„Zögern ist fehl am Platz“ USR III und die Kirchen

Die Unternehmenssteuerreform III, kurz USR III, ist die grösste Umverteilung von unten nach oben, und vom Inland ins Ausland, welche die Schweiz je gesehen hat. Bezahlen werden es die politischen Gemeinden, die Städte – und die Kirchen. Und, mit ihnen, die Schwächsten der Gesellschaft. Das kann nicht liberal sein.

Die Unternehmenssteuerreform III (wir haben hier schon berichtet) wird die Landeskirchen vor grösste Probleme stellen. Ihnen gehen bis zu einem Drittel der Steuern juristischer Personen verloren. Und dies wohlgemerkt im Bereich, wo die Kirchen für die Allgemeinheit, „diakonisch“ helfend, und kulturell eintreten.

Der Journalist Matthias Böhni schreibt deshalb in seinem Kommentar in href. Das Magazin der Reformierten: „Zögern ist fehl am Platz. … Niemand wird es für die Kirchen richten. .. Kirchgemeinden, Landeskirchen und der Schweizerische Evangelische Kirchenbund sollten das Referendum gegen die USR III unterstützen“.  Lesen sie hier seinen Beitrag und seinen Kommentar. Eine Kurzversion mit dem Titel „Warum die Kirchen das Kürzel USR III kennen sollten“ finden Sie hier auf ref.ch.

Also, die Kirchen, gerade auch die liberalen Vertreterinnen und -aussen, sollten unbedingt die USR III und ihre Folgen für die Kirchen kennen.

 

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