Dein Weg – zum Abschied von Simon Kuert


Heute organisiert Pfr. Simon Kuert eine kleine Abschiedsfeier auf der Hohwacht.

Dein Weg

Lieber Simon

Diese Karte wird ein zweites Mal verwendet. Ich erhielt sie von einer Dame, die mir schrieb, dass sie Madiswil verlasse und nach Langenthal ziehe.

Es erinnert mich an Ende April 2001. Eine ganze Familie entschloss sich, um so als 54. Pfarrer in Langenthal zu wirken, zu einem ähnlichen Lebensabschnitt.

My Way, in der vollen Kirche am Geissberg, wurde gespielt von Hans Bracher an der Orgel und Urs Stephanie am Saxophon. Frank Sinatra zur Amtsinstallation.

Volles Haus. Wir haben einen Pfarrer gesucht, der die schweigende Mehrheit abholen kann. Auf dem Fussballplatz, auf der Festbühne, im Restaurant …

… 7000 steuerzahlende Christen, die man auf ihrem Lebensweg mindestens viermal in der Kirche sieht – Taufe, Konfirmation, Hochzeit und Tod. Einer, der nächstes Jahr einen Preis erhält, nennt diese Gruppe „liberale Unchristen“, aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts – vergleichend.

Diese Menschen stecken kirchlich im „Chaos“. An der Trilogie hast du auf der Lüderen am „Der Weg der Erlösung“ mitgemalt.

Trilogie

… alle fünf Pfarrleute am malen – März 2002 – (rechts vorne Simon Kuert) …

Nun kommt deine „Erlösung“. Die Pensionierung. Aber nicht das Ende, deine Umstellung auf anderes, liegen gelassenes, zu kurz gekommenes.

Von Martin Lerch hast du ein „Vogelhüsli“ erhalten, von mir zum Start in Langenthal ein Gefäss aus der Zeit der Geburt Jesus.

Vielleicht hast du wieder mal Lust zu malen und etwas Historisches über einen zu lesen, der dich inspirieren könnte. Mir hat es das Blau (Nr. 506) dieser Karte angetan. Auf der Schachtel steht „Van Gogh“ – es kommt aber von SMS

Viel Freud und Gesundheit in Zukunft.

van Gogh

© libref – Text und Foto: Stephan MartiFinanzblog

libref – wir nehmen den 147. Jahrgang in Angriff


Die SEK, die EKD spalten zur Zeit die Geister. Da dürfen wir doch auch ein bisschen frech sein und behaupten, dass wir über einen der längsten, noch aktuelle Medienauftritte in der reformierten Szene der Schweiz aufweisen können – vielleicht gar den längsten?

Im Jahre 2004 war das SRV – das Schweizerische Reformierte Volksblatt – im 138. Jahrgang zum letzten mal erschienen. Als Nachfolger wirkt libref, unser Blog, das auch der Schweizerischen Vereinigung für freies Christentum zur Namensänderung auf „libref.“ verhalf. Das Blog ist diesen Monat seit acht Jahren online – im 147. Jahr sind wir präsent und wirken manchmal auch im Hintergrund.

Letzte Wochen durften wir wirkliche Menschenrechte geniessen, an vorderster Front, im Saal der Nations Unies in Genf.

Decke Nations Unies

Die Decke ist uns wirklich nicht auf den Kopf gefallen. Wir werden darüber noch berichten … vielleicht gar unser theologischer Blogger. Sorry an Zufälle glaub ich wirklich nicht mehr. In diesem Link ist Annabelle vermerkt. Diesen Link habe ich schon lange vergessen. Zum Teil auch, welche Schallplatten ich in meiner Sammlung habe. Und heute Morgen habe ich unter Staub einen Stapel ausgegraben, den ich einreihen und vor allem anhören will. Welches Stück lief vor einer Viertelstunde? Rund vierzig Platten und ich habe eine rausgezogen und bin auf Seite 3. „Annabelle, ach Annabelle“ natürlich.

Einen kleinen Hinweis auf diesen Ausflug in Genf und mit wem wir sprechen konnten finden sie auf „Daten sind ein Menschenrecht“ – mit einem geschilderten Zufall über einen Rechner, der diese Wahrscheinlichkeit auch berechnen könnte.

„Herbstgewitter über Dächern“ von Reinhard Mey wird beim bemerken des Zufalls abgespielt. Dafür dürften einige kirchliche Organisationen sorgen. Die EKDEvangelische Kirche in Deutschland – wird über die kürzliche erschienen Orientierungshilfe für die Ehe kritisiert. „Danke lieber Gott, dass zumindest in der Schweiz die Liberalen seit bald 150 Jahren einen prospektiven Ansatz medial vertreten.“ Vorstandsmitglieder, merkt euch mal den Prospekt – „Pr.“ … Prrr.

Kirche Bewegen“ – das ist das Thema des SEK, des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes, dem Gegenstück zur EKD. Die Konsultation zur neuen Verfassung dürfte schon noch ein bisschen bewegen. Prrrrr.

Prrrrrrrrrrrrr: „Norwegerin wird in Dubai vergewaltigt – Haftstrafe“ Prrrrrrrrrrr!

Menschenrechte – ja einigen Herren müsste man einmal empfehlen abzuklären, „ob Frauen auch Menschen sind“. Wenn alles klappt, wird im September 2014 ein Mann anlässlich des prix libref. ausgezeichnet. Irgend ein so gottloser Liberaler, wie sie es zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren, muss es ja den Männern einmal sagen. Vielleicht glauben die Männer, Männern besser. Also werde ich in rund einem Jahr einige liberale Stellen aus einem Buch zitieren. Nicht aus der Bibel, nicht aus dem Koran. Und haltet uns die Daumen, dass wir es organisatorisch hinkriegen, auch eine Frau auf der Bühne singen zu hören. Bei ihrem Namen kommt mir Schalom in den Sinn – „Unversehrtheit, Friede“ und das geschichtlich nicht über alle Zweifel erhabene „Heil“.

Vor einem Jahr:
Der letzte Flug

Vor 2 Jahren erschienen:
Das legislative Heilmittel gegen den Terrorismus gibt es nicht

Vor 3 Jahren erschienen:
Rappaz, der „kleine“ Mahatma Gandhi?

Vor 4 Jahren erschienen:
Portrait des Vereins freier Protestanten CH

Vor 5 erschienen:
Jalsa Salana der Ahmadiyya Bewegung in Frauenfeld

Vor 6 Jahren erschienen:
Le Temple

Vor 7 erschienen:
Sommer: Sakrileg – The Da Vinci Code – 1. Teil

Vor 8 Jahren erschienen:
Kongress der IARF in Siebenbürgen – CV von „jcc“

© libref – Text und Foto: Stephan MartiFinanzblog