Kategorie-Archiv: 09 Menschenrechte

8. internationau Tag vor Muetersprach


Hüt isch dr acht internationau Tag vor Muetersprach

We jede bi üs eso würdi rede u schribe wi ihm dr Schnabu gwachse isch, de hätte mir bi üs i Langetau es schöns Gstürm. Für di meischte geng no Langetu, aber hi redte me scho kes richtigs Bärndütsch me und schnäu schribe cha das e fasch kene me – zmingscht vo de Aute, die Junge chöi das wider -die tippe äs ÄSÄMÄS cheibe schnäu. Di hei äs Rächt uf ihri Muetersprach.

Aber es git de o Mönschepflichte, nid nume Mönscherächt. Mi sött d’Muetersprach nid vergässe aber sich o e chli apasse u em beschte geit das, weme d’Sprach redt, wo die Angere vor Ort rede. Bärnerzitig het hüt e chline Artiku über d’Sikhs schribe – mit ere Foto vo mir – die mit em Mikrofon. I Änglisch heigi gredet (oder glaferet oder schnurret – wi mir würde säge).

Vomene höche Christ hei si schribe, wo für ei Tag Sikh isch gsi. Genau gno bini ei Meter viereachtzg u e haube Santimeter gross. A Bärndütschi Bibel heig i äm Karan Singh gschänkt, dass sini Ching chöi Schwitzerdütsch lehre. Änglisch isch haut nid eso eifach. Dr Vater sou üsi Sprach lehre, d’Ching chöi Züridütsch. Eso gseh bini ganz schön poliglot u cha mindeschtäns zwänzg Sprache verstah – sogar d’Basler und Walliser – u de ersch no guet.

«N’Abig» zäme verstöh mir Usserschwitzer nid aui u wüw i itz scho zwänzg Minute am schribe bi, muess i langsam Schluss mache. U über d’Mönscherächt u im bsundere d’Mönschepflichte schribe mer gli no einisch i Hochdütsch. Es tuet sech oppis obe inne, aber das isch scho fasch usplouderet, was ä würklich ehemalige höche Christ wird schribe. U weder no chli me Bärndütsch weit läse, de göt zur Barbara u em Markus Traber ga schnöigge. Glismetti Strümpf bruchet dir aber i däm Winter e keni. U we mer scho bim Markus si, bir Musig, de chöit ir i üsem Blog e chli umestöbere u vilech findet dir de use, wär über Mönschepflichte öppis dsäge het.

U exgüse we der nech as Bärndütsch vom vo Taweuw gwöhnt sit, de heit dir nämlech itz e chli Müeh.

Texscht: Stephan Marti-Landoltfinanzblog

E chline Nachtrag – gfunde inemene Bärndütsche Blog vor Lisaberna

Der Berner Schriftsteller Rudolf v. Tavel (1866-1934) beschrieb den Klang meiner Muttersprache in etwa wie folgt:

„Bärndütsch isch e Sprach wi grobs Grien (Kieselsteine)
und es alts Chilcheglüt“

Es gibt unzählige Schreibweisen des Berndeutschen. Da sich praktisch alle in irgend einer Art an das Hochdeutsche anlehnen, versuche ich phonetisch zu schreiben. Das ist gar nicht so einfach, wie es tönt. Und es muss laut tönen, man muss einen Text laut sprechen, sonst findet man Fehler nicht heraus. In meinem obenstehenden Text wird es auch Fehler haben. Zum Teil wird es auch schwierig, weil die Aussprache nicht immer gleich ist. Mir sagen wir «mir» und bei anderen Wortstellungen «mer oder mr». Nehmt Schreibfehler keinem übel, denn sie versuchen eine Sprache zu erhalten und dies ist kulturell gesehen sehr sinnvoll. Lisaberna schrieb gestern über den Frühling – und die Amsel – aber vermutlich sagt auch sie «Amsle». Aber da wir unsere erste Schriftsprache, das Hochdeutsche, auch erlernen müssen, sehen wir solche Buchstaben-Umstellungen meist selbst gar nicht. Lisaberna hat auch einen Kommentar verdient und vielleicht wird sie sich auch einmal swissblogpress anschauen – so etwas haben wir dort noch nicht.

Das Schwierigste bisher war einem Amerikaner, der Deutsch sprechen konnte, Berndeutsch zu lernen. Er war stellvertretender Chef der Universitätsbibliothek und die hatten damals etwa gleich viele Bücher in Berndeutsch, wie ich bisher zusammen gesammelt habe – rund zwei Meter.

Jugendliche sind unsere Kunden


Jeder Jugendliche hat Rechte und bei der Kirche später auch Pflichten – er wird hoffentlich einmal Kirchensteuern bezahlen.

Kirchenmarketing ist wichtig. Wir müssen bei den Kindern und Jugendlichen anfangen. Es wird sich auszahlen. Die Kirche macht es gar nicht so schlecht. Sie weiss um die Wichtigkeit. Sie ist zum Teil auch besser als andere Nonprofit-Organisationen die auf Profit getrimmt sind.

Wenn sie Satire verstehen dürfen sie weiter lesen und schauen, was so im Kanton Bern und der weiten Welt alles marktingkonform läuft … oder eben nicht.

Text: Stephan Marti-Landoltfinanzblog

Einkommensdifferenzen und …


Es gibt Länder, da verdient die Bevölkerung einen US Dollar pro Tag und andere, da sind es mehr als USD 100.

Statistiken sind meist langweilig und mühsam zu lesen. Es gibt aber auch andere … lesen sie im Finanzblog weiter … sie dürften in den angegebenen Links auf interessantes Zahlenmaterial und einige erstaunliche Tatsachen stossen … viel Spass und es braucht etwas Zeit …

Text: Stephan Marti-Landoltfinanzblog

Menschenrechte und Menschenpflichten


Über Menschenrechte werden wir in Zukunft vermehrt berichten – wenn alles klappt, veranstalten wir im kleinen Dorf «B» ein zweitägiges Treffen.

Gestern wurde ein Zweiergespann gewählt, das in unserem Blog nicht unbekannt ist. Unseren ersten Blogbeitrag verdanken wir Vizepräsident und Kolumnist Pascal Couchepin. Bundesrat Couchepin hält ein Linsengericht am Kochen.

Die Liberalen haben mit vielen anderen Religionen zusammen die zweite Kappeler Milchsuppe gekocht und weil wir immer etwas spät mit unseren Einladungen umgehen, haben wir eine Absage erhalten. Von Bundespräsidentin Michelin Calmy-Rey. Eine Absage die uns nicht enttäuscht hat, die uns freute. Man hat uns zur Kenntnis genommen und uns nachträglich gratuliert.

Heute gratulieren wir Ihnen beiden zur Wahl als Bundespräsidentin und zur Wahl als Vizepräsident. Und wer etwas über die Religionen hinausblicken möchte, ich habe heute ein fast zwei Jahre altes Schreiben ins Netz gestellt – Namen und Vornamen sagen manchmal etwas zur entsprechenden Person aus.

Text. Stephan Marti-Landoltfinanzblog mit Adventskalender