3. Tag – Samstag, 14. Oktober 2017 – Aus. Bildung und Sicht-en

Dritter Tag – Aus. Bildung und Sicht-en  – geplant am 14. Oktober 2017

Hier geht es zur allgemeinen Einführung über „Friede herrscht – proref pilgern“ und zum Verzeichnis der einzelnen Pilgertage.

erste Teilstrecke der Route des dritten Tages

30. Folgen wir dem Duft der Schockolade. Zumindest früher bei Südwind ging dies, als Jugendlicher dann sieben Jahre bei Nordwind, wenn die Toblerone produziert wurde. Heute ist in der Tobler Fabrik die Uni Bern.

Aber nirgendswo studieren sie den primären oder sekundären Sektor. Sie arbeiten in ehemaligen Fabrikhallen und beschäftigen sich vor allem mit dem teritären Wirtschaftssektor – mit der Verschiebung von Geld und beachten nicht, dass eine produktive Leistung nur entsteht, wenn mehr exportiert als importiert wird.

Dienstleistungsgesellschaften werden untergehen!

Brutal mein Zitat, aber das ist meine Überzeugung und dann wäre wieder die Religion und der liebe Gott gefragt. Ob er auch Schokolade isst? In der alten Schoggifabrik ist zum Glück heute die Theologie zu finden. Da könnte man doch Martin Saalmann mobilisieren, der in der Lang Stiftung ist – gegründet zusammen mit libref. Martin hilft sicher mit, selbst mal Neue Geschichte zu schreiben.

31. Die Pauluskirche, wo ich mein erstes kirchliches Dokument erhielt – den Taufschein. Kunststück habe ich immer Jugend Stil gehabt. Spass beiseite, meiner Meinung nach die schönste Kirche in Bern, die dem ehemaligen FED-Chef Greenspan (ein Grüner?) alle Ehre mit ihrem Kupferdach macht.

Aber noch fehlen einige Schneeballwürfe bis zur Kirche. Und wenn Schmid auf Tschäppät gefolgt wäre, hätten wir zwei Anknüpfungspunkte für Referenten. Der erstere hat am gleichen Ort gearbeitet wie ich sieben Jahre – diesem Beitrag gingen drei Mails aus unterschiedlicher Richtung voraus und das Resultat ist in der Grafik zu finden. Kein Biosprit. Mit dem anderen haben wir zu dritt mal im Kursaal über Glückspiele philosophiert, während andere einen Roulettkurs absolvierten. Nichts für uns. Alex hat dann mal eine Pockerschlacht gewonnen – doch ein Pokerface? Zwei Theman, die unsere heutige Zivilisation betreffen.

Und genau gegenüber wo die Inspektoren früher neben grauen tristen Häusern ausgeschwärmt sind um grüne, rote, gelbe usw. Äpfel und vor allem was daraus gebrannt wurde zu kontrollieren, treffen wir auf seiner Strasse eines echt Grünen – Agronom und Philanthrop Fellenberg  von. „Von“ am Schluss, so musste ich in diesem Gebäudekomplex nach Namen suchen. Alles ändert. Heute schreiben einige Stapi. Garantiert nicht Berndeutsch. Vermutlich eine Abkürzung – mit Tippfehler habe ich nicht gesucht – Stapinus, der Patron der Gichtkranken. Oder ein Vulkan, das könnte er noch werden. Stadtpresidänt heisst das – den Stapi gibt es meinetwegen in Bern-Nordost. Tragt Sorge zu eurer Sprache, meiner Mundart.

Nun wissen wir, wer gewonnen hat. Ein Brückenbauer, Alec von Graffenried. „Ein Linker“ habe ich oft gehört. Der rechteste aller Linken. Nicht ganz Mitte, aber liberal. Vermutlich ist da smartvote nicht ganz unschuldig. Der Smartspider zeigt die politische Ausrichtung ob links oder rechts und ob liberal oder konservativ nicht mehr auf. Es gibt ein falsches Bild. Ich habe vor über 20 Jahren ein NDS Umweltmanagement absolviert und bis heute konnte mir noch niemand schlüssig erklären, wieso Umweltschutz links ist. Früher war das anders, da sah man die Ausrichtung exakt.  Bundesrat Schneider-Ammann hat mich einmal bei einer Diskussion über die Grünliberalen gefragt, ob ich mit den Linken sympathisiere. Heute bin ich parteilos, aber immer noch in der Mitte oben, liberal.

Vom Saulus zum Paulus auf dem Weg nach Damaskus – hier könnten wir eine politische Diskussion abhalten. Nicht nur Krieg und Frieden. Ein ganz liberaler, genau aus der Mitte, mit links und recht gerne diskutierend, würde mitmachen. Aus der Berner Politik kenne ich noch einige, die oben in der Mitte angesiedelt sind. Eine bekannte Liberale mit schönen blauen Augen, aber nicht blauäugig und dem weiblichen Namen für „Christ“ müsste mann zudem anfragen. War mal die „höchste“ Schweizerin. Das geht nicht nur durch Mark und Bein sondern auch fast durch Wälder.

sind in der Kirche ähnlich anzutreffen wie in der Politik.  

32. Wieder wird eine Eisenbahnbrücke überquert und wir sind beim Nachbar des Bremgartenfriedhofs. Leider manchmal ein „Lieferant“, das Inselspital. Die Spitalseelsorge ist wohl eine der wichtigsten, wenn mann und frau das Leben revue passieren lassen muss. An vielen Spitälern betreuen die Spitalpfärrer zwischen Leben und Tod mehrere Religionen und schlagen doppelte Brücken. Für etliche ein Ort, wo sie das erste mal in ihrem Leben wirklich beten und für einige der letzte (Helikopter)-Landeplatz.

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33. Irgendwo hier in der Diagonalen haben wir zweimal den Stadtbach überquert. Verschwunden im Untergrund. So wie wir gehört haben, könnte es auch der hoch überragenden Friedenskirche gedeihen. Anscheinend wird über einen Verkauf diskutiert. Ich bin überzeugt, dass wir beim (G)-Lory-Spital auch auf das offene Warmbächli stossen. Die ursprüngliche Führung dieser beiden Bäche (Seite 7) ist nicht ganz einfach nach zu vollziehen. Meiner Ansicht nach handelt es sich beim eingezeichneten Stadtbach auf Seite 11 um das Warmbächli und der Stadtbach fliesst meines Wissens noch heute unter der Stadtbachstrasse dann irgendwo unter dem Bahnhof Bern durch. Müssten wir uns fragen, ob in der 500-jährigen Geschichte von Historikern einiges verdreht wurde oder gab es unbekannte Gewässerkorrekturen. Wie sieht es mit unserer Bibel aus? Stimmt da wirklich alles?

Die Friedenskirche soll eine tolle Akkustik haben und für Konzerte geegnet sein. Ich kann es nicht beurteilen, Ich war noch nie drin und es war die erste von zwei Kirchen auf unserem Rundgang, die verschlossen war und das am Ende vom Pilgerweg.

Auf ihrem Turm hat man, wie Werner weiss, eine wundervolle Aussicht auf die Stadt Bern und viele ihrer Kirchen. Hier könnte man über den innerstädtischen Frieden sprechen oder über die Mobilfunkantennen in Kirchen. Keine Schweizer Stadt steht so in den Schlagzeilen über Demonstrationen, Freizeit- und Sport-, vor allem Fussball- und Reithallen-Veranstaltungen, wie Bern. Das ist irgendwie das Schicksal der Hauptstädte. Mit dem  Sicherheitsdirektor gäbe es mit Sicherheit eine intensive Diskussion.  libref. hat die Begabung, dass sie mit Links und Rechts und auch Konservativen diskutieren kann. Unsere Position ist liberal – viele werden im Alter aber konservativer.

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Die Säulen sind aus Sand gegossen, echt sehenswert und daneben gibt es das Death Cafe wo man auch über eine sinnlichere Kirche diskutieren darf.

34. Auf dem Weg zur Thomaskirche passieren wir die Vidmarhallen. Mir kommen Erinnerungen ans kunstwerk.fabric8 ag (ab 2. Beitrag) in den Sinn. Hier wäre auch die Freikirche NTG zu finden. Bern haben wir verlassen, wo es mehrere Freikirchen gib. Büroschränke und Tresore wurden früher hier gefertigt. Platz in Schubladen, für lästiges Papier zu archivieren. Heute scheint es, dass viele Ähnliches wie die 95 Thesen ablegen statt lesen – geschweige denn, dannach leben.

Die ersten Gebäude wurden im gleichen Jahr gebaut, wie das Stadttheater Bern – vor 115 Jahren. Heute trifft man sie auch hier, zusammen mit dem Berner Symphonieorchester mit einem Saal, der geeignet wäre … und wen treffe ich bei Flagprint? Luther, der die Bibel auf eine Fahne druckt? Nicht einmal den Gründer. Alles ändert. Die Firmen, die Gebäude und das umliegende Quartier – fast nicht mehr zu erkennen. Nein, da hängt einer beim Eingang …

Meine Gedankenblitze brauchen wohl nicht erläutert zu werden. Kleines Nachmittagskonzert.

Von der MontageStrasse zur KranStrasse – die Räume der NTG.

35. Das Liebefeld gehört zu Köniz. Nicht nur die Thomas-Kirche ist versteckt, auch der Eingang, wenn man auf dem Parkplatz ankommt und eben die Türe zum Kirchgemeindehaus geschlossen wird. 10 Meter würden uns trennen. Dafür können wir dann den Tag nach dem ersten Frost geniessen und das Innere der Kirche, das uns wesentlich besser gefällt, als das Äussere. Frost! Vor kurzem haben wir den ehemaligen Produktionsstandort von Carbagas passiert. Nach dem Tod einfrieren?  Können, wollen, dürfen wird das?

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zweite Teilstrecke der Route des zweiten Tages

36. Schloss und Kirche bilden eine Einheit. Unser ehemaliger Präsident Pfr. Max Balsiger hätte sicher viel über „seine“ Kirche erzählen können und deutlich mehr als ein halbes Jahrhundet über die Geschichte der Liberalen aus eigener Erfahrung. Haben sie gewusst, dass die Berner und Bümplizer früher nach Köniz in die Predig gingen, in die Gemeinde, wo später der nordkoreanische King Kong aufwuchs.

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37. Nicht weit weg, nach einem Marsch durch den Friedhof und der Überquerung des Sulgenbachs stehen wir vor der kath. Pfarrei St. Josef. Eine Kirche, die viele für gewöhnungsbedürftig halten. Der Eingang sieht wie bei einem Industriekomplex aus – entschädigt werden sie im innern durch die wunderschöne Lichtführung.

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38. Wir gehen in Richtung Gurten in den Spiegel. Den halten wir uns nicht vor sondern geniessen die schöne Aussicht auf Bern – die schönste Stadt der Welt, wer es noch nicht wissen sollte. Wir werden jetzt relativ lange keine Brücke mehr überqueren. Bevor Brücken gebaut werden, ist gemäss Plato ein unüberbrückbarer Abgrund zwischen zwei Seiten. Vor dem Balsigerrain machen wir Halt. Hat der was mit Max zu tun? Wir stehen vermutlich vor der grössten Kirchenspitze in Bern, der Kirche Spiegel – eigentlich heisst sie Stephanuskirche. Die Frage ist immer dieselbe, was ist die „Kirche“.

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Andreas der I: „Das Bild ist auf einer schweizweit bekannten Konfirmationskarte.“

39. Vom Spiegel wo Bundesrätin Simonetta Somaruga wohnte, wäre es ein kurzer Weg zum Zieglerspital.  Die meisten werden jammern, wir pilgern eine Stunde länger zuerst dem Gurtenhang entlang und dann durch das ehemalige Amplewil, heutige Kreisuwil. Schon das Fahren auf dem Rennrad durch Wabern, war früher eine Tortur – mehr Verkehrsampeln als Einwohner. Die Bewohner haben stärker zugenommen, als die heutigen Verkehrskreisel. Echtes wabern bei Bern durch Verkehrsberuhigung …

… nicht Weibern oder Wa-Bern. Für den ÖV, die Mehrheit der Radfahrer und die Fussgänger eine mustergültige Lösung.

Die röm.-kath. Kirche WabernSt. Michael ist von aussen und innen sehr speziell. Meiner Ansicht nach die schönsten Kirchenfenster in Greater Bern.

Und weiter durch die Wandermatte … und falls sie die letzten 400 Meter nicht alleine finden, hier die

dritte Teilstrecke der Route des zweiten Tages

Vielleicht hat schon jemand eine Idee, wie wir das Kartenproblem einfacher gestalten könnten. Denken sie in den nächsten Minuten nach, wer das Problem allenfalls lösen könnte. Und wenns klappt, dann gibt es noch eine Geschichte, wieso ich dort nicht Assistent des Direktors wurde. Verraten wirs doch gleich. „Diese Stelle wäre Ihnen zu langweilig.“ Damals müssen sie also noch über Zeit verfügt haben. Heute braucht es Goodwill oder Geld. Werner, ein ehemals hohes „Militärtier“ wird seinen Charm ausspielen.

… bei der Sprachheilschule der Salome Brunner-Stiftung. Hier könnte man innehalten oder sich mal den Film über das Wasser zu Gemüte führen. Behinderungen jeder Art, sind oft ein Tabuthema. Die Kirche sollte dies ändern.

40. Was lag naheliegender, als dass wir in Wabern nur drei Punkte einzeichneten. Schliesslich wurde Wabern auch nicht von Anfang an auf dem Rundgang als Idee eingetragen. Nun haben wir ein echtes Problem. Auf diese Punkte müssen wir sechs Gebäude verteilen. So weit liegen die nicht auseinander. Je nach Karte alle unter einem Filzstiftpunkt anzutreffen. Die Hauptstrasse hier dürfte aber gegen 150 Meter breit sein. Relativ gesehen, denn das entspricht dem Massstab 1:215 000 aus dem Europa-Autoatlas, der früher in vielen Fahrzeugen auf der Heckablage lag und irgendwo auf Seite 5 stand: *Schweiz – mit Bewilligung des Bundesamtes für Landestopographie.

Pilgern nach Santiago de Compostela ist heute so gesehen eine Kleinigkeit. Ausgelatschte Wege, millionenfach betretene Treppenstufen … Sehende sehen, wo es weitergeht. In der Aglo von Bern, könnte das schwieriger werden. Es gibt sogar Wegweiser zum Jakobsweg in der Schweiz und wir sind hier an der kürzesten Entfernung zum offiziellen Weg – rund zwei Kilometer fehlen. Entscheiden sie sich, ob sie diese kleine Distanz machen wollen, anschliessend wird es härter, als wenn sie „nur“ beim liberalen Pilgern bleiben. Egal wo, Pilger sind  einfach Verkehrsteilnehmer.

Kartenmaterial muss her – von der Swisstopo. Das ist oft genauer als Google, aber etwas trickreicher. Beide haben ihre Vorteile. Ein Thema, das begeistert. Der Filzstiftpunkt auf der Karte ist heut kein Problem mehr. In den vergangenen 500 Jahren hat es auf diesem Gebiet enorme Änderungen gegeben. In ihrem Sortiment gibt es zumindest eine Karte zum Pilgern, die ich mit Garantie nie bis zur Spitze auf 8848 Meter durchwandern werde. Übrigens, George Everst, der Vermesser, Kartograf hat „seinen Berg“ nie gesehen und unser Hausberg, der Gurten hat doch die überragende Höhe von 8858 – 10 Meter höher? Eine Stelle ist zuviel. Welche? Ergäbe eine sensationelle Fotomontage. Entdecke Bern im Kleinen. Wir möchten euch beim Pilgern dabei haben. Abgemacht?

Keine Fotomontage, auch kein Kreuz und der Hahn, das Symbol der Reformierten, finden sie, wenn alles klappt nächstes Jahr auf unserem vierten Pilgertag in der Nachbarschaft auf der reformierten Kirche.

 

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