6. Tag – geplant 2022 – Abendmahl am letzten Tag

Hier geht es zur allgemeinen Einführung über „Friede herrscht – proref pilgern“ und zum Verzeichnis der einzelnen Pilgertage.

          Flyer     –      libref.ch

erste Teilstrecke der Route des sechsten  Tages

85. Weiter über Brücken oder unten durch – wie sie es wünschen – nach Altikofen. Vermutlich eine der verkehrsreichsten Passage haben wir überpilgert. Die Grauholzautobahn, das erste Teilstück der Autobahn – eröffnet 1962.  Altikofen? Haben sie diesen Namen noch nie gehört? Das ist ein Quartier in Worblaufen, wo wir neben der Gosteli-Treppe auf die Casapella treffen – Wohnhaus und Kirche. Etwas weiter oben ihr Archiv zur Schweizer Frauenbewegung Eigentlich müssten zumindest alle Frauen Marthe Gosteli kennen, fast 100 Jahre alt wurde. Keine Ahnung, ob meine Mutter ihr einmal die Geschichte mit der Adoption des ersten Kindes von Ernst (siehe Punkt 84) erzählte.

Google brauche ich um die Wegstrecke und die Zeit zu berechnen. Wie gewohnt klicke ich auf die Casapelle und dazu ein Name.  Mein persönlicher Klon? Vermutlich nicht, aber er wird schmunzeln und wir hätten ein ergänzendes Gebiet, das in ähnlicher Form schon thematisiert wurde.

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86. Bei schönem Wetter können wir einen Umweg über die ältere Tiefenaubrücke und durch den Ri(y)chenbachwald auf der Engehalbinsel unternehmen. Keltische und römische Bauwerke besichtigen, über Spiritualität diskutieren. Zwei Brücken? Ja, das vergisst man meist, wenn man auf den nebeneinander stehenden Brücken fährt.

Bei schlechterem Wetter unterqueren wir die neuere Tiefenaubrücke und die gut 50 jährige Eisenbahnbrücke nicht und sparen uns den rund einstündigen Waldrundgang. Die geplante neue Brücke werden wir sicher noch nicht begehen können.

87. Wir befinden uns in der Umgebung zweier Felsenaubrücken. Diejenige die Bern mit Bremgarten verbindet wird oft vergessen. Die Felsenaubrücke Bern, besser bekannt unter Felsenau- oder Autobahnviadukt kennt wohl jedermann. Nicht aber den Erbauer, der in der Nachbarschaft unseres Präsident wohnt. Den Architekten Christian Menn hätten wir ganz gerne dabei. Wahrlich, der bedeutenste Brückenbauer der Schweiz.

88. Die kath. Heiligkreuzkirche beim Spital Tiefenau. Wenn wir dorthin pilgern, wird es eine rumänisch-orthodoxe Kirche sein und …

89. … die ref. Matthäuskirche liegen nicht weit auseinander. Dort stand früher ein Pulverturm.

90. Mit einer Fähre können wir nach Bremgarten übersetzen – Zehndermättelifähre allenfalls Reichenbachfähre.  Hinter dem Schloss versteckt befindet sich die geschichtsträchtige Michaelskirche. Zum Schloss gäbe es noch eine kleine-rt Geschichte.

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91. Zeit um ein Abendmahl zu nehmen. Wein oder Wasser, das ist immer die Frage. Wir haben im Siebner-Gremium mal beides ohne Traubensaft beschlossen. Ein ewiges Streitthema, aber auf dem Weg nach Zollikofen würde sich Wein geradezu aufdrängen. Meines Wissens der grösste Weinberg in und um Bern steht kurz vor dem Schloss Reichenbach. Die Frage ist nur ob Mercurius Weisenstein noch Rebensaft an Lager hätte.

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92. Die letzte Brücke führt uns über den Chräbsbach, früher  Reichenbach und dann dessen Graben hoch zur Kirche Zollikofen wo der Ökumene Weg beginnt. Reformiert wie diese Kirche ist, sind darin keine harten Kirchenbänke zu finden.

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93. Weiter führt der Weg vorbei an der buddhistischen Pagode Tri Thu (Ersatzlink: Tri Thu) zur…

94. … kath. Pfarrkirche St. Franziskus

… die dem Heiligen Franz von Assisi geweiht ist, dem Patron des Umweltschutzes und der Ökologie.  Die Vögel und Findlinge sind symbolisch. Das Thema und der Name Franciscus sind aktuell.

95. Zum Schluss unserer Pilgerreise befindet sich der Mormonentempel – die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage. Der Bern-Tempel ist der erste der in Europa errichtet wurde. Ein imposanter sakraler Bau.

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Z wie Zollikofen, da machen wir Schluss. 500 Jahre Reformation. Grob gesagt, die ersten 300 verliefen ähnlich und der grosse Umbruch fängt Anfangs 19. Jahrhundert an. Auslöser bei uns war die Schlacht am Grauholz – Luftline 3 km entfernt – dort wo das alte Bern unterging und die erste Finanzkrise begann. Die Bahai könnten im Haus der Religionen die zwei letzten Jahrhunderte aus eigener Sicht erwähnen. In ihren Grundsätzen steht ein Satz, den ich am Schluss als Start in die neue Reformation setzen möchte:

Die Menschheit steht am Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter.

oder anders gesagt:

Nach den Bedürfnissen der Menschen fragen.

Vielleicht schaffen wir es neue Thesen, Behauptungen für die heutige Zeit zu formulieren. Moses hatte einige Gebote, Luther brauchte schon 95. Wieso gerade 95? Wenn wir interpolieren dann sind es haargenau auf die fünfte Nachkommastelle

111 Punkte oder würden 3 genügen! Das wäre für die heutige Zeit revolutionär … viele möchten das.

Mein Versuch für drei Weisheiten:

  1. Sei recht und offen mit allen und allem.

  2. Sei friedlich und hilfreich, damit Recht Sinn gibt.

  3. Sei sinnlich, damit Erbe und Progessives sich sinnvoll ergänzen.

 

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