Sommer: Sakrileg – The Da Vinci Code – 1. Teil


Diesen Sommer hat Pfarrer Dr. Werner Sommer anstelle einer Predigt in einer überaus sehr gut besuchten Sonderaufführung den Film „Sakrileg – The Da Vinci Code“ gezeigt, einleitende Worte geäussert und im Anschluss viel Wissenswertes vermittelt.

Dieses Wissen wurde uns zur Verfügung gestellt und wir danken Dr. Werner Sommer, dass wir dieses Material im Blog zeigen dürfen.

Vinci Code – Sakrileg – Ausstellungskonzept

Tisch 1: „Geheime Quellen“ – Kanonbildung

– apokryphe Schriften
– Qumran

Material: Kautzsch-Bertholet / Hennecke-Schneemelcher
FK „Nag Hammadi“ aus RGG4, WUB „Qumran“

Tisch 2: „Jesus Christus“ – Biographie

– Skandale aus der Tradition: Doketismus, Pelagianismus, Syrische Zwillingschristologie, seine Geschwister, „Rabbi“
– Konzil von Nicäa

Tisch 3: „Maria Magdalena“– Exegetischer Befund

– Frauen um Jesus
– Das Grosse Weibliche
– Frauen- und Mannsbilder im Film

Material: Altarbild, C.G. Jung, Göttinnen

Tisch 4: „Leonardo Da Vinci“

– Biographie
– Das wirkliche Werk
– Mysterium Leonardo: Schrift, Visionen, Mereschkowski

Material: Bilder, Krawatte, Menschenmodell

Der 2. Teil folgt am 7. August 2006 in diesem Blog.

Tisch 5: „Die Suche nach dem Gral“

– Literaturkritisches (The Holy Grail, le Saint Graal, aber nicht = sangreal)
– Orte: Tintagel, Glastonbury – Avalon / Avallon – Ermitage
– Rennes-le-Chateau (Abbé Bérenger Saunière sic!)

Material: „Indiana Jones – The Last Crusade“, AM-Kelch, Kristall

Tisch 6: „Geheime Orden“

– Templer
– Ein Orden, der keiner ist: Opus Dei
– Freimaurer und ihre Mystifikationen
– Exklusive Orden: Das Goldene Vlies
– Initiationen

Material: FM-Schurz, Goldenes Vlies, Sepik-Schild

Tisch 7: „Weltformel, Weltverschwörung

– Verschwörungstheorie als (paranoides) Weltmodell
– Kabbala als Weltformel (Eco)
– Der „Bibelcode“ – oder – Die Suche nach Sinn

Material: „Das Foucaultsche Pendel“, Rosslyn-Chapel, Saint Sulpice

Tisch 8: „Mythopoesie“

– Indiana Jones
– Tolkien „Der Herr der Ringe“
– Lewis „Narnia“
– Lernet-Holenia / Meyrink
– Eco
– Esoterik
– Die Schaffung eines persönlichen Mythos
– Ethnopoesie: Castaneda

Material: Bücherkatalog „Weltbild“, obige Literaturen

Konzept

Die Ausstellung findet im Grossen Saal des KGH Geissberg statt. In der Mitte des Saales stehen die Esstische – darum herum gruppiert die 8 Ausstellungstische. Das erlaubt Besichtigung während der Essenszeit. Zu fixen Zeiten (oder nach Bedarf) mache ich eine Führung bei den Tischen. Eventuell geöffnet bis 15 Uhr?
Im Manuelzimmer laufen TV-Dokumentationen zum Sakrileg.

was – Pfarrer Dr. Werner Sommer, Langenthal

Besten Dank Werner für Deinen Beitrag – der 2. Teil folgt in einer Woche. Wer im „Spannungsfeld zwischen Gott und Welt“ noch etwas mehr den Spuren von „was“ folgen will, empfehle ich die örtliche Presse mit „Auf freiem Markt der Religionen“ – oder unseren Blogbeitrag Kabarett um Minarett, der einen Tag früher erschien (geschrieben in einer reformierten Gegend in Südfrankreich).

Pfr. Dr. Werner Sommer

… Pfr. Dr. Werner Sommer – Langenthal – was

Foto und Zusammenstellung: Stephan Marti-Landoltfinanzblog

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