Alle Beiträge von Stephan Marti

100 Punkte für Didier Burkhalter

Rücktritt wegen Uneinigkeit im Waffenexportgeschäft

Wer es nicht gemerkt haben sollte, die Überschrift ist ein Link … und was für einer.

Keine Ahnung, wie oft hier schon über die verrückten Waffenexporte und die unsinnigen Kriege geschrieben wurde. Stichworte bei der Suche eingeben und ihr werdet fündig. Die ganz bösen Sachen sind meist etwas versteckt im Finanzblog zu finden …. soviele Ausrufezeichen wie dort habe ich noch nie geschrieben !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

 

Spannendes über das Herz, Quacksalber und das Organoid

Die vier Vorträge über das pulsierende Herz der Progressia möchten wir ihnen nicht vorenthalten.

Hochpotente Referenten, garantiert keine Quacksalber. Über solche mehr im letzten Video. Vielen Dank an Bruno Leugger für die Organisation. Im ersten Beitrag können sie das Bum-Budi-Bum-Bum hören, das orginal mal bei der Familie Frankenfeld schlug. In der Mitte und geschätzte zwei Meter lang … da könnt ihr selbst bestimmen, was ihr anschauen möchtet, könnt. Ich schlage vor, dass ihr das auf einen regnerischen Sonntag legt. Von jetzt an braucht es Zeit, aber ihr werdet begeistert sein.

Den Vortrag von Prof. Ammann habe ich absichtlich am Schluss genommen. Auf der einen Seite spricht der ehemalige Leiter des Botanischen Gartens Bern von Quacksalbern, Scharlatanen und erzählt zuvor von Sensationsereignissen, die keiner Verschwörungstheorie zugrunde liegen, aber für die meisten unglaublich sind. Und wer hat schon einmal etwas vom Organoid gehört? Wikipedia hat genau drei Zeilen auf Deutsch und eine Literaturangabe aus dem Spektrum der Wissenschaft. Englischkenntnisse sind auf dem heutigen Kenntnisstand von Organoiden fast unabdingbar. Der deutsche Sprachraum schläft … noch.

Beim Apéro hatten wir ein anregendes, tolles Gespräch, nicht nur über die Venusfliegenfalle und d‘W.Nuss vo Bümpliz. Zum Schluss meinte Klaus: „Wir machen einmal etwas zusammen mit dem NVV Rued.“ Ich freue mich riesig, das wird garantiert nicht langweilig.

Glaubensbekenntnis ja oder nein?

Meine Kirche ist bekenntnisfrei. Jeder darf glauben, was er will!

Am Sonntag singt der Männerchor in der Kirche Kirchrued. Nicht das erste mal und nicht das erste mal wird wieder das Glaubensbekenntnis gebeten. Nach dem Zwischenspiel. Entschuldigen sie, ich möchte ihnen nichts unterstellen, aber wenn ich so, sicher auch diesen Sonntag, sitzenbleibend vom Chor ins Publikum schauen werde, so sind die meisten Kirchenkunden damit beschäftigt, den Text einfach nachzusprechen … aber sich wenig oder keine Gedanken über diesen zu machen.

Vor rund 150 Jahren wurde die Landeskirche neu aufgestellt. Libref war massgeblich beteiligt. Seither ist die Schweizer Reformierte Landeskirche bekenntnisfrei. Nicht aber Freikirchen,  Sekten oder andere Religionen. Die Katholiken haben ihr Glaubensbekenntnis und im Islam … «Es ist das erste, das einem Neugeborenen ins Ohr geflüstert wird und das letzte, das ein Mensch vor seinem Tod ausspricht oder hört.» Gefunden bei einer interreligiösen Podiumsdiskussion vor rund 10 Jahren im Kuk Aarau. Die Moderatorin habe ich im Haus der Religionen in Bern noch nie persönlich getroffen. Es kam immer irgend etwas dazwischen. Ich glaube ich muss mich dazu bekennen, dass ich vergesslich werde. Ihrem Ehemann Konrad habe ich vor drei Wochen keinen Gruss mitgegeben.

Es ist eigentlich traurig, was libref. in über 150 Jahren für ein Netzwerk aufgebaut hat, das vor Jahrzehnten ihren Höhepunkt hatte und das nun am zerbröckeln ist. Kämpfer wären gesucht, aber was ich mit dem „Hohen P“ bei der Sitzung der Lang-Stiftung und via Mail diskutiert habe, scheint die Suche zu versanden. Zudem haben wir noch keinen Termin für den zweiten Tag „Friede herrscht – proref pilgern“. Vermutlich versandet auch das, mangels Mithilfe. Alleine ziehe ich diesen Aufwand nicht noch einmal durch.

Wenn das so weitergeht, wird demnächst auch libref.ch aussehen, die das Glaubensbekenntnis meines Namensvetter Kurt Marti. Ich zitiere auswendig:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Seite ist leer, damit sich jeder sein Bekenntis selbst formulieren kann.

Kurt Marti und Max Balsiger wurden schon mit dem Glaubensbekenntnis zitiert! Barthianer und Liberaler scheinen sich in diesem Punkt einig zu sein. In einigen Kantonen ist das Glaubensbekenntnis zu speziellen Predigten gestatt, z.B. Taufe, Konfirmation. Im weiteren wird im Kanton Aargau bei Laienpredigten die Wahl frei gestellt, ob ein Lied oder Zwischenspiel oder das Glaubensbekenntnis in die Predigt eingebaut wird. Viel Brauchbares finde ich auf der Kantonsseite nicht, aber hier die beste Zusammenfassung über das Glaubensbekenntnis:

Das Abendmahl soll jedermann zugänglich sein

Comander – eine Broschüre von Jean-Claude Cantieni
„Wir nehmen das Relief zur Abendmahlsszene mit der Taube zwischen Brot und Wein auf, die wir beregten und die heute an der Commanderkirche aussen angebracht ist. Das Abendmahl ist in der Kirche Commanders denn auch an alle, welcher Konfession auch immer, Einheimische, Zugewanderte  … für diejenigen auszuteilen, die sich zu ihm gerufen fühlen.
Solch’ Offenheit ist a) liberal-theologisch und b) für eine Reform – wie auch für jede politische Verfassungsreform – charakteristisch. Reformen erweitern stets den Kreis  derjenigen, die sie erreicht, was ich für die des CH-Kirchenbundes in petto monierte; Sie möge die Kirche für ‚Zuzüger‘ im Zeitalter der Globalisation weiten, sie einladen. Comander ging voraus, indem er das ‚Gesinde‘ weit über die Stadt-Bürger hinaus zum Abendmahle einlud, Glaubensfreiheit einleitete.“
Hier ist das Comander-PDF – am besten doppelseitig ausdrucken (3 Blätter, allenfalls heften und falten), ansonsten auf die Seitenzahlen achten,

Kurz hinter dem Mond ist der Kanton Aargau zu finden …

… so zumindest für einige, sorry ich kann es nicht anders schreiben, christliche Extremisten. Kein Hexenmuseum auf der Liebegg.

Na ja, die AZ schreibt von Christlichen Fundamentalisten. Gibt es einen Unterschied? Fundis lässt sich besser abkürzen. Liebe Fundis, beachtet doch einmal, dass Hexen auch nur Menschen sind. Einige waren sicher böse Frauen, denen Mann dann Hexe gesagt hat. Böse Frauen gibt es immer noch, auch solche die an Hexen glauben. Ich kenne auch einige, bei denen zumindest der zweite Teil des vorderen Satzes zutrifft. Die meisten sogenannten Hexen konnten mehr als andere und auch mehr als Männer. Irgendwie denke ich, dass das männliche Wesen in den letzten paar Hundert Jahren zumindest im Abendland doch umgänglicher wurde. Gemacht wurde. Gleichheit herrscht, sorry frauscht, noch nicht überall. Vermutlich gibt es immer noch mehr böse Männer, als böse Frauen.

Ich kenne einige ganz tolle PfarrerInnen im Aargau und habe Freunde, die in Freikirchen sind. Wir sehen die Welt gleich, manchmal dreht sie heute nicht ganz rund, kratzt. Aber höllische Auseinandersetzungen über Gott und die Welt. Sicher nicht, himmlische Diskussionen. Mit Ursus werde ich heute Abend sicher diskutieren. Vermutlich werden auch einige Prof. theol., verteilt über die ganze Schweiz, mitschmunzeln. David ist nicht mehr dabei aber er wohnt in der verhexten Gemeinde. Auch dort herrscht – frauscht – Ehtik und Regenwetter.

Gränichen ist garantiert verhext. Da gibt es doch Bilder von der Liebegg und ich unten mit der Sense. Himmel und Hölle nochmal, wo sind die bei mir abgelegt. Verhext! Quatsch, das war mir zu gefährlich, mit dem eigenen Fotoapparat herumzuschiessen, derweil 20 mit Sensen bewaffnet, ganzen Ländereien unter der Liebegg zu Leibe rückten. Glauben sie nicht? Sicher doch.

Die verhexte Kirche! Die gibt es nicht. Und auch keine echte Hexen. Nur einige Fundis. Oder solche, die nicht genau wissen, was Sache ist. Sollte ich beim Singen des Männerchors in Kirchrued entgegen allen andern sitzen bleiben, beten wir wieder einmal das Glaubensbekenntnis. Das ist meinetwegen für die Füchse. Für meine Kirche gibt es das nicht. Die ist Bekenntnisfrei. Die wichtigste Unterscheidung zu den Katholiken und dem ökumenischen Rat. Nun ja, der Fuchs sei zum Teil entschuldigt. Der kommt aus dem übernächsten Tal und das ist im Grunde genommen schon fast katholisch. Habsburger – also, ab in die Ferien. Diesmal direkt in den Süden, es ist morgen Frühlingsbeginn. Wenn ich zwar rausschaue, ist das noch ein bisschen verhext.

Verhext? Nicht wirklich. März 1980. 2.50 Meter Neuschnee in 12 Stunden, da hat es nicht nur geflöckelt … oder meinten sie bröckeln? Verhexte deutsche Sprache … SRF ist ja fast wie eine Religion.

Verhext, nein, Anflug von hinten … der Abstecher hält sich in einigen hundert Metern. Und was fliegt hier rum? Krähen – die Mythologie des Kantons Aargau lässt grüssen.

Herzliches in Biel und anderes in Bern

Die Vorträge von Carrel, Ammann etc. waren sehr anregend und vermutlich sind sie demnächst hier zu lesen.

Etwas ist mir geblieben. Das Herz ist immer Links zu finden, wenn man Bilder anschaut oder herzliche Sachen liest – und dabei ist es praktisch in der Mitte! Luft schnappen. Vor dem Starttermin lief ein Film, wo das Herz auseinander genommen wird. Es ist ausgewickelt etwa gleich lang, wie die Person gross war. Das sind so Aufnahmen, die Nichtmediziner eigentlich nie sehen.

Einiges sieht man heute nicht. Wir wollen es nicht sehen, man will es uns nicht zeigen. Krieg, Flüchtlingsdesaster, Erdbeben, Überschwemmung – das verblasst. Vierfachmord in Rupperswil, das be-geistert durch die Presse.  Dabei gibt es in diesem Ort viel mehr gute Menschen, eine Zuckermühle, gemahlene Baustoffe und Hinterbliebene. Und ab und zu kommt wieder was an die Oberfläche, was eigentlich da bleiben sollte. Nicht die Uranmunition, sondern die Tatsache darum. Anschauen auf eigene Verantwortung. wozu sich aber jeder überwinden sollte. Das in einer Zeit, wo wir Rüstungsexporte auch in Entwicklungsländer tätigen möchten, damit die „lieben Rüstungsfirmen“ keinen Umsatzeinbruch erleiden. Der Header ist richtig blöd. Da sind nicht nur Linke empört, auch solche in der Mitte und vermutlich auch Rechte.

Ortswechsel – Bern am 9.3.2018, 12.07, die ehemalige Rennstrecke vor der heutigen KVA und Feuerwehr. Die Rennen verliefen in der Gegenrichtung und der heutige Verkehr meist langsamer, als ich in meinen „guten“ Zeiten auf diesem Abschnitt mit dem Rennrad unterwegs war. Es scheint irgendwo zu brennen, denn zwei, die der Hautfarbe nach aus obigen Gebiet stammen könnten, rennen wie wild über die Strasse. Vermutlich wollen sie einen Bus erreichen. Ich habe Grün, entscheide mich aber zu stoppen. Im letzten Moment stoppen die beiden auch und geben mit einer Handbewegung zu bemerken, dass sie sich entschuldigen. Der Fall fängt aber erst an. Hinten hupt einer wie verrückt. Ich gebe Gas und zwar lege ich keinen Kavalierstart vor, denn ich ziehe einen gefüllten Anhänger und spure links gegen die Autobahn ein. Der Berner, „BE bin eilig“, wie ein Verrückter rechts auf der Spur Richtung Länggasse und zieht dann links vor mich und steht voll auf die Bremse. Ich auch. In meinem Leben habe ich das noch selten so machen müssen. Volles Gewicht aufs Bremspedal und am Steuerrad mit aller Kraft ziehen. Ich verlasse den Wagen und will mich bei dem … (den Titel können sie selbst auswählen) entschuldigen, dass ich eine AG-Nummer am Fahrzeug habe und auch keine Emigranten überfahren möchte. Der liebe Fahrer greift an den Handschuhkasten und meint, soll ich die Waffe rausnehmen? Zum Glück für ihn wurde dann wieder grün. Wagentyp – kleinerer schwarzer, gepflegt. Fahrer, weiss, Mittelalter, herausgeputzt … erinnert mich irgendwie wie an einen Präsidenten, wo das Herz ab und zu mal den rechten Fleck nicht trifft. Erinnert mich irgendwie an Aroma Park, wo sich Sportverrückte, und auch Rennfahrer beim Jagen treffen.

Das in Bern. Die Zeiten scheinen sich zu ändern. Diejenigen, die aufpassen müssen haben das auch nicht mehr ganz einfach und die Neuen vielleicht noch minder. Hans-Jürg, mal Mitglied der Sektion Langenthal, die aufgehoben wurde und ich im Schweizer Vorstand hängenblieb, merci, ich habe mich als „AG-Ausländer“ in Bern immer wohl gefühlt … und morgen bin ich wieder in Bern unterwegs. „Achtung Gefahr„. Da war ich mal gerade 2 Jahre und 2 Tage im Aargau und was schreibt Jahre später der Blick. Der Polizeikommant und Michael haben den gleichen Geschlechtsnamen und den gleichen Wohnkanton. Kann man doch nicht auf sich sitzen lassen. „Ausser Gefahr“ heisst das heute.

DAS PULSIERENDE HERZ und unsere ZELLEN als Sender und Empfänger

Der etwas andere Vortrag über das Herz unter anderem mit Prof. Dr. Thierry Carrel und und und … … …

Die verschiedensten Einladungen habe ich schon in einem der drei Blogs untergebracht. Meist ist das einfach. Aber bei diesem Vortrag, bei dem mich unser Einzelmitglied Bruno Leugger v/o Schmutz bittet, die Einladung weiter zu leiten, wird es nicht mehr ganz so einfach.

Einladung zum öffentlichen Progressia -Podium von Donnerstag, 8. März 2018, 18 Uhr in der Aula der BFH – TI, Biel, Quellgasse 21:

Podium DAS PULSIERENDE HERZ – FLYER

Begleitnotizen

Die Sache wäre ja getan, ich müsste nichts mehr schreiben. Aber hier geht es nicht um einen chirurgischen Anlass, wie man technisch ein Herz repariert. Übrigens, meine Pumpe hat jetzt deutlich über zwei Milliarden Zyklen hinter sich, ohne jemals WD40 im Einsatz anzuwenden. Unglaublich. Vermutlich gibt es auf der Welt keine Maschine, die so oft und regelmässig, das heisst ohne jeglichen Stillstand, ihre Arbeit verrichtet.
Aber Herzen gibt es einige auf der Welt. 8 Milliarden Menschen, Pferde, Kühe, Hühner, Würmer – nun wird es endgültig kompliziert mit den verschiedenen Herztypen. Der Blauwal pumpt sechsmal die Minute 350 Liter Blut durch seinen Körper. Eine Stechmücke, obschon sie Blut saugt ist sie kein Säugetier, wohl weniger, aber alle Mücken insgesamt wohl mehr, als das grösste Säugetier.
Ob Pflanzen auch ein Herz haben? Zumindest die Artischocke und der Kopfsalat. Kommunizieren können sie garantiert. Am einfachsten stelle ich das bei Unkräutern fest. Die können sich anpassen. Verhalten sich im Wuchs ähnlich wie Nutzpflanzen in der Umgebung. Manchmal habe ich das Gefühl, dass die intelligenter sind als viele Menschen, die einfach planlos ausreissen. Sie können ja Prof. Dr. Klaus Ammann fragen. Ob er weiss, dass die „W.Nuss vo Bümpliz“ einen Zusammenhang mit dem Botanischen Garten hat? Beim ersten Tag beim proref pilgern – Punkt 10 – haben wir darüber diskutiert. Mit Elisabeth, Bünes Mutter, habe ich letztes Jahr lange gesprochen … über Gott und die Welt. Sie kennt das Geheimnis auch. Zwei Buchstaben aus dem Wort Liebe enthalten die echten Initialen. Sucht weiter! Irgendwie kommt mir jetzt die Alperose in den Sinn.
Über das Herz könnte man noch stundenlang schreiben … hoffentlich schlägt es noch Jahrzehnte lang. Wenn ich Energie in meinen Körper laden will – nicht mit Nahrung oder Flüssigkeit – so geht das am schnellsten, wenn ich sie in der Herzgegend will. Sie kommt dann automatisch durch die Füsse, Beine hochgeschossen. Die meisten Menschen könnten das lernen, wenn sie wollen. Welche Energie das ist, gibt es Vermutungen, die wissenschaftlich noch zu wenig gut bewiesen werden können. Vermutlich wird es auch nicht in Biel zum Durchbruch kommen. Ein weiterer Stein, Leute von Ideen zu überzeugen. Ich denke, dass hier Neutrinos am Werk sind. Skalarwellen? Lachen sie nur, wenn sie finden, das sei Aberglaube oder Verschwörungstheorie. Kennen sie die Geschichte von Galieo Galilei? Und sie bewegt sich doch. Die Katholische Kirche brauchte genau 350 Jahre um ihren falschen Glauben einzugestehen.
Ich bin abgedriftet, für viele, die meisten unverständlich. Das ist mir egal. Kehren wir wieder zum Herzen zurück. Vielleicht gibt es während dem Apero Zeit, über Schwindelanfälle zu diskutieren, deren Ursachen man nicht kennt und ihnen deshalb nicht helfen kann. Drei Fälle kenne ich. Statistisch nicht sehr aussagekräftig, aber jeder hat eine zu grosse Aorta. Und hängt allenfalls Kopfweh in andern Phasen des Lebens zusammen. Der eine Referent hätte Zugriff auf zwei Dossiers.
Der Vortrag wird von der Studentenverbindung der Progressia organisiert – siehe Link zu Doodle für die Anmeldung.
Progressiv, fortschrittlich erinnert mich irgendwie an www.proref.ch. Schmunzeln sie über etwas Konservativerem …

… oder Ethischem wie der Moderator Bruno v/o Schmutz die Kraft des Herzens im Unternehmen wirken lässt …

… und rückblickend noch ein Foto mit Bruno, wo ich ihn kennen gelernte …

… v.l.n.r. Yahya, einmal etwas versteckt – Bruno – stehend der Schreiberling oder sollte ich besser sagen, am liebsten ein „Jünger“ von Preisträger Peter Bichsel  des prix-libref in Erlenbach.

„Konfessionslos zu sein, bedeute nicht einfach, nichts zu glauben.“

Das sagt Professor Dr. Martin Sallmam im Artikel „Wie die etablierten Kirchen an Boden verlieren„.

Ein lesenswerter Artikel. Martin erwähnt auch die katholische Kirche Heiligkereuz im Tiefenau – Punkt 88 bei proref. pilgert. Über Punkt 89 – die reformierte Mathäuskirche  in der Nachbarschaft wird Übermorgen entschieden. Abriss, wie es schon vor zwei Jahren zur Debatte stand? Ganze drei Kommentare und einer vermutlich von einem Studienkollegen, der die wirtschaftlichen Aspekte betrachtet.

Die beiden Antworten, die er erhalten hatte sprechen für sich. Die Kirche soll sich aus der Politik raushalten! Da sind wir etwas anderer Ansicht. Und wenn sie noch etwas Spannendes lesen wollen, dann Peter Bichsel. Hier der Lead-Spruch:

„Ich habe den Eindruck, dass ich in einem Land lebe, das sehr, sehr gefährdet ist. Und zwar nicht durch Terrorismus, sondern durch uns selbst.“

Nun schreibe ich gleich den Text des zweiten kirchenunpolitischen Kommentators hin. „Peter, der Spruch könnte von mir sein …“.

… 2018 … brecht um, aus, auf … startet voll Elan ins 2018!

Und denkt dran, was im 2017 alles geschrieben wurde. Hier einen Blick ins Magazin

… einen Tagespass lösen, das wär schon mal was. Ich nehme nur auf einige der Punkte Bezug, die ich schon gelesen habe … bis 42

Lesenswert sind alle Punkte und mit einigen werden auch sie nicht einverstanden sein. Jeder hat seine eigene Meinung über den Magzin-Artikel „Was ist Zwinglis korrekter Vorname?“

Punkt Nr. 9 – „Was ist der Unterschied zwischen reformiert, evangelisch, protestantisch?“ Die Antwort spricht mir voll aus dem Herz.

Punkt Nr. 28 – „Die letzte grosse Reform ist nun 500 Jahre her. Spricht das eher für oder gegen die Kirche als Institution?“ An die heutige Zeit anpassen, das ist die Antwort.

Punkt Nr. 31 – „Kann man Feministin und katholisch sein?“ Logisch, aber die Antwort geht viel weiter, was den Katholizismus betrifft. Absolut eine Superantwort … „Wie etwa gegen die Boys-Only-Ordination der katholischen Kirche.“

Punkt Nr. 32 – „In der Bibel wimmelt es vor sexistischen und diskriminierenden Aussagen …“. Trifft des Pudels Kern, über ein Buch, das die Situation vor 2000 Jahren schildert. Und heute reklamiert jeder, wenn er eine Tageszeitung von Gestern lesen muss.

Punkt Nr. 35 – „Wo braucht die heutige Kirche Reformen? Die Antwort ist meiner Ansicht nach korrekt. Nur müsste noch etwas hinzu. Theologen neigen heute dazu, dass man sie „auf der Strasse“ nicht mehr versteht. Passt euren Wortschatz an oder seid zumindest nicht erstaunt, wenn immer weniger Leute in die Kirche kommen. Das Wort zum neuen Tag auf SRF1 müsste in diesem Sinne auch überdenkt werden.

Punkt Nr. 37 – „War Luther ein Radikaler oder ein Konservativer?“ „Beides.“ Geht gar nicht darauf ein, dass sich das nicht ausschliesst. Es gibt viele Konservative, die sehr radikal sind. In diesem Sinne könnte man auch eine Frage stellen, die in etwa so lautet: Sind Autos praktisch oder schnell?

Punkt Nr. 38 – „Welcher Person der Gegenwart ist Luther am ähnlichsten?“ Die Gedanken über Trump sind alles andere als abwegig. Ein Denkansatz!

Aber am „traurigsten“ ist, dass Daniel Binswanger nach zehn Jahren seine letzte Kolumne im Magazin schreibt. Hier einige Ausschnitte zum Nachdenken:

  • „Der Widerstand gegen den ukzessiven Rechtsdrift des bürgerlichen Lagers wird entweder aus der Zivilgesellschaft kommen … oder er wird ausbleiben“, was ich nicht hoffe.
  • „Der liberale, westliche Verfassungsstaat und die Wirtschaftsordnung des globalisierten, finanzialisierten Kfapitalismus leiden an endogenen Defiziten, welche wesentlich bedrohlicher sind als die Herausforderung durch den religiösen Fundamentalismus.“ Sie können dazu auch im Finanzblog rückwarts in die Vergangenheit über 13 Jahre lesen.
  • Die vergangenen zehn Jahre waren dramatisch. Die politischen Konflikte dürften sich weiter zuspitzen. Es ist nicht die Zeit, um politische Kommentare einzustellen. Ich werde diese Kolumne an dnerer Stelle vorsetzen.“  Mit anderen Worten; „Es ist Zeit.

 

 

2017 neigt sich dem Ende zu – für CH-Risten und Ju-Risten


2017 ist bald vorbei. 2018, das ist genau 50 Jahre nach 1968 … einem auch denkwürdigen Jahr. Das Leben ist für alle tödlich. Jeder stirbt einmal. Früher oder später. Aber warum werden Menschen vor dem normalen Ableben umgebracht?

Die Weihnachtszeit hat es in sich. Filme über Stalingrad … es lebe der leichenfreie Krieg. Und ein Muslim, der Zypern Reiseführer, empfiehlt „Königreich der Himmel„. Superfilm … nur, viel zu viele Tote. Jerusalem vor rund tausend Jahren. Heute Botschaftssitz der USA, trumpierend nachdenklicher Film … aber wieso Schlachttote? Schlachtplatte reicht doch. Morgen gibt es Blutwurst. Worte, böse Worte, aber bitte keine hergestellten Toten. Das gottgebene Leben übernimmt das von selbst. Der Lauf der Natur.

Da gibt es nur eines zu sagen:

Zerstört alle Waffen und Fahnen!

Auf allen Fahnen und Wimpeln klebt Blut und es sollte ein blutfreies Zeitalter beginnen. Krieg meinetwegen mit Worten, aber sicher nicht mit Blut oder Tote ohne Blut mit A-Waffen, Sprengpunkt hoch noch BC-Waffen.

Warum bringen sich die Menschen gegenseitig um? Warum stellen wir Waffen her und verkaufen die. Wir Schweizer sind eh Weltspitze … verlinkt wird nichts, lest meine Blogs. Wieso wollt ihr euch gegenseitig umbringen?

Lebt friedlich zusammen, arrangiert euch. Wenn wir das richtig anpacken, hat es für jeden genügend zu essen, zu trinken … und Geld ist eh nicht alles.

Wer im Kapi-Tal hochsteigt, kann ganz tief fallen.

Das alles wurde aus dem Finanzblog kopiert. Schreibfaul. Sicher nicht. In libref.ch habe ich noch nie so viel geschrieben, wie im 2017 – zum 500 Jahre Jubiläum. Jubiläum? Es ist noch lange nicht alles erreicht. Heute streiten wir um Glauben und Geld … aber lest doch hier weiteroder hier.

Glauben und Geld oder sollte es heissen, Glauben um Geld. Was soll es. Heuer haben mich zwei Personen hässig gemacht. Eigentlich wenige. Grund genug, dass die Probleme gelöst werden. Und nicht, wie von denen am liebsten unter den Teppich gekehrt würden. Klartext sprechen, das erst, wenn nichts mehr hilft. Nicht mehr melden und Schwanz einziehen. Die Aufzeichnungen sind da … also nichts anmerken lassen … auch wenn wieder eine Sektion am eingehen ist … also waren es nur noch zwei:

Bern und das wiederauferstande Zürich

… 2018 … brecht um, aus, auf … startet voll Elan ins 2018!

Aber brecht nicht ein oder ein Bein. Und solltet ihr noch Fragen zu den CH-Risten und Ju-Risten haben, dann vielleicht noch mals durchlesen und allenfalls einmal einen Link anklicken.

Denken … nicht nur glauben.

Denken … nicht nur glauben … und lenken, das ist der Trick der Leittiere. Und wenn ihr euch als Leidtier fühlt, rafft euch auf und werdet Leittier.

Voll durchstarten ins 2018!