Alle Beiträge von Stephan Marti

4. Tag – geplant 2020 – Kanton und Druck

Hier geht es zur allgemeinen Einführung über „Friede herrscht – proref pilgern“ und zum Verzeichnis der einzelnen Pilgertage.

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erste Teilstrecke der Route des vierten Tages

60. Beim Historischen Museum Totentänzer

… Söldner und Bilderstürmer …

… mit Niklaus Manuel durch die Zeit der Reformation. Seien sie unbesorgt, weder er noch sein Skelett wird persönlich dabei sein. Wer Lust hat, kann jetzt durch die kalte Aare schwimmen. Den andern wird es auch gleich kalt über den Rücken „ablaufen“. Sie ziehen die Kirchenfeldbrücke vor, die mit Netzen vor dem Tod, vor dem Abgrund schützt.

61. Das Berner Münster – hier wo sich Freud und Leid verbindet. Vielleicht war unser Bruno , dessen „Markenzeichen“ der Pilgerrucksack war, schon Pfarrer, als das Negerbegräbnis bei einem gespielt wurde, dessen Kreis sich im wahrsten Sinne des Wortes geschlossen hat. Nur so ein Tipp zu Musik und der Münsterbauhütte. Das Münster vorzustellen, wäre Wasser in die Aare getragen, aber ein Orgelkonzert, das wäre was. Vier Orgeln oder wie Zwingli sie nannte, des Teufels Dudelsack. Es hat sich in 500 Jahren doch etwas geändert. Werner könnte etwas Revolutionäres aus der Vorreformationszeit des Münsterportals oder über Kirchenfenster erzählen. Sie würden nur staunen, was er alles weiss, was fast keiner kennt.

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Zu wenig Bilder von der grössten oder zumindest höchsten Kirche der Schweiz? Über Grösse lässt sich streiten und manchmal, in der heutigen Zeit eher oft, fehlt diese.

62. Bei der Spysi durch und nach der Besichtigung des offenen Stadtbachs durch den Schluch, die Hauptgassen Berns …

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… kommen wir am Ende der Metzgergasse, die heute Rathausgasse heisst, zur christ-katholischen Kirche St. Peter und Paul. Die Krypta, die auch ökumenisch genutzt wird, kennen vermutlich weniger, als das dominante Läuten der Glocken.

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63. Im Nachbargebäude, dem Rathaus werden auch die reformierte und die katholische Synode abgehalten. Es wäre nicht das erste Mal, dass im Rathaus eine Pilgerstation wäre.

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64. Keine hundert Meter weiter folgt eine Kirche, die beim Aufzählen oft vergessen geht. Wegen des fehlenden Turms? Der Reformator Luther hätte sie vermutlich als erste in Greater Bern besucht – die Antonierkirche wo die Evangelisch-Lutherische Kirche zu finden ist. Kennen sie die ehemalige Post an der Postgasse? Noch für viel anderes musste diese Kirche in ihrer Geschichte dienen. Geschichte ist nicht immer einfach zu interpretieren. Da gibt es verschiedene Ansichten – vielleicht stellt sich einer zur Diskussion.

Protestanten in reformiertem Land und sogar die Kirchensteuer werde von den reformierten Kirchen an die lutherische Gemeinde weitergeleitet. Wie um Himmels Willen will die Berner Kirche wissen, wer wieviel verdient? Das ist ja ein grosses Problem, denn die Kirche kennnt ihre besten Kunden, zumindest die steuerkräftigsten nicht. Datenschutz pur und die genaue Glaubensbezeichnung ist meines Wissens aus der Steuererklärung nicht ersichtlich. 1/3 km Luftlinie und dort lässt sich mehr erfahren. Willy, mein Hochzeitsfotograf kennt sogar die Probleme von USR III. Hatte er den gleichen sensationellen Lehrmeister wie ich? Ja und Steuergesetze halten wie Ehen nicht immer ewig.

Von der Krypta in der Antonierkirche habe ich keine Foto. Vielleicht darf ich das mal nachholen. Hier wirkt die Russisch-Orthodoxe Kirche. Es ist erstaunlich, dass Ikonen einfacherErfurcht vor der Abbildung geben und im Körper Kraft aufsteigen lassen, als manch riesiges Gemälde in einem grossen Kirchenschiff. Versuchen sie es einmal aus. Vermutlich liegt es an der Übersichtlichkeit und der Höhe. Museumsbilder sind auch nicht auf über zehn Meter und verschaffen daher nicht zuerst ein Knacken im Nacken. Gold hilft in verschiedenen Religonen mit, den Betrachter in Bann zu ziehen.

zweite Teilstrecke der Route des vierten Tages

65. Unterhalb der Nydeggbrücke ist …

… die Nydegg-Kirche zu finden. Der wohl bekannteste Pfarrer war mein Namensvetter, der „BarthianerKurt Marti, obwohl er sehr liberal schrieb. „Nach der Einführung der Berner Reformation (diesen Abschnitt lesen Zürcher nicht so gerne) im Jahre 1529 wurde die Nydeggkirche in eine Lagerhalle für Fässer, Holz und Korn umfunktioniert.“ In dieser Zeit war es sinnvoll, das Gebäude zu verschliessen. Es ist eigentlich schade, dass heute noch Kirchen abgeschlossen werden (müssen).

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Wer kurz unter der Nydeggbrücke durch geht, kommt zum „Buddhistisches Zentrum Bern„.

66. Auf der Untertorbrücke machen wir einen Halt. Sie war über Jahrhunderte die wichtigste, gar einzige Brücke über die Aare in Bern. Sie ist mit 530 Jahren eine der ältesten Steinbrücken in der Schweiz. Zu Fuss bin ich in etwa gleichviel über eine Steinbrücke gelaufen, über die ich mehr zu erzählen wüsste. Vier mal älter und dabei waren die Römer nicht die ersten auf unserem Stadtgebiet.

Rechts die rosarote Felsenburg.

67. Muss man als Heimwehberner die Altenbergstrasse 66 – das Haus der Kirche – suchen – vermutlich die ehemalige Krankenpflegeschule. Heute Sitz von refbejuso mit dem Syndalratspräsidenten Andreas Zeller. Nächstes Jahr feiert der liberale Andreas sein 10-jähriges Jubiläum. Foto vom Altenberg hatte ich noch keine. Vermutlich weil hier ein Graben, das Rappental ist. Aber aus der Vogelperspektive oberhalb des Altenbergsteges kann ich in etwa ihre Aussicht gegen Westen wiedergeben.

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Kornhausbrücke, Lorrainebrücke und das Lorraineviadukt oder Eisenbahn-Viadukt, lange zeit mit 1092 Metern das längste Eisenbahnviadukt in der Schweiz.

68. Ganz in der Nähe befinden sich zwei weitere Kapellen, die einem Grossteil der Bevölkerung unbekannt sein dürften. Die Kapelle des Alterszentrum Viktoria vom Kloster Ingenbohl, oft als Konzertlokal benutzt.

69. Die Diakonissenhaus-Kirche der Diaconis, fast ein Insider-Tip. Aber inside war ich noch nie. Muss doch immer noch was Neues zu entdecken geben.

Ein kleiner Abstecher und sie gelangen zu Longku, dem Zentrum für Tibetisch-Buddhistische Studien und Meditation.

70. Zu Fuss durchqueren wir einen ehemaligen Friedhof – den Rosengarten. Sogar im Februar findet man hier stark giftige blühende Rosen, die unter mindestens 13 verschiedenen Namen bekannt ist. So wie wir sie kennen, gefällt uns der Name am besten …

Christrose. In diesem Jahr blühen sie rund zwei Monate später, als im letzten Winter. Dafür monatelang – zur Feier der Reformation?

71. Nicht geübten Berggängern schlagen wir vom Haus der Kirche den Bus bis zum Zentrum Paul Klee vor.  Wieder einmal eine Autobahnbrücke die wir überquert haben. Bilder, ein Konzert? Das Programm für 2020 kennen wir nicht. Diskussionsstoff gäbe es. Klee ist vermutlich der bekannteste Emigrant von Bern. Ein faszinierendes Kunstmuseum.

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In Sichtweite ist die SWI swissinfo – früher Radio International – die den internationalen Informationsaauftrag für die SRG SSR erfüllt.

dritte Teilstrecke der Route des vierten Tages

72. Vom Haspelweg her pilgerten wir auf einem ganz besonderen Wegabschnitt – dem Jakobsweg – zumindest dem Abstecher in die Berner Altstadt. Unser gemeinsamer Marsch führt uns in den Schosshaldenfriedhof. Hier ruhen unter anderm Klee und Rudolf von Tavel. Sein „gehobenes Stadtberndeutsch“ ist für uns Proletarierer fast schöner als Hörbuch anzuhören, denn zu lesen. Wer könnte hier zu seiner Einstellung des tatkräftigen Christen etwas erzählen? Jetzt weiss ich es, denn dieser Beitrag wird laufend ergänzt. Pedro Lenz natürlich. Pedro ist übrigens neben einem Zwinglihaus aufgewachsen und hat uns dort schon beglückt. Entschuldigen sie, die Zürcher haben die Bilder rausgeschmissen. Ich habe sie sicher noch und von diesem Friedhof werde ich auch noch Bilder machen. Viele wissen nicht einmal wo er zu finden ist. Ganz einfach, vis-à-vis dem Hochhaus wo mal die GD PTT zu finden war.

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Der Grabstein von Rudolf von Tavel wäre bei den Familiengräbern 3, Grab 80 zu finden. Bei „Grad minus 8“ reicht eine Viertelstunde vergebliches Suchen. Na ja, ganz vergeblich war es nicht …

… und da muss ich einen Nachtrag einschieben. Es war leider eine andere Kälte, die ich spürte. Ein digitaler Nachlass auf Facebook. Das Thema der Weiterexistenz im Netz sollte aufgegriffen werden …

… bei der Ostereiersuche hilft man den Kindern mit dem Hinweis „heiss“ … fast gefunden, aber doch nicht so richtig. Ich staune nur …

… über die Dame, die eiskalt, schon starr der Witterung trotzt. Der Schosshaldenfriedhof wurde noch nicht als Touristenattraktion entdeckt. In Paris auf dem Cimetière du Père Lachaise nördlich des Place de la Nation ist das anders. Hier schauen täglich 10 000 Besucher vorbei und das Auffinden der Gräber von Bizet, Piaf oder Molière hat Kultstatus.

73. Ein Pilgerpunkt und vier Kirchen. Kein Problem, verdichtetes Kirchenbauen nennt man das. Drei auf dem gleichen Areal und die reformierte Kirche Ostermundigen einen guten Steinwurf entfernt. Diese Kirche hat Pilgererfahrung und war schon bei den Täufern auf dem Jura. Bei solchen fühlte ich mich auch längere Zeit nicht nur sauwohl, sondern auch stierwohl.

Die Nachbarn der katholischen Kirche Guthirt sind die beiden Freikirchen NAK, die neuapostohlische Kirche und die EGW, das evangelische Gemeinschaftswerk. Fotos folgen.

vierte Teilstrecke der Route des vierten Tages

74. Die Originalausgabe der Luther Bibel wurde nicht in Bern gedruckt. Eine Zeitungs-Druckerei gäbe aber sicher interessanten Diskussionsstoff. Alleine 65 Druckereien soll es in Bern noch geben. Eine an der wir vorbeikommen ist das Druckzentrum Bern der Tamedia (früher TA-Media). Na ja, Berner sind bei Namensänderungen manchmal langsam, schliesslich gehen wir noch heute ins Konsum.  Gedruckt werden hier – nicht bei Coop – unter anderem „Der Bund„, die „Berner Zeitung“ und ihre Kopfblätter, der „Bernerbär“ sowie „20 Minuten„. Diejenigen, die hier schreiben, schreiben noch mehr als ich. Dies ist mein längster Blogbeitrag seit März 2005. Damals hatten wir noch den gleichen Blogserver. Und zumindest das Finanzblog war damals bei Kaywa unter dem Bund aufgeführt … darauf war ich schon ein bischen stolz. Auch die digitale Medienwelt ist starken Schwankungen unterworfen. Vieles ändert auch hier und wenn eine dann noch in diesem Konzern arbeitet, hätte ich eine Wunschreferentin.

Via SCB- und YB-Stadion  – sorry, das heist heute PostFinance-Arena und Stade de Suisse machen wir einen Abstecher durch das Kasernenareal.

Mindestens vor bei der Militärbibliothek. Die heisst jetzt Bibliothek am Guisanplatz und „unser“ BiG Chef wurde in den wohlverdienten Ruhestand versetzt. Es wäre uns eine Ehre, wenn wir ihn einige Male beim Pilgern antreffen würden. Ich habe wirklich nie jemanden erlebt, der Geschichte so spannend erzählen kann. Und das sagt auch mein Kollege der reformierte Kirchenverwalter einer durchschnittlichen Stadt. Wir versuchen beide zu begeistern, dann wird es uns garantiert nie langweilig.

75) Die Markus Kirche mit dem Kirchenkino. „Wegen zu geschlossen“. Eine der wenigen und das immer zu christlichen Zeiten.

76. Im Breitenrein sehen wir am Schützenweg eine ehemalige Kapelle – La Capella, Berns erste Adresse für Chanson und Kabarett. Umnutzung von Kirchen ist vielerorts ein Thema.

Kurz danach heisst man alle herzlich willkommen …

… die Johannes Kirche mit der imposanten Decke. Eine Oase der Ruhe. Meiner Wertung nach bei den reformierten Kirchen auf Rang zwei. Das Münster ausgenommen, das ist nicht einfach eine Kirche, das ist eine andere Dimension, wie die Kathedralen auch – meist wunderschöne, imposante Monster.

Könnte es sein, dass diese Kirche ein „gutes Pflaster“ für liberale ParrerInnen ist? Fritz hat doch immer von dieser Kirche erzählt, aber da hat mich die Kirche nicht interessiert, bis der „Chefliberale“ der Langenthaler mich auf die „kirchliche Laufbahn“ schickte – schönes Porzellan hat dieser scheinheilige Thomas aber nicht zerschlagen – eher gesammelt. Mein Namensgedächnis ist nicht so gut, aber vermutlich ist seine Tochter hier Pfarrerin. In der schönsten Kirche von Bern hat Fritz Tschanz mindestens eine Trauung in Uniform durchgeführt. Diese hielt ein Leben lang und mit dem Bräutigam, seinem Cousin, telefoniere ich täglich. Mehr unter dem Stichwort Oberarmeefeldprediger.

77. In der gleichen Seitenstrasse, 100 Meter entfernt, finden wir auch die römisch-katholische St. Marienkirche.

Absolut sehenswerte Kirche – anders, als die meisten.

Via Hiob, der Hilfsorganisation Brockenstuben, die allenfalls nach einer Hiobsbotschaft eine Wohnung räumen müssen gelangen wir zur Tamedia am Nordring.

5. Tag – geplant 2021 – Welt + Umwelt

Hier geht es zur allgemeinen Einführung über „Friede herrscht – proref pilgern“ und zum Verzeichnis der einzelnen Pilgertage.

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erste Teilstrecke der Route des fünften  Tages

78. Von Radio Bern1 wandern wir zum Teil parallel zum Lorraineviadukt weiter zu Rabe.

Die Bauwut ist auch im Nordquartier ausgebrochen und einen Parkplatz zu finden, ist schier unmöglich. Also eine Foto von weitem. Irgendwo im grauen Haus müsste die farbenfrohe Radiostation sein. Zwischen Leutschenbach und dem Aquarium ist in diesem Gebiet so alles anzutreffen. Der „Fischbehälter“ war die Sendestation der APF, die via Bantiger, den wir heute von weitem noch sehen werden, auf Sendung ging. Die meisten in der Umgebung von Bern strahlen von dort oben.

Und wenn sie mal wissen möchten, wie man innert 9 Stunden ein Fernsehstudio von Stettlen nach Lyss zügelt, werden wir jetzt eine der längsten Teilstrecken in „Angriff“ nehmen und für solche Gespräche Zeit haben. Eine echte Radiowanderung oder Radiopilgerei oder müsste es heissen Radiopilgerung? Eine solche habe ich mal auf dem Rennrad überholt. Die erholsamsten Kilometer auf einer Tagesstrecke Luftline Bern-Nîmes. Über 1000 Radiowanderer und viele mit einem Ghettoblaster bewaffnet. Und wo war das? Beim „le Fritz„. So ein Erfolg müsste uns auf dem Weg durch den Aarehang, der Aare entlang unter dem Felsenauviadukt hindurch, beschehrt sein. Das wäre fast zu viel Erfolg. Keine Ahnung, wie viele Leute wir begeistern können. Die erste Strecke heute wäre luftlinienmässig rund fünf mal kürzer.

Schauen wir uns doch das Felsenauviadukt aus einer ungewohnten Position an. Ein Ort voller Widderspruch.

Hier fand einmal das Musical „Ewigi Liebi“ statt, hier wo auch die meisten Songs ihren Ursprung haben. Nur die Ewigkeit ist ewig – alles andere vergänglich. Manchmal schneller als der Schnellzug, welche in der nächsten Zeit oft in Hörweite vorbeibrausen..

Bärndütsch?  Sicher nicht. Etwa gleich viel entfernt von Hochdeutsch, wie Tavel von dem was echte Berner sprechen. Aber heute ist etwas polyglott ganz nützlich. Und beim Strassenverkehrsamt, das wir heute Morgen auch noch sehen werden, kann man die CUT in vier Sprachen ablegen: Deutsch, Französisch, Italienisch und die vierte? Rätoromanisch? Englisch! Früher waren es angeblich 17 Sprachen, dafür hiess es theoretische Fahrprüfung. Alles ändert. Fast alles, die praktische Schiffprüfung beginntnoch immer nicht am Schärme.

Döitze Sbrache, swirige Sbrache. Ja, so ist es, aber das spielt keine Rolle, beim Pilgern kann man auch Hände und Füsse gebrauchen, aber bitte, friedlich. Aus unserem Vorstand ist sicher einer zu finden, der nebst etlichen unschweizerischen Sprachen auch alle Mundarten verstehen und Auskunft geben kann … Surselvisch, sutselvisch, vallader oder puter inbegriffen. Unter uns hat es ganz sicher keinen Tubel – oder eben Tubu, wie man das hier nennt. Aber bitte dieses Wort nicht im Idiotikon suchen, sonst beginnen die Sprachprobleme.

Wir machten diesen Umweg um die ehemalige Waffenfabrik zu besuchen – die Ruag. Krieg, Schlacht – sie liegt praktisch neben dem Schlacht-Hof.  Themen die aus Sicht der Religion zu diskutieren geben. Militär kann auch für Frieden sein (Febr. 2017, Seite 25) und Glauben für Krieg. Mein Namensvetter, der ehemalige Präsident des KGV würde da sicher mithelfen. Er spricht vermutlich lieber über Barrel-Organ als über Gun-Barrel, wobei ihm beides nicht ganz fremd sein dürfte. Von oben scheint auch einer eine göttliche (?) Sicht auf die teuflische (?) Armasuisse zu haben. Bodluv, das muss ein russischer Name sein – oder Boden-Luvt-Abwehr?

Da war vermutlich einer am Werk, wie derjenige der den „Grabstein“ erfunden hat. „Prot“ – protestieren stand bei vielen drauf. Ich protestiere, wir sind „ref“, reformiert und wer es nicht wissen sollte, seit rund 500 Jahren. Wir Schweizer sind zwar auch Protestanten, aber es käme wohl keinem in den Sinn zu sagen, dass er Europäer sei und die Schweiz verleugnet. Ein Übersetzungsfehler aus dem Französischen soll das gewesen sein! Eher eine Fehlüberlegung, wie sich die Romands nennen, denn diese hatten mit Calvin (kahlköpfig) auch einen Reformator. Nur, wie hiess dieser mit Vorname? Jehan Cauvin aus dem Norden Frankreichs. Heute haben unser Soldaten keinen Glauben mehr zu haben, gemäss Verordnung des VBS. Das ist nicht nur unsportlich, sondern es werden genau diese Leute sein, die solches abgeschafft haben, die als Kriegsopfer in den letzten Zügen nach ihren Sakramenten schreien werden. Es gibt ja keinen Krieg mehr in der Schweiz, werden sie antworten. Dann sei die Frage erlaubt, warum wir dann Kriegswaffen in Milliardenhöhe brauchen und weltweit den zweiten Spitzenplatz einnehmen, um solche an Entwicklungsländer zu liefern.

Heute zusammen mit dem Institut für geistiges Eigentum, dem ehemaligen Patenamt … war früher an der Einsteinstrasse 2. Dieser Link handelt von Speisefett und gleich eine Warnung. Nie Motorenöl nehmen, um zu kochen. Das geschah zweimal 1940 in der Schweizer Militärarmee – die Ölsoldaten. Die erste Glückskette sammelte für die knapp 100 Geschädigten mit Lähmungserscheinungen – ein Liberaler könnte hier Glücklicheres erzählen.

Hier scheiden sich die Geister. Der Puls wird hochgehen. Bei Kriegsgurgeln, Pazifisten und wenn wir es genau beobachten eigentlich bei allen. Hier hilft die Kirche schon viel. Sie muss noch mehr erreichen, im Gespräch. Geld allein hilft gar nichts, denn damit werden wieder Waffen gekauft. Und dann gibt es noch die Extremisten, die aus dem Glauben, nein aus ihrem persönlichen extremen Irrglauben kämpfen müssen. Kämpfen wollen.

Inteligente Leute wollen keinen Krieg. Und sie glauben gar nicht, wie viele uninteligente Menschen es gibt. Ein amerikanisches Beispiel soll auf den halben IQ von Einstein gekommen sein. Das ist echt nachvollziehbar. Und ich gestatte mir einen alten Beitrag wiederzugeben, den mein katholischer Kollege mitunterzeichnet hat und der liberale mit dem gleichen Namen aus der gleichen Durchschnittsstadt auch schon gelesen hat.

„Weder Busch noch Baum

Eigentlich möchten wir nicht schon wieder in dieses Buch schreiben müssen. Es gibt aber immer wieder Menschen und ganze Völker, die Büsche vor den Augen haben, welche die Sicht verdecken können und uns zum schreiben auffordern. Büsche verdecken aber weder ganz, noch sind sie uneingeschränkt durchsichtig. Wir versuchen nun, Zweige zurecht zu biegen, um Sicht zu bekommen und verfügen als ehemalige Soldaten über genügend Erfahrung und Vorstellungsvermögen, dass ein Bush im Kampf keinen ausreichenden Schutz bieten kann. Wir würden einen Baum vorziehen – wenns dort welche gäbe.

Bäume haben einen weiteren Vorteil. Sie liefern brauchbares Holz, aus dem Papier und Bretter erstellt werden können. Papier, auf dem man sich über den Unsinn eines im Raum stehenden Krieges in Irak äussern kann! Und Bretter, aus denen man Särge zimmern kann – oder Brücken…

… ritzeratze eins zwei drei und die Brücke bricht in Stücke. Viel früher schon hat ein alter, ulkiger Busch mit Missetaten auf sich aufmerksam gemacht. Aber dieser Busch hat im Gegensatz zu andern sinnvolle Brücken geschlagen und das möchten wir auch – keine Brücken aus Luft.

Stephan Marti – reformierter Ratspräsident
Peter Baumgartner – katholischer Ratspräsident

Anspielungen auf lebende Personen sind nicht rein zufällig – meck, meck, meck!“

Wir wollen Brücken bauen und an keinem Ort geht das besser als hier bei bei der Stauffacherbrücke an der Stauffacherstrasse, der zu meiner Kindheit noch Schlachthofweg hiess, wo es billiges Fleisch zu kaufen gab. Zu Ehren von Werners Schlacht am Morgarten wurde die dann umgetauft. So gesehen kann man sogar mit Bäumen Krieg führen. Die Strasse bleibt Kriegs- und Schlachtgebiet! Zum Glück wird die Brücke nicht zu diesem Zweck grösser?

Ich kann es nicht unterlassen den Link über Prostestanitsch, Liberal, wie die nachhaltige Stellwerkstörung  zu bringen. Wir haben ja eine dreiminuten Verspätung, sorry einem Umweg in Kauf genommen und dabei BLS-SBB Grenzgebiet überschritten, vielleicht gar einige Gedanken über die gottlosen Billet-Automaten laut lospoltern lassen. Ob die Leute in den SBB-Gebäuden das vernehmen, ist unwahrscheinlich. Die Kosten waren so hoch, dass sie vermutlich Schallschluckdämmglasfenster haben. Sie haben etwas Verkehrslärm um sich.

Fünf nach Zwölf ist fast symbolisch für diese Ecke mit den ehemaligen Bundesbetrieben, vor allem einem Teil der Rüstungsbetriebe.

79). Keine Ahnung wie viele Brücken wir über- oder unterschreiten bis wir kurz nach dem Zentareal bei der Stämpfli AG wären.  Wandern verstehen sie nicht nur, sie drucken das auch. Zu Luthers Zeiten war der Druck seiner Bibeln noch etwas langsamer, als wir das heute können.

Und da wäre noch der Nachbar, die Sihl AG, die auch Kirchenfenster bedrucken könnte.

80. Die nächste Kapelle werden die Wenigsten kennen. Die Waldaukapelle – die erweiterte Siechenhauskapelle. Hier habe ich Konzerte mit Saitenklavieren gehört, deren Namen ich zuvor gar nicht gekannt habe. Die heutige Pfarrerin hier möchte einmal persönlich kennen lernen, nicht nur vom Telefongespräch. Wie weiter? Unseren Weg kennen wir. Durch den Park der UPD mit den schönen Baumbeständen und danach durch den Schermenwald.

Wir könnten auch über die durchschnittliche Haltung unserer Bevölkerung zu Krankheiten dieser Art diskutieren. Ein Beinbruch kann jeder erleiden. Das ist klar. Eine Geisteskrankheit kann auch jeden treffen und froh sein, wenn er einen sicheren Hafen findet, auch wenn dort eine neue Zeitrechnung begonnen hat. Vermutlich dürfte dieser Strukturwandel einige ehemalige Angestellte zu neuen Patienten umpoolen. Die staatliche AG-isierung ist für viele Mitarbeiter kein Freudesschrei wert.

Falls wir 95 neuzeitliche Thesen aufstellen wollen, dieses Thema bekäme eine hohe „Startnummer“.

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zweite Teilstrecke der Route des fünften Tages

81. Der Israelitische Friedhof, wie er auf einem Stadtplan von Kümmerly + Frey heisst, finden wir unter Jüdischer Friedhof. Rolf Bloch, „der Schokoladenfabrikant, Jurist und Vermittler, das Musterbeispiel für gelebte Toleranz – im jüdisch-christlichen Dialog und im Alltag -“  findet hier seine letzte Ruhe.

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82. Rundum Autobahnbrücken und ansonsten weiter vorbei an der Gebäudeversicherung, wo wir Ueli fragen könnten, wie der Eigenmietwert einer Kirche ermittelt wird. Je nach Verwendungszweck? Je nachdem wer überflüssige Kirchen erwirbt?

83. Weiter über die Worble, wo es gar nicht so einfach ist, die Brücke zu entdecken. Bei den rostigen Mega-Konservendosen ist das Bundesamt für Umwelt zu Hause, wo wir über den Grünen Gockel oder Grünen Hahn informieren könnten. Den suchen wir beim BAFU noch vergeblich. Aber Informationen könnten sie garantiert vermitteln oder wir fragen Richi.

Der bekannteste grüne Hahn in der Schweiz. Das Schweizerische Reformierte Volksblatt erschien von 1866 bis 2004. An dessen Stelle trat im nächsten Jahr das Blog www.libref.ch.

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84. Bis zum Gemeindezentrum Ittigen ist es nicht weit. Dort treffen wir auf einen Kirchturm und zwei Kirchen. Die reformierte und die römisch-katholische Petrus und Paulus liegen Tür an Tür. Vielleicht schaut auch jemand vom benachbarten Haus des Sports vorbei. Unser Präsident hätte guten Kontakt zu einer Gruppe, die er unterstützt – den Behindertensport.

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Das Wappen von Ittigen scheint uns so interessant zu sein, dass sich Andreas I dem annehmen würde. Zudem suchen wir noch einen Geschichtsprofessor oder eine entsprechende Persönlichkeit, welche ein spannendes Thema aufgreifen möchte: „Vereinfachte Kindsadoption vor über 100 Jahren in der Gesamtgemeinde Bolligen, anlässlich der Spanischen Grippe 1918“, allenfalls kombinierbar mit Nachrichtenlosem Vermögen. Ein spannendes Thema, zu dem ich in der Literatur noch nichts Entsprechendes gefunden habe. Einen Teil habe ich einmal in der BernerZeitung publiziert, aber beim ersten Teil muss ich zuerst noch Verwandte meines Grossvaters informieren. Von Beruf war er Bremser und hatte eine äusserst aussergewöhnliche Patchworkfamilie. Und Bremser gibt es bei der Auskunfterteilung der Behörden. Sie ahnen etwas aber ich weiss mehr.

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6. Tag – geplant 2022 – Abendmahl am letzten Tag

Hier geht es zur allgemeinen Einführung über „Friede herrscht – proref pilgern“ und zum Verzeichnis der einzelnen Pilgertage.

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erste Teilstrecke der Route des sechsten  Tages

85. Weiter über Brücken oder unten durch – wie sie es wünschen – nach Altikofen. Vermutlich eine der verkehrsreichsten Passage haben wir überpilgert. Die Grauholzautobahn, das erste Teilstück der Autobahn – eröffnet 1962.  Altikofen? Haben sie diesen Namen noch nie gehört? Das ist ein Quartier in Worblaufen, wo wir neben der Gosteli-Treppe auf die Casapella treffen – Wohnhaus und Kirche. Etwas weiter oben ihr Archiv zur Schweizer Frauenbewegung Eigentlich müssten zumindest alle Frauen Marthe Gosteli kennen, fast 100 Jahre alt wurde. Keine Ahnung, ob meine Mutter ihr einmal die Geschichte mit der Adoption des ersten Kindes von Ernst (siehe Punkt 84) erzählte.

Google brauche ich um die Wegstrecke und die Zeit zu berechnen. Wie gewohnt klicke ich auf die Casapelle und dazu ein Name.  Mein persönlicher Klon? Vermutlich nicht, aber er wird schmunzeln und wir hätten ein ergänzendes Gebiet, das in ähnlicher Form schon thematisiert wurde.

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86. Bei schönem Wetter können wir einen Umweg über die ältere Tiefenaubrücke und durch den Ri(y)chenbachwald auf der Engehalbinsel unternehmen. Keltische und römische Bauwerke besichtigen, über Spiritualität diskutieren. Zwei Brücken? Ja, das vergisst man meist, wenn man auf den nebeneinander stehenden Brücken fährt.

Bei schlechterem Wetter unterqueren wir die neuere Tiefenaubrücke und die gut 50 jährige Eisenbahnbrücke nicht und sparen uns den rund einstündigen Waldrundgang. Die geplante neue Brücke werden wir sicher noch nicht begehen können.

87. Wir befinden uns in der Umgebung zweier Felsenaubrücken. Diejenige die Bern mit Bremgarten verbindet wird oft vergessen. Die Felsenaubrücke Bern, besser bekannt unter Felsenau- oder Autobahnviadukt kennt wohl jedermann. Nicht aber den Erbauer, der in der Nachbarschaft unseres Präsident wohnt. Den Architekten Christian Menn hätten wir ganz gerne dabei. Wahrlich, der bedeutenste Brückenbauer der Schweiz.

88. Die kath. Heiligkreuzkirche beim Spital Tiefenau. Wenn wir dorthin pilgern, wird es eine rumänisch-orthodoxe Kirche sein und …

89. … die ref. Matthäuskirche liegen nicht weit auseinander. Dort stand früher ein Pulverturm.

90. Mit einer Fähre können wir nach Bremgarten übersetzen – Zehndermättelifähre allenfalls Reichenbachfähre.  Hinter dem Schloss versteckt befindet sich die geschichtsträchtige Michaelskirche. Zum Schloss gäbe es noch eine kleine-rt Geschichte.

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91. Zeit um ein Abendmahl zu nehmen. Wein oder Wasser, das ist immer die Frage. Wir haben im Siebner-Gremium mal beides ohne Traubensaft beschlossen. Ein ewiges Streitthema, aber auf dem Weg nach Zollikofen würde sich Wein geradezu aufdrängen. Meines Wissens der grösste Weinberg in und um Bern steht kurz vor dem Schloss Reichenbach. Die Frage ist nur ob Mercurius Weisenstein noch Rebensaft an Lager hätte.

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92. Die letzte Brücke führt uns über den Chräbsbach, früher  Reichenbach und dann dessen Graben hoch zur Kirche Zollikofen wo der Ökumene Weg beginnt. Reformiert wie diese Kirche ist, sind darin keine harten Kirchenbänke zu finden.

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93. Weiter führt der Weg vorbei an der buddhistischen Pagode Tri Thu (Ersatzlink: Tri Thu) zur…

94. … kath. Pfarrkirche St. Franziskus

… die dem Heiligen Franz von Assisi geweiht ist, dem Patron des Umweltschutzes und der Ökologie.  Die Vögel und Findlinge sind symbolisch. Das Thema und der Name Franciscus sind aktuell.

95. Zum Schluss unserer Pilgerreise befindet sich der Mormonentempel – die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage. Der Bern-Tempel ist der erste der in Europa errichtet wurde. Ein imposanter sakraler Bau.

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Z wie Zollikofen, da machen wir Schluss. 500 Jahre Reformation. Grob gesagt, die ersten 300 verliefen ähnlich und der grosse Umbruch fängt Anfangs 19. Jahrhundert an. Auslöser bei uns war die Schlacht am Grauholz – Luftline 3 km entfernt – dort wo das alte Bern unterging und die erste Finanzkrise begann. Die Bahai könnten im Haus der Religionen die zwei letzten Jahrhunderte aus eigener Sicht erwähnen. In ihren Grundsätzen steht ein Satz, den ich am Schluss als Start in die neue Reformation setzen möchte:

Die Menschheit steht am Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter.

oder anders gesagt:

Nach den Bedürfnissen der Menschen fragen.

Vielleicht schaffen wir es neue Thesen, Behauptungen für die heutige Zeit zu formulieren. Moses hatte einige Gebote, Luther brauchte schon 95. Wieso gerade 95? Wenn wir interpolieren dann sind es haargenau auf die fünfte Nachkommastelle

111 Punkte oder würden 3 genügen! Das wäre für die heutige Zeit revolutionär … viele möchten das.

Mein Versuch für drei Weisheiten:

  1. Sei recht und offen mit allen und allem.

  2. Sei friedlich und hilfreich, damit Recht Sinn gibt.

  3. Sei sinnlich, damit Erbe und Progessives sich sinnvoll ergänzen.

 

Max U. Balsiger – DAS liberale Urgestein

Wir danken  Andreas Zeller, Pfr. Dr. theol., Präsident des Synodalrates Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn ganz herzlich , dass wir seine Würdigung von Max Balsiger an der Abdankungsfeier in der Kapelle des Burgerspitals Bern aufschalten dürfen.

M.U. Balsiger 1924 – 2017
Eine Würdigung aus liberaler Sicht

Wir haben in unserer Kirche rund 1200 Pfarrerinnen und Pfarrer, davon rund 500 aktive. Unter dieser grossen Zahl war Max Balsiger DAS liberale Urgestein.

Er absolvierte sein Studium in den 1940er Jahren, als an der theologischen Fakultät sehr unterschiedliche Auffassungen zwischen Barth-Anhängern, Unabhängigen und Liberalen herrschten. M.U. Balsiger war entschieden auf der Linie von Martin Werner, damals Professor für Dogmengeschichte in Bern und Albert Schweitzer. Max war lebenslang dieser Richtung verpflichtet und zwar mit leidenschaftlichem Engagement.

Während Jahrzehnten war er Mitglied und Vorstand im Reform-Pfarrverein RPV, in welchem sich die liberalen Pfarrer zusammenfanden. Einmal im Monat wurden an einem Montagvormittag im „Adler“ in Bern Themen behandelt wie z.B. 1984 die Sterbehilfeorganisation „Exit“ 1984 mit Pfr. R. Sigg, eben 100-jährig geworden, dem Gründer und ersten Geschäftsführer von Exit. Sigg war auch Mitglied des RPV. Max schrieb jedes Mal, wenn ein RPV-Mitglieder verstorben war, einen Nekrolog und stellte ihn den übrigen Mitgliedern zu.

Er war auch langjähriges Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Schweizer Pfarrer ASP, eine Art Vereinigung der Elite der Liberalen.

Jahrzehntelang engagierte er sich auch im Kantonalen und Schweizerischen Verein für freies Christentum, bis vor einigen Jahren auch als Präsident. Er war viele Jahre Mit-Herausgeber des „Schweiz. Ref. Volksblatts“, eine liberale Kirchenzeitung, sechsmal jährlich, welche von 1866 – Januar 2004 erschien.

M.U. Balsiger verfasste während langer Jahre sehr geschätzte Beiträge im Wort zum Sonntag im Berner Bund am Samstag. Jahrzehntelang schrieb er in der gleichen Zeitung Rezensionen von theologischen Büchern. Als diese Rubriken sang- und klanglos verschwanden und sein Leibblatt mehrmals die ideologisch-politische Ausrichtung änderte, tat sich der Verstorbene sehr schwer mit diesem Kurswechseln.

Er war lange Jahre als Mitglied der liberalen Fraktion in der Synode und später deutschsprachiger Sekretär der Synode der reformierten Landeskirche Bern-Jura-Solothurn. Bis vor einigen Jahren besuchte er die Synode regelmässig.

Eine grosse Ehre bedeutet ihm die Erstellung des Jahrzehntberichts 1981 – 1990, den er im Auftrage des Synodalrats unter dem Titel „Kirche von unten“ verfasste. Das Verfassen dieses Buches, welches noch heute lesenswert ist, war für ihn eine Wertschätzung seiner riesigen Arbeit für die Kirche. Der Autor liess damals in den Kirchgemeinden viele Daten erheben und Statistiken erstellen, welche teilweise heute noch nützlich sind.

Zweimal jährlich berief er im Bürenpark, dem früheren Sitz unserer Landeskirche den sog. „liberalen Generalstab“ ein: Alle liberalen Organisationen in unserer Kirche, die noch bestanden, waren eingeladen. M.U. Balsiger machte vertiefte Analysen der allgemeinen und der speziellen Lage. Seine Lieblingsthemen waren die Kritik an Zentralismus, das Wachstum der gesamtkirchlichen Dienste sowie der einseitige Linkskurs der Kirche. Er sass auf meinem Stuhl, ich als Präsident des Synodalrats hörte mir die Standpauke schmunzelnd an.

Mein Mentor
Unsere Bekanntschaft reicht ins Jahr 1981 zurück. Ich hielt damals im April als junger Vikar meine erste Trauung und zwar in der Kirche Köniz. Er besuchte diese Feier als Mitglied der damaligen Lernvikariatsgruppe, weil er „hören und schauen wollte, wie die Vikare heute eine Trauung vollziehen“. Seither waren wir miteinander im Kontakt – offenbar hatte ich nicht ganz alles falsch gemacht.

Als junger Flamatter Pfarrer schloss ich mich als Mitglied dem Reformpfarrverein an und lernte viel, besonders auch von Max. Als der Berner Sitz im Stiftungsrat des ref. Erholungsheims Gabbiolo in Brissago, einer liberalen Einrichtung, frei wurde, schlug er mich als Stiftungsrat vor. So wirkte ich dort von 1983- 1989 als Stiftungsrat und von 1990 – 2005 als Präsident.

1987 installierte mich Max Balsiger in Münsingen auf jene Pfarrstelle, auf die er 25 Jahre vorher wegen seiner liberalen Haltung nicht gewählt worden war. Damals 1962 wurde in einer ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung mit über 500 Teilnehmenden ein positiver Kandidat dem liberalen Kandidaten Max Balsiger vorgezogen. Ich kannte diese Vorgeschichte nicht, als ich ihn fragte. Seine Zusage kostete ihn Überwindung, war aber auch eine späte Genugtuung.

Er war es auch, der mich 1998 der liberalen Fraktion als Kandidaten für den Synodalrat vorschlug – als jemanden, der vorher nicht in der Synode gewesen war und die Kirchenpolitik nicht kannte.

Wir blieben verbunden auch nach meiner Wahl in den Synodalrat und später ins Präsidium. Ich besuchte ihn wiederholt an seinem Wohnort in Meikirch. Den letzten Kontakt hatten wir am Pensionierten-Treffen im Januar 2016.

Unsere Kirche und die liberale Theologie haben einen grossen Kämpfer und einen treuen Freund und Förderer verloren! Danke, lieber Max, für Deinen Einsatz!

Andreas Zeller, Pfr. Dr. theol.
Präsident des Synodalrates
Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn

Lieber Andreas, danke noch einmal, dass du deinen handschriftlich verfassten Text für das Blog aufgearbeitet hast, das Max Balsiger vor Jahren als digitale Nachfolger des SRV – Schweizerisches Reformiertes Volksblatt bezeichnete.

Danken möchten wir auch David Kuratle, Pfarrer in Meikirch, der die Predigt in der Kapelle des Burgerspittels Bern, hielt. Diese Predigt beinhaltet einen umfassenden Lebenslauf von Max Ulrich Balsiger.

Wir gratulieren Pfarrer Ernst Sieber

Lieber Ernst, heute hast du Geburtstag und es wurde mir eine Gratulation versprochen, die ich einfach hätte hineinstellen können.

Vermutlich werden diese Zeilen noch einmal kommen … du kennst ihn besser, als mich. Über dich zu schreiben, wäre schade … da hört man lieber Radio SRF1 – hoppla, nicht dass ich in die Vergangenheit hören könnte, aber das aktuelle Podcast über dich ist noch nicht aufgeschaltet. Hohlen wir nach. In den News Sozialwerke Pfarrer Sieber ist zu lesen, dass der Geburtstagsgottesdienst im Grossmünster aus familiären Gründen abgesagt wurde. Hoffentlich nichts Schlimmes. Gott behüte euch.

Ernst Sieber ist heute ein Markenzeichen. Anders kann man es nicht sagen. Du bist nicht der erste. Ernst Sieber der Motf Uof kam dir zuvor. Er war auch Mitglied der Weissen Rose. Das erinnert mich irgendwie an was, aber du bist nicht im Geheimdienst, du wirst von der Mafia bewacht.

Fährst du eigentlich immer noch deinen orangen Bus – hat gut zu den Sikhs mit ihrem orangen Ehrentuch gepasst.

Zusammen mit Karan Singh und noch andere haben uns beschützt …

… die Ehrengarde, bis an die Zähne bewaffnet, wie wir Schweizer – nicht für deinen VW, für die Eröffnung des Sikhs Tempels in Langenthal. Und es gab noch einige ähnliche Busse, mit etwas unauffälligerer Farbe, dessen Insassen uns schützten, denn es gab eine Drohung auf den Anschlag auf einen Gemeinderat. Deshalb hat damals auch keiner teilgenommen. Und praktisch niemand hat bemerkt, dass die Einsatztruppen bereit standen.

Friedlich und helfen, das ist dein Lebenswerk …

… am Friedensmarsch in Bern, friedlich, die Polizei gar farblich „in“ …

… Händedruck und das mit der Polizeikaserne Bern im Hintergrund. Keine Sachbeschädigung, wie das leider heute der Fall ist und von Verletzten wollen wir gar nicht erst sprechen …

… halt, da war doch einer, der ein altes Wagenrad zerstörte …

… und dem wünschen wir weitere 90 Jahre erfolgreiches Wirken und statistisch gesehen darf man sagen, dass da noch einige Jahre Nachwirken mitdrin sein werden. Wir würden uns freuen, wenn du beim „liberales Pilgern“ dabei sein könntest. Start am 10. Juni 2017 in Bethlehem.

Die Radiosendung will ich noch nachtragen. Noch immer nicht, aber da ist direkt unter einem Video von dir, das Bild von Endo Anaconda und weiter unten von Nils Balts. Ueli Balsiger, der Sohn von unserem langjährigen Präsidenten Pfarrer Max Balsiger habe ich „leider“ diese Woche gesehen. Und da ist auch ein Lied von Johnny Cash …

… Ernst, „run on for a long time“, wie Hans Bargeld im Text singt!

Alles Leben ist Geheimnis. Alles Leben ist Wert.

Meine Gedanken zum Tod unseres langjährigen Präsidenten Max-Ulrich Balsiger-Nil.

Lieber Max

auf die letzte Reise kann man vermutlich kein Gepäck mitnehmen. Wir wissen es nicht. Du weisst jetzt vielleicht mehr, aber kannst es uns nicht aufzeichnen. Wenn du einiges hättest mitnehmen können, wäre sicher die Schreibmaschine dabei gewesen. Den Computer hättest du auf der Erde gelassen, denn dazu braucht es 240 Volt, allenfalls 120 und oben hat es wohl viele Strahlen, Wellen. Aber die geeigneten?

Ende des letzten Jahrtausends als wir uns kennenlernten hast du mich einmal gefragt, wer den Apfel im Paradies vom Baum gestohlen hatte. Du hast mir trotzdem dein Büchlein „Missverstandene Bibelworte“ geschenkt. War es wirklich ein Apfel?  Du denkst anders, hinterfrägst. Ich manchmal auch und das hat mich in den Vorstand gebracht. Eine Bemerkung über die Buchhaltung im Zwinglihaus Langenthal am ersten gesamtschweizerischen Treffen an dem ich teilnahm. Damals noch die Schweizerische Vereinigung für Freies Christentum.

Im ersten Brief „Ich kann Sie nur ermuntern, eine solche Diskussion (für einen neuen Namen) zu führen, und zu gegebener Zeit wäre ich bereit, daran mitzuwirken, natürlich nicht als Zensor, aber als Berater.“ libref. mit einem Punkt, das ist das Resultat, Punkt. Im zweiten Brief hast du dich am Text und dem schönen Bethlehem-Stempel gefreut.

Dann gab es unzählige Sitzungen und einige Veranstaltungen. Auch eine denkwürdige, als du niemanden mehr hattest, der weitermachen wollte. Im Kirchenfeld-Beizli hattest du mir das Wort erteilt und siehe da, Jean-Claude Cantieni und Andreas Bliggenstorfer haben sich gemeldet. Und etwas später hast du mich ermutigt, als erster deutschsprachiger Finanzblogger, auch www.libref.ch als Ersatz für das SRV im Vorstand durchzuboxen. Diese Sportart war nicht nötig, aber es fehlen immer noch einige Laien, die mitschreiben. Einen Theologen haben wir gefunden und nun politisieren wir sogar – wie das NEIN zu USR III zeigt, sogar massgebend und erst noch erfolgreich. Das zu deiner Information, denn du konntest nicht mehr mitfeiern.

Dich würdigen, das müssen andere, die noch mehr als ich über dich wissen. Für eine Anekdote hat es noch Platz. Ich habe die Buchhaltungsunterlagen bei dir abgeholt und mit dir über Gott und die Welt diskutiert. Die zwei Damen haben über die Kinder gefachsimpelt. Mit Folgen. Einige Jahre später hielt mich ein Securitas-Mann auf: „Hier dürfen sie nicht durch.“ Darauf die Schlange, nicht diejenige, die den Apfel geklaut hat. Anakonda, der Jahre zuvor eine schöne Fruchtplatte – vermutlich auch mit Äpfeln und Feigen – im Kirchgemeindehaus genossen hat: „Den musst du durchlassen, das ist der Erste, der den Vater von Nils Balts an ein Konzert geholt hat“.

Nun wünsche ich dir alles Gute beim letzten Flug und deine Angehörigen können stolz auf dich sein, was du in deinem Leben alles vollbracht hast, auch wenn es jetzt im Herzen etwas weh tut.

Der Titel zu diesem Beitrag ist ein Spruch von deinem Freund Albert Schweitzer.

Wenn es nach irdischem, unserem Glauben entsprechenden Wissen nicht dein letzter Flug war, dann ein herzliches Wiedersehen … „Es blüht das fernste, tiefste Tal.“

EFK-Bericht und Anhang – hier sind sie

Der EFK-Bericht, der drei Tage vor der USR III Abstimmung vorgestellt wurde, zeigt einige Probleme auf.

Dieser Beitrag wurde zuerst auf dem Finanzblog veröffentlicht.

„4.2.5 Ergebnisse nach Auswirkungsart
Eine detaillierte Betrachtung nach Auswirkungsart zeigt, dass die Ämter bei den Auswirkungen auf den Bund in 80 % der Fälle die Mindestpunktzahl erreicht haben. Von den sieben Botschaften, die den Test nicht bestanden haben, waren eine für den Bund von hoher, vier von mittlerer und zwei von geringer Relevanz“
Zitiert wird Seite 50 … da ist ganz Schönes zu finden. Und wer meinen Sarkasmus nicht bemerken sollte, da folgen Aufstellungen, die mir die letzten Haare aufstellen. All die, die noch viele Haare haben, könnten sich diese ausreissen.
Was da veröffentlich wird, zeigt ein absolut trauriges Bild für die Schweizer Demokratie. Nicht für alle, denn es gibt einige, die sich dagegen stellen. Aber im Durchschnitt ergibt dieser Bericht ein ganz schlechtes Zeugnis für:
– den Bundesrat
– die Politiker und Lobbyisten der vereinigten Bundesversammlung
– etliche Chefbeamte, auch wenn die schon lange keine Beamte mehr sind aber sich wie Könige aufführen
Und der annex, herzlicher Dank, dass der nicht in Räthoromanisch abgefasst wurde … ich habe den französischen Anhang nur durchgestöbert, lesen wäre mir zu mühsam. Anderen dürfte das leichter oder auch mühsamer gehen. Übrigens, bis Seite 50 ist er schon auf deutsch übersetzt. Die Sprache ist leichter verständlich, als wenn sie französische Regionalzeitungen lesen, die meistens von Dorflehreren fast in Prosa verfasst wurden.
Die Unternehmenssteuerreform III habe ich sowohl im Bericht wie im Anhang nirgends erwähnt gefunden. Mit einer extrem hohen statistischen Wahrscheinlichkeit kann aber gesagt werden, dass hier ein tiefes Punktresultat erreicht worden ist. Das heisst, wichtige Informationen wurden dem Stimmvolk mit Sicherheit vorenthalten.
Es ist aber ein Armutszeugnis, dass den Medien vorgeworfen wird, dass sie diesen Bericht nicht interpretieren können. Total 215 Seiten und für Deutschweizer in verschiedenen Sprachen. Na ja, irgendwo steht, dass der Vorwerfende für einfache Fragen zwei Monate brauchte und für komplexere auch zwei Jahre, bis eine Antwort eintraf. Unsere Medien und die Blogger berichten etwas schneller und sorry, wenn sich mal einer leicht irrt, weil er etwas Verstecktes nicht gelesen hat.
Die Zusammenfassung ist auf rund zwei Seiten zu haben. Eines ist aber toll in der Schweiz, dass wir die Berichte öffentlich einsehen können. Wir? Die ganze Welt darf mitlesen und in einigen Ländern würde nach deren Recht jetzt Köpfe rollen. Aber die richtigen, nicht derjenige, der die schreibende Zunft total tollpatschig kritisiert, denn eigentlich hat er ja ein Superwerk vorgelegt.

Bundesrat Brändli …

… viel zu schreiben über das eindeutige NEIN zur Unternehmenssteuerreform III gibt es nicht.

40,9% JA zu 59,1% NEIN – das sind 44,5% mehr NEIN- als JA-Sager. Ich mag mich nicht besinnen, wann die letzt Abstimmung zu Ungunsten des Vorschlags des Bundesrates abgelehnt wurde – und nach so eindeutig. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte:

Herr BR Brändli hat absolut Recht. In zwei Jahren sollte eine ausgereifte Unternehmungssteuerrevision IV kommen. Ich freue mich, dass jetzt sogar BR Brändli begriffen hat, um was es hier geht.

Und noch eins, es soll ja niemand mehr sagen, dass die Linken das USR III abgelehnt haben. So viele Linke gibt es in der Schweiz gar nicht. Es ist nicht BR Brändli, der jetzt jammert, dass die Frist gar  nicht eingehalten werden kann. Es ist derjenige, der am Anfang am lautesten geschrien hat und dem Volk gedroht hat. Dieser Schuss ging nach hinten los und es wäre vielleicht angebrachter gewesen, dass man sich schon früher Gedanken darüber gemacht hätte, was unternommen werden muss, wenn einmal die JA-Sager verlieren.

Nebst Wahlen gibt auch das Skifahren an der WM Anlass zur Freude: Gold für  Beat Feuz und Wendy Holdener und Silber für Michelle Gisin.

Im Ausland gibt es noch nicht viele Berichte über dieses Thema – die leichtere Einbürgerung ist das grössere Thema (60,4% JA). Und im grossen Kanton wurde Frank-Walter Steinmeier zum Bundespräsidenten gewählt. Seinen Vorgänger Joachim Gauck habe ich nur einmal erwähnt. Wie bei USR III ist es für Politiker manchmal nicht leicht, hinter die Kulissen zu sehen.

Nebst Gewinnern gibt es auch die andere Seite. Mein Namensvetter Kurt Marti hat einmal gesagt: „Es gibt kein ewiges Leben.“ Es hat sich bei ihm bestätigt.

Fukushima strahlt – we kill the world

Verrückt, was mit USR III am Wochende herauskommt ist fast nebensächlich …

… und sollten sie es nicht wissen, NEIN und sonst sind sie nicht dabei. Wer in Panik kommt, kann mal diesen Artikel lesen, bevor es zu spät ist. Aber bedenken sie, einer kauft und einer verkauft … oder anderes gesagt: einer hat Geld und der andere braucht oder will es. Ob es auf Deutsch einfacher ist, soll jeder für sich entscheiden.

Kein strahlendes Thema: We kill the world – mehr im Finanzblog – aber hört ganz besonders auf die Kinder. Fukushima gegoogelt und es werden booking.com und tripadvisor.de – sensationell günsig, grossartig – vorgeschlagen. Fehlt nur noch dass sie strahlende Ferien werben. Und Kernenergie.de, die auch Werbung betreibt, ist doch schon bis März 2015 vorgestossen. God bless you.

USR-III-Befürworter geben 19 Mal mehr aus

„Der Wahlkampf zur Unternehmenssteuerreform III spitzt sich zu. Derweil wird bekannt: Finanziell wird mit ungleich langen Spiessen gefochten.

Der Text ist nicht von einem von libref. Punkt. Der ist aus der Berner Zeitung und beachtet doch die Kommentare. Wunderbar. Falls sie sich nicht von den Bernern beeinflussen lassen wollen, dann eben nicht. Dann lest doch den Tages Anzeiger – genau gleich.

Was haben wir ausgegeben. Genau Null Franken. Und es wird auch keine Spesenrechnung kommen – ich verbuche diese nämlich. Gut, ich kenne einige Tricks, wie man verbuchen könnte. Aber das ist bei unserem Vereinsvermögen im unteren 5-stelligen Bereich nicht nötig. Trotzdem sind wir so was wie eine Statusgesellschaft – aber nicht im juristischen Sinn.

Unser Signet oben, das ich gleich mit einem „NEIN“ versehen habe, hat uns aber etwas gekostet. Freiwillig. Der Zeichner konnte durch meine Erfahrung im Umstellen des Blogs profitieren und dann hat er bei einem Mittagessen noch Res Peter kennen gelernt. Das ist mit Geld fast nicht aufwiegbar.  „Mit klarer Sicht“ – dein Mittagessen damals in der Kanti des Gymers wurde bezahlt und muss auch nicht als Einkommen versteuert werden.

Gestern habe ich noch eine wunderschöne Bemerkung beim liberalen Pilgern anbringen dürfen, müssen. Mit dem Stichwort „Neuhaus“ suchen – oder noch besser, den Artikel lesen und mitmachen. Dort ist noch ein viel schönerer Film verlinkt. Zwei Berner sprechen über das doch recht heikle Thema.