Kategorie-Archiv: 07 Buddhismus – Hinduismus – Islam – Sikhs

Yahya life aus Pakisten – kurz nach den Wahlen



Dr. Yahya Hassan Bajwa, 47, Kommunikationswissenschaftler, Dolmetscher und Dozent schrieb als 14-jähriger ein Lebensziel auf. Es ist eine, seine Lebensphilosophie. Er berichtet aus Pakistan, das von der Bevölkerung her, das sechst grösste Land der Welt ist.

— Erste Resultate der Wahlen in Pakistan
An erster Stelle ist nun die PPP der Familie Bhutto. Den zweiten Platz nimmt die ML-N der Familie Nawaz Sharif ein. Abgeschlagen ist die ML-Q, die durch den pakistanischen Präsidenten Musharraf unterstützt wurde. Auch sehr interessant ist die Tatsache, dass die fundamentalistische Partei von Fazal ur Rehman nur gerade 7 Sitze gewinnen konnte – eine Ohrfeige an die sogenannten Islamisten.

–Es wurden Anschläge befürchtet – Meldungen: Leute blieben den Urnen fern aus Angst vor Anschlägen – bisher verlief alles ruhiger als erwartet – Wie ist die Stimmung jetzt in Islamabad?
Es ist richtig, nach den verschiedenen Anschlägen und der Ermordung von Benazir Bhutto, der Vorsitzenden der PPP, hatte die Bevölkerung Angst, an politischen Versammlungen teilzunehmen und deshalb blieben sicher auch viele den Wahlurnen fern. Die Zeitung „The News“ meldet, dass landesweit 25 Personen während den Wahlen umgekommen sind. Wichtig ist dabei, dass die meisten Opfer im NWFP zu beklagen sind – in der Nähe von Waziristan, dem Talibanland. In Islamabad hingegen war die Wahlbeteiligung mit 50-60% sehr hoch. Nach Medienberichten sind gesamtpakistanisch gesehen rund 25-30% der Wähler und Wählerinnen an die Urne. Heute geht das Leben für die meisten Menschen wieder ganz normal weiter. Die Strassen Islamabads sind wieder – wie an jedem Arbeitstag – mit dem überquillenden Verkehr der Pendler verstopft. Die Normalität ist wieder eingekehrt. An einigen Orten sieht man noch Menschen, die vor den Wahlbüros ihrer Partei warten. Doch für die meisten Pakistanis steht Geldverdienen und die Sorge um das Überleben wieder an erster Stelle.

–Reden die Leute über die Wahlen? Was schreiben die Zeitungen?
Die Urdu Zeitung Jang aus Rawalpindi schreibt in Fettschrift: „Die Türme sind gefallen – Sujaad, Sheikh Rashid, Rau Sikander, Humayun Akthar und Hamid Naser Chatta sind gefallen“ – alles ML-Q Politiker;
„Nawaz Sharif: Musharraf muss gehen. Die abgesetzten Richter müssen wieder eingesetzt werden“ Roznama Express, Islamabad;
Und ein schöner, lautmalerischer Urdutitel: „Heisser Kampf zwischen Pfeil und Tiger – beim Fahrradreifen ist die Luft draussen“ Roznama Jinnah, Islamabad. In dieser Urdu Zeitung werden also die Parteizeichen verwendet, die den jeweiligen Parteien zugeteilt wurden, damit auch die meisten pakistanischen Analphabeten nicht aus Versehen den falschen Kandidaten wählen, der ihnen gar nichts bezahlt hat.

Englisch sprachigen Zeitungen titeln

„Die Demokratie rächt sich“ The News – hoffen wir, dass die Rache nicht gewalttätig wird oder
„PPP, ‚N’ werfen die PML-Q aus dem Rennen“ The Nation;
Frontier Provinz ist da noch vorsichtig und schreibt: „PML-N, PPP scheinen die Wahlen im Sturm zu gewinnen“ – nach jedem Sturm kommt eine Ruhephase, hoffen wir, dass dies auch in der Politik der Fall ist.

„All the King’s men, gone“ – damit meint man die Kandidaten der Königspartei von Musharraf, die ML-Q. Daily Times.
Die Zeitungen stellten fest, dass einige politische Schwergewichte ihren Sitz gestern in den Wahlen verloren haben. So zum Beispiel der Präsident der ML-Q, Chaudhry Sujaat Hussain. Letzte Woche, als wir aus Lahore berichteten und praktisch gegenüber den Chaudhries einquartiert waren, zwängten sich Tag und Nacht unzählige PWs, die bunt bemalten Lastwagen, die laut kreischenden und Umwelt verpestenden dreirädrigen Rikshaws durch die Strasse vor den Villen der Chaudhries. Gestern war diese Strasse gesperrt, denn eine riesen Party war geplant. Nach den ersten Wahlergebnissen wurden dann eilig die Tische weggetragen und den Besuchern gesagt, dass es doch besser sei, wieder einmal zuhause zu essen.
Ein anderes Schwergewicht ist Sheikh Rashid, der als Kandidat der ML-Q aus dem Lal Haweli in Rawalpindi – wie sein Palast genannt wird – seinen Hut nehmen musste. Der zigarrenrauchende Lebemann hat wohl ausgespielt und reiste noch gestern Nacht nach Spanien in die Ferien. Er verkörpert für mich das politische Gewissen Pakistans. Er war nun fast 24 Jahre in jeder Regierung in irgendeiner Funktion dabei und wechselte die Parteien nach Lust und Laune. Als ich ihn einmal interviewte und nach der politischen Loyalität fragte, antwortete er: „Was heisst da Loyalität gegenüber der PPP oder Muslim League. Meine Partei ist jene, die gewinnt.“ Wenigstens ein ehrlicher pakistanischer Politiker. Nun, dieses mal hat es wohl nicht ganz geklappt, doch er ist ein Stehaufmännchen. Lassen wir uns also überraschen.

–Es gibt ein gespanntes Warten auf definitive Resultate. Gibt es überhaupt den Glauben, es könnte sich etwas ändern, wenn die Opposition gewinnen sollte?
Alle warten auf die definitiven Resultate. Was aber jetzt schon feststeht: Musharraf konnte gestern zu Recht in seiner TV-Ansprache sagen, dass er sein Versprechen gehalten hat – die Wahlen waren mehr oder weniger fair, mehr oder weniger frei, mehr oder weniger transparent und auch mehr oder weniger friedlich. Dass die Opposition so stark abschneiden würde, wie es bis zum jetzigen Zeitpunkt der Fall ist, damit hat wohl niemand wirklich gerechnet. Die Menschen wollen eine Änderung, doch die Frage ist natürlich welche? Meistens sind es nur die Kontonummern jener, die in der neuen Regierung das Volk abzocken. Viele Menschen, die wir in den letzten Tagen und Wochen begegnet sind, haben auch ganz klar gesagt, dass sie keine Änderung erwarten, egal wer die Wahlen gewinnen wird. Einige meinten auch resigniert, dass sie gar nicht stimmen gehen.

–Kurz Ihre eigene Biografie: in Pakistan geboren, mit 2 Jahren in die Schweiz gekommen – seit 1984 Schweizer – wie oft Sind sie in Ihrer alten Heimat?
Ab 2001, seit ich mit dem Aufbau der Sozialprojekte von LivingEducation beschäftigt bin, reise ich mehrmals im Jahr nach Pakistan. 2007 war ich fast das ganze Jahr über in Pakistan und reiste in die Schweiz nur um meine Familie zu besuchen und für meine Vorlesungen.
–Sie sind in Pakistan oft im Dorf Paran – Nähe Faisalabad – der 3. grössten Stadt Pakistans, westlich von Lahore – Was erscheint Ihnen der grösste Gegensatz im Alltag dort zur Schweiz?
Ich habe gelernt, das pakistanische Volk hochzuschätzen. In der Schweiz kann man das ganze Jahr mehr oder weniger unter normalen Verhältnissen arbeiten. Im Sommer wird es hier während mehreren Monaten so heiss, dass man sich kaum mehr bewegen kann. Dann folgt die zweimonatige Regenzeit. In den Dörfern und auch in vielen Städten verwandelt sich der Boden in eine Schlammasse. Dies wurde mir während den Wahlen letztes Jahr bewusst, wie stark das Leben und die politischen Aktivitäten von Kälte und Regen abhängen. In Pakistan ist es im Winter kalt, denn man hat keine Zentralheizung und oft gibt es auch keinen Strom. Drei Monate im Jahr kann man den Pakistani wegen der Kälte kaum brauchen. Ja, und dann ist noch der Monat Ramadan, dann wird gefastet. In der restlichen Zeit wird vom Stress ausgeruht und ab und zu gearbeitet.
–Wie spürbar ist dort die aktuelle Politik – z.B. Die Demonstrationen der Anwälte? Der Ausnahmezustand, den Pervez Musharraf letztes Jahr verhängte? Oder die Ermordung von Benazir Bhutto im Dezember?
In den meisten Dörfern merkte man gar nichts. Die Ermordung von BB hat Konsternation hervorgerufen. Doch das Leben ging normal weiter. Die Bauern waren beschäftigt mit der Ernte und der Sorge, ob sie genug Wasser erhalten. Ich wurde während der Wahlkampagne von Zafar Waraich in Rahim Yar Khan im Dezember von einem Dorfbewohner gefragt, wann der Ausnahmezustand endlich aufgehoben wird – dabei war er schon seit 10 Tagen ausser Kraft.
Nur wenn man in die Grossstädte ging, wie z B Faisalabad, dort gab es Demonstrationen der Anwälte. Eine mühsame Sache für jede Person, die vor Gericht einen Fall hängig hatte, denn mehrere Monate musste man zwar alle 10 Tage vor Gericht erscheinen, wurde aber wegen dem Streik auf den nächsten Termin verwiesen. Eine unzumutbare Situation für Menschen, die zu Unrecht in Haft waren und wegen dem Anwaltsstreik nicht einmal eine Haftentlassung auf Kaution erwirken konnten.

—-Zum Bild hier vom Alltag in Pakistan, der von Gewalt geprägt scheint durch Selbstmordanschläge – Wie ist die Wahrnehmung hierzu in Paran?
In meinem Dorf, in dem LivingEducation Projekte durchführt, merkt man nichts von der Gewalt und Selbstmordanschlägen, die meist im Grenzgebiet zu Afghanistan stattfinden. In den Dörfern halten sich die Leute in Trab, in dem sie sich gegenseitig wegen Landstreitereien anzeigen und sich dann wieder vor Gericht treffen. Dies kann sich dann in die Länge ziehen, weil Mal der Richter nicht kommt oder dann die Anwälte streiken oder wegen einem hohen Besuch aus Islamabad das Gericht einfach geschlossen wird, natürlich ohne dass man benachrichtigt wird.
–Wie ist der Unterschied vom Land zur Stadt – z.B. in Lahore?
In den Städten haben wir weiche Ziele, wie z.B. eine Moschee, die in die Luft gejagt wird, weil die Gläubigen einer falschen Religionsrichtung angehören. Auch Märkte waren immer wieder Zielobjekte, da man dort vielen Menschen durch einen Anschlag schaden kann. Die Stadtbevölkerung ist somit irritiert und verängstigt. Vor allem auch die Oberschicht, die nicht mehr ihre Parties sorgenfrei feiern kann. Doch der Durchschnittsbürger ist besorgt, wie er an seinen Arbeitsplatz gelangt, wie er seine Familie ernähren kann. Dies waren auch die Gründe, weshalb in den Städten nur wenige Menschen an den Wahlveranstaltungen und an den Wahlen teilnahmen.

–Vor Wahlen in der Schweiz diskutieren die Leute am Stammtisch und in TV-Sendungen –Wie wird in Pakistan über Politik geredet?
Natürlich wird auch in Pakistan heftig diskutiert und debattiert. Trotz allem, die Medien waren recht frei und es wurde auf die Wahlen eingegangen. Die Anschläge überschatteten jedoch die Kampagnen und die Angst war in jeder Diskussion ein wichtiges Thema.
–Im Westen hat man die Angst, Extremisten könnten in Pakistan die Oberhand gewinnen und damit die Atommacht Pakistan beherrschen. Ist das ein Thema in der Bevölkerung?
Die Pakistanis sind gegen die Extremisten. Dies zeigen nun auch die Wahlen. Die islamistische Partei von Fazak ur Rehman hat bis jetzt gerade einmal drei Sitze gewonnen. Die Islamisten waren sich dieser Niederlage bewusst und die meist Mullah-Parteien sind schon gar nicht angetreten – ein Boykott hat ihr Gesicht gewahrt, scheinbar. Doch das Volk hat ihnen eine Ohrfeige verpasst und auch den ausländischen Medien, die in fast jedem Pakistani einen Talibankämpfer vermuten.
Die Atombombe ist der Stolz der Nation. Dies war ein Wahlthema. Nawaz Sharif rühmte sich in den Wahlen, dass er für die Bombe verantwortlich ist. Auch BB rühmte sich, dass ihr Vater der Initator der A-Bombe sei. Die Pakistaner werden niemals zulassen, dass irgendjemand ihnen ihre Atombombe wegnimmt. Dass bei einer Explosion nicht gerade viel von Pakistan übrig bleibt, das ist den wenigsten Befürwortern der Bombe bewusst.
–Wie ist Ihre eigene Einschätzung? Was ist die grösste politische Sorge der Bevölkerung?
Für die Unterschicht, wie sie überleben kann. Für die Oberschicht, wie sie noch reicher werden können.
–In Indien erleben wir einen wirtschaftlichen Aufschwung – Wie ist dazu die Wahrnehmung in Pakistan?
Wenn es Indien gut geht und Pakistan zu einem starken Handelspartner Indiens wird, dann hat es einen sehr positiven Einfluss. Es macht auch Sinn, mit dem Nachbarland starke Handelsbeziehungen aufzubauen. Viele IT Spezialisten aus Indien arbeiten in der Schweiz, doch auch immer mehr Pakistanis drängen sich ebenfalls erfolgreich in den IT Markt. Und am Schluss, der pakistanische Bauer hat nichts gegen den indischen Bauern auf der anderen Seite der Grenze.

–Zurück zu den Wahlen: Wahlen seien eine Farce, hiess es im Vorfeld – Jetzt gibt es Meldungen von Fälschung, Betrug, Frauen, die vom Wählen abgehalten wurden – Wie sind Ihre eigenen Beobachtungen und die von Zeugen?
In Lahore hatten wir die Möglichkeit mit einer Gruppe Ahmadi Muslime zu sprechen, die seit 1974 zu einer nicht-muslimischen Minderheit erklärt worden ist. Seit 1974 wählen sie nicht mehr, da sie, um wählen zu dürfen, sich schriftlich bekennen müssen, dass sie keine Muslime sind. In diesen Wahlen haben alle Bürger und Bürgerinnen gemeinsam gewählt. Für die Ahmadis gibt es aber eine separate Wählerliste. Sie sind seit 34 Jahren aus dem politischen Leben ausgeschlossen. In der Pressekonferenz des Informationsministerium stellte Radio DRS die Frage, weshalb die Ahmadis nicht frei wählen dürfen. Nazar Memoon antwortete in einem äusserst hässigen Ton, dass dies gelogen sei. Doch das Gemurmel der pakistanischen Journalisten liess erkennen, dass wenigstens sie die Frage verstanden hatten – all den ausländischen Journalisten schien diese Tatsache kaum bekannt zu sein. So gesehen ist die ganze Wahl natürlich eine Farce. Doch vielleicht sind nicht alle Menschen vor dem Recht gleich – dies gilt auch für Frauen, die manchmal nicht einmal als Mensch wahrgenommen werden. Deshalb auch das Schweiz-pakistanische Menschenrechtsbüro für Frauen, Dast-e-Shafqat, das sich für rechtlose Frauen einsetzt.

–Nun zu einem Ausblick: Wie geht es nach den Wahlen weiter? Vor allem für die Bevölkerung – wirtschaftlich, im Bereich Bildung und im Alltag?
Das Leben wird für die meisten Menschen genau gleich weitergehen, wie vor den Wahlen. Nur, die Versprechen der PPP oder ML-N, dass nun alles wieder viel billiger werden wird, wird sich nicht erfüllen. Das wird vielleicht auch der Grund sein, weshalb die nächste Regierung nicht sehr lange an der Macht bleiben wird. Es sei denn, dass es Musharraf gelingt eine nationale Einheitsregierung zu formieren, die die wirtschaftlichen Probleme erfolgreich angeht.

–Wie weit ist eine Demokratisierung möglich? Wie sehen Sie die Korruption, das Militär als Macht? Was, wenn Musharraf weniger Macht hat? Ist die PPP als Familien-Erbe Partei überhaupt fähig, etwas zu ändern? Wer steigt nach der Ermordung Benazir Bhuttos in Pakistan überhaupt in die Politik ein?
Das pakistanische Volk hat heute gezeigt, dass es friedliche, freie und transparente Wahlen durchführen kann. Es könnte ein Schritt in Richtung Demokratie sein. Doch, solange Politik als ein Geschäft angesehen wird, um noch mehr Macht zu erringen, um noch mehr Geld zu verdienen und die Familienclans der Bhuttos, Sharifs und wie sie alle heissen mögen, die Partei als ihr Aktieneigentum betrachten, hat Demokratie keine Chance.

Islamabad, kurz nach den Wahlen im Februar 2008.

Yahya Hassan Bajwa, 47, Kommunikationswissenschaftler & Dolmetscher, Dozent; Verein Living Education mit div. Hilfsprojekten in Pakistan; Büro für Forschung & Kommunikation in Baden

Frühere Life-Berichte aus Pakistan – die Berichte dürfen kopiert werden, aber bitte die Quellen angeben, damit die folgenden Berichte auch gelesen werden können. Danke und ein spezielles Merci an meinen «Privatkorrespondenten» und Kollegen Yahya.

Vor einem Jahr erschienen: 8. internationau Tag vor Muetersprach – demzufolge ist heute der 9. Internationale Tag der Muttersprache

Vor zwei Jahren erschienen: ÖRK-Vollversammlung in Porto Alegre

Text und Foto: Stephan MartiFinanzblog

Gurdwarasahib


Integration means to speak like the others.

Can you speak five minutes – in English please. And write your text although in the internet. Some words about an Indian newspaper … Dear Sikhs, will do so (though).

Dear guests

let me try to speak to in English. My mother tongue is Bernese German. In this part, in Langenthal (long Valley) we speak a dialect like this. There are three important things in Langenthal.

1. We are average
2. We are central on all ways
3. We are multicultural

To the average: Langenthal is the average of Swiss people. And average is a mathematic figure build by large and small, poor and rich. But no person is average, everybody is special.

We are central on the transit way within Switzerland, within Europe and within the whole world. But everybody has his central place. Now in the moment, it is in the Sikh temple. The central place all people is the place, were they are at home, were they are happy.

We are multicultural in our town. Three churches (under law of the canton), perhaps once a minaret, one temple and about then free-churches. We live together, most time friendly and in good neighbourhood in our Christian culture. And the best for you Sikhs is, if you will be very well integrated in Switzerland. The best way, is to know the language spoken on the place.

Dear Karan Singh, I have you a gift. The New Testament. Not that you have to change your religion. But our Bible you can get although in English, in Pundschab or in German – it is a help by translation. My Bible is in Bernese German, try to understand this language. In one year I like to speak with you only in our language. Learn in the Bible and learn from your children Swiss German, not only High German or English – or if you stay in a other region within Switzerland, then speak French or Italien.

On the end of the speech who was a little bit longer I changed my turban (a gift from the Sikhs) to my really French beret. That is my culture – in our student association I’m called Beret …

… and next, you will find the pictures you asked me to place for you and the Indian Newspaper …

Turbans

… turbans (jpg large)

priest

people on the ceremonie

music

Bhaiharnek Singh Rajpura and Bhai Sukhdev Singh performing Keertnatgurdu (Keyboard) (jpg large – music 1)

music 2

(as large jgp)

Stephan Marti-Lanolt with turban

(sml jpg large)

Test and most fotos: Stephan Marti-Landoltfinanzblog

Übersetzungshilfe – sie dürfen ruhig etwas schmunzeln – mit dem (Brillen)-Bügel ist hier eigentlich der Tempel gemeint …

Informationen über die Sikhs


Karan Singh ruft mich eben an: «Haben sie die Nachrichten von Radio32 gehört?»

Das habe ich nicht. Aber gleich nachgeholt und ihm die «Info 32 Magazin mit regionalen Nachrichten» von heute um 18.00 mitgeteilt. Ab Lautsprecher über das Festnetztelefon auf sein Handy, damit er im Sikhs-Tempel mithören kann.

«Langenthal: Sikhs-Tempel ohne Schulden

Recherchen von Radio 32 zeigen: die Anschuldigungen von letztem Sommer gegen die Sikhs-Stiftung sind falsch. Ein Handwerker hat seine diesbezüglichen Pfandrechte nicht wahrgenommen.
(unter: Info32 Magazin) … hören sie selbst – ab 1 Minute 40 Sekunden …»

Karan Singh ist erfreut. «Jetzt vernehmen die Leute die Wahrheit!» Das Handwerkerpfandrecht wurde gelöscht. Einige haben es auf Grund zwei Artikeln vermutet, dass die Beschuldigungen gegenüber den Sikhs vermutlich falsch waren. Im Oktober schrieb die mzBern «Streit um Geld nach Eröffnung des Sikh-Tempels» und Judith Stofer im «der Bund» über «Gebet und Meditation trotz Schlagzeilen». Beide Artikel sind interessant zu lesen. Ganz alles habe auch ich nicht gewusst. Aber auf Anfrage doch drei Journalisten geraten, wo man allenfalls zu Informationen kommen kann. Es freut einem manchmal, wenn sich herausstellt, dass einige Leute Blogbeiträge bis zum letzten Abschnitt lesen.

Schön wenn Karan Singh herzhaft lacht. Aus diesem Grunde noch ein Foto, das ich am Tag der Tempel-Einweihung «geschossen» habe. Der Kleber ist auf dem VW-Bus (im obigen Link, auf dem dritten Bild ist noch die Heckscheibe knapp zu sehen) …

Mafia

… Ernst, hast du gewusst, dass hinter dem Tempel ein Einsatzkommando bereit stand? Vermutlich nicht, der Anlass ging friedlich vorbei. Der Wagen samt Mafia Kleber gehört Pfarrer Ernst Sieber, der an diesem Tag auch geehrt wurde.

Text und Foto: Stephan Marti-Landoltfinanzblog

Sikhs und eine Frage zur Religionsfreiheit


Der Tempel der Sikhs, der Gurdwara, wurde eingeweiht. Ein Fest, bei dem Religionsfreiheit gelebt wurde …

Sikhs 1
Sikhs 2
Sikhs 3
Sikhs 4
Sikhs 5
Sikhs 6
Sikhs 7
Sikhs 8

… und einige Nicht-Sikhs vom weltweit ranghöchsten Priester der Sikhs geehrt wurden. Herzlichen Dank für das Verständnis das ihr unserer christlichen Kultur entgegenbringt. Müssen wir jetzt auch mit Morddrohungen rechnen? Es stimmt mich traurig, dass einige Gäste aus Sicherheitsgründen nicht erschienen konnten. So weit sind wir nun in der Schweiz und vermutlich wegen fundamentaler Christen …

Es könnte sein, dass dies im Zusammenhang mit einer Pressemeldung vom Samstag zusammen hängt, in der einige Sachen mehr als unkorrekt wieder gegeben wurden. Blogger haben oft einen Wissensvorsprung und den gebe ich der Besitzerfamilie des Verlags gerne weiter, wenn ihr keine andern Quellen findet. Meine oder die Telefonnummer der Anlaufstelle in Zürich-Stadelhofen habt ihr … auf, dass wir in der Schweiz den richtigen Blick bekommen.

Text und Fotos (bis auf die letzte): Stephan Marti-Landoltfinanzblog

Kabarett um Minarett – Teil 2


Um das Minarett in Langenthal hat sich wieder einiges getan …

… zum Einen hat Verena einen Kommentar bei den Liberalen hinterlassen, bei dem ich Stellung zu einem möglichen Rechtsrutsch in der Durchschnittsstadt der Schweiz nehme.

… zum Andern sind etwelche Zeitungsmeldungen erschienen. Der Leserbrief in der BernerZeitung von Fürsprecher Kettiger trifft nach meinem Rechtsempfinden den Nagel auf den Kopf.

… sogar 3476 haben die Petition unterschrieben – aber nicht 1000 aus Langenthal sondern nur ungefähr 700. Die haben halt andere Ansichten, als die Liberalen. Aber hier in Langenthal kann man trotzdem zusammen diskutieren. Der Zufall will es vielleicht, dass eine meiner Töchter eine Kollegin von Patrick Freudiger ist und der Sohn von Stefan Zeller schon oft meinen Sohn bei uns zuhause besucht hat – spielen, gemeinsam etwas unternehmen und Aufgaben zusammen machen. Das ist eben die Demokratie. Ein wichtiges Gut, das in vielen islamischen Ländern unbekannt ist.

… wenn wir schon die Schule angetönt haben, die verschiedene Menschen zusammenbringt, sollte man auch die sehr positive Forderung der FDP in Murten über ein Gesetz für Integration erwähnen. Nicht sonderlich gut finde ich die Idee über eine Schuluniform und eine strikte Trennung von Kirche und Staat hätte im Kanton Bern vermutlich verheerende Folgen für die Kirche.

… und so aufregend scheint die ganze Angelegenheit auch wieder nicht zu sein. Heute von gestern (pdf-File gleiches Fenster) schreibt: «Gegen Minarett – Langenthal SO …». Die am nächsten gelegene Nachbarstadt zu Langenthal (BE) ist Zofingen (AG) und dort wissen zumindest die Besitzer von «heute», dass wir zum Kanton Bern gehören. Aber es ist von den Redaktoren schon erwähnenswert, dass sie den Oberaargau nicht im Kanton AG suchen

… im saemann ist eine Tagung «Kirche und Minarett» bei der Islamischen Gemeinschaft (Mazedonisches Zentrum) ausgeschrieben.

… und was sagen die drei Kandidaten für das Stadtpräsidium auf ihrer Homepage dazu? Paula Schaub schreibt in ihrem Blog etwas über das Minarett und für Kurt Blatter ist es (noch) kein Thema und mein Favorit Thomas Rufener mit der grössten politischen Erfahrung wird das Thema wohl wie üblich ganz sachlich anpacken.

Text: Stephan Marti-LandoltFinanzblog

Kabarett um Minarett?


Zürich hat ein Minarett, in Wangen bei Olten hat der Kanton für den Bau entschieden und in Langenthal sind Einsprachen hängig.

Für das Minarett-Kabarett und das Minarett-Theater sind keine Eintrittskarten erhältlich. Das Theater und das Kabarett eines Minaretts wird in aller Öffentlichkeit vorgeführt. Für Liberale ist das Ganze nach vollziehbar aber sicher nicht verständlich. Der Widerstand kommt eher aus freikirchlicher Seite. Mit den Geschehnissen im Nahen Osten ist begreifbar, dass einige Angst haben. Diese scheint aber unbegründet zu sein. Seit über 14 Jahren ist die Moschee, der Raum dort. Keiner regt sich auf, keiner nimmt Kenntnis, keiner stört sich. Aber jetzt, wo sie zeigen möchten, dass sie nicht im Untergrund leben ist man dagegen – zumindest 76.

Und die andern 14’500? Den meisten wird es wohl gleich sein. Die Sikhs haben einen Tempel. Weshalb die Muslims nicht auch ein Minarett?

Was ist eine gute Religion? Die NZZ hat dazu ein gutes Dossier erstellt. «Es ist besser, ein guter Mensch zu sein als ein guter Muslim.»

Minarett Langenthal

die rituellen Sitten in der Mosche

Text und Bild: Stephan Marti-Landoltfinanzblog

sigs eso – Sikhs eso


Wie fühlen sie? How you feel about sikhs? Unterschiede, Gemeinsamkeiten. Das Thema einer Rede anlässlich der heutigen Feier der Gemeinschaft der Sikhs in Lotzwil.

Dieses Thema ist nicht eine leichte Aufgabe für mich. Karan Singh hat sie vor drei Tagen an mich gestellt. Ob ich seinen Erwartungen gerecht werde, weiss ich nicht. Aber wir haben den Weg noch immer zusammen gefunden, auch wenn wir eigentlich total gegensätzlich sind. Er gelernter Koch, ich Vermögensverwalter mit ökonomischem und ökologischem Hintergrund, ich Vorstandsmitglied der Liberalen Reformierten der Schweiz und nach 6 1/2 Jahren abtretender Kirchgemeinde-Ratspräsident der reformierten Kirche Langenthal und er Projektleiter für den Bau des Sikhs-Tempels der bald eingeweiht wird. Einerseits weiss ich, dass viele Sikhs anwesend sein werden, andererseits auch, dass die indische Fernsehstation Aufnahmen machen will. Schon nur die Wahl der Sprache ist nicht einfach. «Sprechen sie deutsch!» – so Master Karan Singh. Es sind Sikhs hier, die in Genf wohnen, besser Englisch den Französisch können, Leute aus der Deutschschweiz sind anwesend, die vermutlich die Sprachen aus dem Punjab verstehen. Pakistan, Indien , Nepal – hier versteht man mich nur auf Englisch. Aber umgekehrt ist es für mich auch nicht einfach. Ein indisches Englisch, bei dem ich oft meine Mühe habe. Und gerade deshalb verstehe ich mich mit Karan Singh gut. Keine englische oder amerikanische Aussprache, etwas Eigenes, etwas, ähnlich wie das Berndeutsche im deutschen Sprachgebiet. Beide Sprachen sind gemütlich und es verlangt Konzentration, um diesen Dialekten zu folgen.

Konzentration ist etwas, das den Christen oft nicht gegeben ist. Wir sind ungeduldig, hastig, wollen immer möglichst alles schnell machen. Das gefällt mir an den Sikhs. Man hat Zeit. Man nimmt sich Zeit. Man diskutiert, philosophiert und versucht sich zu arrangieren damit man sich verstehen kann. Wir wohnen alle in der Schweiz, arbeiten in der Schweiz und einige fühlen sich besser aufgehoben in diesem Land, das seit Jahrhunderten einer Insel gleicht, als andere. Sikhs sind Personen, deren man ansieht dass ihre Wurzeln nicht einheimisch sind. Die Männer tragen einen Turban – orange zu festlichen Anlässen oder in irgend einer Farbe, vorwiegend schwarz oder blau. Ein religiöses, kulturelles Erscheinungsbild wie es in unserem Nachbarstaat Frankreich zumindest in öffentlichen Schulen verboten ist.

Hier bei uns kommt man dank solchen «Äusserlichkeiten» ins Gespräch. Man ist anders – aber die meisten denken gar nicht anders als liberale Christen. Im Herzen fühlen wir ähnlich, aber wir wurden anders erzogen. Es sind Äusserlichkeiten die uns unterscheiden. Sikhs schlafen sogar mit einem einfachen Turban und deshalb weiss ich gar nicht, ob mein Kollege Karan Singh wie ich eine Glatze hat. Er hat aber einen längeren Bart, schneidet seine Haare nicht. Ein Bart ist einerseits eine kulturelle Ausdrucksweise, die im nahen und mittleren Osten zum normalen Erscheinungsbild gehört. Bei uns sind Bartträger wie ich eher die Ausnahme – eher konservative oder auf der andern Seite moderne Menschen tragen bei uns einen Bart. Man fällt auf, tanzt eigentlich aus der normalen Rolle.

Bei uns sieht man in Bergregionen häufiger Bartträger und ähnlich, wenn man den Punjab, Pakistan, Indien, Kaschmir und Nepal Richtung Osten über die Berge des Himalaja verlässt, wird ein Bart nicht mehr zum religiösen Symbol, sondern zu einem genetischen Erscheinungsbild. In China, dem Nachbarland gibt es wenige Bartträger – sie sind selten. Meist nur alte, weise Männer tragen einen Bart. Keinen Vollbart, eher schütter, locker. Bartträger wie wir sind selten und fallen entsprechend auf. Nicht negativ, man bringt ihnen Hochachtung entgegen. Nicht so bei uns. Bartträger sind eher selten, erinnern fast eher an das Mittelalter und trotzdem sind es meist Charakterköpfe. Das gefällt mir an den Sikhs, Wir haben es mit Charakterköpfen zu tun, Menschen die ihre Heimat verlassen haben und bei uns auffallen. Nie negativ.

Menschen, die nicht wie wir aussehen, aber ähnlich denken, modern denken. Mann und Frau sind bei den Sikhs gleichgestellt – bei uns zumindest rechtlich, aber vielerorts noch nicht ganz gesellschaftlich. Ein Gedankengut, von dem wir Westeuropäer noch einiges lernen können. Eine liberale Haltung, wie sie in unserem Land, unserer Religion noch nicht überall vollzogen wurde. Von den Sikhs, vermutlich der liberalsten Weltregion können wir noch einiges lernen. Deshalb gefallen mir die Liberalen, die Sikhs ganz speziell. Sie sind globalisiert, denken aber vor allem an den Mitmenschen, sind vorausschauend, zukunftsgerichtet und doch ihrer Herkunft verpflichtet.

Globaler Handel ist mit liberalen Menschen einfacher, ehrlicher. Beide Seiten müssen profitieren und deshalb spielt eher die grundlegende, persönliche Einstellung eine Rolle, als der Glaube. Das ist eine Gemeinsamkeit, die liberale Menschen verbindet. Ihre Weltanschauung ist ähnlich, das Geniessen des Lebens auch. Kochen, Essen ist eine Kultur, eine Gemeinsamkeit und trotzdem sind gerade diese Gebiete ganz unterschiedlich. Gewürze, Kräuter, Fleisch, Alkohol sind Dinge, die uns unterscheiden und die uns gegenseitigen Respekt abverlangen. Zusammen zu Essen, zu Trinken, das bringt uns näher zusammen. Ich geniesse das, lerne von anderen. Bei uns zuhause in der Küche zum Beispiel hat Karan Singh, ähnlich wie bei den Amerikanern freien Zugang – help yourself, you are part of our family. Er nimmt sich auch selbst gleich ein paar Pantoffeln. Das ist Achtung der Kultur, Integration. Es geht ja nicht darum, dass Religionen mit oder ohne Schuhe im Haus leben, sondern im Grunde genommen handelt es sich um ein praktisches Problem. Man will keinen Schmutz ins Haus bringen.

Kleine Unterschiede, aber die Weltanschauung ist ähnlich. Man lernt von einander, lebt zusammen und respektiert die andere gesellschaftliche Verhaltensweise. Das ist was gefällt. Gemeinsamkeiten, Unterschiedliches und viel Verbindendes. Man lebt im gleichen Land, in der gleichen Stadt und bringt gegenseitigen Respekt auf. Etwas, auf das wir in den nächsten Jahrzehnten noch mehr achten müssen. Fremde oder anders Aussehende müssen sich bei uns integrieren könne, integrieren wollen und trotzdem die Möglichkeit haben ihr kulturelles Gedankengut zu erhalten.

Die Religion, bei Fanatikern ein Gegensatz, bei Liberalen, gleich welcher Religion etwas Verbindendes. Deshalb freute es mich ganz besonders, dass wir an der «2. Kappeler Milchsuppe» die durch die liberalen Reformierten organisiert wurde, auch Katholiken, Methodisten, Muslims, Christkatholiken, Aleviten und Sikhs als Referenten hatten. Ein breit zusammen gewürfeltes Gedankengut, das religiösen Frieden fördert und gemeinsames Vertrauen bildet. Im Mai wird in Bern «Rat der Religionen» gegründet, der auf offizieller Seite ähnliche Ziele hat und vermutlich in dieser Art einmalig auf der Welt sein dürfte. Zu befürworten ist, dass im vorgesehenen Gremium noch einige Lücken gestopft und Hindus, Budisten, Sikhs und weitere zugezogen und angehört werden. Und vermutlich wäre es im dritten Jahrtausend nach unserer Zeitrechnung, auch angebracht, Frauen ein zu beziehen.

Für den Gudwara, euren Tempel der Sikhs wünsche ich viel Erfolg und es freut mich, dass er in Langenthal erbaut wurde. Vermutlich nicht von ungefähr, denn Langenthal ist zentral in der Schweiz, die Schweiz mitten in Europa – also eigentlich im Herzen der Welt. Und die Welt, unsere gemeinsame Welt, habt ihr Sikhs im Herzen und ihr strahlt diese Einstellung auch aus. Auf Berndeutsch: «Sigs eso» – so soll es sein. Oder gleich ausgesprochen: «Sikhs eso.»

Nachtrag: gefeiert wurde Vaisakhi, das «Fest der Ernte» und der Geburtstag der Khalsa-Gemeinschaft, das üblicherweise am 14. April stattfindet.

Sikhs

Text und Fotos: Stephan Marti-Landoltfinanzblog

Religion ist Privatsache – aber nicht immer


Im Spiegel Online finden sie eine ganz spezielle Stellungnahme zu den Cartoon-Anschlägen der vergangenen Tage.

Der Koran als Ecstasy fürs Volk

Von Claus Christian Malzahn

Rauchschwaden in Beirut, wütender Protest in Jakarta und Damaskus: Ein panislamischer Volkssturm tobt gegen die Mohammed-Cartoons. Sind Muslime empfindlicher als Christen oder Juden? Sie leben jedenfalls in anderen Gesellschaften. Höchste Zeit, mehr Demokratie zu wagen.

Berlin – Über die Qualität der Karikaturen aus Dänemark, die den Propheten Mohammed zum Stammvater des modernen Terrorismus machen, muss nicht lange gestritten werden. Sie sind plump … weiter

Mehr über Religion und Politik finden sie im Profil (pdf – gleiches Fenster) der reformierten Kirchgemeinde Langenthal-Untersteckholz. Meine Meinung als Kirchgemeinde-Ratspräsident und Grossrats-Kandidat finden sie auf Seite 4. Der überarbeitete Text wurde leicht gekürzt – die Kirche soll sich nur in wichtigen Angelegenheiten zu Wort melden. Aber es halt so, dass heute leider fast alles als Wichtig betrachtet wird.

Text: Stephan Marti-Landoltfinanzblog