Kategorie-Archiv: 10 Diverses

Fröhliche Weihnachten

Wir sind nicht der Zeit voraus, hoffen aber, dass wir demnächst wieder geordnetere Verhältnisse auf der Welt antreffen.

Ostern ist das wichtigste Fest für uns Christen. Aber Hand aufs Herz, können sie nicht auch einfacher erklären, was an Weihnachten geschehen ist. Und wird nicht Weihnachten meist intensiver gefeiert als Ostern.

Wissen sie, wer den Weihnachtstag auf den 25. Dezember festgelegt hat? Papst Julius I. Wann starb er? Am einem 12. April – heute haben wir den 12. April. Der Namenstag ist Julius. Das wohl wichtigste Ereignis je an diesem Datum, war der erste Mensch im All – Juri Gagarin. Unsere Kinder wären vielleicht anderer Meinung – Disneyland Paris wurde eröffnet. Vieles kreist hier um einen Mittelpunkt. 1633 beginnt an diesem Tag die Inquisition in Rom die förmliche Befragung Galileo Galileis wegen dessen Lehre des heliozentrischen Weltbildes. Etwas kurzfristiger, fünf Jahre, dauerte die Helvetische Republik. Das Gold Vreneli wird heute vor 123 Jahren in Umlauf gesetzt. Meine Grossmutter hat mir erzählt, dass sie die Dame, die Model stand, gekannt hat. Muss mal bei meinem Onkel nachforschen.

Wenn sie ein Gold Vreneli suchen, dann schauen sie doch nach dem 100 Franken Vreneli von 1925. Wissen sie, was am heutigen Datum in diesem Jahr war? Ostern. Sorry, für mich fast nebensächlich, denn Ostern wechselt regelmässig das Datum. Aber der 12.4. ist immer am 12.4. Viel wichtiger für mich war, dass meine Mutter an diesem Datum geboren wurde. Dass sie ein Osterhase war, hat sie oft gehört. 95 wäre sie heute geworden.

Mit dem Tod beschäftigen sich die meisten in der Corona-Krise vermutlich öfters, als in normalen Zeiten. In der NZZ am Sonntag berichtet Gottfried Locher darüber. Am 12. April 1665 starb das erste Opfer in London an der grossen Pest. Rund 70 000 Tote allein in London. Corona ist nicht einzigartig. Das sollte uns Mut geben. Vielleicht nicht ganz alles glauben, was dargereicht wird. Aber versuchen sie sich zu schützen, was manchmal nicht ganz einfach ist.

Freude hatte ich an einem Brot, das diese Woche mit einem Osterbrief im Milchkasten lag. Wir sollen es am Gründonnerstag mit einem Schluck Wein geniessen. Und was für einen Wein … von einem Bekannten, der vor Jahrzehnten verstorben ist … ich habe we(i)nige Flaschen geerbt. Chanteauvieux – Dôle 1975 – das von einem großen Brot abgeschnittene Stück. Ich glaube nicht an Zufälle. Heute eine Assemblage (Gemisch … so meine ketzerische Sprache) und in spätestens 3 Jahren zu trinken. Wir sollten vielleicht mal zurückdenken – die heutige Zeit überrascht manchmal. Vielleicht nicht zum Besten. So tut eine „Corona-Pause“ gut. Allenfalls sehr gut. Wer schenkt ein Brot. Die Post? Die funktioniert zurzeit eher C-Post mässig. Um 14.00 Uhr wird die Post zugestellt und zwei Stunden später wird entfernt, der Schalter und der Briefkasten verriegelt. Die Ostergrüsse werden sicher an Weihnachten eingetroffen sein … Privatisierung hin oder her.

Zustände wie im alten Rom. Schauen sie sich Ben Hur an, der zielt auf Ostern ab, oder hören sie Jesus Christ Superstar – hab ich im 1972 in London gesehen – Stehplatz für ein Pfund. So werden sie Ostern, die Zeit, etwas näher verstehen. Ostern, wie gesagt, nicht ganz einfach. Ich habe mal bei der Kreditanstalt auf Weihnachten Osterhasen im Schaufenster ausgestellt – Kommentar: „Wir sind der Zeit voraus.“ Der oberste Boss hat sich mit dem internen Mail gemeldet: super!

Von wem war das Brot zum letzten gemeinsamen Essen von Jesus und seinen Jüngern – von unserer Kirchgemeinde … und heute Morgen gab es die Predigt digital. Danke Nadia.

Um Ostern war der Tod von Jesus – an Weihnachten die Geburt. Wir haben heute einen „Abstands-Befehl“ von 2 Metern. Nicht ganz alle haben ein Bett von zwei Metern und die Partnerin eine „unbefleckte Empfängnis„. Ab Dezember 2020 müsste es extrem viel weniger Geburten geben. Familien haben es allenfalls schwer – maximal fünf Personen dürfen heute zusammen sein. Zum Glück haben wir drei und nicht mehr Kinder.

Bundesrätin Somaruga setzt sich ein, dass Risikogruppen nicht ausgeschlossen werden. Wer ausschliessen will, ist nicht ersichtlich. Der grüne deutsche Boris Palmer ist im Nachbarland dafür. Keine Ahnung, wer Recht bekommt. Später werden wir statistisch nicht exakt sagen können, wer Recht hatte. Es hätte allenfalls viel mehr Tote gegeben, wenn keine Schutzmassnahmen  getroffen worden wären. Herzlichen Dank allen, die sich eingesetzt haben. Merci auch dem Chefkoch im Corona Notstand für seinen Einsatz. Keine einfache Aufgabe zu entscheiden – geschweige denn, es allen Recht zu machen. Ich habe heute Abend Ratatouille angeschaut – die Ratte die kocht. Ja, zu viele Köche verderben den Brei … und morgen herzliche Gratulation zum 65 – zum alten Eisen gehörend, für einige wegzusperren. Meiner Meinung nach verletzt das die Menschenrechte. Schutz hin oder her. Diese Menschen haben Erfahrung, was sie sich zumuten wollen. Der eine mehr, der andere weniger.

Geniessen sie den Ostermontag … und denken sie nicht unendlich  über die Situation nach. Das Leben ist endlich. Hoffentlich können sie sich noch lange, möglichst schmerzfrei an ihm erfreuen …

… lest die Kommentare … das gibt Kraft.

Nachtrag: Habe eben den Beitrag von Sandra-Lia Infanger über Menschenrechte gelesen – gefunden auf FB … übrigens, sie hat heute Geburtstag, am Ostermontag

… und bei unserem Revisor Yahya den Beitrag „Der Fastenmonat ohne Fasten

Persönlich – Die etwas andere Sonntagspredigt, GV und pilgern 2020

Persönlich“ hat jeder seine Vorlieben für den Sonntagsmorgen. Vielleicht am 15.12. im Kursaal Bern: „Kirche und Politik: Katharina Hoby und Claude Longchamp.“

Liebe Katharina nimm es mir nicht übel, aber meinen sechs Pfarrerinnen und Pfarrern habe ich einige Male gesagt, dass ich am Sonntagmorgen nach dem Frühstück mit der Familie eigentlich mein wöchentliches Sprudelbad und die Sauna geniesse möchte. In meiner Amtszeit in einer durschnittlichen Stadt wurde eingeführt, dass jeden Donnerstag eine Predigt abwechseln in einem unserer zwei reformierten Tempel stattfand. Ab und zu besser besucht, als an einem Sonntag.

Du als Kassierin der Sektion Zürich wirst hier informiert, dass

… am 7. März 2020 um 11.00 in Königsfelden …

  … die gesamtschweizerische GV/HV oder Mitgliederversammlung …

stattfindet. Dein Bruderherz Res Peter hat sicher noch keine Zeit gefunden, darüber zu berichten. Er ist daran, noch einen Zwingliplatz in Zürich einzurichten …

… die Martin Luther Strasse gibt es seit gestern in Zürich und war exakt fertiggestellt zum Vollmondtag, ankomme Freitag den 13. Der Köbi Kuhn Platz muss frauenhalber noch 500 Jahre warten. Falls du nicht weisst, wo diese Strasse ist, helfen dir die Dackel von Reinhard Mey weiter. Demnächst werden laut Gerüchteküche einige Chiotta beim Zwingli-Platz im Kirchgemeindehaus des Neumünsters nach Trüffeln suchen.

Links Res, die Ex-Zirkuspfarrerin Katharina Hoby, ich mal nicht fotografierend, Reiner (Huch, libref. ist nicht erwähnt), Ulrich Zwingli (na ja, wir probieren ihn an die Mitgliederversammlung einzuladen) … und rechts Andreas Cabalzar. Ein echter Kämpfer, bei Facebook ist Andreas.3 und bei uns im Vorstand der 4. Andreas, André oder Res … und fünf nicht so tapfere. Darunter eine einzige Frau, die uns auf die GV verlassen möchte. Verena, bitte überlege dir das doch noch einmal.

Links und rechts, das gibt es nicht nur in der Politik, sondern auch sinngemäss in der Kirchenpolitik. Unsere Position ist klar. In der Mitte, liberal, progressiv, oben. Der Ehrlichkeit halber muss ich sagen, dass einige ältere Mitglieder, genau wie in der Politik, im Alter eher konservativ wurden. Es gibt sogar Parteien, die nicht mehr echt liberal, sondern eher konservative Züge aufzeigen.

Genau vor 450 Jahren hatte man diese Problematik auch in Köigsfelden. Sind die Berner jetzt links oder rechts? Wenn alles klappt wird uns Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg und vielleicht auch seine Frau über das geschichtsträchtige Vindonissa orientieren und durch die sehenswerten Gebäude führen. Ich erinnere mich an Bourbaki und an die 2. Kappeler Milchsuppe. Eines sei klargestellt: dass auf diesen beiden Links die Bilder und Folien fehlen, sind nicht die beiden verantwortlich, die Bern und den Aargau kennen, sondern alleine die Zürcher, die einen Transport von Zürich nach Bern nicht ganz schafften. Genau genommen, sind wir nach Fraubrunnen umgezogen, damit die Männer etwas kürzer treten müssen … und die dort können sogar Deutsch, die meisten sogar Berndeutsch. Das einige Bemerkungen über „unseren Zirkus“, wobei wir nicht so hoch auf dem Seil tanzen und Schlagzeilen werfen.

Wenden wir uns doch dem zweiten Gast von Persönlich – Claude Longchamp – zu. Lieber Claude, als wir uns kennen lernten hattest du Herzklopfen. Nicht du warst zu jung, sondern dein Blog. Der Stadtwanderer schreibt am Schluss seines letzten Beitrages auch über links und rechts. Du hast über 12 Jahre geschrieben und wir von libref.ch als ehemaliges Mitglied von swissblogpress sind jetzt mit unserem Blog mehr als 14 Jahre unterwegs und der Finanzblogger, als Urgestein aller deutschsprachigen Finanzblogs mit dem Finanzblog.com oder .ch schon bald 15 Jahre.

Vielleicht bloggst du ja weiter oder kommst mal mit proref.ch in Bern ans Pilgern.

Der vierte Tag Pilgern ist am 22. August 2020. Wir beginnen um 10.00 Uhr vor dem grossen Tor beim Historischen Museum in Bern.

Claude, du bist herzlich willkommen und würdest garantiert auch mehr wissen, als wir alle zusammen. Du könntest ja unseren Kirchenführer rund um Bern mit 95 Punkten auch ergänzen, präzisieren. Nur eines, wir werden garantiert wieder in kleinem Kreis pilgern.

Katharina, Claude und Res für eure öffentliche Präsenz am 15.12.2019 resp. am 9.2.2020 viel Glück und Spass und hier noch ein bekanntes Lied über Künstler, Clown und Seilakrobat

… und wie immer hat alles zwei Seiten.

Nachtrag: Das Podcast von Persönlich ist hörenswert. Eine der besten Sendungen. Nur einige Beispiele. Longchamp hat seine Frau gefunden, weil diese Klaus Stöhlker interviewen wollte und dann echte „Vorliebe“ mit Claude nehmen musste. Klaus hat er allenfalls später als Mitglied von Swissblogpress kennengelernt. Stöhlker hat vermutlich sein Blog eingestellt.

Das Markenzeichen von Claude – die Fliege, das Mascherl, Schlips oder der Querbinder. Die oben, von Jean Tinguely ist zumindest aus meiner Sammlung. Öfters schaue ich mir aber meine Tinguely-Weinetikette an – ein seltenes Sammlerstück.

Fliegen liebt auch Katharina. Zumindest hat sie sich in jüngeren Jahren ein Zubrot verdient indem sie Dokomumente via Flugzeug zum Beispiel von Zürich nach Mailand brachte. 50 Franken Verdienst und wusste nicht einmal, was in den Dokumenten zu finden war. Das waren noch Zeiten.

Zwischen Erde und Himmel

Es gibt Sachen, die können wir nicht erklären. Viele Menschen können die nicht mal wahrnehmen, geschweige denn nachvollziehen.

Das Unsichtbare wird sichtbar.

„Schuld“ das wir das heute können ist Wilhelm Conrad Röntgen und Marie Curie stelle die radioaktive Strahlung fest. Sie hatte zumindest psychisch das Fingerspitzengefühl für Ionen, büsste das aber mit dem physischen Fingerspitzengefühl ein. Für Kunst braucht es auch Fingerspitzengefühl. Ob das hier vorhanden ist, soll jeder selbst entscheiden.

Die Energie, die Strahlung, die diese Performance ausstrahlt kann man auch messen. Da die meisten Physiker nur beweisbare Dingen akzeptieren, lachen viele darüber. Aber das erstaunliche ist, dass sie nicht das Berner Münster besucht haben müssen, um vor Ort die Boviseinheiten zu messen. Hier wird Energie entzogen. Sie können das am Bildschirm nachmessen. Mit dem Pendel. Wenn sie das nicht können, aber feinfühlig genug sind, dann schauen sie sich dieses Bild einmal ein Stunde lang an und achten dann auf ihre Herztätigkeit und die herrschende Kälte im Körper. Thierry Carrel, der im ersten Link erwähnt ist, weiss garantiert mehr darüber. Das wäre einmal eine Idee für unsere Berner Kollegen – den Podiumsleiter hätten sie in ihren Reihen.

Mit etwas Fingerspitzengefühl können sie sogar feststellen, auf welcher Seite des Chors die Röntgenbilder stehen. Dort wo es leicht kälter wird. Nicht verzweifeln, das können längst nicht alle. Aber alle wünschen sicher unserem Vorstandsmitglied gute Genesung, denn von ihm mussten sicher einige dieser leicht schauernden Fotos gemacht werden.

Drei Tage später am Morgen des Heiligen Abends in der Auvergne.

Wir waren die einzigen Hotelgäste in Sauxillanges neben dieser Kirche.

Auf der gegenüberliegenden Strassenseite hatte mein Büsi wohl die allerbeste Garage, die es je genossen hat und das bei einem Auto, in dem schon Prinz Charles als Passagier mitfahren durfte. Katzen suchen Störungszonen, aber so gesehen schein ein achtzehnjähriger blechiger panther onca doch eher ein Fahrzeug zu sein. Rund 15 000 Boviseinheiten. Hier haben früher die Mönche des Klosters geschlafen.

Der Ausblick aus der „Garage“ auf den Kreuzgang.

Zur Zeit liegt so schätzungsweise auf jedem dritten Fahrzeugin Frankreich auf der Konsole vor der Frontscheibe ein Gilet Jaune. Für diese Bewegung darf man ruhig Verständnis aufwerfen, sicher nicht aber für ihre unfriedliche Handlungen und Zerstörungen. Reihenweise wurden Radargeräte verbrannt oder mit Plastik abgedeckt, wie wir auf der Rückfahrt sehen konnten.

Ein kleiner Tipp. Bei Strassensperren die Sicherheitswese aus der Tasche der Rückenlehne klauben und schwenken. Wir wurden immer mit Hallorufen und Applaus durchgelassen und könnten gerade zu dieser Stunde sogar Suppe geniessen.

Liberté, égalité, fraternité an der Marie. Die Lampe bei Liberté ist erloschen. Zufall? Am Platz daneben sind jetzt garantiert viel mehrMenschen, in gelben Jacken, anzutreffen, als auf diesem Bild. Übrigens, ieser Platz ist am Samstag ein Eldorado für Korkenzieher-Sammler.

Zurück aus Südfrankreich in der Schweiz. Klimaschock. Die Kunstwerke von Schang Hutter liegen wieder einmal unter Schnee (Punkt 13) und derjenige, der mich in meinem Leben am längsten begleitet hat, ruht hier auch seit zwei Tagen unter dem Schnee. Auf meinem Original von Schang steht: „Du lebst nur einmal!“ Geniesst das Leben, es wird auch für sie einmal mit dem Tod enden. Alles Gute im 2019 …

 

DAS PULSIERENDE HERZ und unsere ZELLEN als Sender und Empfänger

Der etwas andere Vortrag über das Herz unter anderem mit Prof. Dr. Thierry Carrel und und und … … …

Die verschiedensten Einladungen habe ich schon in einem der drei Blogs untergebracht. Meist ist das einfach. Aber bei diesem Vortrag, bei dem mich unser Einzelmitglied Bruno Leugger v/o Schmutz bittet, die Einladung weiter zu leiten, wird es nicht mehr ganz so einfach.

Einladung zum öffentlichen Progressia -Podium von Donnerstag, 8. März 2018, 18 Uhr in der Aula der BFH – TI, Biel, Quellgasse 21:

Podium DAS PULSIERENDE HERZ – FLYER

Begleitnotizen

Die Sache wäre ja getan, ich müsste nichts mehr schreiben. Aber hier geht es nicht um einen chirurgischen Anlass, wie man technisch ein Herz repariert. Übrigens, meine Pumpe hat jetzt deutlich über zwei Milliarden Zyklen hinter sich, ohne jemals WD40 im Einsatz anzuwenden. Unglaublich. Vermutlich gibt es auf der Welt keine Maschine, die so oft und regelmässig, das heisst ohne jeglichen Stillstand, ihre Arbeit verrichtet.
Aber Herzen gibt es einige auf der Welt. 8 Milliarden Menschen, Pferde, Kühe, Hühner, Würmer – nun wird es endgültig kompliziert mit den verschiedenen Herztypen. Der Blauwal pumpt sechsmal die Minute 350 Liter Blut durch seinen Körper. Eine Stechmücke, obschon sie Blut saugt ist sie kein Säugetier, wohl weniger, aber alle Mücken insgesamt wohl mehr, als das grösste Säugetier.
Ob Pflanzen auch ein Herz haben? Zumindest die Artischocke und der Kopfsalat. Kommunizieren können sie garantiert. Am einfachsten stelle ich das bei Unkräutern fest. Die können sich anpassen. Verhalten sich im Wuchs ähnlich wie Nutzpflanzen in der Umgebung. Manchmal habe ich das Gefühl, dass die intelligenter sind als viele Menschen, die einfach planlos ausreissen. Sie können ja Prof. Dr. Klaus Ammann fragen. Ob er weiss, dass die „W.Nuss vo Bümpliz“ einen Zusammenhang mit dem Botanischen Garten hat? Beim ersten Tag beim proref pilgern – Punkt 10 – haben wir darüber diskutiert. Mit Elisabeth, Bünes Mutter, habe ich letztes Jahr lange gesprochen … über Gott und die Welt. Sie kennt das Geheimnis auch. Zwei Buchstaben aus dem Wort Liebe enthalten die echten Initialen. Sucht weiter! Irgendwie kommt mir jetzt die Alperose in den Sinn.
Über das Herz könnte man noch stundenlang schreiben … hoffentlich schlägt es noch Jahrzehnte lang. Wenn ich Energie in meinen Körper laden will – nicht mit Nahrung oder Flüssigkeit – so geht das am schnellsten, wenn ich sie in der Herzgegend will. Sie kommt dann automatisch durch die Füsse, Beine hochgeschossen. Die meisten Menschen könnten das lernen, wenn sie wollen. Welche Energie das ist, gibt es Vermutungen, die wissenschaftlich noch zu wenig gut bewiesen werden können. Vermutlich wird es auch nicht in Biel zum Durchbruch kommen. Ein weiterer Stein, Leute von Ideen zu überzeugen. Ich denke, dass hier Neutrinos am Werk sind. Skalarwellen? Lachen sie nur, wenn sie finden, das sei Aberglaube oder Verschwörungstheorie. Kennen sie die Geschichte von Galieo Galilei? Und sie bewegt sich doch. Die Katholische Kirche brauchte genau 350 Jahre um ihren falschen Glauben einzugestehen.
Ich bin abgedriftet, für viele, die meisten unverständlich. Das ist mir egal. Kehren wir wieder zum Herzen zurück. Vielleicht gibt es während dem Apero Zeit, über Schwindelanfälle zu diskutieren, deren Ursachen man nicht kennt und ihnen deshalb nicht helfen kann. Drei Fälle kenne ich. Statistisch nicht sehr aussagekräftig, aber jeder hat eine zu grosse Aorta. Und hängt allenfalls Kopfweh in andern Phasen des Lebens zusammen. Der eine Referent hätte Zugriff auf zwei Dossiers.
Der Vortrag wird von der Studentenverbindung der Progressia organisiert – siehe Link zu Doodle für die Anmeldung.
Progressiv, fortschrittlich erinnert mich irgendwie an www.proref.ch. Schmunzeln sie über etwas Konservativerem …

… oder Ethischem wie der Moderator Bruno v/o Schmutz die Kraft des Herzens im Unternehmen wirken lässt …

… und rückblickend noch ein Foto mit Bruno, wo ich ihn kennen gelernte …

… v.l.n.r. Yahya, einmal etwas versteckt – Bruno – stehend der Schreiberling oder sollte ich besser sagen, am liebsten ein „Jünger“ von Preisträger Peter Bichsel  des prix-libref in Erlenbach.

EFK-Bericht und Anhang – hier sind sie

Der EFK-Bericht, der drei Tage vor der USR III Abstimmung vorgestellt wurde, zeigt einige Probleme auf.

Dieser Beitrag wurde zuerst auf dem Finanzblog veröffentlicht.

„4.2.5 Ergebnisse nach Auswirkungsart
Eine detaillierte Betrachtung nach Auswirkungsart zeigt, dass die Ämter bei den Auswirkungen auf den Bund in 80 % der Fälle die Mindestpunktzahl erreicht haben. Von den sieben Botschaften, die den Test nicht bestanden haben, waren eine für den Bund von hoher, vier von mittlerer und zwei von geringer Relevanz“
Zitiert wird Seite 50 … da ist ganz Schönes zu finden. Und wer meinen Sarkasmus nicht bemerken sollte, da folgen Aufstellungen, die mir die letzten Haare aufstellen. All die, die noch viele Haare haben, könnten sich diese ausreissen.
Was da veröffentlich wird, zeigt ein absolut trauriges Bild für die Schweizer Demokratie. Nicht für alle, denn es gibt einige, die sich dagegen stellen. Aber im Durchschnitt ergibt dieser Bericht ein ganz schlechtes Zeugnis für:
– den Bundesrat
– die Politiker und Lobbyisten der vereinigten Bundesversammlung
– etliche Chefbeamte, auch wenn die schon lange keine Beamte mehr sind aber sich wie Könige aufführen
Und der annex, herzlicher Dank, dass der nicht in Räthoromanisch abgefasst wurde … ich habe den französischen Anhang nur durchgestöbert, lesen wäre mir zu mühsam. Anderen dürfte das leichter oder auch mühsamer gehen. Übrigens, bis Seite 50 ist er schon auf deutsch übersetzt. Die Sprache ist leichter verständlich, als wenn sie französische Regionalzeitungen lesen, die meistens von Dorflehreren fast in Prosa verfasst wurden.
Die Unternehmenssteuerreform III habe ich sowohl im Bericht wie im Anhang nirgends erwähnt gefunden. Mit einer extrem hohen statistischen Wahrscheinlichkeit kann aber gesagt werden, dass hier ein tiefes Punktresultat erreicht worden ist. Das heisst, wichtige Informationen wurden dem Stimmvolk mit Sicherheit vorenthalten.
Es ist aber ein Armutszeugnis, dass den Medien vorgeworfen wird, dass sie diesen Bericht nicht interpretieren können. Total 215 Seiten und für Deutschweizer in verschiedenen Sprachen. Na ja, irgendwo steht, dass der Vorwerfende für einfache Fragen zwei Monate brauchte und für komplexere auch zwei Jahre, bis eine Antwort eintraf. Unsere Medien und die Blogger berichten etwas schneller und sorry, wenn sich mal einer leicht irrt, weil er etwas Verstecktes nicht gelesen hat.
Die Zusammenfassung ist auf rund zwei Seiten zu haben. Eines ist aber toll in der Schweiz, dass wir die Berichte öffentlich einsehen können. Wir? Die ganze Welt darf mitlesen und in einigen Ländern würde nach deren Recht jetzt Köpfe rollen. Aber die richtigen, nicht derjenige, der die schreibende Zunft total tollpatschig kritisiert, denn eigentlich hat er ja ein Superwerk vorgelegt.

Bundesrat Brändli …

… viel zu schreiben über das eindeutige NEIN zur Unternehmenssteuerreform III gibt es nicht.

40,9% JA zu 59,1% NEIN – das sind 44,5% mehr NEIN- als JA-Sager. Ich mag mich nicht besinnen, wann die letzt Abstimmung zu Ungunsten des Vorschlags des Bundesrates abgelehnt wurde – und nach so eindeutig. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte:

Herr BR Brändli hat absolut Recht. In zwei Jahren sollte eine ausgereifte Unternehmungssteuerrevision IV kommen. Ich freue mich, dass jetzt sogar BR Brändli begriffen hat, um was es hier geht.

Und noch eins, es soll ja niemand mehr sagen, dass die Linken das USR III abgelehnt haben. So viele Linke gibt es in der Schweiz gar nicht. Es ist nicht BR Brändli, der jetzt jammert, dass die Frist gar  nicht eingehalten werden kann. Es ist derjenige, der am Anfang am lautesten geschrien hat und dem Volk gedroht hat. Dieser Schuss ging nach hinten los und es wäre vielleicht angebrachter gewesen, dass man sich schon früher Gedanken darüber gemacht hätte, was unternommen werden muss, wenn einmal die JA-Sager verlieren.

Nebst Wahlen gibt auch das Skifahren an der WM Anlass zur Freude: Gold für  Beat Feuz und Wendy Holdener und Silber für Michelle Gisin.

Im Ausland gibt es noch nicht viele Berichte über dieses Thema – die leichtere Einbürgerung ist das grössere Thema (60,4% JA). Und im grossen Kanton wurde Frank-Walter Steinmeier zum Bundespräsidenten gewählt. Seinen Vorgänger Joachim Gauck habe ich nur einmal erwähnt. Wie bei USR III ist es für Politiker manchmal nicht leicht, hinter die Kulissen zu sehen.

Nebst Gewinnern gibt es auch die andere Seite. Mein Namensvetter Kurt Marti hat einmal gesagt: „Es gibt kein ewiges Leben.“ Es hat sich bei ihm bestätigt.

Fukushima strahlt – we kill the world

Verrückt, was mit USR III am Wochende herauskommt ist fast nebensächlich …

… und sollten sie es nicht wissen, NEIN und sonst sind sie nicht dabei. Wer in Panik kommt, kann mal diesen Artikel lesen, bevor es zu spät ist. Aber bedenken sie, einer kauft und einer verkauft … oder anderes gesagt: einer hat Geld und der andere braucht oder will es. Ob es auf Deutsch einfacher ist, soll jeder für sich entscheiden.

Kein strahlendes Thema: We kill the world – mehr im Finanzblog – aber hört ganz besonders auf die Kinder. Fukushima gegoogelt und es werden booking.com und tripadvisor.de – sensationell günsig, grossartig – vorgeschlagen. Fehlt nur noch dass sie strahlende Ferien werben. Und Kernenergie.de, die auch Werbung betreibt, ist doch schon bis März 2015 vorgestossen. God bless you.

USR-III-Befürworter geben 19 Mal mehr aus

„Der Wahlkampf zur Unternehmenssteuerreform III spitzt sich zu. Derweil wird bekannt: Finanziell wird mit ungleich langen Spiessen gefochten.

Der Text ist nicht von einem von libref. Punkt. Der ist aus der Berner Zeitung und beachtet doch die Kommentare. Wunderbar. Falls sie sich nicht von den Bernern beeinflussen lassen wollen, dann eben nicht. Dann lest doch den Tages Anzeiger – genau gleich.

Was haben wir ausgegeben. Genau Null Franken. Und es wird auch keine Spesenrechnung kommen – ich verbuche diese nämlich. Gut, ich kenne einige Tricks, wie man verbuchen könnte. Aber das ist bei unserem Vereinsvermögen im unteren 5-stelligen Bereich nicht nötig. Trotzdem sind wir so was wie eine Statusgesellschaft – aber nicht im juristischen Sinn.

Unser Signet oben, das ich gleich mit einem „NEIN“ versehen habe, hat uns aber etwas gekostet. Freiwillig. Der Zeichner konnte durch meine Erfahrung im Umstellen des Blogs profitieren und dann hat er bei einem Mittagessen noch Res Peter kennen gelernt. Das ist mit Geld fast nicht aufwiegbar.  „Mit klarer Sicht“ – dein Mittagessen damals in der Kanti des Gymers wurde bezahlt und muss auch nicht als Einkommen versteuert werden.

Gestern habe ich noch eine wunderschöne Bemerkung beim liberalen Pilgern anbringen dürfen, müssen. Mit dem Stichwort „Neuhaus“ suchen – oder noch besser, den Artikel lesen und mitmachen. Dort ist noch ein viel schönerer Film verlinkt. Zwei Berner sprechen über das doch recht heikle Thema.

 

Statusgesellschaften – ein Wort, das fast keiner kennt

„Privilegierte Statusgesellschaften, die derart minimale Steuern bezahlten, seien einfach nicht fair – auch nicht gegenüber der Bevölkerung, betont Fetz.“

Die Arena – der Ort wo die Gladiatorenkämpfe stattfinden – stattfanden: „Gladiatoren (aus lateinisch gladiator, zu gladius für „[Kurz-]Schwert“)[1] waren im antiken Rom Berufskämpfer, die in öffentlichen Schaustellungen gegeneinander kämpften. Der Kampf der Gladiatoren gegeneinander wird als Gladiatur bezeichnet. Gladiatorenkämpfe waren Bestandteil des römischen Lebens von 264 v. Chr. bis Anfang des 5. Jahrhunderts nach Chr.“ Viel hat sich in den vergangenen 1500 Jahren nicht geänndert. Übrigens, Arena ist ein Schwimmhilfsartikel Hersteller aus diesem „abgesoffenen“ Reich.

Maurer stehen da vor einem unvollendeten Werk. Hier sind die Fetz-en so richtig geflogen, nicht lammartig eher lampartig, weil Dachdecker sind gefragt sind und vor allem Glaser, die vor rauhem Wetter schützen und Durchsichtigkeit hinein bringen. Noch fehlt es an überzeugender Grössi. Anspielungen auf allenfalls noch lebende Gladiatoren wären rein zufällig.

Einige Stimmen:

Der in der Mitte ist nicht Hermann Hess von der FDP, sondern Erich Hess SVP. Und so wie ich es beurteilen kann, ist Erich eher am andern Ende anzusiedeln, aber bei einem Geburtstagsessen spricht mann eigentlich weniger über Steuerangelegenheiten. Zumindest ist in Michaels Online-Seite das Bild nicht zu finden, aber in meinem Büchergestell.

Ach ja, was ich noch sagen sollte. Wenn so einige Paradebeispiele bekannt wären, wer so alles hinter Statusgesellschaften steckt, dann würde dies garantiert Wirklichkeit …

  • Watson – stimmen sie am Schluss ab – Resultat wäre herrlich, aber in der Realität etwas übertrieben

Wir haben die Nase voll … und derjenige, der mir die „Schnuderlümpe“ – diesen Ausdruck männiglich für Andersgläubige einzusetzen überlassen wir anderen – überreicht hat, meint, sie hätten schon was Neues auf Lager. Da muss ich nur auf den Stockzähnen schmunzeln … darüber habe ich schon lange geschrieben.

Und mal kurz in der Kiste gewühlt, kommt mir Contrabzock 72 in den Sinn … made in Basel ? Verstehen sie nur Zahnpasta? 18 ml gabs gestern nach der Sitzung im HB ZH – max white, whiter teeth in 5 days. Ob man damit auch Westen bürsten kann? So knappe 2 Prozent des Textes ist auf Deutsch – das Ausland befielt, sind wir wirklich im falschen Film?

Film? Das ist Realität und wie bringt man diese Viecher wieder in den Käfig?

Echt tolles Ding, Werbung, die wirklich mal Spass macht. Der Magic Mirror von RockarRockme. Und wer setzt sich seit jeher mit moderner Technik auseinander – die Kirche. Johannes Gutenberg’s  Hauptwerk – die Bibel. Hier wäre er aber zerfleischt worden, hiess er doch Gensfleisch. Übrigens, der Chef des Zauberspiegels war persönlich aus London anwesend. Unterhaltung auch in Englisch. Der hat garantiert noch keine Statusgesellschaft – aber ein Statussymbol von einer modernen Litfasssäule.

Nachtrag: Ein Leserbrief  „Nein zu einer einseitigen Notlösung – BaZ Forum“ von unserem Mitglied, der heute bei der BaZ eingereicht wurde – bei bazonline.ch finde ich den Artikel und den Leserbrief (noch) nicht.

 

Die NEIN-Anhängerschaft steigt dauernd

Nicht nur „die Linke jubelt“ – die NZZ sieht schon eine Möglichkeit, wenn das NEIN kommt. Das deute ich so, dass die „Alte Dame“ von USR III alles andere als überzeugt ist.

Lesen sie den letzten Abschnitt im verlinkten Beitrag – der ist noch fast sensationeller, als dass  Frau alt Bundesrätin Widmer Schlumpf gegen die Vorlage ist, denn diese ist nicht mehr so, wie sie von ihr ausgearbeitet wurde. Dieser Abschnitt bedeutet doch nichts anderes, als dass sie sich eingestehen, dass die bürgerliche Seite mit grosser Wahrscheinlichkeit verlieren wird. Übrigens, sollten sie es noch nicht gelesen haben, diese doch bei einigen Konservativen noch beliebte Zeitung hat Mühe mit der Ortung von politischen Positionen: „Wir denken nicht rechts oder links, sondern liberal„. Falls der Erfinder dieses Spruchs noch bei der NZZ in finanzieller Abhängigkeit steht, wäre eine Denkpause oder Umstellung ganz gut angezeigt. Hiermit schlage ich dieses Plakat offiziell für unseren Komicwettbewerb vor.

Frau Widmer Schlumpf hat Mut. Bravo, dass sie bei ihrer Meinung bleiben. Die NEIN-Anhängerschaft steigt dauernd. Und ich staune immer mehr, wer sich als Ja-Anhänger mit nichtssagenden Phrasen zu Wort meldet … zum Teil bekannte Personen, denen man heute nicht mehr alles glaubt. Und mit dem Glauben haben wir nicht unbedingt einen schlechten Riecher.

Guets Mörgeli, aber schon bald haben wir fünf vor Zwölf – übernächstes Wochenende ist AB-Stimmung – Stimmung, geht hin und schreibt NEIN!