Kategorie-Archiv: 06 andere (allg.) Landeskirchen

Das Wort zum Sonntag im Internet


Meldung «Wort zum Sonntag neu auf der Website des Schweizer Fernsehens»

SCHWEIZ

Die RNA-Meldung «Wort zum Sonntag neu auf der Website des Schweizer Fernsehens» hat eine Sperrfrist bis 15. September.

RNA

Bitte beachten Sie: Die Meldung der RNA von heute morgen «Wort zum Sonntag neu auf der Website des Schweizer Fernsehens» hat eine Sperrfrist bis 15. September.

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Dies ist eine automatisch erzeugte Meldung.
Das Original finden Sie unter
http://www.ref.ch/rna/meldungen/9448.html
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«Krieg ist inhuman»


Der Berner Rolf Bloch äussert sich zu Israel und Nahost.

«Krieg ist inhuman»

Rolf Bloch gilt als moralische Autorität unter den Schweizer Juden. Der Berner über den neusten Nahostkrieg und Perspektiven für Israel.

Daniel Sägesser coopzeitung: Im Libanon gibt es einen Waffenstillstand. Begrüssen Sie diesen?

ROLF BLOCH: Den Waffenstillstand begrüsse ich, hört doch nun das Zerstören und Töten auf. Die Fortsetzung des Krieges hätte so bald die Erreichung der strategischen Ziele Israels nicht gebracht. … weiter …»

Danke Dänu für dieses Interview. Erstens ist es lesenswert und zweitens ideal weil ich es erst heute gelesen habe (gestern war ich ausser Haus, aber das liest du unten) für eine Demonstration im friedlichen Sinn, als aktives Beispiel, was man in einem Blog veröffentlichen kann.

Der Interviewer Daniel Sägesser kommt aus einer Frontregion des Kantons Bern, aus dem Oberaargau. Genau genommen wie ich aus Langenthal. Nur er ist ein «Einheimischer» und ich als Stadt-Berner habe ihn erst im Einsatz kennen gelernt. Er in der Funktion eines «Frontberichterstatters», ich für eine Woche als Kadi-Stv. Ohne Krieg, unbewaffnet – Spielplatzbau und Vitaparcour in Stand stellen war angesagt. Und das alles in Ländereien, die einmal zum Staate Bern gehört haben.

Friedlich und dennoch gibt es Fragezeichen. Ist so etwas mit öffentlichen Geldern heute, grenzüberschreitend noch Sinnvoll? Diskussionsstoff rund um die geplante Schuldenbremse (Vernehmlassungsunterlagen), die vermutlich auch die Kirche tangieren dürfte. Darüber haben wir gesprochen. Auch über die Armee und dann noch über Schockolade. Nicht die Ragusa von Camille Bloch, sondern die Cailler von Nestlé und die verschiedenen Möglichkeiten, wie wir in Zukunft bloggen werden. Ein weiter Blog mit dem Thema Kirche kommt demnächst. Wir werden sie sicherlich informieren.

Viele werden den Zusammenhang mit den angeschnittenen Themen nicht erkennen, aber einige Wenige schon und für die ist es so etwas, wie ein kleine Illustration, was man aus Informationen so alles machen kann. Um einen Blog zu schreiben braucht es vor allem einmal eine etwas andere Sicht als der Durchschnitt und etwas Mut – zumindest für die, welche nicht unter einem Pseudonym schreiben. Und manchmal auch den Zufall gerade durch den Teil unseres Staates zu fahren, der an der anderen Front liegt und immer noch zu uns gehört …

Camille Bloch

… gestern – nichts von Randregion – New Holland ist nicht annektiert worden … und den Fotoapparat dabei, so als letzte Bedingung.

Text und Foto: Stephan Marti-Landoltfinanzblog (Anmerkung nur für Paul: oben der Mähdrescher und hier im Link der Häcksler)

Der schleichende Fundamentalismus in den Schweizer Landeskirchen


Liberale Theologie: Als frei von religiöser Rechthaberei, wie er sie auch in der Landeskirche zwischen Hochschule und Kircheninstitutionen am Wachsen sieht bzw. frei für ein ‚check and balance’ im Umgange mit Freiheit der Bibel zwischen Rechthaberei (Fundamentalismus) und Nonchalance (Pfarrer als ‚Obergrüezicheib’).

Ein Plädoyer für liberale Theologie von Prof. Walter J. Hollenweger, in der NZZtg. am Sonntag (28.8.05, S. 27).

Theologische Liberalität bedeutet für den Verfasser: Jesus ist unterschiedlich, und doch keineswegs beliebig zu interpretieren, was ihm Ergebnis von wissenschaftlicher Theologie ist. – Zur Rechthaberei nach dem Lesen des Artikels (nach-)gedacht (Über Nonchalance ist nicht weiters nachzudenken): Rechthaberei ist von Larmoyanz motiviert, die in Wehklagen zu münden hat, und doch: Wer wirklich leidet, klagt nicht. Die Holocaust-Opfer haben geschwiegen, anders denn Institutionen und deren Anwälte, wiewohl sie keine eigentlichen Zeugen sind. Ein solcher kann einzig derjenige sein, welcher ein Ereignis überlebt hat (lateinisch Zeuge: Super-stes, Über-Stehnder, Darüber-Stehender, auch über dem Gehalte juristischer (Rechts-) Wahrheit Stehender. Vielleicht wollte diesem Sachverhalte mit dem Begriffe vom ‚Menschenrecht’ etwa auf religiösen Frieden Ausdruck durch Präsident Roosevelt damals gegeben werden.

Der Text scheint mir wie ein Prolog an die Adresse unserer eignen Kirche für Kappel II ‚als Schule des Dialogs bzw. einer Dialogskultur als eines eignen Stils zu sein.

Text: Jean-Claude Cantieni, Chur