Kategorie-Archiv: 04 Reformierte Landeskirche

Auferstehung

Zu Ostern, dem Fest der Auferstehung, spricht Gottfried Locher

Ein Interview das mehr als nur interessant ist. Eigentlich ein echt liberales Gespräch. Mancher Liberale könnte sich hier einige Gedanken zu Herzen nehmen.

Gottfried Locher SEKGottfried Locher, SEK, anlässlich der Verleihung des prix libref.

Auferstehung auch für unser Blog. Es wurde erfolgreich auf Hoststar gezügelt. Danke allen, die mitgeholfen haben. Demnächst wird auch ein anderes Template aufgeschaltet und auf eine Webseite ausgebaut.

 

Es kracht in den Balken


Krankenbesuch bei der Kirche“ – es könnte eine spannende Preisverleihung des prix libref. am 25.10. in Erlenbach ZH werden.

Über die einzelnen Details des Beitrages in der Berner Zeitung könnte man streiten. Der Gesamtzusammenhang ist wichtig.

Genau so publikativ können wir einzelne Gedanken in den Raum stellen.

  • Als Ergänzung einige Zahlen zur Jahrtausendwende: „0,6% die keine Zugehörigkeit zur Kirche haben, sind über 120 Jahre alt …
  • Links und Rechts – Gottfried Locher beachtet auch Politik und Wirtschaft und nicht nur von Evangelikal bis Freikirche – die Kirchenpolitik aus meiner Sicht. Und es könnte sein, dass Evangelikale und Liberale zusammen spannen – müssen, sollten.
  • Der finanzielle Druck könnte heilsam sein. Ja, manche habe keine Beziehung mehr, zu vernünftigem Verhältnis. Geschichte hin oder her, Bern denkt nach. Zweimal, dreimal und irgendwann mal werden alle abspringen, wenn sich nichts ändert.
  • Bethlehem wird erwähnt. Es scheint nicht mehr das progressive, kreative 3027 zu sein …
  • … das 35 Jahre früher ein Rockkonzert in der Kirche durchführte, als ein Dorf, das zur Durchschnittsstadt aufstieg. Bei einer der ersten angedachten Töffpredigten, versagte dann der Mut und heuer wurden deren liberale Vereinigung beerdigt. Aber über den Liberalismus haben sie geschrieben – Profil Oktober 2014 . Merci Dani.
  • Die reformierte Schweiz braucht einen Bischof! Das schreibt ein Mitarbeiter des PR-Büros von Klaus J.Stölker. Entschuldigung, aber das ist die Handschrift von Klaus. Wie wäre es, wenn du zusammen mit SEK und den Liberalen, wie sie heute noch heissen, ein Konzept erstellen würdest. Spenden dürfen steuerlich abgezogen werden. Mit dem progressiven Part von uns – drei Pfarrer inklusive. Alles Zürcher. Wow. Stellungnahmen gibt es bereits. Wichtig erscheint es mir, dass progressive Mitglieder von uns mithelfen. Solche die mit der Zeit gehen und nicht relativ schnell mit der Zeit gegangen werden.

    Ich freue mich auf den 25. ds. und hoffe, dass die Denker Vormacht vor den Konservativen haben. Liberal ist wohl das Gegenteil von konservativ – aber so mancher rutscht im Alter von oben nach unten.

Kirchenpolitische Ausrichtung

Eigentlich müsste „Liberal“ durch „Progressiv“ ersetzt werden. Liberal ist heute eher im Fadenkreuz angesiedelt, als in der Mitte oben. Politisch, wie kirchlich.

Kirchgemeindeverband stellt Fragen zum SEK-Verfassungsentwurf


Zum Heiligen Abend darf ich die Stellungnahme des „kirchgemeindeverband des kantons bern“ (KGV) zum Verfassungsentwurf des SEK präsentieren.

Danke dem KGV, dass wir das Dokument veröffentlichen dürfen.

KGV-Signet
Rat des
Schweizerischen Evangelischen
Kirchenbundes SEK
Sulgenauweg 26
3000 Bern 23

Thun, 24 September 2013

Entwurf neue Verfassung

Sehr geehrter Herr Präsident
Sehr geehrte Damen und Herren

Auf Ihrer Webseite laden Sie “alle kirchlichen Kreise” ein, sich zu Ihrem Entwurf zu einer neuen Verfassung zu äussern.

Der Kirchgemeindeverband des Kantons Bern umfasst über 80 % der evangelisch-reformierten Kirchgemeinden des Kantons Bern und ca. 97 % deren zirka 600’000 Mitglieder. Es ist seine primäre Aufgabe, die Interessen seiner Mitglieder wahrzunehmen. Der Vorstand des Kirchgemeindeverbandes fühlt sich somit als Gesprächspartner legitimiert und hat sich im Rahmen zweier Sitzungen eingehend mit Ihrem Projekt und den Vorlagen auseinandergesetzt. Der Vorstand kam dabei zu folgenden Feststellungen und Anträgen:

1. Einbezug der Kirchgemeinden

Das reformierte Kirchenverständnis des Kantons Bern ist wesentlich durch die Reformation Zwinglis beeinflusst. Nach reformatorischem Verständnis ist die örtliche Kirchgemeinde im Vollsinn Kirche. Die Landeskirchen sind die von den Kantonen zur Regelung ihrer Angelegenheiten auf dem Kantonsgebiet eingesetzt.
Kirchgemeinden und Landeskirchen sind nach demokratischen Grundsätzen organisiert.
Die Vorschläge des Schweizerisch evangelischen Kirchenbundes (SEK) zur Bildung einer „Kirche Schweiz“ führen zu einem neuen Kirchenverständnis. Im Wesentlichen fallen dabei auf:

– eine Doppelstruktur von Kirchengemeinschaft und Verein,
– eine hierarchisch gegliederte Kirchenstruktur mit einem Präsidialamt, dem eine geistliche „Vorreiterrolle“ zukommt,
– eine fehlende demokratische Beauftragung und Kontrolle der Exekutivorgane der Kirchengemeinschaft durch die Legislative.

Aus unserer Sicht ist es deshalb dringend notwendig, dass sich die Basis zu einem derartigen Umbau äussern kann. Da die neu zu bildende Kirchengemeinschaft erst noch auf die Grundlage einer Verfassung gestellt werden soll und eine Verfassung eine Vereinbarung unter Bürgern darstellt, erachten wir eine demokratische Legitimation noch zusätzlich als angezeigt. Wir weisen zudem darauf hin, dass Bekenntnisse nur in einen Verfassungstext aufgenommen werden können, nachdem sie unter den Kirchgemeinden weitestgehend Zustimmung gefunden haben.

Wir verlangen deshalb ein Abstimmungsverfahren, in welches auch die Kirchgemeinden einzubeziehen sind.

2. Synode als Legislativorgan

Der Verfassungsentwurf für die zu bildende Kirchengemeinschaft sieht eine einmal jährlich zusammentretende Synode vor. Wir gehen davon aus, dass die Synode als Legislativorgan dient. Wir sind jedoch überzeugt, dass ein in dermassen grossen, zeitlichen Abständen zusammentretendes Organ kaum geeignet sein wird, eine verantwortungsvolle Gesetzgebungs- und Kontrollarbeit zu leisten. Das Organ dürfte weder einen Zusammenhalt erreichen, der für eine solide parlamentarische Arbeit Voraussetzung ist, noch wird es für Kontinuität sorgen können.

3. Finanzen

Da unsere Landeskirche über keine eigene Steuerhoheit verfügt sondern durch die Beiträge ihrer Kirchgemeinden finanziert wird, sind die Kirchgemeinden auch an der Kostenwirksamkeit der neuen Kirchenstruktur in hohem Masse interessiert.
Da wir wissen, dass die finanziellen Möglichkeiten der verschiedenen Landeskirchen höchst unterschiedlich sind, begrüssen wir es, wenn die Stimmrechte angesichts der einzelnen Landeskirchen im Verhältnis zu den geleisteten Beiträgen zugeordnet werden. Die Frage der Beitragsleistungen und der Stimmrechte dürften politisch umstritten sein.

Wir beantragen deshalb, die Grundsätze über die zu leistenden Beiträge und über die Stimmrechte detaillierter in den Statuten zu verankern.

Zudem stellen wir mit Erstaunen fest, dass die Vereinsstatuten für die Mitglieder einen Austritt per Ende Jahr vorsehen, jedoch von einem Globalbudget für sechs Jahre ausgehen. Wer soll bei Austreten eines Mitgliedes den entstehenden Einnahmeausfall decken?

Wir bitten Sie, diese Fragestellung zu überprüfen.

Schlussendlich fällt auf, dass die Verfassung für die Kirchengemeinschaft im Gegensatz zum Verein keinen freiwilligen Austritt vorsieht. Bedeutet das, dass ein Mitglied aus dem Verein austreten kann und somit keine Beiträge mehr zu bezahlen hat, andererseits aber weiterhin zur Kirchengemeinschaft gehören kann?

Wir bitten Sie, diese Frage näher zu prüfen und zu beantworten.

4. Präsidialamt und Gemeindeautonomie

Die neue Verfassung sieht unter den Aufgaben der Präsidentin oder des Präsidenten die Mitwirkung an Gemeindegottesdiensten vor. Wie ist diese Regelung gemeint?
Grundsätzlich bestimmt der Kirchgemeinderat, wer in „seiner Kirche“ einen Gottesdienst leitet. Dass die Präsidentin oder des Präsidenten des Kirchenbundes auf Einladung hin einen Gemeindegottesdienst mitgestalten kann, versteht sich von selbst. Die Ermächtigung dazu kann Bestandteilt deren oder dessen Pflichtenheftes sein. Weshalb bedarf dieser Einsatz einer Verankerung auf Verfassungsstufe? Sollte jedoch die Ermächtigung damit verbunden sein, dass die Präsidentin oder Präsident in eigener Kompetenz einen Gemeindegottesdienst leiten kann, wäre dies im Blick auf die Gemeindeautonomie eine Akzentverschiebung.

5. Klarheit über die Mitgliedschaften

Wir gehen davon aus, dass für alle Mitglieder gleiche Rechte und Pflichten zu gelten haben. Neu möchten Sie auch Kommunitäten als Mitglieder aufnehmen. Leider wird der Begriff nur unklar ausgeführt. Wir können uns beispielsweise kaum vorstellen, dass theol. Fakultäten zu Beitragsleistungen gewillt und in der Lage sind.

Sehr geehrte Damen und Herren, wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie unsere Überlegungen und Anträge bei der Weiterbearbeitung der Vorlage berücksichtigen können.

Freundliche Grüsse

Kirchgemeindeverband des Kantons Bern

Fridolin Marti, Präsident

Zufälle gibt es nicht. Im Hintergrund läuft bei mir „Dieser Tag ist schön“ von Lino Moreno … in der Originalsprache, heisst der Schlager „Piccola und fragile“ – klein und zerbrechlich. Die Idee „Reformierte wollen einen Bischof“ kann wohl beim Durchlesen dieses analytischen Briefes endgültig einge-locher-t werden.

Gott, Fried erhalten! Gedanken des Schwiegervaters des Initianten müsste man nachgehen. Wenn sie nicht folgen können, spielt dies keine Rolle. Vielleicht finde ich auf diesem Weg jemanden, der über Ulrich Neuenschwander und z.B. über die Standortbestimmung schreiben könnte.

Soll niemand sagen, die Berner seien langsam. Schliesslich ist heute am Heiligen Abend „reformiert. – saemann / BE-JU-So“ bei mir eingetroffen. Die Aargauer-Ausgabe werde ich in der Silvesterwoche erhalten. „Die Kirche ist oft der letzte Service public“ – „der letzte“ darf hier zeitlich interpretiert werden. Auf Seite 2 in der BE-Januarausgabe (im Dezember erschienen – noch nicht aufgeschalten) finden sie das Interview mit Synodalratspräsident Andreas Zeller über die verordnete Sparrunde.

Änderungen auch in Rom, im Vatikan? „Ich weiss nicht, ob der Papst Bier mag„, ein Interview mit Kardinal Kurt Koch. Er weiss aber, dass der Papst Franziskus Wein servieren lässt. Mit Ihrer Eminenz, damals noch (katholischer) Bischoff von Basel, durfte ich einmal über das Abendmahl diskutieren. Das gibt vielleicht einmal eine andere Geschichte. Nun bleibt mir nur noch ein schönes Weihnachtsfest mit einem guten Weihnachtsessen zu wünschen. Und der katholische Vertreter im KGV – „mein Gott Walter“ – hat vor 14 Tagen die Schnellvariante eines Tischgebets für Gestresste zum besten gegeben:

Für Speis und Nass – deo gratias.

Ja, vielleicht bräuchte es auch im Kanton Waadt einen Kirchgemeindeverband, denn die Kathedrale Lausanne bleibt reformiert, protestante – die Geschichte lässt sich nicht zurückdrehen. Sonst wären wir ja alle katholisch.

Grünliberal = liberal-reformiert?


Zumindest im Kanton Bern scheint dies zurzeit nicht der Fall zu sein. „Grünliberale nehmen Pfarrlöhne ins Visier„.

Viel darüber zu schreiben ist nicht mehr nötig. Im Artikel von „reformiert.“ steht das Wichtigste. Punkt. Eigentlich schön, dass auch die Zeitung immer einen Punkt setzt, sogar einen roten und nicht nur im Namen. Bei „libref.“ abgeschaut, das fast drei Jahre länger mit dem Punkt auftritt? Wir wissen es nicht. Vielleicht diskutieren wir mal gemeinsam darüber.

Der, die oder das libref.? Einigen wir uns auf DAS libref. – sächlich, sachlich.

Ich denke, die Grünliberalen werden nicht so deutlich unterliegen, wie das vor einem Jahr mit der Motion Wüthrich geschehen ist. Es scheint mir aber wichtig zu sein, dass wir demnächst einmal aufzeigen, wie die politische und kirchenpolitische Ausrichtung nicht immer übereinstimmen oder sich verschoben haben. Vielleicht am 25.10.2014.

Zumindest ich werde dieses Thema mit einem Grünen diskutieren, der echt liberal ist. Mitglied bei libref. ist, Revisor sogar und so nebenbei Muslim. Libref. scheint wirklich liberal zu sein, eher schon progressiv.

Über die Pfarrerin Ella de Groot habe ich nur in drei Kommentaren beim Beitrag „Ich glaube nicht an Gott, aber ich vermisse ihn“ geschrieben. Vielleicht schreibt mal ein anderes Vorstandsmitglied etwas über sie – er kennt sie persönlich. In reformiert. hat es einige Zuschriften, die auf „Ist Gott ein Nichts, eine Person, eine Lebenskraft?“ echt liberal reagieren – „Berner Ausgabe wählen, Seite 11„. Dem ersten Leserbriefschreiber, Hans Zoss, sind wir auch schon bei libref. begegnet.

Vor einem Jahr:
Wilder Mann und stille Frau 3er

Vor 2 Jahren erschienen:
140-jährige Geschichte – Gratisdownload der Essays des prix libref. 2011

Vor 3 Jahren erschienen:
Zum Gedenken an Anne-Marie Bianchi-Segond

Vor 4 Jahren erschienen:
Scientology – die Glaubensfreiheit hat nun Grenzen

Vor 5 erschienen:
Das Buddhistische Zentrum Wat Srinagarindravararam

Vor 6 Jahren erschienen:
«Wer nicht liberal ist, hebe die Hand»

Vor 7 erschienen:
Sikhs und eine Frage zur Religionsfreiheit

Vor 8 Jahren erschienen:
Zweite Kappeler Milchsuppe – 22. Oktober 2005

© libref – Text und Foto: Stephan MartiFinanzblog

Der Jahrzehntbericht


Der neuen Jahrzehntbericht der Berner Landeskirche

„Reformiert“ schreibt als Titel in der vorletzten Ausgabe. „Per Mausklick durch das Kirchenjahrzehnt„. Beim gezeigten Cartoon wird es nicht nur den Pfarrerinnen und Pfarrer gleich ergehen. Der Bericht ist toll ins elektronische Jahrtausend gestellt worden. Grafisch in verschiedene Bücher unterteilt und deshalb dürfte es dem Bericht so ergehen, wie früher der Bibel. Da gab es noch wenige, die lesen konnten. Mussten sich also von andern erzählen lassen.

Heute können die meisten lesen, aber wenn sie es schaffen, den Bericht ganz durchzulesen, haben sie einiges an Handarbeit verrichtet. In Büchern schaut man oft zuerst durchs Inhaltsverzeichnis. „Google sei Dank“, unter diesem Link ist es zu finden. Interpretieren (38 Seiten) und dann den entsprechenden Beitrag finden … nur Mut, sie schaffen es.

Inhaltlich möchte ich nur zwei Seiten kurz vorstellen – die des Kirchgemeindeverbandes, der dieses Jahr sein 10jähriges feiern kann und die Zusammenfassung 1981-90 von unserem Ehrenmitglied Pfarrer Max Balsiger.

Vielleicht finden wir jemanden, der den Bericht theologisch oder historisch kurz würdigt. Nicht ganz einfach, denn beim letzten haben 130 Personen mitgearbeitet und die beiden letzten wurden auf liberale Art von je einem einzigen erstellt. Der letzte von Alfred Rentsch, Pieterlen.

Bekenntnisprozess – Bekenntnisfreiheit


Die Reformierten bekennen Mühe mit dem Bekennen.“

Sie leben seit über 150 Jahren bekenntnisfrei, schreibt Reformiert in einem Bericht über den Bekenntnisprozess des SEK. Die erwähnte Seite 167 meines Namensvetter Kurt Marti über das Bekenntnis, zitiere ich in voller Länge:

Die Seite des Werkbuchs ist leer, damit jeder sein eigenes Bekenntnis formulieren kann. Er sagt: „Für mich ist Gott kein Monopolist„.

Lassen wir noch einen zweiten Berner Pfarrer zu Wort kommen. Max Balsiger, unser Ehrenmitglied und langjähriger Präsident schreibt es noch bestimmter:

Unvollständig

Im Bericht von der Preisverleihung an Gret Haller fällt beiläufig die Bemerkung, liberaler Protestantismus habe sich stets für «Bekenntnislosigkeit» in der Kirche eingesetzt. Das stimmt nicht. Richtig wäre, von «Bekenntnisfreiheit» zu sprechen. Dies ist ein Begriff, der in der Schweiz auf dem beschwerlichen Weg zu einem Weltkirchenrat eine eminent wichtige Rolle gespielt hat und den Kirchenbund 1940 beim Grundsatzbeschluss und 1948 bei der Gründungsversammlung des Ökumenischen Rats in Amsterdam zu einem ausdrücklichen Vorbehalt gegenüber der verordneten Basisformel (=Bekenntnis) veranlasst hat. Der leider in Vergessenheit geratene Vorbehalt markiert bis heute den Zwiespalt zwischen einem verbindlich formulierten, von den Gläubigen kollektiv «anzunehmenden» Bekenntnis auf der einen Seite und dem freien Akt persönlichen Bekennens andererseits. Solches Bekennen durch das Individuum muss in Worten nicht übereinstimmen mit einem vorgegebenen Text wie dem sog. «Apostolischen Glaubensbekenntnis». Diesem fehlt ohnehin etwas für den christlichen Glauben Wesentliches, nämlich jeder Bezug auf die überlieferte Botschaft Jesu. In den meisten Bekenntnissen der Kirchengeschichte fehlen Worte Jesu, dafür dominieren dogmatische Aussagen über ihn. Darum sollten mündige Gläubige Freiheit beanspruc hen dürfen im Umgang mit dem überlieferten Bibeltext. Wenn daraus Impulse für die eigene Lebensgestaltung entstehen, so wird entsprechendes Handeln zu einem persönlichen Akt des Bekennens. Solches Bekennen aufgrund eigener Glaubenserfahrung ist jedenfalls mehr wert als das kollektive Nachsprechen unverstandener Formeln.

Max U. Balsiger, Meikirch

Vor einem Jahr:
Bischof Koch und das Hohelied zur Toleranz

Vor 2 Jahren erschienen:
Die notwenidge schöpferische Pause – auch bei libref.

Vor 3 Jahren erschienen:
Jalsa Salana der Ahmadiyya Bewegung in Frauenfeld

Vor 4 Jahren erschienen:
Pressemitteilung: Menschenrechte – Menschenpflichten – Religiöser Frieden

Vor 5 erschienen:
Merci und tschüss

Vor 6 Jahren erschienen:
Rückkehr des Religiösen
demnächst 6 Jahre online

© libref – Text: Stephan MartiFinanzblog

Bleibt die reformierte Schweizer Kirche liberal


Ob liberale Kirche oder liberale Politik. Wir Liberalen in der Schweiz machen einen Fehler. Wir machen uns nicht bemerkbar und wir vernetzen uns nicht. Die Kirche gehört zu unserer Kultur und wird den heutigen allgegenwärtigen Wandel von Gesellschaft und teils auch Wirtschaft mitbestimmen. Wir drücken David A. Weiss für das Ratspräsidium des SEK die Daumen – die Vernunft der modernen Mitte soll gewinnen und die Zukunft bestimmen.

„Kirchenbund (SeK)/ Thomas Wipf, Präsident
des Evangelischen Kirchenbunds, tritt zurück. Folgt
nun ein Berner? Ein Romand? Oder eine Frau? … weiterlesen bei reformiert

Ein Berner? Wir hätten uns gefreut, das wäre Balsam für die Kirche, nur kandidiert in drei Wochen nicht der liberale Andreas Zeller.

Zugegeben, Bern ist der wichtigste Part in der Schweiz, was die Reformierten anbelangt. In den vergangenen Jahren habe ich als „ehemaliger“ Berner einiges mitbekommen, aber eines dürfen wir nicht vergessen:

„Der grösste Teil der Schweizer Reformierten ist liberal … nimmt die Kirche mit einem weinenden und einem lachenden Auge zur Kenntnis, nimmt nicht aktiv teil … und ist eben doch so liberal und mit unserer christlichen Kultur verbunden, dass er weiterhin seinen Obolus bezahlt … freiwillig!“

Das Präsidium des SEK, des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes ist neu zu besetzen. Evangelisch? Oder doch eher Reformiert oder gar Protestantisch. Ein theologischer Zankapfel oder eher ein philosophischer Standpunkt? Das SEK soll nicht evangelikal sein und nicht protestieren. Es sei denn, es wäre ein Romand, un protestant. Aber das SEK darf reformieren.

Liebe Berner, seit 24 Jahren hattet ihr das Präsidium des SEK nicht mehr. Kirchengeschichtlich dürfte euch das Beharren auf dieses Amt vielleicht noch einmal überraschen. Im Interview gibt sich Gottfried Locher ganz locker:

„Frage 5: Was machen Sie mit einem Bischofshut?
Locher: Ich warte, bis endlich wieder der 1. April da ist, setze den Hut dann auf, mache ein Foto und schicke es der «Reformierten Presse». Dann ziehe ich den Hut wieder aus und schenke ihn jemandem, dem er passt.“

Gibt es bald reformierte Bischöfe? Wenn es nach Gottfried W. Locher ginge, ja.

Er ist Leiter Aussenbeziehungen des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK), sitzt somit in der obersten Kirchenleitung und hat in einem Interview in der „reformierten Presse“ seine Idee der Bischöfe erläutert“ …wer neben dem Bild der Reformierten Presse weiterlesen und denken möchte … bitte sehr

Bei der Wahl ums SEK-Präsidium geht es nicht nur um persönliche Fähigkeiten. Hier wird Locher einen Trumpf spielen können. Aber es braucht mehrere. Es braucht eine brauchbare kirchliche Leitschnur. Ein Bischof der die Mitra nur am 1. April aufsetzen will, weiss dass diese eigentlich Strinbinde bedeutet – nicht Augenbinde.

Der dritte Kandidat, Didier Halter aus Sitten ist für mich der „Unbekannte“. Ich kann nicht alle Leute kennen. Vielleicht schreibt jemand anderes über ihn. Sitten, der Hauptort des Kantons Wallis ist Bischofssitz. Ein echter, ein katholischer. Und wenn ich mich nicht täusche, spreche ich in Sitten nur Französisch und so ist mir der Name als „Sion“ besser bekannnt. Und die Deutsch sprechenden sagen eh „Sittu“, was dem Berndeutschen sehr nahe liegt – zum Beispiel Huttu, wo ich selbst mal gearbeitet und gelebt habe.

Liebe Berner, die Üsserschwitz, so wird im Wallis der restliche Teil des Landes ausserhalb ihres Kantons genannt, hat noch einen weiteren Kandidaten. Einen Innerschweizer aus Luzern und wer die Geschichte etwas kennt, der müsste wissen, dass ein „ausgewanderter“ Aargauer eigentlich ein Berner ist.

David A. Weiss scheint deshalb nicht nur regional ausgewogen zu sein, auch die Zürcher wissen dies und beschreiben deine Vorzüge klipp und klar. Bis jetzt habe ich nur über einen einzigen angeblichen Nachteil gelesen. Weiss sei zu alt. Ich fühle mich auch gleich angesprochen, da wir vermutlich den gleichen Jahrgang haben. Da bleiben noch zehn Jahre Zeit, um die Kultur der Schweiz mit zu gestalten. Und das nächstemal darfst du uns ruhig informieren. Ja so sind wir Liberalen, man liest die Zeitung und ist halt so informiert. Ich hoffe, dass ich dir an unserer nächsten jährlichen Sitzung im März rückwirkend gratulieren kann.

David A. Weiss
David A. Weiss ist Stiftungsrat der Lang-Stiftung und damit libref. engstens verbunden.

Vor einem Jahr erschienen:
Stadtkirche versus Landkirche

Vor zwei Jahren erschienen:
Sind Blogger «Journalisten»? – Eine aktuelle Studie

Vor drei Jahren erschienen:
Kirchenpolitik – Beobachtungen nach der Wahl

Vor vier Jahren erschienen:
Rat der Religionen gegründet

© libref – Text: Stephan MartiFinanzblog – das Foto ist kopiert (zvg stand dabei) – David, wenn du bei mir wie versprochen mal reinschaust, so schiesse ich selbst eines von dir – und deinem Hund

SEK – Dank für Gedankenaustausch


Die Reichweite des Gesprächs vom 20.08.2008 zwischen dem SEK und libref. dürften viele unterschätzen. Wir wollen gemeinsam in die Zukunft schauen.

Sehr geschätztes Gremium,

gerne dürfen wir uns für den offnen Gedankenaustausch nochmals herzlich bedanken. Wir streiften gestrafft hängige Fragebereiche von wechselseitigem Interesse, so etwa diejenige des öffentlichen Wahrnehmens von Religion und des liberalen Christentums im medialen Zeitalter, d.h. des öffentlichen Statthalters des (liberalen) Christentums, der Identität unter Protestanten, die Bekenntnisfrage, die sich daran anschliesst, die Toleranz im Umgange mit den jeweiligen Wahrheitsansprüchen bzw. –versprechen von Religionen, d.h. der kritische Ansatz zur Wahrheitsfrage, welche über die Wissensfrage hinausgeht, wie die Akademien sie beantworten, das Verhältnis zwischen Kirche und Staat zumal innerhalb der Ausbildung von Pfarrern, Imamen, die Frage nach einem Toleranz-Verfassungsartikel (Umgang mit Intoleranz), Liberalität & Glaube, und last not least das Verhältnis zu den Menschenrechten als aktuellen Ausdruck eines Relais zwischen Religion & Gesellschaft.
Wir sind für das wechselseitig gewonnene Verständnis und Vertrauen dankbar, das sich in weiteren sachbezognen Kontakten bewähren mag, die libref. für tunlich aus der Sorge ums religiöse Gut vor dem Doppelhorizont von Kirche und Staat bzw. Gesellschaft hält. Herr Prof. R. Anselm umschreibt diese verbindende, verbindliche Sorge so: ‚Mit der neuen Aufmerksamkeit für die Religionen in den westlichen Gesellschaften ist auch das Bewusstsein für deren Ambivalenz wieder in den Mittelpunkt öffentlichen Interesses getreten. Denn auf der einen Seite ist immer deutlicher geworden, dass gerade moderne, freiheitliche Gesellschaften nicht ohne ein Mindestmaß an Kohäsion existieren können; der Ruf nach der Bewahrung gemeinschaftsstiftender Werte, der heute zum Repertoire aller politischer Parteien gehört, zeigt das deutlich an. Auf der anderen Seite zeigt sich aber auch, dass die Sehnsucht nach Orientierung schnell zu problematischen Verkürzungen und auch zu Fundamentalismen führen kann.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage neu, wie das Verhältnis moderner Gesellschaften zur Religion – und d.h. in der Gegenwart: zu einer sich in pluralen Formen präsentierenden Religion – zu gestalten ist. Die überkommenen religionsrechtlichen Regelungen in der Schweiz erweisen sich für diese Herausforderung nur als bedingt tauglich: Denn sie regeln im Grunde das Verhältnis von Religion und Gesellschaft nur auf der Basis einer vielfältigen kulturellen Verflechtung, die das Paradigma für die konfessionelle Neutralität des Staates überhaupt erst plausibel macht. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass etwa die Ausbildung der religiösen Funktionseliten im Falle des Christentums unter den Rahmenbedingungen der staatlichen Universitäten – und damit auch innerhalb deren Regulierungsmöglichkeiten – erfolgt. Ebenso gibt es durch die persönlichen Verflechtungen zahlreiche Mechanismen, die das Abgleiten in fundamentalistische Strömungen verhindern oder zumindest erschweren. Gleiches gilt für die Einübung von Reflexionskompetenz im Schulunterricht oder die längst akzeptierte, zuweilen auch schmerzhafte Auseinandersetzung mit Elementen des christlichen Glaubens in der Kunst.

All diese Entwicklungen nötigen dem Christentum eine Selbstreflexion auf, die für das Funktionieren und die Einpassung einer Religion in modernen Gesellschaften unabdingbar erscheint. Jürgen Habermas hat in seiner Friedenspreisrede zurecht darauf hingewiesen. Für andere Religionen gilt dies aber nur bedingt. Hier sollte es das Ziel staatlicher Religionspolitik sein, auf eine entsprechende Selbstreflexion zu drängen und sie – etwa durch die Einsetzung entsprechender Ausbildungsgänge – gezielt zu fördern. Dieses Anliegen sollte der Inhalt eines anzustrebenden Religionsartikels in der Bundesverfassung sein, ein Anliegen, an dem der Kirchenbund und auch libref sehr gut zusammen arbeiten sollten. Denn es ist letztlich nichts anderes als die Fortschreibung der Gründungsidee des liberalen Protestantismus, die Allianz von Glaube und Vernunft im Interesse einer gedeihlichen Gestaltung der Gesellschaft zu suchen.’

Wenn ich selber die Menschenrechtsfrage nochmals aufnehmen darf, so indem sich im SEK-Positions Papier Nr. 6 von Herrn Dr. Frank Mathwig die ‚Formel’ findet, in welcher das nicht leicht formulierbare liberal-protestantische subjektive Credo, das mit einer Mentalreservation behaftet ist, artikulierbar bzw. identifizierbar wird: ’Wo Menschen nicht anders können, als einander nach ihren Vorstellungen zu formen…, hält Gott ihnen die Stelle eines menschlich freien Wesens offen’ S. 73), wofür das Menschenrecht ein öffentlicher Ausdruck subjektiven Glaubens ist, masse ich mich an, für libref. zu formulieren. Dafür, dass ein bekenntnishaftes Outen schwer, zugleich auch leicht fällt, wo es in ein Gott für sich einnehmendes Bekenntnis mündet, während die Identifikation mit einer Sportartikelmarke leicht fällt, spricht Johannes Brahms’ ‚Requiem’. Brahms Bibel ist erhalten, daraus sichtbar ist, wie sorgfältig er die Textauswahl aus der Bibel betrieb, die Mathilde Wesendonck ihm abnehmen wollte, indem sie ihm eigene Naturmythen zuschob. Brahms verarbeitete die Trauer um die verstorbne Mutter im Requiem, er kann keine Präludien wie einst Bach mehr komponieren, und er meidet jeden bekennntishaften Bezug zur Religion in der Wahl der Requiemstexte. Ein Christus-Zitat fehlt bspw. gänzlich.
Gestatten Sie ein persönliches Schlusswort:. Als Codex wurzelt das Menschenrecht in Traditionen der Aufklärung, doch ist mit Michel Foucaults ‚Archäologie des Wissens’ mutatis mutandis doch dahin zu fragen, was damit versiegt ist, dass die Vernunft seither definiert, wie vernünftig (es) ist, an die Menschenrechte zu glauben und sie daher freiwilligerweise zu beachten: Brauchen wir also eine Archäo- Logie, d.h. einen Logos so wie er war, bevor (arché) er von der Rationalisierungsguilottine erfasst wurde, um das Menschenrecht mit der Religion zu amalgamieren? Oder doch: Am ‚Material’ der Vernunft ist ‚zu kartographieren, was in den Zügen der Vernunft fehlt, insoweit sie ihr Anderes in den eignen Streuungsmustern verbirgt’ (M.F.) Das Geheimnis des Glaubens ans Menschenrecht darf (zusammen mit dem jeweiligen Glauben der im Menschenrecht zusammengefassten Menschen universell) geheimnisvolle Wahrheit über dem Wissen bleiben, doch es muss nicht geheim bleiben. Das (Menschen-) Recht ist von seiner – mystisch-gewaltsamen – Quelle des Rechts (darin etymologisch Rache) mit Walter Benjamin & Jacques Derrida abzulösen. Heidegger würde von einem bergenden Entbergen reden wollen. Diese Differenz oder das Paradox eines nicht geheimen Geheimnisses zu erwirken bzw. aufzulösen, ist liberale Obligo, und diese theologisch erfüllen heisst, ein liberales Postulat erfüllen. Liberale Theologie ist eine der Differenz, Alternative (darin Freiheit steckt) geblieben, darin ein Stil in der bestandnen Bewährungsprobe vielleicht geworden, oder doch: Ein Versuch, Stilbruch in der Geschichte stilvoll zu beenden: Ein Ja, welches über dem Nein steht, davon Herr Prof. Anselm gesprochen hat, steckt mutmaßlich darin.

Wir sind so frei, unsere Einladung an die Jahresversammlung vom Samstag, 29. November .a.c. von libref. in Luzern (Bourbakimuseum) Ihnen rechtzeitig nachzureichen, an welcher ein To be or not to be unsres Dachverbandes (nicht der Sektionen) gemäss einer neuen Strategie-Disposition beantwortet sein will. – Luzern wird uns näher an Henry Dunant heranführen, und darin in der Erkenntnis bestärken, was ein Einzelner vermag, in welchem ein soziales Gewissen und in Dunant ein reformiert-christliches solches erwacht. Drei Jahre nach seiner Rotkreuzidee war das IKRK gegründet, und die ‚Massen’ stellten und stellen sich hinter es. (Drangsale um Gewissenswahrheiten verlieren darob an Energie.) Das Heilen hat sich seit Solferino bzw. der Zivilcourage Dunants also eingespielt, doch unser Land hat ein Manko an vorbeugendem humanitärem Engagement in Friedenszeiten (bspw. extrem schleppendes Ratifizieren damals der Rechte der Wanderarbeiter, als Anwalt bemängle ich die (bündnerische) Fremdenpolizei, die sich nicht vor Desinformation scheut, um Ausländer zur Abreise zu bewegen. Wenn ein Ja über dem Nein für uns alle steht, hat denn nicht auch Prometheus vor Epimetheus zu sein, Geschichte des Christentums als Vorsehung, in der Zeit gedacht zu gelten?

Wir würden uns darüber freuen, den Dialog aufrecht zu erhalten. Vielleicht, dass wir anstreben, ein solches Treffen einmal pro Jahr zu vereinbaren haben? Besten Dank auch für Ihre gedankenreichen Schriften. Den ‚Kulturprotestanten’ interessiert zumal auch das Bulletin zum Kulturraum Kirche und das Portrait von Pfarrer Dieter Matti.

Jean-Claude Cantiene, Chur

Vor einem Jahr erschienen: Bivio-Vortrag Dr. Dr. h.c. Gret Haller

Vor zwei Jahren erschienen: «Krieg ist inhuman»

Vor drei Jahren erschienen: Kirche und bundesgerichtliche Rechtssprechung

Text und Foto: Stephan MartiFinanzblog

Verhältnis zwischen Kirche und Staat


Über das Verhältnis Kirche und Staat wurde schon oft diskutiert – auch im Grossen Rat des Kantons Bern. Und kirchenpolitisch hat der Kanton Bern eine Vorbildfunktion in der Schweiz.

Originalbeitrag beim Kirchgemeindeverband des Kantons Bern

Das Papier «Grundsatzdebatte zum künftigen Verhältnis zwischen Kirche und Staat: Trennung, Entflechtung oder Status quo?» über die Motion Messerli, Nidau und Löffel, Münchenbuchsee – beide EVP – ist nicht brandneu, aber die grosse Ablehnung durch den Grossen Rat des Kantons Bern nach wie vor sehr aktuell.

Bericht des Regierungsrates zuhanden des Grossen Rates – pdf-Dokument (im gleichen Fenster)

Der Kurzbericht von Jesus.ch – evangelikal, freikirchlich orientiert

Auch die Freidenker fordern erneut Trennung von Kirche und Staat

Oder anders formuliert: die grosse Mitte steht zu Kirche und Staat.

kirchenpolitische Ausrichtung

Die politische Ausrichtung in der Schweiz ist in diesem Schema Allgemeingut – die kirchenpolitische Ausrichtung ein Versuch meinerseits, sich persönlich in der Kirche zu positionieren. Dieses Schema dürfte einige Diskussionen auslösen, aber es ist mit einigen teologischen Professoren diskutiert worden.

Vor einem Jahr erschienen: Evangelisch unitarische Kirche oder Unitarier?

Vor zwei Jahren erschienen: Rat der Religionen

Text und Foto: Stephan MartiFinanzblog

Zusammenarbeit konkret – Region Brienz Oberhasli


Der zweite Teil zum BEA-Fachseminar.

Originalbeitrag beim Kirchgemeindeverband des Kantons Bern

Über den Vortrag von Theres von Weissenfluh, Präsidentin der Kirchgemeinde Meiringen und Dres Winterberger, Sekretär gibt es nicht viel zu ergänzen. Ein eingespieltes Team. Eine Zwischenbemerkung möchte ich aber noch zitieren: «Es ist nicht meine Aufgabe als Präsidentin im Kirchenchor mit zu singen und Kuchen zu backen.» Ein Satz, den vielleicht nicht ganz alle begreifen, aber es hat mit dem modernen Management einer Kirchgemeinde zu tun.

Vortrag Zusammenarbeit – konkret – pdf-File (gleiches Fenster)

von Weissenflug und Winterberger

Grimselkapelle

… die Grimsel-Kapelle beim Grimselsee ist die höchst gelegene Kirche der Region Brienz Oberhasli …

Grimsel-Kapelle

… oder sind wir hier in der katholischen Kapelle und die reformierte ist auf dem Pass?

Vor einem Jahr erschienen: Demografisches Porträt der reformierten Kirchen BEJUSO – 1. Teil

Text und Fotos: Stephan MartiFinanzblog

Vor einem Jahr erschienen: Bivio – zwei Wege

Vor zwei Jahren erschienen: Fragwürdige Erbsünde

Text und Foto: Stephan MartiFinanzblog