Basel, Bern und Aargau


Das Basler Manifest hat seinen Ursprung eigentlich in Zürich und in Bern wechselt einiges … und das Wichtigste wird beim Alten bleiben … so meine Einschätzung.

„Das Berner Modell ist geradezu genial“
das sagt niemand anders als Gret Haller in reformiert.

Dr.iur., Dr.h.c.rer.publ. Gret Haller

Dr.iur., Dr.h.c.rer.publ. Gret Haller bei der Preisverleihung des prix libref. in Luzern. Zurzeit läuft gerade der Club als Video im Hintergrund. Yahya meldet sich eben über seinen unterschlagenen Doktortitel in den Medien. Ein Beitrag, der wie der obige wirklich zum 1. August passt. Dr. Yayha Hassan Bajwa, ihr könnt auch einfach über diesen Beitrag zum nächsten scrollen, Titel wollen wir sicher nicht unterschlagen, aber dir möchten wir gleich eins zum Guten halten. Du sprichst Mundart im Gegensatz zu derjenigen, die jetzt über diese Thematik spricht. Haller und Bajwa erstaunen mich immer wieder. Beide fliessend in Schweizerdeutsch und perfektes Hochdeutsch. Vielleicht bringst du in den nächsten 55 Minuten noch meinen Tipp von Gret Haller, den sie in Bivio geäussert hat. Sie sprach nicht nur von Menschenrechten, sondern jeder hat auch Menschenpflichten. Wer sich in der Schweiz integrieren will, hat diese Pflichten. Mundart gehört sicher nicht dazu. Aber wer sich wirklich voll integrieren will, versucht Mundart zu sprechen. Egal, ob ein Akzent übrigbleibt – das wird als echte Integration angesehen.

Gret Haller äussert sich in reformiert. zur Motion von SP-Grossrat Adrian Wüthrich. Ich habe dich als Präsident im Jugendparlament Oberaargau anders kennen gelernt. Im Förderverein des Jugendparlaments wurde die reformierte Kirche Langenthal als erste nicht politische Körperschaft aufgenommen. Bei der ersten Versammlung bei der ich als Vertreter und Initiant eingeladen war, habe ich unter anderem gesagt, dass der Staat und die Kirche im Kanton Bern zusammen gehören.

Diese Motion wird meiner Meinung nach abgelehnt. Ädu, zieh sie zurück. Das wäre politische Grösse. Gret Haller sagt ganz deutlich:

„Je mehr Staatlichkeit in der Kirche, desto wohler ist mir. Das bernische System ist – gesamtschweizerisch und europäisch! – beispielhaft und zukunftsweisend.“

Auch libref. ist dieser Meinung. Und der Synodalratspräsident Andreas Zeller – ein Liberaler – sagt, „es sei ein weiser Entscheid der Berner Regierung“, das alte System vorzuziehen.

Dächlistein - Marchstein mit Berner Bärin Schmiedrued im Kanton Aargau

Yayha, dein Schlusswort im Club passt in die heutige Thematik. Hört es euch an. Du und ich wir sind heute Aargauer und wo ist dieser Marchstein zu finden? In meiner Wohnortsgemeinde Schmiedrued im Kanton Aarau – der Dächlistein. Der Berner Bär läuft nach rechts oben. Das war doch bei uns schon mal ein Thema beim Bernischen Kirchgemeindeverband – das Blog ist inaktiv. Beim Verkehrskreisel in Kirchberg/BE läuft er auch auf die „falsche“ Seite, wie bei der Fahnenrückseite. Beim 1. August-Schmuck auf dem Balkon des Nachbars, wo dieser Beitrag entsteh, gleich dreimal so zu sehen.

Annemarie Schürch-Loosli

Und wem aus Kirchberg, resp. Ersigen wollen wir ganz herzlich gratulieren. Annemarie Schürch-Loosli wurde von der Delegiertenversammlung des Vereins „reformiert“ zur neuen Präsidentin gewählt. Bei deinem Arbeitgeber gibt es auch einen Wechsel. Dein Chef Hansruedi Spichiger wurde pensioniert und neu Andreas Stalder ernennt.

Hansruedii Spichiger

Hansruedi Spichiger, Beauftragter für kirchliche Angelegenheiten bei der bernischen Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion geht in Pension.

Nun zu Basel. Das Basler Manifest hat seinen Ursprung in Zürich – es ist im Zentrum für Politik, Wirtschaft und Religion gereift, für das „unser Reiner“ nach Zürich kam und dann Zweigstätten in Luzern und Basel eröffnete, d.h. Du kannst den Beitrag publizieren, gibst entsprechend die Quelle an. Das reicht… (so unser Präsident). Unser Prof. Dr. Reiner Anselm, Vorstandsmitglied bei libref. kennen wir doch bestens aus der Laudatio für Gret Haller … der Kreis schliesst sich, unser Netzwerk darf wieder einmal angezapft werden. Das Basler Manifest solltet ihr nicht nur unters Kopfkissen legen. Lesen und danach handeln und die Welt wird weiterhin rund drehen … und sich vielleicht gar zum Besseren wenden.

„Basler Manifest zur Ökonomischen Aufklärung

Zwei Jahre (2010/11) lang hat eine Gruppe von Theologen, Finanz-, Wirtschafts-, Religions-, Kultur- und Medienwissenschaftlern am Zentrum für Religion, Wirtschaft und Politik an der Universität Basel zusammen gearbeitet. Im Zentrum der gemeinsamen Forschung stand die Frage, ob und wie religiöse bzw. religionsnahe Ideen, Theorien und Ideologien auch und gerade die heutige Wirtschaft und insbesondere die Finanzwirtschaft bestimmen. Die Resultate dieser interdisziplinären Forschung werden in dem Sammelband Risiko ­ Vertrauen ­Schuld vorgestellt, der 2012 erscheinen soll. Das hier vorgestellte Basler Manifest zur ökonomischen Aufklärung versucht eine knappe und pointierte Zusammenfassung der Überlegungen der Forschergruppe …“

… weiter im Basler Manifest vom ZRWP

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© libref – Text und Foto: Stephan MartiFinanzblog