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USR III: „Wirtschaft setzt Kirchen unter Druck“

„In ihrem Widerstand gegen die Unternehmenssteuerreform II fühlen sich die Kirchen unter Druck gesetzt.“ Dies schreibt Henry Habegger in der Aargeuer Zeitung.  Und er kommentiert: „Unabhängig von der USR III: Gerade die Kirchen, wer denn sonst, müssen für ihre Überzeugungen und Werte hinstehen. Das ist gerade 2017, in einer Zeit voller Unwägbarkeiten und Unsicherheiten, wichtiger denn je.“ Siehe den Kommentar hier.

Danke, sehr geehrter Herr Habegger, für diese klare Haltung

USR III: „Die Schleifung der Solidarität mit dem Steuerrecht“

So heisst der Titel der Studie des Ethikers Professor Dr. Frank Mathwig, Mitarbeiter des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes. Lesen Sie die sehr informative Studie hier.

Eine kürzer Version dieser Studie, und die offizielle Haltung des SEK,   ist hier abrufbar. Sie fragt danach, ob die USR III der Lebensdienlichkeit dient. Antworten müssen Sie, liebe liberale Leserin, lieber denkender Leser, selbst.

Die Neue Luzerner Nachrichten haben nun auch über den Verein „Kirchliches-nein.ch“ berichtet. Siehe hier.

Und: Beschwört Stadtrat Daniel Leupi ein Monstrum? Ist alles halb so wild, nur die Abwanderung von150’000 Arbeitsplätzen ist wild? Lesen Sie den  Beitrag von Herrn Fritzsche in der NZZ hier.

USR III und die Kirchen: „Goodwill verspielt“

Der Zürcher Kirchenratspräsident Michel Müller und Kirchenrätin Katharina Kull-Benz (FDP) sind enttäuscht – und überrascht, dass Regierungsrat Stocker (SVP) die Zürcher Landeskirchen nicht auf dem Radar bei den Ausgleichszahlungen hatte. Ein Achselzucken ist alles, was er für sie übrig hatte. Und dies, obwohl die Landeskirchen in Zürich, gleich hinter der Stadt Zürich und noch vor Winterthur, über 30 Millionen Franken Verlust tragen müssen. Lesen die den Artikel in der NZZ und die Kommentare von Michel Müller im Artikel von Matthias Böhni auf ref. ch

Es freut uns, dass Daniel Binswanger aus liberaler Sicht das Referendum gegen die USR III unterstützt. Er schreibt: „Das Wachstum der Gewinnsteuern konnte sich nur deshalb vom Wachstum der Wirtschaft entkoppeln, weil Steuersubstrat aus anderen Ländern abgesogen wurde. Die Schweizer Fiskalstrategie ist parasitär. Daran sollten nicht nur Sozialdemokraten, sondern auch Wirtschaftsliberale Anstoss nehmen.“

Genau dieses Argument, dass eine ethisch korrektes Steuersystem der Schweiz hilft und der internationale Druck für gerechte Steuersysteme steigt, vertritt libref schon länger. Siehe das liberale Argumentarium hier