Konfliktgebiete Iran, Syrien und Pakistan


„Einladung zu den Vorträgen und der anschliessenden Diskussion:

Konfliktgebiete Iran, Syrien und Pakistan; spielen die Religionen, insbesondere „der Islam“, eine Rolle und welche Rolle spielt „der Westen“?

Einladung im Namen von NR Geri Müller, Prof. Dr. Farsin Banki und ER Dr. Yahya Bajwa

Anlass am Montag, 27.1.2014 in der Aula der Kantonsschule Baden, 1930h:

Prof. Dr. Farsin Banki (emeritierter Professor für Philosophie, speziell Erziehungsphilosophie Universität Teheran / Iran):
Iran oder Persien? Ein Land und seine Geschichte. Schiitische Religionspolitik und die geopolitische Lage Irans. Iran, einst Verbündeter, heut Verstoßener der Weltgemeinschaft. Irans Atompolitik aus der Sicht eines Einheimischen.

Dr. Yahya Hassan Bajwa (Einwohnerrat, AltGrossrat, Vertreter European
Greens mit Arbeitsfeld Europäische Sicherheit und Menschenrechte, Dozent/Lehrer):
Was geschieht, wenn Fundamentalisten in einem Staat wie Pakistan die Oberhand gewinnen und sogar die Verfassung ändern?

Geri Müller (Nationalrat, Mitglied der Aussenpolitischen Kommission (APK):
Es gab keinen arabischen Frühling. Die (Fossil-)Party ist zu Ende. Die Religion als Vorwand für Soziale Differenzen.

Kantonsschule Baden:
Seminarstrasse 3, 5400 Baden,
Herzliche Grüsse
Dr. Yahya Hassan Bajwa

Danka Yahya für die Einladung.

Ein Gedanke zu „Konfliktgebiete Iran, Syrien und Pakistan“

  1. „16.1.2014 Ehrenmord verhindert: Eine Frau, ungefähr 24 Jahre alt aus Südpakistan, ist frisch verheiratet. Ein Junge, etwa 17-18 Jahre alt, sprang aus dem Haus des Mädchens. Dies wurde beobachtet und er wurde festgehalten. Zuerst sagte er, dass ein Ball über die Mauer sprang und er diesen holen ging. Man hat ihm paar Ohrfeigen gegeben und dann laufen lassen. Anschliessend wurde der jungen Frau vorgeworfen, dass sie ein Verhältnis mit diesem Jungen gehabt hätte. Die Geschichte wurde im Dorf herumerzählt und immer mehr wurde hinzugefügt. Der jungen Frau, die im Nachbardorf als Lehrerin unterrichtet, wurde unterstellt, dass man sie dort mit einem fremden Mann gesehen habe. Der Vater des Mädchens hat daraufhin öffentlich bekanntgegeben, dass er einverstanden ist, wenn man sie umbringt. Die Familie des Mannes argumentierte, dass sie das nicht tun werden, weil sie sonst ins Gefängnis kämen. Sie fordern nun den Vater des Mädchens auf, selber seine Tochter zu „liquidieren“. Dast-e-Shafqat hat dies erfahren und hat das Ehepaar eingeladen, zu uns zu kommen. Dast-e-Shafqat hat dem Ehemann klar gesagt, dass, wenn seine Ehefrau umgebracht wird, er des Mordes angezeigt wird. Daraufhin wollte der Mann alleine zu uns kommen, um zu beweisen, dass die Frau die Schuldige ist. Wir sagten klar, dass beide kommen sollen, ansonsten könnten wir nichts tun. Das Paar hat entschieden, zu kommen, doch der Familienclan ist dagegen und sie wollen die Frau liquidieren. Wir hoffen, dass wir intervenieren können, eventuell auch mit unseren Anwältinnen. Der Mann meinte, dass nur schon die Kontaktaufnahme mit Dast-e-Shafqat es verhindert hat, dass man die Frau sofort umbringt… Vermutungen genügen in Pakistan, um eine Frau zu liquidieren!“

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