Daseinsvorsorge – ein Fall für die Kirche?


Karl Jaspers hat dieses Wort „erfunden“ und in seinen religösen Thesen auch folgenden Satz geschrieben: Der Mensch ist unvollendet und nicht vollendbar.“

Daseinsvorsorge ist für Schweizer ein unbekanntes Wortgebilde. Wir sagen dem „Service Publique“ und beinhaltet Gebiete wie Wasser, Umwelt, Energie, Verkehr, Bildung, Gesundheit … etwas, wozu jeder Menschenrechte und Menschenpflichten hat.

Diese Gebiete könnten umgekrempelt werden. Genau weiss das niemand und nur ein erlesener Kreis ungefähr. Hier herrscht die grösste Geheimniskrämerei seit dem 2. Weltkrieg. Hinter dem Begriff TTIP – Transatlantic Trade and Investment Partnership, Transatlantisches Freihandelsabkommen – steckt politischer Zunder. Mitte Februar schrieb das Personalblog über TTIP – ein Schritt in eine neue Weltsirtschaftsordnung.

Seither sind doch aus der hochgeheimen Kommissionstätigkeit einige Informationen an die Öffentlichkeit gestossen:


„Der große Deal – Geheimakte Freihandelsabkommen“ – eine Sendung des ARD. Wenn sie die Thematik nicht kennen, „opfern“ sie eine halbe Stunde für ein hochbrisantes Thema. Etwas schneller geht es beim Infosperber. Ein Teil der geheimen Dokumente durchzuarbeiten, dauert vermutlich weit länger.

Erstaunlich, wenn sie die weiterführenden Links bei Wikipedia anschauen – positive Meinungen sind zwei aufgeführt, negative wesentlich mehr und nicht nur linke Links.

Zum Schluss eine Unterüberschrift aus der „Zeit“.

Die ruinösen Folgen für die europäische Kultur sind noch der geringste Schaden

aus dem Beitrag eine Wahnsinnstat.

Die Kirche rühmt sich, für die Kultur massgebend zu sein. Wäre es auch für die Kirche an der Zeit, dass man sich zumindest mit diesem wichtigen Thema auseinandersetzt.

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