben daran, dass Gott in Seiner Freiheit uns an ihr Teilhabe gibt. Unsre Freiheit ist noch über den Sternen, unter welchen Friedrich Schiller sie im ‚Tell’ wähnt, verankert.

 

Mit herzlichem Grusse und guten Wünschen für einen besinnlichen Advent

für den Vorstand libref. CH

 

Jean-Claude A. Cantieni

 

Chur, den 18. November 2018

 

 

Zum Jahresende wird auch die Vereinskasse abgerechnet, und wir dürfen die Sektionskassiere und Einzelmitglieder unter ihnen  deshalb um Ihren Obolus  bitten.

Die nächste Mitgliederversammlung, die für 2018 ins nächste Frühjahr , Zwinglijahr’, aus organisatorischen Gründen zu verlegen ist, wird über den Geschäftsgang zu orientieren haben.

d/O.

 

Präsidentenbrief 2018 als Word-Dokument

Präsidentenbrief 2018 als PDF-Dokument