Alles Gute für die nächsten 500 Jahre

Gute Wünsche zum Jahresanfang können dieses Jahr sicher gebraucht werden – zumindest für die Landeskirche und die Mittleren und Kleinen mit einem NEIN zu USR III am 12. Februar.

Wir sind liberal und stehen in der Mitte, deshalb hier ein relativ neutraler Überblick über USR III. Die Begründungen für das kirchliche NEIN beim Referendum zum Unternehmenssteuerreformgesetz III (USR III) liefert vor allem Res Peter in den untenstehenden Beiträgen ab September.

USR III ist aber nicht nur für die Kirche gefährlich, sondern vor allem für den Mittelstand und die „Unterdurchschnittlichen“. Ende November habe ich über den Dividendenabzug geschrieben. Die Zahlen dazu habe ich aus kirchlichen Kreisen aus Zürich erfahren. In Bern ist der entsprechende Artikel nicht aufgeschaltet worden, was sonst üblich ist. Dafür habe ich am Sylvester den HIV Bern und den WVO informiert, dass er sich mal meine Zeilen durchliest. In diesem Jahr nehme ich schliesslich das 26. und letzte Jahr als Revisor im Wirtschaftsverband Oberaargau in Angriff und erachte es wichtig, dass auch Verbände nicht einfach immer „alles Gute von Oben“ übernehmen, sondern hinterdenken. Ein Jahr länger als angesagt – stufenweiser Wechsel nennt man das, der Ältere hat nun Vortritt.

Ihm habe ich versprochen, dass ich den Link zur „Parasitären Steuerpolitik“ von Daniel Binswanger aufschalte. Auch von ihm ist  „Die Rechte Linke“ und daraus zitiere ich einen Satz:

„Stammwähler der Linken sind nicht mehr die Arbeiter, sondern die hochqualifizierte, akademische Mittelschicht.“

Obigen Satz habe ich nach meinem Frankreich-Aufenthalt gelesen und dort geschrieben, dass kein Stein auf dem andern bleibt und von den wiederkommenden 68-igern, die nächstes Jahr das halbe Jahrhundert als Jubiläum feiern werden.

Sollten die guten Wünsche für 500 Jahre zu viel für sie sein, so versuchen sie es doch mit „2050 – Gebrauchsanleitung für die Zukunft“. In der letzten Ausgabe von GDI IMPULS, die mich mehr als das halbe Leben begleitet hat und die ich schon ganz am Anfang abonniert hatte.

Zumindest ein gutes 2017 und einen ablehnenden 12. Februar. Hier noch einige Argumente dagegen von der SP.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.