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Ja zur Konzerninitiative – Politik und Kirche – 7 Days Geissberg Langenthal

Geissberg – wie kann man den erklimmen? Ja zur Konzernverantwortungsinitiative und Ja zu Kirche und Politik!

Den Geissberg in Langenthal kann man über einige Treppenstufen erreichen. Oben ist die neu umgebaute reformierte Kirche Langenthal, die ab Montag eine Woche lang „7 Days – Geissberg. Die Kirche neu erleben“ feiert. Die neue Synodalratspräsidentin Judith Pörksen Roder wird auch zugegen sein. Ein tolles Programm. Lesen sie mehr im Profil, das in drei Monaten seinen 20 Geburtstag feiern kann. Ich war damals auch „Geburtshelfer“. Ich werde in „meiner Kirche“ auch vorbeischauen. Anfangs Jahrtausend war ich schliesslich mehrere Jahre dort CEO-Church und erlebte das 5. Rock In Church auf dem Geissberg. Das zweite in einer Kirche, die drei andern im Kirchgemeindehaus. Es braucht nicht nur Kirchenmusik in der Kirche, wir sprechen heute Menschen an, die andere Musik lieben.

Falls sie mal auf einen Geissberg steigen wollen, nehmen die einen den Zahm oder den Wild Geissberg. Dort hat es Steinböcke. Ich besuche lieber den Geissberg mit Gämsen, wo es auch guten PIWI-Wein gibt. Nun wird der Kirchenverwalter von Langenthal schmunzeln. Prost Urs.

Ja zur Konzernverantwortungsinitiative! Etwas über dreissig Buchstaben. Das ist eigentlich auch undurchsichtig, wie die Geschäfte, die nicht mehr über die Schweiz laufen sollen. Nicht nur für Konzerne, auch für KMU’s, bis auf „Tiefrisiko-KMU’s“. Das ist ein Ausdruck, der nicht definiert ist, eigentlich in der Betriebswirtschaft und Politik inexistent ist. Der Gegenvorschlag ist viel zu wässrig. Also JA. Übrigens, den Tiefrisiko-Link können sie vermutlich nicht öffnen. Das PDF muss auf dem PC gespeichert werden, es ist beim Bundesamt für Justiz nicht direkt auf Firefox oder einem andern Browser ladbar.

Aber wen erstaunt dies noch. Bei einer Warnung, dass Mails der Post gehackt werden, hat mich das zuständige Bundesamt ausgelacht. Zwei Tage später kam der Artikel dann auf 20-Minuten. Die Gegenüberstellung finden sie auf diesem Weg des Kopierens. Die Kirche Refbejuso macht dies eleganter. Beispiel von Frau Pörksen gefällig. Und wenn wir schon an ihrem Wohnquartier Bern-Bethlehem sind. Manchmal bringt es auch etwas, wenn man gegen Sachen ist, die nicht der Konzern-Initiative unterstellt sind. Die Weihnachtspoststelle in 3027 gibt es auch dieses Jahr noch. Viele haben „gegen diesen Grosskonzern rebelliert“.

Wer noch mehr über die Initiative lesen will, schaut sich das Kapitel der Kirchen an. Kennt ihr diese Kirche? Die Paulus-Kirche in Bern. Meine erste „Familienkirche“. Meine Eltern wurden dort verheiratet und ich und später mein Bruder dort getauft. Liberale Kirchen scheinen mich geprägt zu haben.

Ab und zu muss ich das Radio abstellen. So geschehen vor kurzem, als darüber diskutierte wurde „Wie politisch soll die Kirche sein?“  Etwas mehr Ethik in der Politik wäre angebracht und da kann die Kirche mitmischen, mithelfen. Wir Liberalen haben massgeblich auch zum Absturz von USR-III mitgewirkt. Manchmal überspringen wir politische Grenzen und bleiben aber in der Mitte. Dass die Kirche mitpolitisieren soll, schreibt Cédric Némitz ganz eindrücklich. „Das ist ungerecht!“  Oder „Auch Politik ist Ethik!“ Vielleicht lernen wir Personen, die in diesem Beitrag erwähnt wurden, nächstes Jahr auf unserem Parkett zur 150-Jahr-Feier kennen. Andreas Zeller, den abgetretenen Synodalratspräsident von Refbejuso, kennen wir ja schon lange. Hier noch sein Abschiedsinterview, „Die Kirche will breit aufgestellt bleiben„.

Schön, dass ich auch fast regelmässig die Zwischenausgabe von Zürich zu Gesicht bekomme. In der September-Nr. von reformiert. war zu lesen: „Landeskirche (Anm.: Zürich) will ihr Geld nachhaltiger investieren„. Wirklich schön, das zu lesen. Eigentlich sollte dieser Artikel in allen Regional-Ausgaben erscheinen. Nachhaltige Anlagen sind noch nicht überall anerkannt. Schön, nachdem ich mich nicht ganz drei Jahrzehnte damit befasste und 25 Jahre eine nachhaltige Vermögensverwaltung betrieb. Am Anfang hat man mich immer ausgelacht. Die Renditen sprachen ein anderes Wort. Schaut einmal den nx-25, den Natur-Aktien-Index, an. Und wenn es interessiert, besorgt bei Max Deml ein Probeheft vom Öko-Invest und lässt Max grüssen. Ich war praktisch von Anfang als Leser dabei. Die ersten Jahre bezahlte die CS das Abonnement. Nun habe ich meine Firma in Liquidation, habe aufgehört, bin nur noch AHV-Bezüger.

Vielleicht sollten die Anleger einmal das Martische 6-Eck studieren. Nächsten Monat wird es 21 Jahre alt.

Etwas freut mich an der Zürcher-Kirche. Sie war schneller, als die EU. „Lagarde denkt über grüne Kriterien beim Kauf von Anleihen nach. „Wie wäre es, wenn man die Ethik auch noch einbeziehen würde. „Während die Euronotenbank über Ansätze für eine klimaverträglichere Geldpolitik diskutiert, herrscht beim Schweizer Noteninstitut Funkstille.“ Die Schweizerische Gewerbezeitung schreibt sogar gegen nachhaltige Anlagen.

Schön, wenn die Kirche vorausgeht und sich ethisch in die Politik einmischt.

Letzten Donnerstag ist Johann Zürcher aus Seftigen verstorben. Johann habe ich hauptsächlich von den Präsidentenkonferenzen der liberalen Berner-Sitzungen her gekannt. Ich war als Gast von libref.ch und der Langenthaler Vereinigung dabei. Wir kondolieren den Angehörigen von Johann von Herzen und vielleicht wird jemand, wie er den Nachlass von Albert Schweitzer aufgearbeitet hat, das mit seinem machen. Behaltet ihn alle auch in guter Erinnerung und denkt mal eine Minute still daran, was er uns immer an Interessantem zu erzählen wusste. „Der Staub wird wieder zur Erde …„.

Systemrelevant … krisenrelevant

Nur so einige Links kreuz und quer der letzten zwei Monate.

Wir sind im 5. Monat, seit Corona ein echtes tagtägliches Thema ist. Eigentlich eine ruhige Zeit. Ich versuchte sogar, mehreren Vorstandsmitgliedern einmal zu telefonieren. Nicht erreichbar. Ich nehme an, es geht allen gut und das wünsche ich ihnen auch.

Vielleicht war die Kirche allzu systemrelevant“ – ein Interview mit Alt Bundesrat Moritz Leuenberger. Ihn haben wir in guter Erinnerung. Moritz sprach auch mal bei uns für swissblogpress. Ja tempi passati. Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei.

Vertrauenskrise bei der EKS. Der liberale Synodalrats Präsident Andreas Zeller schreibt diesen Artikel. Josef Hochstrasser prangt den Knatsch bei der Reformierten Kirche an. Mit Hochstrasser habe ich lange über die Reformation, den Perforator und das proref Pilgern gesprochen. Hoch-Strasser ist ein Hoch-Interessanter Mensch.

Zurück zu Zeller. Er wird als Präsident abtreten und es wird eine neue Präsidentin oder Präsident gesucht. Danke Andreas, du hast in all den Jahren immer für eine „neue“ Kirche gekämpft.

Wer übernimmt das Amt? Schwer zu sagen. Bekannter in der Allgemeinheit dürfte der Bieler Cédric Némitz sein, der aber aktuell nicht mehr im Synodalrat ist. Ab Seite 23 im Ensemble. Ab Seite 21 wird Judith Pörksen Roder vorgestellt oder etwas mehr hier.

Egal wer gewählt wird, es stehen zwei interessante und fähige Personen zur Auswahl. Jemand wollte von mir wissen, auf wen ich tippe. Auf die Dame! Weil sie eine Frau ist? Nein, aber es würde refbejuso gut anstehen. Wenn sie wissen, wo Frau Pörksen wohnt … und mit wem, dann ist für mich der Fall klar. Schauen sie den Punkt 7 an! Wirkt garantiert auch im Nachbarhaus. Vermutlich das Pfarrhaus von Bern-Bethlehem. Und vermutlich war ich schon in diesem Haus – vor rund 50 Jahren. Bei Helen Meyer. Sie konfirmierte mich und dann zog dieses Pfarrehepaar nach Biel. Irgendwie ist die Welt doch klein.

Und wer wohnt heute hier mit der Pfarrerin zusammen. Der Pfarrer Hans Marti-n Roder. Mit ihm bin ich nicht per du, aber er ermöglichte mit, in seiner Abdankung eine halbe Stunde ziemlich humorvoll eben über Hans Marti zu sprechen. Manchmal musste ich tief Luft holen, aber meine drei Kinder sagten danach: super! Schaut euch hier das letzte Bild über ein Kunstwerk von Schang Hutter an und lest den Text. Nicht nur, was auf meinem Original von Schang steht, sondern auch meine Worte.

Wenn jemand mit dieser Kirche verbunden ist, dann weiss diese Person, was aufstellende Kirche heisst, dann weiss sie, was von einer modernen, begeisternden Kirche in Zukunft verlangt wird. Bethlehem ist meine kirchliche Heimat und es steht sicher schon in diesem Blog, mein Vater war Kirchgemeinderat, zusammen mit den Vätern von Büne Huber, dem Chef vom Öufi-Bier und Öttu Wenger … erstaunt es sie, dass beim ersten Link gleich der Pfarrer Xander Bäschlin kommt.

Wir können jetzt philosophieren, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich Theologie studiert hätte. Griechisch, Hebräisch und Latin sprachen dagegen. „Herr Gott“ ermöglicht endlich ein Studium ohne diese alten Sprachen. Wir hätten echt tolle zusätzliche Pfarrpersonen, deren Stärke halt nicht auswendig lernen, sondern Zusammenhänge sind.

Ich habe über Marti geschrieben, über die Beerdigung und den unvermeidlichen Tod. Herzliche Kondolation zum Tod von Lorenz Marti. Ja, vor gut einem Jahr habe ich noch mit ihm diskutieren dürfen.

Was gab es sonst noch so, was uns interessieren müsste. Dick Marty berichtet über die Konzernverantwortungs-Initiative. Ja, ja, ja, ja … es dürfte ein knappes Resultat, hoffentlich eines, das einer heutigen Ethik würdig ist, geben.

Nicht vergessen, reformiert. erscheint erst einen Tag nach diesem Beitrag. Alos einen Nachtrag. „Der Kirche steht ein heisser Herbst bevor“. Der Artikel ist noch nicht einzeln aufgeschaltet, aber auf Seite 1 zu finden. Ich darf die Aargauer und die Berner Ausgabe lesen.

Im Saemann, wie er heisst, ist auf Seite 2 (Link oben) ein interessanter Artikel zu finden. „Oft bleibt die Sucht lange unbemerkt“.  Zwischen „Gesund, wieviel ist OK“ und „Sucht“ ist eine recht grosse Kluft und die wird aus medizinischer Sicht immer zur Sucht gerechnet. Solange die Zwischenstufe nicht – sagen wir mal akzeptiert und umschrieben wird – beachtet wird, kann dieses Problem nie gelöst werden. Und wenn im Artikel erwähnt wird, dass eine Flasche Rioja mit billigem Fusel aufgefüllt wird, kann man die Sprache der Alkoholtrinker in der heutigen Zeit erst recht nicht erreichen. Rioja ist vermutlich das Paradebeispiel, wie billiger Fusel mit jahrzehntelangem Marketing, als Top-Wein emporstilisiert wurde. Es gibt wirklich wunderschöne Rioja … nur, die müssen sie heute eher suchen. Ein Indiz für guten Rioja ist, wenn Tempranillo drauf steht. Dann ist er nur aus einer Traubensorte gemacht und sonst eine Cuvée – auf den Nasengeschmack für Weingeniesser gemacht. Cuvées sind heute Mode. Es gibt tatsächlich viele wunderschöne „Mischweine“, Und Wein muss man im Mund und Rachen geniessen. Sicher nicht nur in der Nase und einen langanhaltenden Abgang suchen. Machen sie einen süchtigen vom Nasen- zum Mundtrinker. Langsam auf einen richtigen, bedächtigen Genuss gebracht, bringt mehr, als auf die schlechten Gefühle abstellen.

In der Aargauer-Ausgabe wird auf Seite 10 noch über saure Milch philosophiert. Max Drohner – nicht Dröhner – schreibt über fehlenden göttlichen Resonanzraum. Bin gespannt, wie der neu erworbene Töff meines Sohnes tönen wird. Hoffentlich nicht wie die Toutsuiterschüsseln, wie ich sie nenne. Wenn ich schon bei den Kindern bin, kommt mir Fritz + Fränzi von Ellen Ringier in den Sinn. Haben wir oft gelesen. Ihre Einstellung  kommt auch hier zum Vorschein … scrollen sie von Seite 10 ganz nach unten und lesen sie in der Gretchenfrage, wo für unsere reformierte Kirche noch Handlungsbedarf besteht. Vielleicht wird im Interview mit Marius Schären ein Punkt demnächst in BErn/JUra/SOlothurn gestärkt. So wie ich Ellen und Marius kenne, haben sie sicher dieses Thema angesprochen.

Der vierte Tag proref-pilgern findet am 22. August 2020 statt. Wir werden ein etwas verkürztes Programm durchführen.

Langsam aber sicher umdenken

Sexuelle Diskriminierung, Berner Pfarrer unterstehen heute der Kirche, unsere Armut, schon wieder „Persönlich“ und neuer Schwung in Zürich.

Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung, darüber stimmen wir in gut zehn Tagen ab. Knapp zwei Jahre habe ich Dienst in verschiedenen militärischen Organisationen geleistet. Der Armeestab war eine Ausnahme, sonst habe ich nie einen „Verein“ erlebt, wo mehr anzügliche Witze erzählt wurden, Frauen angebaggert, als hier. Beschämend. Mir ist auch egal, dass sie mich manchmal als Weichei bezeichnet haben.

Dem Churer Oberschul-Tiger Zäuwägerli, damal noch nicht Fan für Tiger, sondern für Tiergift, Venom genau genommen und Vampir, war ich immer ein Dorn im Auge. „Sie müssen die Rekruten zusammenscheissen, damit sie Respekt haben“. Stimmt überhaupt nicht. Sie müssen überzeugen, motivieren und jeden achten. Ob sogenannt stark oder schwach. Die ersten vier Wochen war ich Führerrechts (FR) mit vielleicht für den Oblt manchmal zu linken Ansichten. Genaugenommen liberal und in der Mitte. Anschliessend für drei Wochen der, welcher via Bestechungsaffäre Off wurde. Ist sicher verjährt und der Merz statt Opel lässt grüssen. Er wurde als FR abgesetzt und ich musste das Amt 14 Wochen machen. Die drei anderen Korporäle wurden gar nicht in Betracht gezogen. Meine Art zu führen kann nicht so schlecht gewesen sein. Zumindest bin ich auf der zweiten Liste von P-26, falls die wirklich mal zum Vorschein kommt. Diejenigen die ich kannte, waren keine „Kampfsäue“, Jäger, eher überlegt denkende Strategen.

Jeder Mensch erbt von seiner Mutter drei Teile Gene. Die ganz hartgesotten, die Jäger, haben mehr männliche Gene. Ich bin im mittleren Teil und wer im übrig gebliebenen Teil zu finden ist, der ist schwul. Wissenschaftlich gesehen kann er rein gar nichts dafür. Bei den Frauen, resp. Mädchen, läuft es gleich. Nur, vor allem die Jäger, werden das noch lange nicht begreifen. Die schaffen vielfach nicht mit Wissen oder Vernunft, sondern mit ihrem kämpferischen Willen. Falls sie mals Chefs aus den drei verschiedenen Gruppen hatten, so wissen sie, von was ich schreibe.

Neue Erkenntnisse gab es viele in den vergangenen Jahren. Wenn es um eine nicht eindeutig „wissenschaftlich“ bewiesene Erkenntnis geht, ist die Wikipedia durchwegs auf der angeblich sicheren stockkonservativen Seite. Die können auch nicht zuhören.

Unterstützung fand ich in Obstetrica. Die hiess einmal die Schweizer Hebamme. Die schreiben sogar über das dritte Geschlecht. Es gab noch selten eine Abstimmung, wo mann und frau so wenig überlegen muss. Werbeunmässig haben sich CVP und SVP zusammen  dagegen eingesetzt. Den Artikel der Hebammen habe ich gefunden, weil die Präsidentin des Hebammenverbandes im benachbarten Amt wohnt. Auch hier nicht überlegen, wer die Stimme kriegt.

Wenn wir schon beim Wählen sind. Res Peter wird im April nach 15 Jahren die Kirchgemeinde Neumünster verlassen … wir drücken ihm die Daumen zum mittleren Stuhl. Er wird der Zürcher Kirche garantiert neuen, progressiven Schwung geben.

Wechseln wir von Zürich nach Bern: Die Kirche war bis Ende 2019 keine Staatskirche, und sie wird ab dem neuen Jahr nicht zur Freikirche – ab Seite 4. Ein riesengrosser Umbruch für den Kanton Bern. Früher waren die Pfarrer – Pfarrerinnen sind immer mitinbegriffen – dem Staat unterstellt und jetzt der Kirche. Im diesem Kanton mussten wir, wenn wir ein neues Reglement der Kirche herausbrachten, abwechslungsweise die weibliche und dann die männliche und dann die weibliche und sie erraten es, dann die männliche Form benutzen. Viel interessanter war, dass wir in Langenthal als vermutlich allererste im Kanton die PfarrerInnen den Kirchgemeinderäten (der Kirchenpflege) unterstellten. Refbejuso hat damals eingewilligt. Einige Pfarrer waren so progressiv eingestellt, dass sie das erblickt haben und einer, zwei haben den Wechsel in der Gesetzesvorlage vermutlich nicht erkannt. Aber unser Reglement wurde für die kantonale Vorlage angefordert. Das war vor etlichen Jahren.

Es gibt auch einen Wechsel an der Spitze im Amt für Kirchliche Angelegenheiten (ab Seite 10). David Leutwyler folgt auf Martin Koelbing. Mit den beiden hatte ich nie offiziell zu tun. Die Stellvertreterin wird jetzt schmunzeln. Annemarie habe ich schon lange nicht mehr beim Essen des Kirchgemeindeverband des Kantons Bern gesehen. Dauerstress? Und der Präsident, Hansruedi Spichiger, war der Vorgänger der beiden … Hansruedi, der mit dem Handy, finden sie einige Male unter libref.ch.

Mit „Persönlich„-em  Einsatz hat sich Roland Jeanneret seit Jahren für die Armen eingesetzt. Das ist nun auch ein Thema in der Schweiz. Vermutlich wird er auch die Dolologie ansprechen, oder Piccard. Frau Villiger kenne ich nicht, aber wenn man schon knapp sechs Kilometer neben der Fabrik ihres anderen Bruders  lebt, dann hat man doch einige Anhaltspunkte. Viel Spass nächsten Sonntag. Ja, an einem Haken im Haus hängt immer noch mein Koga Miyata. Eines der besten Räder anno dazumal. Wer hat es in der Schweiz vertrieben? Villiger Fahrräder … aber nirgends erwähnt. Wann schaue ich das nächste Mal Radrennsport? Garantiert am 2. Juli – TdF in 30500.

Heute flattern noch Sprüche von Albert Schweitzer in den Briefkasten – wie üblich, begleitet von so einem rosa Papier. „Wir müssen nie kritisieren, sondern verbessern!“ Im Prinzip richtig, aber wer hat heute noch direkten Kontakt. Man ist digital verbunden, da reagiert keiner auf Verbesserungsvorschläge. Vermutlich ist Schweitzer noch nicht von digitalem Balast überflutet worden. Noch ein anderer Spruch:

„Jede Generation muss ihre Aufgaben selber lösen.“

SEK wird zum EKS … und die Stimme für Res Peter

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund wird zur Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz www.evref.ch.

Lesen sie das Interview mit dem Präsidenten Gottfried Locher. „Menschenrechte sind keine Verhandlungsmasse„.  Es werden viele aktuelle, brennende Themen angesprochen. Das Einzige, das bei der Umwandlung störend wirkt, ist, dass das „evangelisch“ nicht weggelassen wurde. Na ja, es sollen alle Kirchenströmungen Platz haben.

Viele Themen werden angesprochen und hier bei Public Eye können sie noch mehr über die Menschenrechte lesen und wie sich die Schweizer Behörden verhalten, z.B. die Deza (ab Seite 23). Viel Spass kann ich leider nicht wünschen.

Hier noch ein interessanter Beitrag über Wasser. „Wasser: Im Visier der Finanzhaie„! Prost!

Und falls sie in Zürich für die Reformierte Kirche wählen dürfen – geben sie die Stimme unserem Vorstandsmitglied Res Peter … er ist auch im Vorstand von Public Eye. Danke.

Und das noch gefunden! Und ohne Rückfrage gleich geklaut, aber der an der Martin-Luther-Strasse wird es gestatten.

Nun sind es sechs Trüffelhunde. Das die Mutter Chiotta trächtig war, schrieben wir schon.

 

 

Martin Luther grüsst die reformierte Kirche der Stadt Zürich

Der erste Wahlgang für das Präsidium der Kirchenpflege ist vorüber – am 9.2.2020 kommt der zweite.

Platz zwei für Res Peter. Auf andern Kanälen ist noch nicht viel zu lesen. Fast wie die Stimmbeteiligung – jeder Sechste gab seine Stimme ab.

Res, ich erlaube mir im Namen des Vorstandes zu gratulieren und dir demnächst ein Präsent zukommen zu lassen. Zweiter wirst du hoffentlich nicht sein und sonst behaltest du halt dieses „Ding“ als Trostpreis. Wir drücken die Daumen.

Das Bild kriegst du natürlich nicht, das bleibt in meinem Besitz – das erste Bild, das ein bekannter Zürcher verkauft hat … wer ist es ? Er wurde vor rund zwei Monaten 75. In seinem Leben hat er mal einen Taucher gemacht … 300 Meter und einen Weltrekord aufgestellt. Ein Kämpfer …

… wie du es in den nächsten Monaten sein wirst.

 

 

Die konservative kleine Minderheit wehrt sich …

… entweder sind die fast katholisch, ganz fest evangelikal oder erzkonservativ.

Ah, sie wissen nicht um was es geht? Um die gleichgeschlechtliche Liebe, die gleichgeschlechtliche Ehe. Früher hatten wir nur die Segnung:  „In der Fachsprache hiess das „gottesdienstliche Feiern für Menschen in besonderen Lebenslagen“. Als einer der ersten durfte ich einen solchen Beschluss im Dezember 2004 unterzeichnen …“ suchen auf dieser Seite mit „pink cross“.

Gleichgeschlechtlich ist verständlich, aber sicher nicht korrekt. Zwischen 100% Frau und 100% Mann gibt es mindestens 200% biologische „Spielarten“. Schön wenn alle alle heiraten können. Zumindest immer zwei zusammen.  Der Häuptling hat Gründe für die Polygamie. Aber bitte, nehmt das hierzulande nicht ernst.

Sollten sie nicht wissen, wer der Kirchenbundspräsident ist, dann darf ich ihnen auf die Sprünge helfen:

Mein Locher, den ich Bischof nenne, auf meinem Gebetsteppich, der Mausmatte. Ich habe einen Schock. Sicher nicht wegen Gottfried Locher, der verträgt Spass … hatten wir ja schon mit Peter Bichsel zusammen. Auch nicht, weil die Fotos dort fehlen. Beim Umzug haben das damals die Zürcher nicht hingekriegt. Nein, die Foto zeigt die Uhrzeit an – 19.33. Blick auf die Uhr, die Nikon hat noch Sommerzeit. Wäre ja zu spät für eine Sitzung.

Nun aber noch einige Pressestimmen zum Thema:

Bild könnte enthalten: 1 Person, lächelnd

Da klaue ich doch ein Bild von Res Peter auf Facebook … und dem Guy Parmelin, der vierte Bundesrat, der es auf libref. schafft. Klar, beide sind für die Ehe für alle. Übrigens, Facebook ist heute fast so was wie die Bibel.

Da gäbe es noch viel … hier mal eine Liste der Mehrheit – (404 haben unterschrieben – Stand 3.11.2019) und der Begleitbrief.

Und dann:

Sorry, im Lead habe ich die Erzkonservativen vergessen – habs nachgeholt. Ein wichtiges Thema, die Ehe für alle. Aber mit dem Sexismus kann man es auch etwas übertreiben. Das ist eine trübe Suppe:

Einen Kommentar möchte ich nicht vorenthalten: „Aber DIE Suppe ist immer noch weiblich! Das diskriminiert uns Männer. Gemein!“ Und vor zehn Jahren hat mein Kollege mal was über „Sehr geehrte Damen und Herren …“ geschrieben. Wie heisst zum Beispiel die weibliche Form von der Flüchtling?

In drei Jahren wird es noch einmal brodeln. Vielleicht gibt es auch einen Erd-Rutsch. Famos wenn eine Frau Nachfolger von Gottfried Locher wird.

 

 

 

 

17, 18 und 5G

Für die nächsten 17 Tage wünschen wir unserem Vorstandsmitglied Res Peter alles Gute zur Wahl …

… am 18. November wissen wir mehr. Es wird klappen. Eigentlich bin ich kein Facebook Fan, aber Res Peter’s Beiträge sind spannend … fast wie die Kritik am Finanzsystem  in der heutigen Zeit.

Res, ich gebe jetzt dann noch ein Mail mit Schleichwerbung an eine mir ziemlich nahestehende Dame … die lebt in Zürich … und wird am 18. garantiert jemandem gratulieren … hoffentlich auch dir. Ich lasse eine Gratulation weitergeben … bei dir mache ich es persönlich. Lass mich nicht im Stich.

Noch etwas von der Kirche BE-JU-SO aus dem Ensemble Nr. 43 – November 2019 – Seite 34f. Die Berner Kirche ist schnell, wir haben erst Oktober, den zweitletzten und das Magazin ist gelesen. Im digitalen Bereich geht es meist langsamer … das sind einfach so langjährige Erfahrungswerte. „Mobilantennen auf Kirchtürmen?“

Spannendes Thema. Ist mir einmal in meiner Zeit als Kirchgemeinderats Präsident in die Quere gekommen. Die 10 000 Franken hätten wir wohl brauchen können, aber „über meine Leiche, eine Handyantenne im Kirchturm“. Der Antragsteller hat mit seiner technischen Ausbildung geprhalt … aber ist unterlegen. Auch mit seiner Bemerkung, wir brauchen ja den Bürgern nicht zu sagen, dass da im Turm oben gestrahlt wird. Strahlen soll anders sein und anderswo herkommen. Wie so oft, die Geschichte gibt den Rufern in der Wüste Recht.

Technik ist manchmal auch für mich unverständlich. Warum kommt der Noah-Effekt, wenn ich nach 5G suche? Sintflut? Die fand laut Bibel am 17. Tag statt. Genesis 7.11. Wellen werden überall geworfen, aber gab es da nicht ein kleines Wunder? Vom Regen in die Traufe, am zweitletzten Monat nicht im zweiten. Wo ist der gesuchte Beitrag … ja … G5 … das ist was anderes.

Frieden – ENSEMBLE – nichts für Schwachduscher

In kleinen Schritten – Kirchliche Friedensarbeit„, so das Thema in ENSEMBLE.

Trotz des Friedensabkommens ist die Lage in Kolumbien immer noch angespannt. Über 50 Jahre dauert der Bürgerkrieg in Kolumbien – Artikel auf Seite 12. „220 000 Tote, 80 000 Vermisste, 7,7 Millionen Menschen vertrieben, 6 Millionen ins Ausland geflüchtet.“ Und einige zusätzliche leben unter uns, gehören zur Familie, wurden gross gezogen, gingen zur Schule, zur Ausbildung, treiben Sport, üben einen Beruf aus – gehören zu uns.

Ihr verstorbener Grossvater erhielt diese Woche Post von der BLS – die gazette. Diese können sie abonnieren. Vermutlich müssen sie aber einen Geburtsschein hinterlegen, damit die BLS sicher sind, dass es sie gibt. Ich habe dieses Heft auf die Station Bern-Bümpliz-Nord an den Schalter gebracht. Lag auf dem Weg und so kann sich die BLS das Porto sparen, wenn man es mit dem Vermerk „verstorben“ in den Briefkasten wirft. Dieser wird eh nur am morgen früh geleert. Das ist der heutige Kundendienst von Betrieben der öffentlichen Hand. Viel schöner, was ich am Schalter erfahren habe. Haben sie einen Totenschein? Müssen wir haben, sonst könnte ja jeder kommen und das Magazin abbestellen. Ganz jeder kommt nicht in den Briefkasten des verstorbenen Vaters hinein. Auch wenn der nicht mehr ganz täglich geleert wird. Die Dame am andern Schalter pflichtet dem Lehrling bei. Das müssen wir unbedingt haben, sonst können wir das Abo nicht stornieren.

Die meisten kondolieren in so einem Fall. Das hat auch die Frau des ehemaligen Stationsvorstandes gemacht. Eine Nachbarin. Hier in Bern und im Aargau im dritten Dorf, wo mein Wasser in der Suhre gegen Rotterdam weiterfliesst. Ja Wasser, das half einmal seinem Vorgänger, dass der Bahnschuppen nicht ganz abbrannte. Vom 14. Stock aus im Tscharnergut habe ich als Jugendlicher die Feuerwehr alarmiert, als die ersten Rauchfahnen aus dem Dach aufstiegen. Das Geräusch von Ziegeln die in der Hitze bersten hatte ich noch einmal erlebt. Im Nachbarhaus in Langenthal. „Die sind in den Ferien“ meinte meine Ex. Feuerwehr zum zweiten mal alarmieren. Dann plötzlich, das Haus steht im Vollbrand. Es waren doch zwei im Haus, die die Garagentüre öffneten und Sauerstoff eindrang. Zum Glück brauchte es keinen Totenschein, aber ein Feuerwehrmann brach sich das Bein.

Die Geschichte wird vielleicht bis nach Wien gelangen und dort könnte man ein Lied über die BLS komponieren. Er hatte sein Zimmer in diesem Bahnhof. Zumindest im Vorgängergebäude der  Bahngesellschaft, mit der ich in meinem Leben am meisten Schienenkilometer und vermutlich am meisten Seemeilen zurückgelegt habe, wurde schon ab und zu mal erwähnt. Trump  nicht, aber Tromp, ein ehemaliger Bekannter meines Vaters. Vielleicht wäre es angebracht, wenn mehr die Gazette – das politische Kulturmagazin – gelesen würde.

Zurück zu Nichte und Neffe. Die Kollekte der Beerdigung ging nach Kolumbien, zur Unterstützung von Kindern – genau genommen für eine Ludothek. Auf dem Bundesplatz in Bern haben wir mal den 1000 pro Tag verschollenen Kolumbianern gedacht – 6000 während des WEF’s. Ein kleiner Wermuthstropfen, dass es heute vermutlich nicht mehr so viele sind … Bürgerkrieg seit mehr als 50 Jahren. Vielleicht verdient die Schweiz ja auch 7 Rappen Gewinn für einen Toten.

6000 Paar Schuhe vor dem Bundeshaus – die damalige Medienmitteilung für Langenthal (vermutlich gehen lange nicht mehr alle Links).

Im Ensemble ist auch zu lesen, dass die Kirchgmeinde Ins (Seite 20f) als erste im Gebiet Ref-Be-Ju-So den grünen Güggel erhielt. Dieser sieht ja unserem Güggel nicht unähnlich. Wasser sparen lohnt sich, schreiben sie. Es gibt den Durchflussbegrenzer zu kaufen. Es wäre aber sinnvoller, wenn die Wasserversorgung den Druck generell senken würde. Viel- und -starkduscher wären dagegen. Aber die Schweiz kann es sich noch leisten, auf die falsche Art zu sparen.

Nachtrag – heute Sonntag-Morgen kommt noch das neue IARF Vision Statement per Mail herein. Der welterfahrenen Senderin alles Gute, dass ihre Kniescheibe wieder zusammen wachsen möge. Und falls du mal in China bist und ein Billet nach Bern am Schalter lösen willst, wirst du hören: „Beln, das kennen wir nicht.“ Dann frage nach Bümpliz! „Bümpliz-Nold* oder Bümpliz-Süd?“ Nord! „Oder wollen sie schon im Stöckackel aussteigen?“

*Bümpliz-Nold – der Chinese hat Mühe mit dem „r“ und in einem Nachbarhaus zur Station wurde im 14. Stock der Anteil-Schein der Migros gefunden.  Jetzt geht dann mindestens ein E-Mails raus, mal ein Treffen zu organisieren, damit das Wertpapier unseres Grossvaters eine neue Besitzerin finden möge. Ernst war ein echter, ausgebildeter Bremser. Bei der Konkurrenz, den SBB. Die BLS hat heute noch administrative Bremser. Abstellgeleis, hiess das früher bei den SBB …

I hate Monday Morning auf die Art der SBB-App und der Automaten. Übrigens, ich kenne Automaten, die sind durch zwei Gleise getrennt, die unterschiedliche Preise und Gültigkeiten für 6-Abies ausdrucken.

 

 

Niklaus von Flüe und Bruder Klaus

…in den Augen des Theaterautors, Regisseurs und Musikers

Vortrag von Simon Jenny, Musiker, Pfarrer und Theaterautor

Dienstag, 16. Oktober 2018, 19.00 Uhr

offen für alle, Kollekte am Ausgang

Kirchgemeindehaus Petrus, Brunnadernstrasse 40, Bern

Bus Nr. 19 bis „Petruskirche“

Simon Jenny hat Horn, Klavier, Schul- und Kirchenmusik studiert, war als Hornist im Tonhalle Orchester Zürich, dem Festspielorchester Luzern, sowie verschiedenen Kammerorchestern und leitete verschiedene Chöre.       Es folgte das Theologiestudium in Bern und die Gründung des Uniorchesters Bern. 19 Jahre war er Pfarrer in Huttwil und Leiter der Huttwiler Kirchenspiele (Musik, Tanz, Schauspiel). Seit 2006 ist er Leiter der Oekumenischen Akademie. Seit 2011 leitet er die Thuner Kantorei in Konzertabenden mit Musik, Texten und Kunstinstallationen. In verschiedensten Theaterprojekten brachte er als Regisseur Stücke im Schnittpunkt von Theater, Musik und anderen Medien zur Aufführung. Sein MusikTheater „Der Ranft-Ruf“ zum Jubiläumsjahr 600 Jahre Niklaus von Flüe fand 2017 tief berührende Aufnahme und wird im Herbst 2018 wieder an fünf Aufführungen zu sehen sein.

„Theater, Musik und Texte ziehen sich wie ein Band durch mein Leben.“

Veranstalter: Forum Kirche und Gesellschaft Bern