Kategorie-Archiv: 04 Reformierte Landeskirche

Herzlichen Geburtstag Ernst Sieber


Pfarrer Ernst Sieber wurde 80 Jahre jung – wir gratulieren ganz herzlich.

Lieber Ernst, das erste mal als ich dich am Fernseher sah, bist du mit zwei Backsteinen aufgetreten, oder war des mit der Lampe. So kennen wir dich – immer etwas dabei, das man nicht so schnell vergisst. Am eindrücklichsten war das Wagenrad – bis zu deinem persönlichen Heiligenschein hast du dieses demontiert.

Gestern habt ihr in Zürich gefeiert – ich gratuliere dir herzlich zu deinen nächsten 80 Jahren. Du mit deiner Verbindung zu Gott und der guten Einstellung wirst das vermutlich schaffen – dein Wagen weniger, auch wenn du einen originellen Sponsorenhast.

Ernst sieber und Karan Singh

… Karan Singh und Pfarrer Ernst Sieber …

Foto und Text: Stephan Marti-Landoltfinanzblog

Höchstgeschwindigkeit


Mit 280 Stundenkilometern durch den Tunnel ist Schweizer Rekord und vielleicht fast so schnell ist eine neue schweizerische Kirchenzeitung mit einer Auflage von über 820 000 am entstehen.

Die Meldung „Verein «Saemann» steht hinter Projekt «Reformierte Zeitung»“ ist über ein halbes Jahr alt. Aber vermutlich haben dies nur Insider zur Kenntnis genommen.

In der reformierten Synode Bern-Jura-Solothurn wurde über die Unabhängigkeit des Saemann gemäss Kreisschreiben Nr. 1/2007 diskutiert. «Jüngsten Medienberichten sei zu entnehmen gewesen, dass die Basler Kirchenleitungen ihre Presse zum Sprachrohr der Kirche umfunktionieren wollten.» Wenn die Kirchen von dreizehn verschiedenen Kantonen eine gemeinsame Kirchenzeitung planen, wird man auch diskutieren müssen. Der Saemann hätte einen proportionalen Anteil von rund 30 Prozent. Weniger zu sagen hätten noch die andern Kirchenleitungen der übrigen Kantone.

Was haben Leitungen, Drähte und der Lötschberg mit der Kirche zu tun? Zwei Sachen. Die Geschwindigkeit. Im Lötschberg hat man den Schweizer Rekord für Schienenfahrzeuge gebrochen. 280 km/h schnell. 280 Kilometer pro Stunde heisst die richtige Bezeichnung. Haben sie im Lead die falsche Bemerkung «Stundenkilometer» beachtet? Aber wir werden vielleicht auch noch vom Saemann sprechen, wenn es diesen schon lange nicht mehr geben wird. Für die «Reformierte Zeitung» hat man auch einen schnellen Zug drauf. Höchst-geschwindigkeit an beiden Orten.

Und die zweite Gemeinsamkeit ist eher zufällig. Falls sie einige interessante Seiten über den Lötschberg ansehen wollen, empfehlen ich die Durchsicht von «des Magazins der Burkhalter Techniks AG». Toll gemacht – von der Archipress. Von dieser Agentur stammt auch der Entwurf der «Reformierte Kirchenzeitung», die «ref.info».

Eigentlich ist es ein Layout-Muster das zeigt, wie eine Ausgabe aussehen könnte. Seite 8 ist vom Text her dennoch lesenswert. Nicht Layout Füller wie «Markus Sahli Pluto annoyingly fights the trai Umpteen elephants fights two ats, yet the mostly speedy pawnbrokers bought one sheep, but very purple subways.» Der Rest sollte gelesen werden. Er ist auch zweimal wiedergegeben – eben als Textmuster – aber einige müssten dies auch drei mal lesen. Ein Satz fällt auf: «Es macht keinen Sinn, dass jeder Kanton seinen eigenen Kirchenboten herausgibt.» Es sei denn, man habe Profil.

Moritz Leuenberger

… «Kirche wohin» – darüber Sprach der damalige Bundespräsident Moritz Leuenberger in der Heiliggeistkirche in Bern (ist auf dem Titelbild von ref.info zu sehen). Ob ihm die neue Kirchenzeitung auch gefallen würde. Lesen sie doch, wie er Zeitung lesen möchte. 1999 ist dieser Vortrag geschrieben worden. Ob er heute auch in einem Blog lesen würde? Wir Blogger sind meistens keine Fotografen, deshalb ist auch das Bild etwas unscharf (Belichtungszeit gegen eine Sekunde – ohne Stativ) und wir sind (meistens) auch keine Journalisten. Es gibt Ausnahmen und einem von diesen gefällt die Aufmachung der neuen Kirchenzeitung auch – Martin Hitz mit seinem Medienspiegel – Mitglied von swissblogpress – wie libref und mein persönliches Blog.

Text und Foto: Stephan Marti-Landoltfinanzblog

Neue Präsenz der Reformierten an der Uni Bern


«Rechtzeitig zum Start des Wintersemesters haben die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn ihre neue Begegnungsstätte an der Universität Bern eingerichtet. Sie heisst „Reformiertes Forum Universität Bern“ und befindet sich in unmittelbarer Nähe der Hochschule. Am Freitag wurde sie den Medien vorgestellt.»

«„Die Studierenden sollen die Kirche in dieser wichtigen Lebensphase als präsent, an ihnen interessiert und sie unterstützend erleben, erklärte Synodalrat Stefan Ramseier den Sinn und die Ziele der kirchlichen Präsenz an der Universität. … weiter – eine Mittung der reformierten Presse … »

Zusammenstellung: Stephan Marti-Landoltfinanzblog

PS: die gleiche Meldung finden Sie beim Kirchgemeindeverband – kennen Sie dieses Blog schon?

Dipl. Bibelerzählerin


Erstaunlich eigentlich, für was es alles ein Diplom geben kann. Aber schon nur eines Lehrers wegen, dürfte der Lehrgang vermutlich auf Interesse stossen.

«Pfarrer und Autor Ulrich Knellwolf unterrichtet die Bibelerzählerinnen. Er glaubt, die Heilige Schrift sei voller Krimis.»

Aber zuerst ist ein Test angesagt – sie können nicht gross mogeln, die Lösungen sind nicht angegeben. Schreiben Sie Ihre Variante bei uns in den Kommentar. Ich kenne die Lösung. Zwei Fehler gab es und Frage 11 und 12 habe ich mit meinem Rate-System richtig getroffen.

Zugegeben, keine Meisterleistung aber für liberale Ansichten hat es einige Fragen, welche Märchencharakter haben. Hoffen wir mal, dass Mister President Bush nicht ganz so alt werden muss, wie Methusalem, um einige Dinge in der Bibel etwas klarer zu sehen. Übrigens der Link führt auf unseren 13. Beitrag und das dürfte einigen jetzt echt zu denken geben.

Ganz so abergläubisch sind wir nicht, aber es gibt doch Vieles, was uns an der Bibel interessiert. Was stimmt? Was kann nicht stimmen? Ein faszinierendes Buch. Aus meiner Kindheit kenne ich noch ein anderes Buch «Und die Bibel hat doch recht». Schauen sie sich hier die verschiedenen Rezensionen an. Egal von welcher Warte aus sie die Bibel anschauen, es gibt immer wieder Neues zu entdecken – fast wie ein Krimi.

Wenn sie sich heute noch die BernerZeitung besorgen, lesen sie was der Schriftsteller und Pfarrer Ulrich Knellwolf im Interview berichtet. Im Netz habe ich nur diesen Beitrag gefunden: «Begehrter Bibel-Kurs» … weiter

Lassen sie sich beim Test nicht in die Irre leiten, die älteste Schweizerin ist über 110 Jahre alt, aber Methusalem wurde älter. Wenn sie aber den biblischen Namen nachgehen, so ist er bei weitem nicht der Grösste. Nach ihm folgen Salamanzar, Balthazar, Nebukadnezar, Melchior bzw. Goliath, Primat und als meines Wissens der Grösste: Melchisedech – dazu vermutlich mehr am Samstag bei der Ausbildung von angehenden Bloggern.

Text: Stephan Marti-Landoltfinanzblog

Abschied von Dr. Peter Sager


Abschied nehmen ist nicht einfach und beim Tod sind wir vor Tatsachen gestellt.

Es bleibt uns nichts anderes übrig als den Tod zu akzeptieren auch wenn ein Abschied dieser Art besonders hart ist. Die Liberalen haben Peter Sager einiges zu verdanken. Sein Wirken war in der Schweiz den Meisten nur von der politischen Seite bekannt. «War das nicht derjenige mit der Fliege, der immer ein Lächeln im Gesicht hatte auch wenn er über ein böses Thema sprach?» Das hat mich gestern ein Journalist beim Gespräch gefragt. Das ist er. So kannten wir ihn vom Fernsehen und von Veranstaltungen her.

Weniger bekannt ist, dass er der Gründer der Ulrich-Neuenschwander-Stiftung war, die den Zweck hat, liberal-theologische Arbeit zu fördern (Postkonto 30-406508-1).

Text: Stephan Marti-Landoltfinanzblog

Blogs von ref.ch


«reformiert: ungeschminkt glauben»

Für sie gelesen:

Anagramme, Autorennen, Berlusconi, Dealer, Bob Dylan, Frauentoilette, Fussball, Gott ist wie der Scheibenwischer – er wischt alles weg, der Sohn des Mafiabosses betet, der rosarote Panzer, Schlepper, Un-Begegnung, Zaubermänner und Zuhälter …

Lust zum selber lesen? Viel Spass – natürlich auch den Bloggern und bleibt dran. Es ist manchmal hart. Da gäbe es so viele, die in libref, bei euch oder anderswo blogschreiben könnten – aber die «bloggen ab» (Mundart für „zurückweisen“). «Es liegt an der Technik – zu neu!» Die Technik ist manchmal mühsam, aber alle haben da Probleme. Die Uni Leipzig nimmt es mit den gelinkten Anagrammen humorvoll: «Murphy.»

Text: Stephan Marti-Landoltfinanzblog

Strukturwandel und Cartoons


BEA-Fachseminar «Strukturwandel auf dem Land – eine Herausforderung für die Kirchgemeinden».

Diesen Beitrag finden sie direkt im finanzblog, denn die Erkenntnisse sind sowohl kirchlich wie wirtschaftlich interessant.

Die «Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn» als Organisator haben es nicht gescheut, mit Pfuschi einen Cartoonisten einzuladen, der mit einem Cartoon gezeigt hat, was echte Integration unter Beibehaltung der eigenen Kultur ist. … weiter

Text: Stephan Marti-Landoltfinanzblog

Marti an Marti – ein Dankeschön


Der Berner Pfarrer Kurt Marti wurde 85 – dies hat ein grosses Medienecho hinterlassen.

Wenn ich einen schreibenden und dichtenden Pfarrer gerne lese, dann ist es Kurt Marti. Nicht weil er auch Marti heisst und auch in Bern geboren wurde. Nein, weil er eben so schreibt. Manchmal martialisch, kriegerisch, wie die Herkunft seines Namens, dem Kriegsgott Mars. Aber vielen ist nicht bekannt, dass in der römischen Mythologie Mars auch der Gott der Vegetation und des Frühlings, des Erwachens, war.

Vermutlich hat jeder Marti etwas kriegerisches an sich und ist bemüht um eine friedliche Vegetation und um das Aufwachen der Gesellschaft. Der blogschreibende Marti nicht ausgenommen, aber es gibt bekanntere Beispiele. In der Schweiz Dick Marty, der Ermittler der EU protestiert und ist schockiert. Und in Guantanamo, auf Kuba wird einer noch mehr verehrt als Fidel Castro – der Nationalheld, Unabhängigkeitskämpfer und Gedichteschreiber José Marti.

Allen Recht getan ist nicht möglich und das will auch kein einziger Marti. Das revolutionäre Denken und Schreiben kann man keinem absprechen – zumindest nicht den bekannteren der alleine über 20 000 in der Schweiz. Allen alles Recht machen will auch Kurt Marti in seinem Interview «Es gibt kein ewiges Leben» nicht.

Hier einige Reaktionen auf diesen Artikel in der Berner Zeitung:

Er regt uns zum denken an

Die Freiheit des Glaubens gilt auch für ihn

Glauben und Physik

Mut zur Demut

Einspruch, Herr Marti

Bibel falsch zitiert?

«Weil ihn die Kirchensprache nicht befriedigte, suchte er eine, die «genauer, ehrlicher, sachlicher» war.» Und den obigen Leserbriefen nach zu urteilen, gibt es Personen, die seine liberale Schreibweise nicht zwischen den Zeilen lesen können und schon gar nicht Ironie und Sarkasmus verstehen.

Danke Kurt Marti, dass sie so schreiben – die schweigende, nicht schreibende Mehrheit versteht Sie sehr gut. Wer keine Bücher von Kurt Marti hat, kann sich im Internet stundenlang mit Texten auseinandersetzen.

Textausschnitte von Kurt Marti:

aus republikanische gedichte:

Auferstehung

die indianer sind da
vom genocid auferstanden
&
wir schämen uns weisse
zu sein denn die farbe
der unschuld ist braun
&
wir werden einander die körper
bemalen in allen oekumenischen farben
&
die letzte enzyklika
macht rassenvermischung
zur christlichen pflicht

aus rosa loui:

läbe

ungefähr
zwöiezwänzig läbe
müesst i läbe
wett i läbe
dass ig einisch
wirde gläbt ha

doch bevor i
numen einisch
wien i müessti
so cha läbe
dass i gläbt ha
läb i nümme

Zwei Gedichte die zeigen, dass der Artikel «Es gibt kein ewiges Leben» nicht oberflächlich gelesen werden darf. «ein armer teufel» der keine Ironie versteht, hält sich in diesem Gedicht aus den «leichenreden» von Kurt Marti an den letzten Satz:

in ewigkeit amen

Nydegg-Kirche in Bern

Von 1961 bis 1983 war Kurt Marti Pfarrer an der Berner Nydeggkirche.

Text (ohne Gedichte): Stephan Marti-Landoltfinanzblog

Rock in Church – 6. und 7. Januar in Langenthal


Das vierte «Rock in Church» in Langenthal findet neu an zwei Abenden statt.

Hier finden sie die Details: www.rockinchurch.ch

Die Bands – in alfabetischer Reihenfolge:

Groombrigde
– zu Deutsch: die Pferdepflegerbrücke oder die Bräutigams-Brücke – gemeint ist aber vermutlich die Ortschaft in East Sussex – Church in Groombrigde

Lama
– wir waren im Zoo und dort hat uns ein Lama angespuckt, da haben wir gedacht, cooles Tier, so heissen wir….

O.M.S.
– gemeint ist diesmal nicht die OMS Organisation Mondial de la Santé – the WHO

QL – cool

Suiceside
– «… ein solcher Name in unserer Kirche …» – der Ausruf stammt nicht von einem Liberalen

Tomazobi
– TObi MAze und OBI

Nach einem Jugendgottesdienst der ref. Kirchgemeinde Langenthal wurde die Idee eines Rock in Church im Jahre 2002 geboren. 4 Jugendliche, welche mit ihrer Band am Jugend-Gottesdienst mitgespielt hatten, organisierten im November 2002 das 1.Rock in Church in der ref. Kirche Langenthal mit 2 lokalen Jugendbands unter dem Motto Jugendkultur in der Kirche von Jugendlichen für Jugendliche. Im Januar 2004 folgte das 2. Rock In Church, welches nun im Kirchgemeindehaus in grösserem Rahmen (3 Bands:Mundartisten, Foolz, Funkonnection) stattfand. Im Januar 2005 ging das 3.Rock In Church mit Mauro Grossud feat. Voices, Anemon und Nervous erfolgreich über die Bühne.

Nun wünsche ich viel Erfolg und Spass am vierten «Rock in Church» und danke allen Beteiligten für ihren Einsatz und ein ganz spezielles Merci geht an die Sponsoren:

x-Light & Sound
Friedrich Witschi AG
– sound garden
Ammann Group
die Mobiliar
BEKB | BCBE
Ernst & Nyffeler ArchitektenAG

… in einem ihrer Häuser werde ich am Freitag- und Samstag-Abend nicht anzutreffen sein, sondern an der Veranstaltung der Reformierten Kirche Langenthal-Untersteckholz und werde bereits mein fünftes Rock in Church erleben dürfen – das erste vor rund 35 Jahren in der Kirche Bern-Bethlehem

… und in einer Woche, am Freitag den 13. «Blauäugig» in den gleichen Räumen zur Plattentaufe der Mundartisten.

Pressemitteilung und Projektbeschrieb von Christian Lehmann (jüngstes Ratsmitglied – Ressort Jugend) und Jugend-Pfarrerin Franziska Möri

Textzusammenstellung: Stephan Marti-Landoltfinanzblog

Die Machtfrage


Pfarrer unter Druck – Kirchgemeindepräsidenten fordern privatwirtschaftliche Anstellungsverhältnisse und mehr Zusammenarbeit.

Gestern fand «Die Machtfrage», das Podium der reformierten Presse statt. Gestern bei uns Ratssitzung – also kann der Mensch nicht überall dabei sein. Und was vielerorts der Kirchgemeindepräsident ist, nennen wir bei uns in der Exekutive den KirchgemeindeRATSpräsidenten, der CEO sozusagen – nur damit keine Verwechslungen entstehen. Der Kirchgemeindepräsident ist dementsprechend der «Volksvertreter», die Legislative. Und heute, wenn so die ersten Artikel im Netz erscheinen könnten, haben wir Vorstandssitzung von «libref». Deshalb einmal einen kleinen Vorgeschmack auf das vermutlich interessante Podium.

Text: Stephan Marti-LandoltFinanzblog