Kategorie-Archiv: 04 Reformierte Landeskirche

17, 18 und 5G

Für die nächsten 17 Tage wünschen wir unserem Vorstandsmitglied Res Peter alles Gute zur Wahl …

… am 18. November wissen wir mehr. Es wird klappen. Eigentlich bin ich kein Facebook Fan, aber Res Peter’s Beiträge sind spannend … fast wie die Kritik am Finanzsystem  in der heutigen Zeit.

Res, ich gebe jetzt dann noch ein Mail mit Schleichwerbung an eine mir ziemlich nahestehende Dame … die lebt in Zürich … und wird am 18. garantiert jemandem gratulieren … hoffentlich auch dir. Ich lasse eine Gratulation weitergeben … bei dir mache ich es persönlich. Lass mich nicht im Stich.

Noch etwas von der Kirche BE-JU-SO aus dem Ensemble Nr. 43 – November 2019 – Seite 34f. Die Berner Kirche ist schnell, wir haben erst Oktober, den zweitletzten und das Magazin ist gelesen. Im digitalen Bereich geht es meist langsamer … das sind einfach so langjährige Erfahrungswerte. «Mobilantennen auf Kirchtürmen?»

Spannendes Thema. Ist mir einmal in meiner Zeit als Kirchgemeinderats Präsident in die Quere gekommen. Die 10 000 Franken hätten wir wohl brauchen können, aber «über meine Leiche, eine Handyantenne im Kirchturm». Der Antragsteller hat mit seiner technischen Ausbildung geprhalt … aber ist unterlegen. Auch mit seiner Bemerkung, wir brauchen ja den Bürgern nicht zu sagen, dass da im Turm oben gestrahlt wird. Strahlen soll anders sein und anderswo herkommen. Wie so oft, die Geschichte gibt den Rufern in der Wüste Recht.

Technik ist manchmal auch für mich unverständlich. Warum kommt der Noah-Effekt, wenn ich nach 5G suche? Sintflut? Die fand laut Bibel am 17. Tag statt. Genesis 7.11. Wellen werden überall geworfen, aber gab es da nicht ein kleines Wunder? Vom Regen in die Traufe, am zweitletzten Monat nicht im zweiten. Wo ist der gesuchte Beitrag … ja … G5 … das ist was anderes.

Frieden – ENSEMBLE – nichts für Schwachduscher

«In kleinen Schritten – Kirchliche Friedensarbeit«, so das Thema in ENSEMBLE.

Trotz des Friedensabkommens ist die Lage in Kolumbien immer noch angespannt. Über 50 Jahre dauert der Bürgerkrieg in Kolumbien – Artikel auf Seite 12. «220 000 Tote, 80 000 Vermisste, 7,7 Millionen Menschen vertrieben, 6 Millionen ins Ausland geflüchtet.» Und einige zusätzliche leben unter uns, gehören zur Familie, wurden gross gezogen, gingen zur Schule, zur Ausbildung, treiben Sport, üben einen Beruf aus – gehören zu uns.

Ihr verstorbener Grossvater erhielt diese Woche Post von der BLS – die gazette. Diese können sie abonnieren. Vermutlich müssen sie aber einen Geburtsschein hinterlegen, damit die BLS sicher sind, dass es sie gibt. Ich habe dieses Heft auf die Station Bern-Bümpliz-Nord an den Schalter gebracht. Lag auf dem Weg und so kann sich die BLS das Porto sparen, wenn man es mit dem Vermerk «verstorben» in den Briefkasten wirft. Dieser wird eh nur am morgen früh geleert. Das ist der heutige Kundendienst von Betrieben der öffentlichen Hand. Viel schöner, was ich am Schalter erfahren habe. Haben sie einen Totenschein? Müssen wir haben, sonst könnte ja jeder kommen und das Magazin abbestellen. Ganz jeder kommt nicht in den Briefkasten des verstorbenen Vaters hinein. Auch wenn der nicht mehr ganz täglich geleert wird. Die Dame am andern Schalter pflichtet dem Lehrling bei. Das müssen wir unbedingt haben, sonst können wir das Abo nicht stornieren.

Die meisten kondolieren in so einem Fall. Das hat auch die Frau des ehemaligen Stationsvorstandes gemacht. Eine Nachbarin. Hier in Bern und im Aargau im dritten Dorf, wo mein Wasser in der Suhre gegen Rotterdam weiterfliesst. Ja Wasser, das half einmal seinem Vorgänger, dass der Bahnschuppen nicht ganz abbrannte. Vom 14. Stock aus im Tscharnergut habe ich als Jugendlicher die Feuerwehr alarmiert, als die ersten Rauchfahnen aus dem Dach aufstiegen. Das Geräusch von Ziegeln die in der Hitze bersten hatte ich noch einmal erlebt. Im Nachbarhaus in Langenthal. «Die sind in den Ferien» meinte meine Ex. Feuerwehr zum zweiten mal alarmieren. Dann plötzlich, das Haus steht im Vollbrand. Es waren doch zwei im Haus, die die Garagentüre öffneten und Sauerstoff eindrang. Zum Glück brauchte es keinen Totenschein, aber ein Feuerwehrmann brach sich das Bein.

Die Geschichte wird vielleicht bis nach Wien gelangen und dort könnte man ein Lied über die BLS komponieren. Er hatte sein Zimmer in diesem Bahnhof. Zumindest im Vorgängergebäude der  Bahngesellschaft, mit der ich in meinem Leben am meisten Schienenkilometer und vermutlich am meisten Seemeilen zurückgelegt habe, wurde schon ab und zu mal erwähnt. Trump  nicht, aber Tromp, ein ehemaliger Bekannter meines Vaters. Vielleicht wäre es angebracht, wenn mehr die Gazette – das politische Kulturmagazin – gelesen würde.

Zurück zu Nichte und Neffe. Die Kollekte der Beerdigung ging nach Kolumbien, zur Unterstützung von Kindern – genau genommen für eine Ludothek. Auf dem Bundesplatz in Bern haben wir mal den 1000 pro Tag verschollenen Kolumbianern gedacht – 6000 während des WEF’s. Ein kleiner Wermuthstropfen, dass es heute vermutlich nicht mehr so viele sind … Bürgerkrieg seit mehr als 50 Jahren. Vielleicht verdient die Schweiz ja auch 7 Rappen Gewinn für einen Toten.

6000 Paar Schuhe vor dem Bundeshaus – die damalige Medienmitteilung für Langenthal (vermutlich gehen lange nicht mehr alle Links).

Im Ensemble ist auch zu lesen, dass die Kirchgmeinde Ins (Seite 20f) als erste im Gebiet Ref-Be-Ju-So den grünen Güggel erhielt. Dieser sieht ja unserem Güggel nicht unähnlich. Wasser sparen lohnt sich, schreiben sie. Es gibt den Durchflussbegrenzer zu kaufen. Es wäre aber sinnvoller, wenn die Wasserversorgung den Druck generell senken würde. Viel- und -starkduscher wären dagegen. Aber die Schweiz kann es sich noch leisten, auf die falsche Art zu sparen.

Nachtrag – heute Sonntag-Morgen kommt noch das neue IARF Vision Statement per Mail herein. Der welterfahrenen Senderin alles Gute, dass ihre Kniescheibe wieder zusammen wachsen möge. Und falls du mal in China bist und ein Billet nach Bern am Schalter lösen willst, wirst du hören: «Beln, das kennen wir nicht.» Dann frage nach Bümpliz! «Bümpliz-Nold* oder Bümpliz-Süd?» Nord! «Oder wollen sie schon im Stöckackel aussteigen?»

*Bümpliz-Nold – der Chinese hat Mühe mit dem «r» und in einem Nachbarhaus zur Station wurde im 14. Stock der Anteil-Schein der Migros gefunden.  Jetzt geht dann mindestens ein E-Mails raus, mal ein Treffen zu organisieren, damit das Wertpapier unseres Grossvaters eine neue Besitzerin finden möge. Ernst war ein echter, ausgebildeter Bremser. Bei der Konkurrenz, den SBB. Die BLS hat heute noch administrative Bremser. Abstellgeleis, hiess das früher bei den SBB …

I hate Monday Morning auf die Art der SBB-App und der Automaten. Übrigens, ich kenne Automaten, die sind durch zwei Gleise getrennt, die unterschiedliche Preise und Gültigkeiten für 6-Abies ausdrucken.

 

 

Niklaus von Flüe und Bruder Klaus

…in den Augen des Theaterautors, Regisseurs und Musikers

Vortrag von Simon Jenny, Musiker, Pfarrer und Theaterautor

Dienstag, 16. Oktober 2018, 19.00 Uhr

offen für alle, Kollekte am Ausgang

Kirchgemeindehaus Petrus, Brunnadernstrasse 40, Bern

Bus Nr. 19 bis «Petruskirche»

Simon Jenny hat Horn, Klavier, Schul- und Kirchenmusik studiert, war als Hornist im Tonhalle Orchester Zürich, dem Festspielorchester Luzern, sowie verschiedenen Kammerorchestern und leitete verschiedene Chöre.       Es folgte das Theologiestudium in Bern und die Gründung des Uniorchesters Bern. 19 Jahre war er Pfarrer in Huttwil und Leiter der Huttwiler Kirchenspiele (Musik, Tanz, Schauspiel). Seit 2006 ist er Leiter der Oekumenischen Akademie. Seit 2011 leitet er die Thuner Kantorei in Konzertabenden mit Musik, Texten und Kunstinstallationen. In verschiedensten Theaterprojekten brachte er als Regisseur Stücke im Schnittpunkt von Theater, Musik und anderen Medien zur Aufführung. Sein MusikTheater „Der Ranft-Ruf“ zum Jubiläumsjahr 600 Jahre Niklaus von Flüe fand 2017 tief berührende Aufnahme und wird im Herbst 2018 wieder an fünf Aufführungen zu sehen sein.

«Theater, Musik und Texte ziehen sich wie ein Band durch mein Leben.“

Veranstalter: Forum Kirche und Gesellschaft Bern

Kurz hinter dem Mond ist der Kanton Aargau zu finden …

… so zumindest für einige, sorry ich kann es nicht anders schreiben, christliche Extremisten. Kein Hexenmuseum auf der Liebegg.

Na ja, die AZ schreibt von Christlichen Fundamentalisten. Gibt es einen Unterschied? Fundis lässt sich besser abkürzen. Liebe Fundis, beachtet doch einmal, dass Hexen auch nur Menschen sind. Einige waren sicher böse Frauen, denen Mann dann Hexe gesagt hat. Böse Frauen gibt es immer noch, auch solche die an Hexen glauben. Ich kenne auch einige, bei denen zumindest der zweite Teil des vorderen Satzes zutrifft. Die meisten sogenannten Hexen konnten mehr als andere und auch mehr als Männer. Irgendwie denke ich, dass das männliche Wesen in den letzten paar Hundert Jahren zumindest im Abendland doch umgänglicher wurde. Gemacht wurde. Gleichheit herrscht, sorry frauscht, noch nicht überall. Vermutlich gibt es immer noch mehr böse Männer, als böse Frauen.

Ich kenne einige ganz tolle PfarrerInnen im Aargau und habe Freunde, die in Freikirchen sind. Wir sehen die Welt gleich, manchmal dreht sie heute nicht ganz rund, kratzt. Aber höllische Auseinandersetzungen über Gott und die Welt. Sicher nicht, himmlische Diskussionen. Mit Ursus werde ich heute Abend sicher diskutieren. Vermutlich werden auch einige Prof. theol., verteilt über die ganze Schweiz, mitschmunzeln. David ist nicht mehr dabei aber er wohnt in der verhexten Gemeinde. Auch dort herrscht – frauscht – Ehtik und Regenwetter.

Gränichen ist garantiert verhext. Da gibt es doch Bilder von der Liebegg und ich unten mit der Sense. Himmel und Hölle nochmal, wo sind die bei mir abgelegt. Verhext! Quatsch, das war mir zu gefährlich, mit dem eigenen Fotoapparat herumzuschiessen, derweil 20 mit Sensen bewaffnet, ganzen Ländereien unter der Liebegg zu Leibe rückten. Glauben sie nicht? Sicher doch.

Die verhexte Kirche! Die gibt es nicht. Und auch keine echte Hexen. Nur einige Fundis. Oder solche, die nicht genau wissen, was Sache ist. Sollte ich beim Singen des Männerchors in Kirchrued entgegen allen andern sitzen bleiben, beten wir wieder einmal das Glaubensbekenntnis. Das ist meinetwegen für die Füchse. Für meine Kirche gibt es das nicht. Die ist Bekenntnisfrei. Die wichtigste Unterscheidung zu den Katholiken und dem ökumenischen Rat. Nun ja, der Fuchs sei zum Teil entschuldigt. Der kommt aus dem übernächsten Tal und das ist im Grunde genommen schon fast katholisch. Habsburger – also, ab in die Ferien. Diesmal direkt in den Süden, es ist morgen Frühlingsbeginn. Wenn ich zwar rausschaue, ist das noch ein bisschen verhext.

Verhext? Nicht wirklich. März 1980. 2.50 Meter Neuschnee in 12 Stunden, da hat es nicht nur geflöckelt … oder meinten sie bröckeln? Verhexte deutsche Sprache … SRF ist ja fast wie eine Religion.

Verhext, nein, Anflug von hinten … der Abstecher hält sich in einigen hundert Metern. Und was fliegt hier rum? Krähen – die Mythologie des Kantons Aargau lässt grüssen.

Wir gratulieren Pfarrer Ernst Sieber

Lieber Ernst, heute hast du Geburtstag und es wurde mir eine Gratulation versprochen, die ich einfach hätte hineinstellen können.

Vermutlich werden diese Zeilen noch einmal kommen … du kennst ihn besser, als mich. Über dich zu schreiben, wäre schade … da hört man lieber Radio SRF1 – hoppla, nicht dass ich in die Vergangenheit hören könnte, aber das aktuelle Podcast über dich ist noch nicht aufgeschaltet. Hohlen wir nach. In den News Sozialwerke Pfarrer Sieber ist zu lesen, dass der Geburtstagsgottesdienst im Grossmünster aus familiären Gründen abgesagt wurde. Hoffentlich nichts Schlimmes. Gott behüte euch.

Ernst Sieber ist heute ein Markenzeichen. Anders kann man es nicht sagen. Du bist nicht der erste. Ernst Sieber der Motf Uof kam dir zuvor. Er war auch Mitglied der Weissen Rose. Das erinnert mich irgendwie an was, aber du bist nicht im Geheimdienst, du wirst von der Mafia bewacht.

Fährst du eigentlich immer noch deinen orangen Bus – hat gut zu den Sikhs mit ihrem orangen Ehrentuch gepasst.

Zusammen mit Karan Singh und noch andere haben uns beschützt …

… die Ehrengarde, bis an die Zähne bewaffnet, wie wir Schweizer – nicht für deinen VW, für die Eröffnung des Sikhs Tempels in Langenthal. Und es gab noch einige ähnliche Busse, mit etwas unauffälligerer Farbe, dessen Insassen uns schützten, denn es gab eine Drohung auf den Anschlag auf einen Gemeinderat. Deshalb hat damals auch keiner teilgenommen. Und praktisch niemand hat bemerkt, dass die Einsatztruppen bereit standen.

Friedlich und helfen, das ist dein Lebenswerk …

… am Friedensmarsch in Bern, friedlich, die Polizei gar farblich «in» …

… Händedruck und das mit der Polizeikaserne Bern im Hintergrund. Keine Sachbeschädigung, wie das leider heute der Fall ist und von Verletzten wollen wir gar nicht erst sprechen …

… halt, da war doch einer, der ein altes Wagenrad zerstörte …

… und dem wünschen wir weitere 90 Jahre erfolgreiches Wirken und statistisch gesehen darf man sagen, dass da noch einige Jahre Nachwirken mitdrin sein werden. Wir würden uns freuen, wenn du beim «liberales Pilgern» dabei sein könntest. Start am 10. Juni 2017 in Bethlehem.

Die Radiosendung will ich noch nachtragen. Noch immer nicht, aber da ist direkt unter einem Video von dir, das Bild von Endo Anaconda und weiter unten von  Balts Nill. Ueli Balsiger, der Sohn von unserem langjährigen Präsidenten Pfarrer Max Balsiger habe ich «leider» diese Woche gesehen. Und da ist auch ein Lied von Johnny Cash …

… Ernst, «run on for a long time», wie Hans Bargeld im Text singt!

USR III: «Wirtschaft setzt Kirchen unter Druck»

«In ihrem Widerstand gegen die Unternehmenssteuerreform II fühlen sich die Kirchen unter Druck gesetzt.» Dies schreibt Henry Habegger in der Aargeuer Zeitung.  Und er kommentiert: «Unabhängig von der USR III: Gerade die Kirchen, wer denn sonst, müssen für ihre Überzeugungen und Werte hinstehen. Das ist gerade 2017, in einer Zeit voller Unwägbarkeiten und Unsicherheiten, wichtiger denn je.» Siehe den Kommentar hier.

Danke, sehr geehrter Herr Habegger, für diese klare Haltung

Alles Gute für die nächsten 500 Jahre

Gute Wünsche zum Jahresanfang können dieses Jahr sicher gebraucht werden – zumindest für die Landeskirche und die Mittleren und Kleinen mit einem NEIN zu USR III am 12. Februar.

Wir sind liberal und stehen in der Mitte, deshalb hier ein relativ neutraler Überblick über USR III. Die Begründungen für das kirchliche NEIN beim Referendum zum Unternehmenssteuerreformgesetz III (USR III) liefert vor allem Res Peter in den untenstehenden Beiträgen ab September.

USR III ist aber nicht nur für die Kirche gefährlich, sondern vor allem für den Mittelstand und die «Unterdurchschnittlichen». Ende November habe ich über den Dividendenabzug geschrieben. Die Zahlen dazu habe ich aus kirchlichen Kreisen aus Zürich erfahren. In Bern ist der entsprechende Artikel nicht aufgeschaltet worden, was sonst üblich ist. Dafür habe ich am Sylvester den HIV Bern und den WVO informiert, dass er sich mal meine Zeilen durchliest. In diesem Jahr nehme ich schliesslich das 26. und letzte Jahr als Revisor im Wirtschaftsverband Oberaargau in Angriff und erachte es wichtig, dass auch Verbände nicht einfach immer «alles Gute von Oben» übernehmen, sondern hinterdenken. Ein Jahr länger als angesagt – stufenweiser Wechsel nennt man das, der Ältere hat nun Vortritt.

Ihm habe ich versprochen, dass ich den Link zur «Parasitären Steuerpolitik» von Daniel Binswanger aufschalte. Auch von ihm ist  «Die Rechte Linke» und daraus zitiere ich einen Satz:

«Stammwähler der Linken sind nicht mehr die Arbeiter, sondern die hochqualifizierte, akademische Mittelschicht.»

Obigen Satz habe ich nach meinem Frankreich-Aufenthalt gelesen und dort geschrieben, dass kein Stein auf dem andern bleibt und von den wiederkommenden 68-igern, die nächstes Jahr das halbe Jahrhundert als Jubiläum feiern werden.

Sollten die guten Wünsche für 500 Jahre zu viel für sie sein, so versuchen sie es doch mit «2050 – Gebrauchsanleitung für die Zukunft». In der letzten Ausgabe von GDI IMPULS, die mich mehr als das halbe Leben begleitet hat und die ich schon ganz am Anfang abonniert hatte.

Zumindest ein gutes 2017 und einen ablehnenden 12. Februar. Hier noch einige Argumente dagegen von der SP.

Katholiken von Solothurn und die USR III

Die Katholische Kirche in Solothurn thematisiert die USR III in ihrer aktuellen Ausgabe im Kirchenblatt für die römisch-katholische Pfarreien im Kanton Solothurn. Dr. theol. Urban Fink-Wagner zeigt auf, warum es für die Mitglieder aller Kirchen wichtig ist, sich über die USR III und ihre Folgen zu informieren. Gerade weil die Vorlage, über die wir am 12. Februar abstimmen, so kompliziert ist, muss man sich ein Bild machen.

Urban Fink-Wagner ist Historiker und promovierte Theologe und Absolvent des Executive MBA an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich. Als Geschäftsführer des katholischen Hilfswerks Inländische Mission ist er täglich mit Kirchgemeinden und Pfarreien konfrontiert, die Unterstützung benötigen, um ihre Aufgaben finanzieren zu können. Als Kenner der kirchlichen Verhältnisse in der ganzen Schweiz erachtet er die Weiterführung des Kirchensteuersystems als dringlich; jegliche andere Variante wäre letztlich für den Staat kostspieliger und für die Gesellschaft weit über das Finanzielle hinaus ein grosser Verlust.

 

USR III: «Die Schleifung der Solidarität mit dem Steuerrecht»

So heisst der Titel der Studie des Ethikers Professor Dr. Frank Mathwig, Mitarbeiter des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes. Lesen Sie die sehr informative Studie hier.

Eine kürzer Version dieser Studie, und die offizielle Haltung des SEK,   ist hier abrufbar. Sie fragt danach, ob die USR III der Lebensdienlichkeit dient. Antworten müssen Sie, liebe liberale Leserin, lieber denkender Leser, selbst.

Die Neue Luzerner Nachrichten haben nun auch über den Verein «Kirchliches-nein.ch» berichtet. Siehe hier.

Und: Beschwört Stadtrat Daniel Leupi ein Monstrum? Ist alles halb so wild, nur die Abwanderung von150’000 Arbeitsplätzen ist wild? Lesen Sie den  Beitrag von Herrn Fritzsche in der NZZ hier.